Autor Thema: Brustkrebs - Resveratrol - Rotwein  (Gelesen 3019 mal)

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Tanja

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Brustkrebs - Resveratrol - Rotwein
« am: 22. Juli 2008, 19:35 »

Rotwein-Inhaltsstoff könnte Krebsentwicklung "blockieren"

Ein unter anderem in Rotwein vorkommender Nährstoff namens Resveratrol vermag im Laborexperiment zelluläre Vorgänge
zu blockieren, die für die Entwicklung von Brustkrebs entscheidend sind, berichten US-Forscher.

Der Stoff Resveratrol kommt natürlicherweise in roten Trauben und Nüssen vor und ist auch als Nahrungsergänzungsmittel
erhältlich. Rotwein enthält besonders große Mengen.

Frühere Testergebnisse hatten bereits positive Wirkmechanismen von Resveratrol angedeutet.
Unter anderem ........... http://www.lifeline.de/cda/nachrichten/medizin-news/content-187516.html;jsessionid=E72B54E1F17A38DDF9842638830DE39A



Sissi

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Brustkrebs, Prostatakrebs, ff. - Resveratrol - Rotwein
« Antwort #1 am: 21. März 2013, 01:03 »


Rotwein: Wirkungsmechanismus von Resveratrol entschlüsselt
Freitag, 8. März 2013
dpa

Boston – Zuletzt war es still geworden um die „Anti-Aging“-Substanz Resveratrol. Skeptiker hatten bezweifelt, dass das Antioxidans aus der Haut von roten Weintrauben tatsächlich das Protein Sirtuin-1 aktiviert, das Alterungsvorgänge in den Zellen verlang­samt. Doch jetzt kontert der „Entdecker“ mit Mitgründer der Firma Sirtris mit einer Publikation in Science (2013; 339: 1216-1219). Dort beschreibt sein Team den genauen Wirkungsmechanismus von Resveratrol.

Vor einem Jahrzehnt hatte der Molekularbiologe David Sinclair von der Harvard Medical School in Boston gezeigt, dass Resveratrol die Lebensphase von Hefezellen verlängert. Später konnte er ähnliche Effekte auch an einem Fadenwurm und der Fruchtfliege beobachten. Schließlich gelang der Nachweis, das Resveratrol bei Mäusen eine Verkür­zung der Lebensphase durch ein fettreiche Kost verhindert.

Die Berichte machten Sinclair in der Fachwelt zum Star – und privat zu einem reichen Mann, denn 2008 kaufte der Pharmakonzern GlaxoSmithKline die von Sinclair gegrün­dete Firma Sirtris für 720 Millionen US-Dollar, obwohl sich viele Experimente von Sinclair nicht reproduzieren ließen und es dem Hersteller bisher nicht gelungen ist, Resveratrol oder einen anderen (besser mit Patenten zu schützenden) Wirkstoff auf den Markt zu bringen. Dass sich derzeit drei Wirkstoffe in klinischen Studien befinden (Indikation Typ 2-Diabetes und Psoriasis), bedeutet nicht, dass sie auch eine Wirkung erzielen.

Die Kritik richtete sich gegen Sinclairs Behauptung, Resveratrol würde in den Zellen die Aktivität von Sirtuin-1 steigern. Sirtuin-1 gehört zu den regulatorischen Proteinen, die in den Zellen Alterungserscheinungen bis hin zur Apoptose verhindern sollen. Die Evidenz gründet sich auch hier zwar nur auf den Fadenwurm und andere einfache Organismen.

Sirtuin-1 hat jedoch ............ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53684
« Letzte Änderung: 21. März 2013, 21:40 von Sissi »