Autor Thema: Rückenschmerzen  (Gelesen 13604 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Tanja

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 932
  • Geschlecht: Weiblich

Edi

  • Global Moderator
  • intensiv Benutzer
  • *****
  • Beiträge: 471
  • Geschlecht: Männlich
Rückenschmerzen bei 50 +
« Antwort #1 am: 05. August 2008, 23:04 »
Denk-mal50plus - »Rückenschmerzen – was tun?«

Marion Grillparzer: »Das Rückenbuch«, Gräfe und Unzer 2008

Rückenschmerzen, die kennt jeder. Nur, was tun?
Spritzen?
Einrenken?
Operieren?
Wirbel zementieren?
Oder lieber mit einer ausgeklügelten Schmerztherapie dem inneren Doktor vertrauen?, fragt die Autorin Marion
Grillparzer in ihrem bei Gräfe und Unzer erschienenen »Rückenbuch«.

Die Heilsversprechen sind groß, die Praxis oft traurig. Viel zu häufig wächst sich eine Bagatelle zu chronischem Rückenschmerz aus. Vier Top-Rückenexperten bieten in Marion Grillparzers GU-Ratgeber das Optimum für Ihren Rücken aus vier verschiedenen Disziplinen - auf der Basis modernster Forschung und abgesicherten Erfahrungswissens. - Sie lernen, wie Sie Ihren Rücken stark, beweglich und schmerzfrei erhalten, zum Beispiel durch das Rundum-Vorbeuge-Programm.

Ein gezieltes Anti-Schmerzprogramm für Körper und Seele hilft Ihnen, Ihre Rückenprobleme ganzheitlich in den Griff zu
bekommen. - Und: Alle gängigen Therapien von Aspirin bis Yoga werden vom medizinischen Quartett
nach ihrer Wirksamkeit bewertet.

Weitere Informationen:
www.gu-online.de und www.institut50plus.de

Sissi

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 551
  • Geschlecht: Weiblich
Wichtig: gut sitzender BH
« Antwort #2 am: 11. August 2008, 12:34 »

Verspannungen: Gut sitzender BH gegen Kopfschmerzen - Erste Devise: anprobieren

"Dessous sind nicht nur etwas fürs Auge. Wenn Büstenhalter gut sitzen, können sie Verspannungen und Kopfschmerzen vermeiden, raten Frauenärzte...

Viele Frauen befassten sich zu wenig mit dem Thema BH und wüssten nicht, welche Größe sie eigentlich brauchen. Eine schlechte Passform werde mitunter einfach durch Verlängerungsstücke oder besonders kurze Träger provisorisch ausgeglichen. „Um die richtige BH-Größe herauszufinden, sollte man direkt unter der Brust und auf Höhe der Brustwarzen Maß nehmen“, erklärt die Gynäkologin aus Kronshagen. Dabei sollte man das Maßband locker anlegen und am besten über einem Hemdchen messen. Aus der Differenz zwischen Unterbrustweite und Brustumfang ergibt sich dann die Körbchengröße..."

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/ruecken/verspannungen-gut-sitzender-bh-gegen-kopfschmerzen_aid_322158.html

hilde

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 572
  • Geschlecht: Weiblich
Rückenschmerzen - Die zwölf wichtigsten Fragen
« Antwort #3 am: 21. Oktober 2008, 22:53 »


Rückenschmerzen


Schonen oder bewegen, Eisbeutel oder Wärmekissen, Schmerzmittel oder Zähne zusammenbeißen?
Orthopäde Siegfried Götte erklärt, was gegen Rückenschmerzen hilft.

Von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk


Rückenschmerzen kennt fast jeder Erwachsene. Rund 80 Prozent der Deutschen leiden zeitweise darunter, für rund jeden sechsten sind sie sogar chronisch, sagt die Statistik. Organische, aber auch psychische Probleme können Rückenschmerzen verursachen oder auslösen. Abnutzung, Überlastung, aber auch zu wenig Bewegung spielen für die Entstehung von Rückenschmerzen darüber hinaus für eine Rolle.

Obwohl so viele Menschen betroffen sind, wissen die meisten über Ursachen und Behandlung dieser echten Volkskrankheit nicht Bescheid. Orthopäde Siegfried Götte beantwortet die wichtigsten Fragen.

Fachliche Beratung: Dr. med. Siegfried Götte, Präsident des Berufsverbands der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V.


Rückenschmerzen

Die zwölf wichtigsten Fragen

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/ruecken/tid-11976/rueckenschmerzen-die-zwoelf-wichtigsten-fragen_aid_336720.html

1. Warum haben so viele Menschen Rückenschmerzen?
2. Was ist die häufigste Ursache?
3. Wann sollte ein Betroffener zum Arzt?
4. Können Rückenschmerzen einen bleibenden Schaden verursachen?
5. Was ist sinnvoller: Eisbeutel oder Wärmekissen?
6. Bewegen oder schonen – was ist besser?
7. Wie hilfreich sind Schmerzmittel?
8. Was hilft dem strapazierten Rücken auf Dauer?
9. Wann sollte man operieren?
10. Wie gut sind die neuen Bandscheibenprothesen?
11. Wie effektiv hilft gezüchtetes Bandscheibengewebe?
12. Gibt es neue Therapieansätze?



Geri

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 674
  • Geschlecht: Männlich
Rückenschmerzen - Bandscheiben-OPs und ihre Folgen
« Antwort #4 am: 06. Januar 2009, 20:53 »
Gesundheit vom 5. Januar 2009 war:

   Operation Rücken - Bandscheiben-OPs und ihre Folgen

Bandscheibenvorfälle werden mit immer moderneren Methoden operiert. Doch neuere Studien zeigen: Langfristig sind diese angeblich hochmodernen Eingriffe einer ganz normalen Physiotherapie kaum überlegen. Servicezeit: Gesundheit begleitete in einer Reportage Rückenschmerzpatienten auf ihrem Weg zu einem Leben ohne Schmerzen.


Mit den folgenden Einzelfällen haben wir das Thema näher beleuchtet:

   * Kein Tag ohne Schmerzmittel
     http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0105/01_kein_tag_ohne_schmerzmittel.jsp

   * Risiko Bandscheibenoperation
     http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0105/02_risiko_bandscheibenoperation.jsp

   * "Wie lange wird es gut gehen?"
     http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0105/03_wie_lange_wird_es_gut_gehen.jsp

   * Sport als Rückenrisiko?
     http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2009/0105/04_rueckenrisiko_sport.jsp


Ihr Team der Servicezeit: Gesundheit

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.339
  • Geschlecht: Weiblich
Rückenschmerzen: Vorbeugung, Milderung
« Antwort #5 am: 18. März 2010, 01:05 »
Meldung vom 17.03.2010

Rubrik: Gesundheit

Erleichterung durch Ergonomie

Gute Arbeitsplatz-Gestaltung mildert chronische Rückenschmerzen

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310523.html

Geri

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 674
  • Geschlecht: Männlich
Rückenschmerzen kommen teuer
« Antwort #6 am: 20. Oktober 2010, 15:38 »
Rückenschmerz kommt der Gesellschaft teuer
Experte: Schmerz muss als eigene Krankheit anerkannt werden
 

Rückenschmerz: Teurer als Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Foto: aboutpixel.de/Willmann)

Wien (pte/20.10.2010/13:35) - Kreuzschmerzen und andere chronische Schmerzen betreffen einen großen Teil der Gesellschaft. Sie verschlechtern Lebensqualität und Einsatzfähigkeit der Betroffenen und rufen damit immense Kosten hervor. Erkannt wird das Problem jedoch noch kaum, was die volkswirtschaftliche Belastung zusätzlich erhöht. Das betonen Experten anlässlich der europäischen und nationalen Schmerzwochen am heutigen Mittwoch.

Verkanntes Gesundheitsproblem

"Chronische Schmerzen sind heute ein zentrales Gesundheitsproblem. Sie sind eigenständige Erkrankungen, werden bisher jedoch meist nur als Symptome anderer Krankheiten gesehen. Deshalb sind auch seine ökonomischen Folgen noch kaum bewusst", erklärt Hans Georg Kress, der zukünftige Präsident der Europäischen Schmerzgesellschaft EFIC http://www.efic.org , gegenüber pressetext.

Laut den Statistiken leidet derzeit jeder vierte Europäer an Schmerzen, jeder zwanzigste an starken. "Betroffen sind vor allem Muskel, Gelenke, Nacken und Rücken. Besonders im mittleren und hohem Alter behindert der Schmerz tägliche Aktivitäten wie etwa Arbeit und Freizeit", so der Wiener Anästhesist. Problematisch sind besonders die Schmerzen, die nach ihrem akuten Auftreten nicht wieder abklingen. Zwei Drittel dieser davon gehen auf die Kappe von Problemen des Bewegungsapparates, allen voran des Kreuzschmerzes, wie englische Untersuchungen zeigen.

Immense verdeckte Kosten

Nicht nur für die Patienten, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft stellen Schmerzen eine ungeheure Belastung dar. Die Behandlungskosten allein für Rückenschmerzen liegen im dreistelligen Millionenbereich, die indirekten Kosten sind jedoch um ein Vielfaches höher. Dazu gehören nicht nur Fehlzeiten und Produktivitätsausfall, sondern auch etwa ineffektive Behandlungen, falsche Selbstmedikation, Nebenwirkungen, Krankenpflege und sinkende Lebensqualität.

Englischen Zahlen zufolge liegen die indirekten Kosten für Rückenschmerzen noch vor jenen für Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Deutschland schätzt man die Gesamtkosten auf 50 Mrd. Euro pro Jahr - was über zwei Prozent des BIP ausmacht. US-Daten aus dem Jahr 2000 zeigen, dass ein Patient mit Rückenschmerzen rund dreimal mehr kostet als Menschen ohne Rückenschmerzen - jährlich rund 17.000 Dollar.

Neue Ansätze erforderlich

Die Last durch Kosten und Beeinträchtigungen könnte deutlich verringert werden, wenn die Politik das Problem als solches erkennt und langfristig denkt, so das Credo der Experten. Zu den nötigen Verbesserungen zählt Kress etwa interdisziplinäre Ansätze. "Psychologen sind in der Schmerztherapie jedoch noch kaum eingebunden", so der Mediziner. Zudem haben Innovationen am Schmerzsektor einen schweren Stand. "Die Gesundheitspolitik hält sie oft bewusst zurück, da man hier den geringsten Widerstand vermutet."

Derartige vielversprechende Innovationen in der Schmerzmedizin gibt es für Kress mehrere. "Dazu gehört etwa das Analgetikum Tapentadol, der zugleich Agonist und selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer ist, oder diverse Behandlungen der Durchbruchschmerzen wie etwa Nasensprays und Bucaltabletten mit Fentanyl. Vielerorts halten auch Reinsubstanzen aus der Cannabis-Pflanze den Einzug", so der Experte gegenüber pressetext.

Neue Optionen bieten zudem die stochastische Resonanztherapie oder die transkranielle Magnetstimulation, und auch die Komplementärmedizin kann zahlreiche Erfolge vorweisen. Die Evidenzbasierung steht hier allerdings in vielen Bereichen noch aus. (Ende)


Aussender: pressetext.redaktion

Richi

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 627
  • Geschlecht: Männlich
Rückenschmerzen
« Antwort #7 am: 19. November 2010, 01:07 »


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/2043017.php?mobil

Jeder Vierte leidet unter Schmerzen

Am häufigsten plagt Patienten der Rücken. Die volkswirtschaftlichen Folgen chronischer Beschwerden sind noch unzureichend dokumentiert.

Letztes Update am 20.10.2010, 13:48

Eine Frau hält sich das Kreuz. Zwei Drittel der chronischen Schmerzen betreffen den Bewegungsapparat, am häufigsten "zwickt" der Rücken.    Jeder vierte Mensch leidet unter chronischen Schmerzen, fünf Prozent der Bevölkerung sogar an starken Schmerzen. Trotz dieser hohen Prävalenz gibt es keine Statistik über chronische Schmerzen, und deren volkswirtschaftliche Kosten sind nur unzureichend dokumentiert. Darauf wies Hans Georg Kress von der MedUni Wien und designierter Präsident des Europäischen Verbandes der Schmerzforscher, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz anlässlich der 10. Österreichischen Schmerzwochen in Wien hin.

Die damit verbundene europaweite Kampagne 2010/2011 steht unter dem Motto "Gesamtgesellschaftliche Auswirkungen des Schmerzes" als eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme und hat das Ziel, unter anderem Kosten zu erfassen und Politiker sowie Meinungsbildner darin zu unterstützen, Ressourcen in der Therapie bereitzustellen. "Den Entscheidungsträgern ist der gesundheitlich-soziale Bereich nicht wirklich bewusst", konstatierte Kress und verwies auf Kosten, die nicht nur aus der Behandlung entstehen, sondern auch durch ineffektive Therapien, fehlende Einrichtungen dafür, Krankenstände, Pflege und Erwerbsunfähigkeit.

Zwei Drittel der chronischen Schmerzen betreffen den Bewegungsapparat, am häufigsten "zwickt" der Rücken. Kreuzschmerzen zum Beispiel, so geht aus einer im Jahr 2000 publizierten Studie für Großbritannien hervor, verursachen pro Patient höhere direkte und indirekte Kosten als koronare Herzerkrankungen. Jeder Mensch muss damit rechnen, irgendwann im Laufe seines Lebens daran zu leiden. Eine Untersuchung in Deutschland ergab 49 Milliarden Euro Gesamtkosten, die durch das "Kreuz mit dem Kreuz" bei Menschen zwischen 18 und 75 Jahren entstehen. Das entspricht 2,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In Belgien wurden die direkten Kosten im Jahr 2006 mit 272 Millionen Euro beziffert.
Zusammenhang mit Gewalterfahrungen

Auf die Entwicklung chronischer Schmerzen haben anscheinend Gewalterfahrungen der Patienten einen Einfluss, wie Wilfried Ilias vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien und Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft, erläuterte. 35 bis 50 Prozent aller Patientinnen mit chronischen Schmerzsymptomen haben Erfahrungen wie Missbrauch, Misshandlungen, emotionale Vernachlässigung, Entwertung und - im Fall von Asylwerbern häufig - von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Die Zusammenhänge sind zwar noch nicht ausreichend untersucht, es gibt aber Hinweise darauf, dass durch physische und psychische Gewalt frühkindliche Erinnerungen ins Schmerzgedächtnis zurückgerufen werden und auf diese Weise zu chronischen Schmerzen führen können. Nicht leicht ist es für Ärzte, die - meist weiblichen - Opfer häuslicher Gewalt zum Sprechen zu bringen. Ilias hält auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Psychologen und Psychiatern in der Schmerztherapie für notwendig.

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.339
  • Geschlecht: Weiblich
Spiraldynamik bringt Schmerzen zum Verschwinden
« Antwort #8 am: 16. Februar 2011, 21:56 »


Spiraldynamik geht neue Wege - therapiert die Wirbelsäule mit Bewegungsfreiheit


Zürich (pts/16.02.2011/20:00) - Skoliose, eine Verkrümmung der Wirbelsäule, trifft vor allem junge Mädchen in der Wachstumsphase. Steife Korsette und drastische Operationen waren bei schwereren Fällen bis heute die Norm.

Spiraldynamik beschreibt "die Gebrauchsanweisung für den Körper". Intelligente Bewegung schützt vor Verletzungen und vorzeitiger Abnutzung. An den Med Centern werden Patienten mit Beschwerden am Bewegungssystem behandelt und geschult. So können jährlich hunderte geplante Operationen vermieden werden. Der ganzheitlichen Diagnose folgt die Therapie, die die Ursachen der Beschwerden beseitigt: Schädliche Bewegungsmuster werden durch intelligente Bewegung ersetzt. So werden Ursachen wegtrainieren statt Symptome wegoperieren. Der Erfolg ist nachweislich hoch, auch bei Skoliose. http://www.spiraldynamik.com


Von Starrheit zu Flexibilität durch neue Therapie

Die gesunde Wirbelsäule ist eine Spiralstruktur, die sich beidseits drehen lässt. Wie bei anderen Rückenproblemen ist diese Funktion bei der Skoliose beeinträchtigt. Die Wirbelsäule dreht sich einseitig. Mit starren Korsetten, harten Gipsbetten oder operativ mit Stahlklammern wurde die Wirbelsäule bisher in die Länge gezwungen. Der Spiraldynamik Ansatz kommt von der Gegenrichtung: Mit therapeutischer Bewegung wird die einseitige Fixierung ent-schraubt. Die Therapeutische Bewegung wird ins Gehen integriert. So entsteht ein Therapieeffekt auf Schritt und Tritt. http://www.spiraldynamik.com/skoliose

Ein Buch für Patienten und Therapeuten

Für den Gründer der Spiraldynamik und Erfolgsautor Dr. med. Christian Larsen ist es bereits das 19. Buch, das er zum Thema Spiraldynamik publiziert. Von dieser Routine profitiert das Buch durch klare Struktur, die den Leser gradlinig durch das anspruchsvolle Thema führt, verständlich, objektiv und wissenschaftlich wasserdicht.
Larsen holte sich mit Co-Autorin Karin Rosmann-Reif ein Multitalent aus der Praxis an den Schreibtisch. Sie ist Skoliose-Patientin, Physiotherapeutin, Spiraldynamik-Fachfrau, Tänzerin und Heilpraktikerin. Die Kombination ließ ein Buch entstehen, das Skoliose aus einem völlig
 neuen Blickwinkel betrachtet. Durch die Eigenerfahrung der Co-Autorin liest sich das Buch teilweise romanartig leicht. Es ermutigt Patientinnen und vermittelt Ärzten und Therapeuten neue Behandlungs- und Beratungsimpulse.
http://webshop.thieme.de/webshop/product/trias/9783830436799/detail.jsf

Spiraldynamik Newsletter kostenlos abonnieren

Trainieren statt operieren: Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Bewegungs- und Therapiekonzept, eine Gebrauchsanweisung für den eigenen Körper von Kopf bis Fuß.
http://www.spiraldynamik.com/newsletter/newsletter.php?p=subscribe

Kontakt
Spiraldynamik Med Center Zürich
Privatklinik Bethanien
Restelbergstrasse 27
CH-8044 Zürich
E-Mail: zuerich@spiraldynamik.com
http://www.spiraldynamik.com
(Ende)


Aussender: Interaktiv Online GmbH
Ansprechpartner: Bea Miescher
email: bea.miescher@spiraldynamik.com
Tel. 0041 878 886 888

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.057
  • Geschlecht: Männlich
Neuer Behandlungsansatz bei chronischen Rückenschmerzen
« Antwort #9 am: 12. März 2011, 20:24 »
08.03.2011 
   
   Verhaltensbezogene Bewegungstherapie: Neuer Behandlungsansatz bei chronischen Rückenschmerzen

Ein veränderter Umgang mit Schmerz und der Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils sind die Ziele verhaltensbezogener Bewegungstherapie. Die Studie von Prof. Dr. Klaus Pfeifer und Jana Hofmann am Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) will den Nachweis antreten, dass diese Therapie die langfristige Wirksamkeit verhaltensmedizinisch-orthopädischer Rehabilitation verbessert. Das Projekt „Verhaltensbezogene Bewegungstherapie zur Optimierung der verhaltensmedizinisch-orthopädischen Rehabilitation chronischer Rückenschmerzen“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der deutschen Rentenversicherung Bund für drei Jahre mit 207.000 Euro gefördert.

Nach Aussage der Wissenschaftlerin hat es in den vergangenen Jahren einen Wandel von eher passiven zu aktivierenden Behandlungsansätzen in der stationären Rehabilitation von Patienten mit chronischen Rückenschmerzen gegeben, Konzepte wie die verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation wurden entwickelt. Kernelemente dieses Ansatzes sind geschlossene Behandlungsgruppen mit bis zu 12 Teilnehmern, die gemeinsam die Rehabilitationsmaßnahme durchlaufen und von festgelegten Therapeuten betreut werden, übergreifende Zusammenarbeit des gesamten Reha-Teams und die Berücksichtigung psychosozialer Belastungen in der Entstehung von chronischen Schmerzen.

Während vorhandene Forschungsergebnisse die kurzfristige Wirksamkeit dieses intensivierten Rehabilitationsprogramms bei chronischem Rückenschmerz belegen, steht der Nachweis der langfristigen Wirksamkeit noch aus. Darüber hinaus dominiert in der Bewegungstherapie im Rahmen der verhaltensmedizinisch-orthopädischen Rehabilitation ein eher funktionell ausgerichtetes körperliches Training. Bedeutsame psychosoziale Aspekte in der Entstehung chronischer Rückenschmerzen sowie ein zielgerichteter Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils werden bisher in der Bewegungstherapie eher unsystematisch berücksichtigt.

Für die Studie ist eine Teilnahme von 214 Probanden geplant. Eine Hälfte der Teilnehmer durchläuft die gängige Rehabilitationsmaßnahme (intensivierte Rehabilitation), die anderen 50 Prozent erhalten eine intensivierte Rehabilitation mit verhaltensbezogener Bewegungstherapie. Die Daten werden pro Studienteilnehmer jeweils über einen Zeitraum von drei Wochen mit Hilfe von Fragebögen erhoben. Nach einem Jahr erfolgt die Auswertung der Daten.

Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 914
  • Geschlecht: Männlich
Ratgeber-Serie: Tipps für einen starken Rücken
« Antwort #10 am: 29. April 2011, 20:11 »
29.04.2011
   
   Ratgeber-Serie für Schmerzpatienten: Tipps für einen starken Rücken

Rund 60 Prozent der Deutschen haben gelegentliche und 20 Prozent bereits chronische Rückenschmerzen. Schonhaltung und fehlende Bewegung sind die Folgen. Doch gerade für Patienten mit chronische Rückenschmerzen gilt: Aktivität statt Passivität. Nur so kann der Rücken gestärkt und damit die Schmerzen gelindert werden. Die neue Ratgeber-Karte „Starker Rücken: Mit Aktivität Schmerzen lindern“ gibt Tipps, wie für Schmerzpatienten Bewegung wieder möglich wird, welche alltäglichen Maßnahmen helfen können und worauf Patienten mit chronischen Rückenschmerzen beim Sport achten sollten.

Die neue Ratgeber-Karte setzt die Ratgeber-Serie der Initiative Schmerz messen fort. Ziel ist es, Patienten mit starken chronischen Bewegungsschmerzen Tipps für den Alltag zu geben. Bereits 2010 erschienen sind die Karten „Gut vorbereitet zum Arzt: an was müssen Schmerzpatienten denken?“, „Mit Opioiden auf Reisen: Lebensqualität im Urlaub“, „Schmerzfrei einkaufen: Den Einkauf nicht mit Schmerzen bezahlen“, „Austausch von Opioiden: Das Gleiche ist nicht Dasselbe“, „Sicher am Steuer: Opioide und Fahrtüchtigkeit“ und „Selbsthilfegruppen: Gemeinsam gegen den Schmerz“. Die Reihe wird mit folgenden Themen ergänzt: Opioide am Arbeitsplatz und die Wirkung positiver Gedanken auf den Schmerz. Jede Ratgeber-Karte enthält zudem Informationen, wie die Schmerzstärke gemessen und dokumentiert wird, was bei der Einnahme von Schmerzmitteln zu beachten ist und wo Patienten Hilfe finden.

Die Ratgeber-Karten stehen unter www.schmerzmessen.de zum Download bereit und können per Post oder E-Mail angefordert werden bei der Initiative Schmerz messen, c/o Deutschen Schmerzliga e.V., Adenauer Allee 18, 61440 Oberursel, E-Mail: info@schmerzliga.de. Die Initiative Schmerz messen ist eine Kooperation der Deutschen Schmerzliga e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.

Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.339
  • Geschlecht: Weiblich
Chronische Schmerzpatienten benötigen eine Kombination
« Antwort #11 am: 08. Oktober 2012, 23:43 »


   Rückenschmerzen: "Ich kann wieder gehen und lachen"

Chronische Schmerzpatienten benötigen eine Kombination verschiedener Verfahren – und einen echten Spezialisten.


Letztes Update am 20.09.2012, 18:48

Sonja Winkelbauer: „Ich führe wieder ein halbwegs normales Leben – und kann mit meinen Hunden wieder spazieren gehen“ Sonja Winkelbauer: „Ich führe wieder ein halbwegs normales Leben – und kann mit meinen Hunden wieder spazieren gehen“

Vor 30 Jahren hatte die Steirerin Sonja Winkelbauer, 51, ihren ersten Bandscheibenvorfall. Ein zweiter und acht Operationen folgten, trotzdem wurden die Schmerzen unerträglich. "Zwei Jahre konnte ich nur liegen. Eine Psychologin erklärte mir, dass ich mich damit abfinden müsse, nie wieder gehen zu können." Zufällig sah sie im Jahr 2000 bei einem Spitalsaufenthalt in der Steiermark einen TV-Beitrag über ein neues System zur Schmerzdämpfung: Implantierte Elektroden senden schwache elektrische Impulse aus, die das Rückenmark stimulieren – statt der Schmerzen spürt der Patient ein leichtes Kribbeln.

"Mein behandelnder Primar hat ausfindig gemacht, dass dieses System auch am Wiener AKH / MedUni Wien an der Abteilung von Schmerzspezialist Univ.-Prof. Hans-Georg Kress eingesetzt wird. "Eine Woche später war ich dort. Seither ist wieder ein halbwegs normales Leben möglich – und ich kann wieder mit meinen Hunden spazieren gehen."

Winkelbauer erzählte ihre Geschichte Mittwochabend beim dritten Gesundheits-Talk von KURIER, MedUni Wien und Novartis im Rektoratssaal der MedUni Wien. Moderiert von Martina Salomon (stv. KURIER-Chefredakteurin) diskutierten Winkelbauer, Kress (Klinische Abt. für spezielle Anästhesie und Schmerztherapie AKH Wien / MedUni Wien) sowie die Akupunkturspezialistin Daniela Stockenhuber mit mehr als 120 Zuhörern.

"Es ist keine Zauberpille zu erwarten, mit der wir alle Schmerzen beherrschen können", sagte Kress: "Aber ich wäre schon zufrieden, würden die derzeit zur Verfügung stehenden

Methoden alle unsere chronischen Schmerzpatienten erreichen." Noch immer werde zu wenig zwischen akutem und chronischem Schmerz unterschieden: Letzterer sei immer ein biopsychosoziales Phänomen: "Bio steht für körperliche Störung, psycho heißt, dass die Psyche, die Stimmungslage, eine Rolle spielt und sozial bezieht sich auf die Bedeutung unserer sozialen Umwelt für die Schmerzentstehung."

Deshalb könne man chronische Schmerzen auch nie mit nur einer einzigen Methode behandeln. Halten akute Schmerzen trotz Behandlung (etwa beim Hausarzt) länger als drei bis sechs Monate an, sollte unbedingt ein Schmerzspezialist eingeschaltet werden.

Auch Friedrich Mayer, 68, litt nach zwei Bandscheibenvorfällen trotz mehrerer Operationen an unerträglichen Schmerzen. 2006 erhielt er am Wiener AKH eine Schmerzmittelpumpe implantiert – sie gibt das Schmerzmittel kontinuierlich direkt in den Rückenmarkskanal ab. "Jetzt kann ich wieder einige Schritte gehen" – "und auch lachen", fügte seine Frau Sonja hinzu.
Akupunktur

"Bei Schmerzpatienten bietet sich Akupunktur als ergänzende Methode sehr gut an", sagte die Allgemeinmedizinerin Daniela Stockenhuber (Akupunkturambulanz im Krankenhaus Hietzing) . "Die größte Gruppe, die wir behandeln, sind Patienten mit Kreuzschmerz, gefolgt von Nackenverspannungen und Kopfschmerz." Solange die Möglichkeit bestehe, dass sich der Körper regeneriere, könne Akupunktur erfolgreich eingesetzt werden. "Wie schnell die Patienten reagieren und wie lange die Schmerzlinderung anhält, ist von Patient zu Patient unterschiedlich", sagt Stockenhuber: "Ich habe Patienten mit Arthrosen, die behandle ich zehn Mal je im Abstand von einer Woche – das hilft ihnen für ein halbes Jahr."


http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4512892-ich-kann-wieder-gehen-und-lachen.php

Tanja

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 932
  • Geschlecht: Weiblich
Wirbelsäulen-OP so teuer wie 100 Jahre ambulante Therapie
« Antwort #12 am: 20. Dezember 2012, 00:32 »



 19.12.2012
   
Deutsche Gesundheitspolitik   
   
   
orthonet-NRW: "Wirbelsäulen-OP so teuer wie 100 Jahre ambulante Therapie"

Der aktuelle AOK-Krankenhausreport heizt erneut die Diskussion über Sinn und Notwendigkeit chirurgischer Eingriffe an. Allein die Zahl der Wirbelsäulenoperationen stieg zwischen 2005 und 2010 um mehr als das Doppelte*. Nach Ansicht des orthonet-NRW - einem Zusammenschluss niedergelassener Orthopäden aus Nordrhein - ist der Vorwurf, die Zunahme sei allein durch wirtschaftliche Motive vieler Kliniken begründet, jedoch entschieden zu kurz gefasst und solle über eigenes Fehlverhalten hinwegtäuschen.

„Die Wurzel allen Übels liegt vielmehr darin, dass Orthopäden von Kassenseite nicht einmal läppische 7 Euro pro Patient im Monat für ambulante medizinische Leistungen zur Verfügung stehen“, kritisiert Dr. Ulrich Reinecke, Orthopäde und Vorstandsvorsitzender des orthonet NRW**. Dabei ließe sich so eine Vielzahl an Eingriffen tatsächlich umgehen. Und obendrein noch viel Geld sparen. Zum Vergleich: Eine Wirbelsäulenversteifungs-OP kostet mit 12.000 Euro in etwa so viel wie 100 Jahre ambulante orthopädische Behandlung. „Wenn endlich Rahmenbedingungen geschaffen würden, wieder eine angemessene konservative Therapie erbringen zu können, könnte dieser bedenkliche Trend zu mehr Operationen und entsprechender Ausgabenexplosionen gestoppt werden“, betont Dr. Reinecke. Gleiches gelte für die Kostensteigerungen bei Heil- und Hilfsmitteln. Hier sei eine Vergütung für vergleichsweise günstige, in der Praxis gefertigte, Schienen und Verbände nicht mehr vorgesehen und erfolge auch bei kurzer Tragezeit stattdessen die Rezeptierung teurer Alternativen. Die Zunahme vieler orthopädischer Eingriffe sei daher vor allem der Vernachlässigung ambulant tätiger Orthopäden geschuldet und somit ein hausgemachtes Problem.

„Es ist an der Zeit, die ökonomischen Anreize zum Wohle der Patienten wieder mehr in Richtung ambulante und vor allem sinnvolle Versorgung zu verlagern“, fordert Dr. Reinecke.

*http://www.aok- gesundheitspartner.de/bund/krankenhaus/publikationen/khr/index_09279.html
** vgl. Fallwerte/Regelleistungsvolumina http://www.kvno.de/downloads/honorar/fallwerte_fallzahlen_rlv2013-1.pdf