Autor Thema: Herz-/Kreislaufprobleme?  (Gelesen 5267 mal)

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Richi

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Herz-/Kreislaufprobleme?
« am: 31. Juli 2008, 19:01 »
Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

Herzlich willkommen!

Mit dem vorliegenden Test möchten wir Ihnen Anhaltspunkte dafür liefern,
ob Sie ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten haben.

Dazu gehören der
Herzinfarkt, der
Schlaganfall oder
Durchblutungsstörungen der Beingefäße (periphere arterielle Verschlusskrankheit, PAVK).

http://www.arterie.com/arterie/tests_tools/selftest/index-187101.html?id=136

Frage 1 von 15

Gitti

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Hypertonie: Nachlässigkeit bei Medikamenteneinnahme (Studie)
« Antwort #1 am: 01. August 2008, 21:40 »

Viele Patienten halten sich kaum an das verschriebene Einnahmeschema antihypertensiver Medikamente.28.07.2008

Die Hypertonie ist einer der wichtigsten Risikofaktoren kardiovaskulärer Erkrankungen. Inzwischen verfügt die Medizin über effektive antihypertensive Wirkstoffe, die nur einmal täglich eingenommen werden müssen. Leider ist die Compliance der Patienten nicht immer die beste. Dies ist einer der Gründe dafür, warum bei zahlreichen hypertensiven Patienten der Blutdruck nur ungenügend eingestellt werden kann. Wie gut die Compliance wirklich ist, klärte nun eine internationale Wissenschaftlergruppe mit der Hilfe einer ausführlichen Datenbankrecherche.

In die Analyse ........ http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,25214/ticket,g_u_e_s_t/~/Nachlaessigkeit_bei_Medikamenteneinnahme.html

Evi

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Reanimation notwendig?
« Antwort #2 am: 05. Februar 2009, 13:36 »

Reanimation: Kleiner Helfer für Erste Hilfe

In den Industrieländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Ein neues System gibt jetzt nach zehn Sekunden Auskunft darüber, ob eine bewusstlose Person reanimiert werden muss. 03.02.2009

Das von Wissenschaftlern des Instituts für Biomedizinische Technik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte Gerät ist nicht größer als eine Walnuss und passt an jeden Schlüsselbund. Legt der Helfer den Sensor am Hals des Patentien an, analysiert das Gerät selbstständig Puls und Atmung, um daraus eine verlässliche Aussage abzuleiten, ob die Atmung und das Herz-Kreislauf- System gestört oder ausgesetzt sind und der Helfer eine Reanimation einleiten muss.

Bereits zehn Sekunden nach Aufkleben des Sensors am Hals des Patienten teilt das System dem Helfer mit, ob eine "Reanimation empfohlen" oder "Reanimation nicht notwendig" ist. Die technische Umsetzung erfolgt durch
http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,27645/ticket,g_u_e_s_t/~/Fr%C3%BCherkennung_durch_Immuntest.html

Tanja

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Schichtarbeit: Infarkte und Schlaganfälle um bis zu 24% häufiger
« Antwort #3 am: 22. August 2012, 19:20 »

Schichtarbeit: Infarkte und Schlaganfälle um bis zu 24% häufiger

Schichtarbeiter weisen ein leicht erhöhtes Risiko eines Herzanfalls oder Schlaganfalls auf. Kanadische und schwedische Wissenschaftler haben im British Medical Journal frühere Studien mit mehr als 2 Millionen Arbeitnehmern analysiert. Das Team um Dan Hackam von der Western University kommt zu dem Ergebnis, dass Schichtarbeit die innere Uhr stört und negative Auswirkungen auf den Lebensstil haben kann.

Schichtarbeit wurde in der Vergangenheit bereits mit einem gesteigerten Risiko eines erhöhten Blutdrucks und Diabetes in Zusammenhang gebracht. Experten wie Jane White von der Institution of Occupational Safety and Health gehen gegenüber der BBC davon aus, dass betroffene Arbeitnehmer dadurch eine Erleichterung erfahren, wenn sie die Anzahl der Nachtschichten einschränken.

Insgesamt 34 Studien wurden von den Wissenschaftlern unter die Lupe genommen. In insgesamt 17.359 Fällen war es dabei zu Herzproblemen verschiedener Art gekommen, darunter etwa Herzstillstand, Herzinfarkte oder ischämische Schlaganfälle. Diese Erkrankungen traten bei Schichtarbeitern häufiger auf. Für die Studie wurden auch der sozioökonomische Status der Arbeitnehmer, ihre Ernährung und der Gesundheitszustand berücksichtigt.

Die Forscher berechneten, dass Schichtarbeit mit einem um 23% erhöhten Risiko eines Herzanfalls, einem um 24% höheren Risiko eines koronaren Ereignisses und einem um fünf Prozent gesteigerten Risiko eines Schlaganfalls in Zusammenhang steht. Sie betonen aber auch, dass Schichtarbeit nicht mit einer erhöhten Mortalität durch Herzerkrankungen in Verbindung zu bringen ist und die relativen Risiken gering sind.

Laut Studienleiter Hackam neigen Schichtarbeiter eher zu wenig Schlaf und schlechter Ernährung. "Schichtarbeiter sind die ganze Zeit auf den Beinen und haben keine klar definierten Ruhezeiten. Ihr Nervensystem ist permanent aktiv und das ist schlecht für Probleme wie Fettsucht und Cholesterin."

Die Autoren der Studie betonen, dass Screening-Programme helfen könnten, Risikofaktoren zu erkennen und zu behandeln. Dazu gehören ein hoher Blutdruck und schlechte Cholesterinwerte. Zusätzlich sollten die Betroffenen darüber informiert werden, auf welche Symptome für Herzprobleme zu achten ist.

White betont, dass es rund um die Schichtarbeit eine Reihe komplexer Probleme wie Appetitstörungen, schlechte Verdauung, das Vertrauen auf Beruhigungsmittel oder Aufputschmittel sowie soziale Schwierigkeiten und Familienprobleme geben kann. Das kann die Arbeitsleistung beeinflussen, zudem steigt die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und Unfällen sowie von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit.

Helfen könnte das Vermeiden von dauernden Nachtschichten, die Beschränkung einer Schicht auf maximal zwölf Stunden und das Sicherstellen, dass die Mitarbeiter beim Wechsel zwischen Tag- und Nachtschicht wenigstens zwei Nächte durchschlafen können.

Werner

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Harnsäure ist wichtiger Risikomarker bei vermutetem Herzinfarkt
« Antwort #4 am: 07. September 2012, 01:26 »



Harnsäure ist wichtiger Risikomarker bei vermutetem Herzinfarkt


Der Harnsäurewert erweist sich bei Verdacht auf Herzinfarkt als starker unabhängiger Vorhersagewert (Prädiktor) für die Sterblichkeit. In Kombination mit anderen Markern (Troponin T, TIMI und GRACE-Score) steigert er die prognostische Genauigkeit. Das ist das Ergebnis der APACE-Studie, die 1.247 Patienten mit Brustschmerzen zwischen April 2006 und Juni 2009 untersucht hat.

Bei beiden Geschlechtern, so zeigte die Studie (APACE = Advantageous Predictors of Acute Coronary Syndrome Evaluation), war der Harnsäurewert bei Infarktpatienten höher als bei Patienten ohne Infarkt, Patienten mit Herzinsuffizienz wiesen die höchsten Harnsäurewerte auf. Patienten mit Harnsäurewerten im obersten Viertel zeigten eine signifikant höhere Kurz- und Langzeitsterblichkeit verglichen mit den Patienten in den unteren drei Vierteln. Diese Studienergebnisse wurden ....... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=38484

admin

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Mehr Defibrillator!
« Antwort #5 am: 22. Februar 2014, 00:28 »




Defibrillatoren-Mangel erhöht Todesrate massiv

Ohne Hilfe überleben maximal zwölf Prozent - Device-Aufstockung nötig

Defibrillator: Gerät ist oft Lebensretter

London/Hampshire (pte001/21.02.2014/06:00) - Der Mangel an Defibrillatoren im öffentlichen Raum führt zu einer gesteigerten Anzahl an Toten durch Herzinfarkte, wie eine im Journal Heart http://heart.bmj.com publizierte Studie zeigt. Die Daten beziehen sich auf Herzinfarkte außerhalb von Krankenhäusern und wurden in der englischen Grafschaft Hampshire erhoben.

Enttäuschend geringer Einsatz

Innerhalb eines Jahres wurden alle eingehenden Anrufe beim South Central Ambulance Service, die einen Herzinfarkt meldeten, analysiert. 1.035 Anrufe wurden getätigt, die (später bestätigte) Herzinfarkte meldeten, wovon bei 44 Fällen der Anrufer fähig war, sich Zugang zu einem öffentlichen Defibrillator zu verschaffen. Jedoch schafften nur 18,41 Prozent dieser Personen es, den Defibrillator auch richtig am Patienten anzubringen, bevor die Rettung eintraf.

Insgesamt liegt die Einsatzrate von Defibrillatoren also nur bei 1,74 Prozent, gerechnet auf alle analysierten Herzinfarkte, was die Autoren als "enttäuschend gering" klassifizieren. Denn jede Minute, die bei einem Herzstillstand vergeht, ohne dass eine Wiederbelebung stattfindet, erhöht das Todesrisiko um sieben bis zehn Prozent. Zurzeit überleben nur zwei bis zwölf Prozent der Betroffenen einen außerhalb des Spitals eingetretenen Herzinfarkt.

Überlebenschancen extrem erhöht

Defibrillatoren verdreifachen die Überlebenschance - und können zudem von jeder Person leicht benutzt werden, da sie detaillierte Informationen zur richtigen Anwendung bieten. Die Autoren fordern daher: "Die geringen Überlebenschancen bei Herzinfarkten außerhalb des Spitals sind zum Teil durch Verzögerungen der Defibrillation zu erklären. Mehr Defibrillatoren sind im öffentlichen Raum notwendig, ebenso wie mehr Ausbildung, um der Bevölkerung mehr Selbstvertrauen zu geben, die Geräte zu benutzen, wenn sie verfügbar sind."

Der Samariterbund hat in seiner kostenlosen App http://bit.ly/1c4fTJD ein Feature integriert, das Defibrillatoren in nächster Nähe anzeigt. In Schweden geht man indes einen anderen Weg: Dort setzt man auf die Hilfe von ausgebildeten Lebensrettern. Per SMS werden Informationen zum eingegangenen Anruf über den Herzinfarkt-Patienten an freiwillige Helfer im Umkreis von 500 Metern weitergeleitet (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20131025004 ).

(Ende)
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