Autor Thema: Mundgeruch - Zähne  (Gelesen 10396 mal)

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Josef

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Mundgeruch - Zähne
« am: 14. August 2008, 10:32 »

Hinter vorgehaltener Hand - Wie dem Mundgeruch die Luft ausgeht

Mundgeruch, oder wie es in der Fachsprache heißt: Halitosis, meint nicht etwa den kurzzeitig schlechten Atem durch den Genuss von Knoblauch, Zwiebeln oder Tabak. Der dauerhafte Mundgeruch hat tieferliegende Ursachen, deren Beseitigung die zugleich wirksamste Therapie gegen Mundgeruch darstellt.

Doch häufig merkt der Betroffene selbst gar nichts von seinem unangenehmen Mief, denn der Mensch gewöhnt sich an die ihn ständig umgebende Gerüche und blendet diese in seiner Wahrnehmung aus. Das naserümpfende Umfeld hingegen traut sich nicht das Problem anzusprechen, aus Angst den Betroffenen damit zu verletzen oder unhöflich zu erscheinen. Statt dessen wird geschwiegen oder im schlimmeren Fall gelästert und gemobbt. Dass eine Tabuisierung des Themas langfristig zur sozialen Abgrenzung führen kann, macht es umso wichtiger, aus der Spirale der Peinlichkeiten und Schamgefühle auszubrechen. Denn nur, wer um seinen Mundgeruch weiß, kann etwas dagegen tun.

Der Zahnarzt hilft
Aber an wen können sich Betroffene wenden? Häufig wird zunächst der Allgemeinmediziner aufgesucht, weil viele Menschen glauben, die Hauptursache für Mundgeruch wäre im Magen-/Darmbereich zu suchen. Doch das ist falsch. Zwar können auch eine Übersäuerung des Magens, Sodbrennen oder andere Magenerkrankungen zu unangenehmem Mundgeruch führen.
Ebenso sind Diabetes, Abmagerungskuren, Zinkmangel oder Erkrankungen der Lungen und des HNO-Bereiches mögliche Auslöser. In etwa 80-90% der Fälle entsteht der schlechte Atem jedoch direkt in Mundraum und Rachen. Im Kampf gegen Mundgeruch sollten sich Betroffene also zunächst zahnärztlich untersuchen lassen.
Einige Zahnmediziner bieten dafür so genannte Mundgeruchssprechstunden an. Diese geben dem Patienten einen Rahmen, in dem er seine Scham überwinden und zugleich professionelle Hilfe finden kann.

Weitere interessante Themen rund um die Zahnheilkunde lesen Sie auf dem Portal für Zahngesundheit www.meinezaehne.com. In der Meine Zähne-Mediathek finden Sie zudem zahlreiche Video- und Radiobeiträge aus vielen Fachgebieten der Zahnmedizin. Ihre individuellen Fragen werden in der Online-Sprechstunde schnell und kompetent von Experten beantwortet. Als besonderes Feature bietet das Portal eine interaktive Arzt-Datenbank, in welcher Sie einen Zahnarzt in Ihrer Umgebung finden können.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Tanja

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Mundgeruch - Zähne
« Antwort #1 am: 16. Oktober 2010, 11:37 »

Zähne und Zahnfleisch lange gesund halten


http://www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-zaehne-und-zahnfleisch-lange-gesund-halten.371.de.html


Gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch: Sie sind entscheidend, damit wir die unterschiedlichsten Nahrungsmittel wirklich genießen können. Unbesorgt lächeln zu können, ist für die meisten von uns ebenfalls sehr wichtig. Wenn mit unseren Zähnen alles in Ordnung ist, nehmen wir es als selbstverständlich hin. Wenn aber ein Zahn oder das Zahnfleisch Probleme macht, kann das weh tun – und teuer werden. Es gibt viele Ratschläge, was wir am besten für unsere Zahngesundheit tun sollten – und viele käufliche Produkte, die angeblich dabei helfen. Aber was davon nützt tatsächlich, und welche sind die wichtigsten Maßnahmen, um Zähne und Zahnfleisch so gesund wie möglich zu erhalten?

Warum können Zahnbelag und Zahnfleischentzündung so viel Schaden anrichten?

Im schlimmsten Fall können Zahnerkrankungen bedeuten, dass wir die erkrankten Zähne verlieren. Im Kindesalter ist die Karies (Zahnfäule) die größte Bedrohung für die Zahngesundheit. Wenn die Karies Löcher in die Zähne frisst, kann das weh tun. Der Zahn muss aufgebohrt und gefüllt werden, um die Karies zu stoppen. Auch im späteren Leben können wir noch Karies bekommen. Allerdings können Kinder wie Erwachsene ihr Risiko für Zahnfäule verringern, indem sie ihre Zähne regelmäßig mit fluoridhaltiger Zahnpasta reinigen oder andere fluoridhaltige Produkte benutzen. Fluorid ist eine Substanz, die den Zahnschmelz stärkt und ihn so vor Karies schützt. Karieslöcher füllen zu lassen, solange sie noch klein sind, kann die Zähne retten.

Karies entsteht durch das Zusammenwirken von Bakterien im Zahnbelag und häufigem Zuckerkonsum. Zahnbelag besteht aus Schichten klebrigen Films auf den Zähnen, durch die sich die Zähne "pelzig" anfühlen. Zahnbelag und Essensreste zwischen den Zähnen können zudem ein Grund für Mundgeruch (Halitose) sein – auch wenn ein Belag auf der Zunge vermutlich eher zu schlechtem Atem führt als Zahnbelag. Ansammlungen von Zahnbelag können zu Zahnstein aushärten. Dies begünstigt das weitere Wachstum von Bakterien.

Wenn wir älter werden, werden Zahnfleischerkrankungen häufiger. Am meisten verbreitet sind Entzündungen des Zahnfleischs (Gingivitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis). Der Zahnhalteapparat besteht neben dem Zahnfleisch aus dem Zahnhals, der Zahnwurzel und dem Kieferknochen. Falls Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen leicht blutet, ist es vermutlich an einigen Stellen entzündet. Zahnärztinnen und Zahnärzte prüfen, ob es sich um eine Zahnfleischentzündung handelt, indem sie das Zahnfleisch mit einem speziellen Instrument untersuchen und dessen Farbe prüfen. Ob eine harte Zahnbürste dem Zahnfleisch schadet, ist unklar – es ist aber auch nicht auszuschließen, dass das Benutzen zu harter Zahnbürsten eine Ursache für Zahnfleischverletzungen sein könnte.

Eine dauerhafte (chronische) Zahnfleischentzündung kann manchmal zu einer Parodontitis führen. Eine solche Entzündung der Strukturen, die den Zahn im Kieferknochen verankern, kann durch eine Behandlung aufgehalten werden. Wird sie jedoch stärker, kann der Zahn seinen Halt verlieren und ausfallen. Parodontitis kann auch dazu führen, dass das Zahnfleisch schwindet und die Zahnhälse freilegt. Dort kann sich dann leichter Karies bilden, mitunter werden die Zähne auch schmerzempfindlicher.

Die Hauptursache für Gingivitis und Parodontitis sind Bakterien. Menschen, die rauchen, haben ein zusätzliches Risiko, eine Parodontitis zu entwickeln.

Hilft tägliches Zähneputzen?

Zähneputzen verringert den Zahnbelag und sorgt dafür, dass die Zähne sauber aussehen und sich auch so anfühlen. Trotzdem ist es wahrscheinlich nicht das Putzen allein, das der Karies vorbeugt, sondern das Fluorid in der Zahnpasta. Die Zähne nehmen das Fluorid aus der Zahnpasta auf und werden dadurch widerstandsfähiger.

Es ist nachgewiesen, dass tägliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta Kinder und Jugendliche vor Karies schützen kann – also in dem Alter, in dem das Kariesrisiko am größten ist. Kinder brauchen beim Zähneputzen Anleitung durch Erwachsene. Mehr über die sichere Anwendung von Fluorid bei Kindern können Sie hier lesen.

Eine gute Putztechnik entfernt nicht nur den Zahnbelag besser, sie schont wahrscheinlich auch eher das Zahnfleisch. Die Putztechnik sollte unter anderem auf das Alter und die Zahngesundheit abgestimmt sein. Welche Technik für Sie persönlich die richtige ist, können Sie mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besprechen.

Welche Art von Zahnbürsten und Zahnpasten sind die besten?

Es ist nicht sicher, welche Art von Zahnbürsten am besten geeignet ist. Man nimmt an, dass harte Zahnbürsten das Zahnfleisch eher schädigen könnten als Bürsten mit weichen oder mittelharten Borsten. Bei elektrischen Zahnbürsten könnte eine Rolle spielen, wie sich der elektrische Putzkopf bewegt. Bei einigen führt der Kopf beispielsweise eine schnelle Kippbewegung aus, bei anderen rotiert er.

Fluorid-Zahnpasta ist die Zahnpasta, mit der sich die Zähne erwiesenermaßen am effektivsten stärken lassen und die daher auch am besten vor Karies schützt.

Wenn Ihre Zähne auf etwas sehr Heißes oder Kaltes empfindlich reagieren, sind "überempfindliche" (hypersensible) Zähne ein möglicher Grund. Für überempfindliche Zähne werden Zahnpasten mit Fluorid, Kalium oder Kalzium angeboten, die die Überempfindlichkeit verringern sollen. Es gibt aber nicht genügend Forschung, um sicher sagen zu können, ob diese Produkte Menschen mit überempfindlichen Zähnen helfen können. Mittel zum Bleichen der Zähne (Zahnaufheller) können die Zähne vorübergehend empfindlich machen, daher kann es sinnvoll sein, bei einer schon bestehenden Überempfindlichkeit auf solche Mittel zu verzichten.

Können Zahnseide, Interdentalbürsten und Mundwasser helfen?

Auch wenn allgemein stark empfohlen wird, die Zähne täglich zusätzlich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen, ist nicht belegt, dass diese Art der Zahnpflege für Menschen mit guter Zahngesundheit einen großen Unterschied bedeutet. Das bedeutet aber nicht, dass diese zusätzliche Reinigung bei Zahnfleischerkrankungen nicht hilft. Es kann notwendig sein, Ablagerungen zwischen den Zähnen mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste zu entfernen. Wenn Zahnstocher eingesetzt werden, besteht die Gefahr, das Zahnfleisch zu verletzen.

Man benötigt aber viel Zeit und Motivation, um alle Zähne jeden Tag gründlich mit Zahnseide zu behandeln. Vielleicht ist einer der Gründe, warum ein besonderer Vorteil von Zahnseide bisher nicht nachgewiesen werden konnte, dass sie nicht richtig oder nicht sorgfältig genug angewendet wird. Über die Forschung zum Einsatz von Zahnseide bei Kindern können Sie hier mehr lesen.

Wenn Sie größere Zahnzwischenräume haben oder Zahnersatz wie zum Beispiel eine Brücke, kann es sinnvoll sein, eine Interdentalbürste zu benutzen. Wie Sie diese richtig anwenden, ohne das Zahnfleisch zu verletzen, zeigt Ihnen Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt.

Ein anderes weit verbreitetes Zahnpflegeprodukt ist Mundwasser. Manche Produkte enthalten Fluorid, andere sind auf der Basis von Chlorhexidin (ein desinfizierender Wirkstoff) oder ätherischen Ölen hergestellt. Ätherische Öle sind die häufigere Grundlage der meist verkauften Mundwasser.

Fluorid-Mundwasser können, ebenso wie Fluorid-Gels, Karies bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen. Es ist aber nicht nachgewiesen, dass sie stärker schützen als die tägliche Anwendung von Fluorid-Zahnpasta. Über die Forschung zu Fluorid-Mundwasser, -Gels und anderen Produkten können Sie hier mehr lesen.

Viele Menschen benutzen antiseptisches Mundwasser (das heißt, es wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze), das gleichzeitig den Atem erfrischt. Der stärkste antiseptische Wirkstoff ist das Chlorhexidin. Es kann Zahnbelag verringern und eine Zahnfleischentzündung lindern, auf Dauer aber zu Flecken auf den Zähnen führen. Ein Mundwasser auf der Basis eines ätherischen Öls (Handelsname "Listerine") hat sich in Studien als hilfreich gegen Zahnfleischentzündung erwiesen.

Was bringen zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen?

Zweimal im Jahr, einmal, oder weniger? Die Frage, wie regelmäßig man zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen sollte, wird seit mehr als 30 Jahren international von Expertinnen und Experten heftig diskutiert. Die häufigste Empfehlung ist wahrscheinlich die, alle sechs Monate zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt zu gehen. In manchen Ländern wird Menschen mit gesunden Zähnen und intaktem Zahnfleisch jedoch empfohlen, sich nur einmal jährlich oder alle zwei Jahre vorsorglich untersuchen zu lassen – während Menschen mit Zahnproblemen dazu angehalten werden, öfter zur Vorsorge zu gehen. Einige Fachleute empfehlen, den geeigneten Abstand zwischen den Untersuchungen am besten individuell zusammen mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt festzulegen.

Allgemein kann eine regelmäßige zahnärztliche Untersuchung bedeuten, dass Zahnprobleme früher behandelt werden. Dies könnte ein Vorteil sein. Ein weiterer Vorteil wäre, wenn die Vorsorgeuntersuchung manche Menschen dazu bewegen könnte, mehr auf ihre Zähne und ihr Zahnfleisch zu achten. Bisher hat keine Studie bewiesen, dass es für die Zahngesundheit allgemein besser wäre, alle sechs Monate zur Untersuchung zu gehen. Menschen, die ihre Zähne und ihr Zahnfleisch sehr sorgfältig pflegen, könnten möglicherweise weniger von häufigen Zahnarztbesuchen profitieren als Menschen, die ihre Zahnpflege eher nachlässig betreiben. Daher ist es vielleicht am besten, Ihren persönlichen Vorsorgebedarf mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt zu besprechen.

Woraus kann eine Vorsorgebehandlung in der Zahnarztpraxis bestehen?

Regelmäßige zahnärztliche Vorsorge beinhaltet bei Erwachsenen häufig die Entfernung von Zahnbelag und Zahnstein ("scaling") sowie eine Politur der Zähne. Man nimmt an, dass diese Maßnahmen Zahnfleischerkrankungen vorbeugen – dies ist jedoch nicht belegt. Die Bakterien in Zahnbelag und Zahnstein könnten zwar zur Erkrankung des Zahnfleischs beitragen, aber es ist nicht sicher, ob die professionelle Entfernung der Beläge ein- oder zweimal im Jahr vor einer Erkrankung schützt.

Zahnstein kann Bakterien enthalten und die tägliche Zahnpflege weniger wirkungsvoll machen. Beim Scaling schaben die Zahnärzte oder Zahnpflegekräfte die Zähne mit einem Spezialgerät manuell und / oder per Ultraschall ab. Dabei können Zahnbelag, Zahnstein und Flecken auf den Zähnen entfernt werden. Das Polieren der Zähne mit Hilfe eines Elektrogeräts beseitigt auch restliche Ablagerungen und Flecken. An der Spitze des Geräts sitzt ein kleiner Gummiaufsatz oder ein Bürstchen. Auf den Aufsatz wird eine Paste aus antibakteriellen Substanzen aufgetragen.

Auch wenn einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versucht haben, die Frage zu beantworten, ob ein Scaling oder eine Politur ein- oder zweimal jährlich die Zahngesundheit verbessern kann, gibt es nicht genügend hochwertige Forschungsarbeiten zu diesem Thema. Daher ist es immer noch nicht bekannt, ob diese Art der Vorsorge tatsächlich der Mühe wert ist. Eine der unerwünschten Wirkungen dieser Prozeduren könnte eine Verletzung des Zahnfleischs sein. Sobald verlässlichere Forschungsergebnisse verfügbar sind, werden wir darüber berichten.

Eine der positiven Wirkungen einer professionellen Zahnreinigung ist, dass dabei Flecken entfernt werden. Um die Zähne weißer oder heller zu machen, kann die Zahnärztin oder der Zahnarzt zusätzlich andere Verfahren einsetzen, wie zum Beispiel dauerhafte kosmetische Zahnbehandlungen. 

Wirken Bleichsysteme zur Heimanwendung, und sind sie sicher?

Produkte zur kosmetischen Zahnaufhellung gibt es in verschiedenen Formen, wie Gels, Zahnpasta, Lacke oder Zahnstreifen. Manche Systeme beinhalten den Einsatz einer Speziallampe, um ihre Wirkung zu beschleunigen. Die beiden wichtigsten Bleichmittel, die sie enthalten, sind Wasserstoff- oder Carbamidperoxid.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Studien zu diesen Produkten analysiert und herausgefunden, dass sie sehr häufig vorübergehende Nebenwirkungen verursachen können, wie zum Beispiel eine erhöhte Zahnempfindlichkeit oder Zahnfleischreizungen. Je höher die Dosis des Bleichmittels, desto häufiger treten unerwünschte Wirkungen auf (bei wahrscheinlich bis zu 60 Prozent der Anwender, also bei bis zu sechs von zehn). Zumindest bei einigen Arten von Zahnverfärbung scheinen sie tatsächlich zu helfen, allerdings berichten die Studien nichts über die langfristige Zufriedenheit der Anwender mit den erzielten Resultaten. Wie diese Bleichmittel über längere Zeit wirken, mögliche Zahnschädigungen eingeschlossen, ist noch unklar.

Sobald mehr Forschung zu Bleichmitteln oder zu Zahncremes, die durch Abrieb eine Aufhellung bewirken sollen ("abrasive" Mittel), zugänglich ist, werden wir darüber berichten. Über den aktuellen Stand des Wissens und über weitere Möglichkeiten zur Zahnaufhellung können Sie hier mehr lesen.

Einer der besten Wege, um Ihre Zähne hell zu erhalten, ist es, die Dinge zu vermeiden, die die Zähne verfärben können. Dazu gehört in erster Linie das Rauchen, daneben aber auch der übermäßige Genuss von schwarzem Tee, Kaffee und Rotwein.

Was sind also die besten Möglichkeiten, um Zähne und Zahnfleisch zu schützen?

Bakterien im Zahnbelag und häufiger Zuckerkonsum sind die Hauptverursacher für Schäden an Zähnen und Zahnfleisch. Eine wichtige Vorbeugemaßnahme ist deshalb, den Konsum von gezuckerten Lebensmitteln, Getränken, Bonbons oder Kaugummi in Grenzen zu halten. Kaugummi zu kauen, das keinen Zucker enthält, aber Inhaltsstoffe, die gegen Bakterien wirken könnten (wie Xylit), ist eine andere eher nützliche Möglichkeit. Sobald es hierzu aktuelle Forschungsergebnisse gibt, werden wir darüber berichten – wie auch über andere Möglichkeiten der Vorbeugung durch Ernährung.

Für Kinder und Jugendliche bietet sich auch eine „Fissurenversiegelung“ an. Karies bedroht vor allem die Backenzähne (Molaren). Bakterien können sich in den Vertiefungen, den Furchen oder Grübchen der Zähne festsetzen. Zahnärztinnen und Zahnärzte tragen eine Dichtmasse auf, damit sich dort keine Bakterien ansiedeln. Dies könnte das Kariesrisiko verringern. Mehr darüber können Sie hier lesen.

Fluorid ist immer noch der wirksamste bekannte Schutz vor Karies. Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta wird zusammen mit Zahnarztbesuchen, um Zahnprobleme frühzeitig erkennen und behandeln zu können, als die Grundlage einer guten Zahnpflege angesehen. Wenn Sie sorgfältig auf Ihre Zahngesundheit achten, haben Sie gute Chancen, Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch möglichst gesund zu erhalten.

Mehr zum Thema Zahngesundheit: hier

Autor: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

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    * Erstellt am: 29. Mai 2008 17:19
    * Letzte Aktualisierung: 16. Juli 2010 18:43
    * Historie: Liste anzeigen

    * Quellen:

      Die IQWiG-Gesundheitsinformationen stützen sich auf Forschungsergebnisse aus der internationalen Literatur. Wir identifizieren die zuverlässigsten aktuell verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere aus sogenannten „systematischen Reviews“. Darin werden wissenschaftliche Studien zum Nutzen und Schaden von Behandlungen und anderen Maßnahmen der Gesundheitsversorgung zusammenfassend analysiert, sodass Fachleute und Betroffene deren Vor- und Nachteile abwägen können. Mehr Informationen dazu, wie systematische Reviews aufgebaut sind und warum sie die zuverlässigsten Belege liefern, finden Sie hier. Außerdem bitten wir stets die Autorinnen und Autoren der zentralen systematischen Reviews, auf denen unsere Informationen beruhen, um ihre Unterstützung, um die medizinische und wissenschaftliche Korrektheit unserer Produkte sicherzustellen.


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      Marinho VCC, Higgins JPT, Sheiham A, Logan S. One topical fluoride (toothpastes, or mouthrinses, or gels, or varnishes) versus another for preventing dental caries in children and adolescents. Cochrane Database of Systematic Reviews 2004, Issue 1. [Cochrane-Zusammenfassung] [Gesundheitsinformation.de Zusammenfassung]

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Tanja

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Kaugummis: Ersatz für die Zahnbürste?
« Antwort #2 am: 25. Mai 2013, 21:19 »




 Kaugummis: Ersatz für die Zahnbürste?

von Beatrice von Mangoldt

Zahnpflege Kaugummi Detailansicht des Bildes Mit Kaugummis die Zähne pflegen - ist das wirklich so einfach? Markt stellt die beliebten Produkte auf die Probe. Im Mund sind sie für viele ein Genuss, unter der Schuhsohle aber oft ein Ärgernis: Kaugummis. Das Kauen ist jedenfalls ein Volkssport geworden. In Deutschland schiebt sich im Durchschnitt jeder 100 Kaugummis pro Jahr zwischen die Zähne. Die Kaugummi-Industrie machte hierzulande im vergangenen Jahr 651 Millionen Euro Umsatz.

Und .... http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/haut_haare_zaehne/kaugummi123.html