Autor Thema: Gesundheitsförderung  (Gelesen 5131 mal)

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Geri

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Gesundheitsförderung
« am: 31. August 2008, 13:20 »

http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080425_OTS0075&ch=wirtschaft


Gesundheitsförderung wirkt

4 Mio. Euro flossen in den letzten 10 Jahren in 96 steirische
Projekte der Gesundheitsförderung


Graz (OTS) - Der Fonds Gesundes Österreich ist ein wichtiger Motor
der Gesundheitsförderung in der Steiermark. In den 10 Jahren seines
Bestehens sind mehr als vier Mio. Euro in 96 steirische
Gesundheitsinitiativen geflossen. In der Förderstatistik des FGÖ
liegt die Steiermark damit auf Platz 1, konnte also die höchste
Fördersumme aller Bundesländer für sich gewinnen. Das spricht für die
Qualität der steirischen Projekte und die ausgezeichnete Aufbauarbeit
von Styria vitalis, der steirischen Organisation für
Gesundheitsförderung und Prävention.

   Ob Maßnahmen der Gesundheitsförderung wirken, diskutieren heute
380 Interessierte aus dem In- und Ausland bei der 10.
Gesundheitsförderungskonferenz mit dem Titel "Was kann
Gesundheitsförderung?" in Graz. Die Ergebnisse sind für zwei
Zielgruppen besonders relevant:

~
 1. Die Politik, denn die Wirksamkeit von
    Gesundheitsförderungsaktivitäten ist ein wichtiges
    Entscheidungskriterium, ob und wie viel öffentliche Gelder dafür
    eingesetzt werden.

 2. Die Praktiker/innen der Gesundheitsförderung, denn Evidenz
    bildet einen Wissenspool, der wiederum bei der Planung und
    Umsetzung zum Erfolg künftiger Projekte beiträgt.
~

   Die Erfahrungen in den letzten Jahren zeigen uns immer wieder,
dass Gesundheitsförderung in all ihren verschiedenen Arten sehr gute
Wirkung zeigt. Das belegen auch die Ergebnisse dieser Tagung.
Besonders gut ist es am Beispiel der Betrieblichen
Gesundheitsförderung (BGF) zu erkennen, aber auch bei Projekten in
Schulen und Gemeinden.

   "Der öffentliche Gesundheitsdienst hat den Erhalt und die
Förderung der Gesundheit der Bevölkerung zum Ziel. Hier bemühen wir
uns in den letzten Jahren verstärkt um eine Entwicklung der
Gesundheitsförderung im Sinne einer verhaltens- und
verhältnisbezogenen Prävention", so die Präsidentin des Fonds
Gesundes Österreich, Dr. Andrea Kdolsky. "Als Gesundheitsministerin
strebe ich eine österreichische Gesamtstrategie in der
Gesundheitsförderung und Prävention an, die über den Bereich des
Gesundheitssektors hinausgeht und viele Gesellschafts- und
Politikbereiche einbeziehen soll. Wenn wir dieses wichtige Anliegen
erfolgreich vorantreiben wollen, brauchen wir den Nachweis der
Wirksamkeit in Theorie und Praxis und somit sowohl die Unterstützung
der Wissenschaft als auch die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der
Praxis", betonte Kdolsky.

   Dass die Evidenz eine wichtige, aber bei weitem nicht die einzige
Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung von Gesundheitsförderung
ist, unterstrich Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des Fonds Gesundes
Österreich. "Nur wenn wir wissen welche Maßnahmen wirken, und welche
nicht können wir Gesundheit effizient fördern. Die heutige Tagung
liefert starke Argumente für Gesundheitsförderung in wichtigen
Lebensbereichen, wie Schule, Gemeinde und Betrieb."

Betriebliche Gesundheitsförderung: Win-Win Situation, die sich
rechnet

    Von Betrieblicher Gesundheitsförderung profitieren Unternehmen
und Mitarbeiter gleichermaßen: Die Beschäftigten durch mehr
Gesundheit und Wohlbefinden, die Unternehmer durch höhere Motivation
und weniger Krankenstände.

   Für jeden eingesetzten Euro berechneten Wissenschafter folgende
Renditen (Return of Investment (ROI)):

Durch die Senkung von Fehlzeiten (1:10,1)
Durch die Verringerung der Krankheitskosten (1:2,3)

   Laut einer Studie des Instituts für Höhere Studien sind
österreichweite Einspareffekte von bis zu Euro 3,64 Milliarden
erzielbar, umgelegt auf die Steiermark bedeutet das Einsparpotenziale
von bis zu 528 Mio. Euro. Neben diesen monetären Effekten sind zudem
nicht quantifizierbare Effekte zu erwarten (Wohlbefinden,
Selbstbewusstsein)

Regionale Gesundheitsförderung

   Am stärksten verwurzelt sind die Menschen in ihrem unmittelbaren
Lebensumfeld, der politische und soziale Rahmen dafür sind Gemeinden
und Regionen. Dort lassen sich auch Personen erreichen, die sonst
durch Gesundheitsförderungs-Projekte schwer zu erreichen sind, z. B.
ältere Menschen. Die Steiermark hat eine Vorreiterrolle in der
regionalen Gesundheitsförderung: 1987 wurde von Styria vitalis die
Idee der "Gesunden Gemeinde" geboren. Seit damals haben sich rund 150
Gemeinden dem Gesunde Gemeinde-Netzwerk angeschlossen.

   Ein vom Fonds Gesundes Österreich gefördertes Modellprojekt in
Voitsberg und Graz-Umgebung hat mit einer Vielzahl von Maßnahmen
lebenswerte Lebenswelten für ältere Menschen geschaffen. Die
Ergebnisse zeigen, dass existierende Strukturen von älteren Menschen
verstärkt genutzt werden: Regelmäßige Kontakte in Vereinen hatten vor
dem Projekt 11% der Frauen, nach dem Projekt mit 20% nahezu doppelt
so viele. In der Pfarre stiegen die Kontakte bei Frauen von 20% auf
36%, bei Männern von 11% auf 24%.

   Geschaffen wurde damit auch eine neue Vertrauensbasis zwischen den
Gemeindebewohner/innen: der Anteil jener, die auf die Frage
"Grundsätzlich kann man den Menschen in unserer Gemeinde vertrauen"
mit "stimmt genau" antworteten, stieg z.B. in Semriach von 47% auf
67%.

   Der Wille, sich im Alltag mehr zu bewegen stieg bei Frauen von 36%
auf 52%, bei Männern von 41% auf 50%.


   Mag. Markus Mikl, Leiter Kommunikation
   Gesundheit Österreich GmbH
   Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich
   Tel.: 01 895 04 00-16
   Mobil (während der Tagung): 0664 3850511
   E-Mail: markus.mikl@fgoe.org
   www.fgoe.org

Geri

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http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080818_OTS0044&mabo=1

Vorbeugen ist besser als heilen
- 10 Jahre Fonds Gesundes Österreich

Utl.: Psychische Erkrankungen werden die große Herausforderung für
die Zukunft


Wien (OTS) - "Der Fonds Gesundes Österreich hat seit 1998 ein
Programm, das sich in einem Satz zusammen fassen lässt: Gesundheit
erhalten ist besser, als im Nachhinein Krankheiten zu behandeln",
unterstreicht Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky, die in dieser
Funktion als Präsidentin des Fonds Gesundes Österreichs fungiert,
anlässlich des 10-jährigen Bestehens. "Seit zehn Jahren ist der Fonds
Gesundes Österreich die österreichische Kompetenzstelle für
Gesundheitsförderung und Prävention und deshalb der wichtigste
Partner, wenn es darum geht, die Lebenswelten und das Verhalten der
Menschen gesünder zu gestalten", so Kdolsky weiters.

   7,2 Mio. Euro öffentliche Mittel werden durch den Fonds Gesundes
Österreich (FGÖ) jährlich in die Gesundheit investiert, der
überwiegende Teil fließt in die Förderung regionaler
Gesundheitsinitiativen, der thematische Bogen ist dabei sehr breit.
Neben den Lebensstilthemen Bewegung, Ernährung und Seelische
Gesundheit sind Kinder und Jugendliche, Menschen am Arbeitsplatz und
ältere Menschen die Zielgruppe. Über 750 regionale
Gesundheitsinitiativen konnten mit Unterstützung des FGÖ umgesetzt
werden. Informationskampagnen, Aus- und Weiterbildungsprogramme und
Selbsthilfethemen sind weitere wichtige Schwerpunkte.

Gesundheitsförderung wirkt

   Neben einer Veränderung des individuellen Verhaltens der Menschen
trachtet der FGÖ danach, die Lebenswelten der Menschen "gesünder zu
gestalten". Solche Veränderungsprozesse erfordern einen hohen
Einsatz, dafür wirken veränderte Strukturen aber nachhaltig. Das
beste Beispiel sind Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung
(BGF). Von diesen profitieren Unternehmen und Mitarbeiter
gleichermaßen. Die Beschäftigten durch mehr Gesundheit und
Wohlbefinden, die Unternehmer durch höhere Motivation und weniger
Krankenstände. Ein eingesetzter Euro spart zwischen 2,3 und 5,9 Euro
bei den Krankheitskosten, bei den Fehlzeiten sind sogar Einsparungen
bis zum zehnfachen des investierten Betrags möglich (1: 2,5 - 10,1).
Viele Unternehmen nutzen diese Win-Win Situation und investieren in
Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: wurden 1999 erst 15
Projekte gefördert, so konnte alleine im Jahr 2007 bereits 63
Projekten eine Zusage gegeben werden. Die Fördersumme für BGF betrug
2007 somit schon knapp 1,9 Mio. Euro.

   Mit 8 Kampagnen hat der FGÖ Bewusstsein für eine breite Palette
von Gesundheitsthemen geschaffen, darunter Bewegung und Ernährung,
Tabak- sowie Alkoholprävention: Mit der ersten bundesweiten Kampagne
zum Thema "Seelische Gesundheit" leistete der FGÖ einen wichtigen
Beitrag zur Enttabuisierung des Themas und dazu, wie seelische
Gesundheit gefördert werden kann. Mit der Kampagne "Nachdenken statt
Nachdenken" konnte zuletzt ein sichtbarer Erfolg erzielt werden:
Gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel gelang es, einen deutlichen
Anstieg der Kontrolle des Alkoholverkaufs an Jugendliche zu
erreichen. Die Zahl der Einlieferungen von Jugendlichen mit
Alkoholvergiftungen ging darauf hin um 20% zurück.

Psychische Beschwerden sind eine der wichtigsten Herausforderungen
der Zukunft

   Diese Erfolge dürfen nicht verdecken, dass die Herausforderungen
für die Gesundheitsförderung immer größer werden, über die
Adipositas-Epedemie wurde medial schon eingehend berichtet. Weniger
offensichtlich, aber um Nichts weniger Besorgnis erregend sind
psychische Beschwerden: Depressionen sollen bis zum Jahr 2020 die
nach Herz-Kreislauferkrankungen am weitesten verbreiteten
Lebensbeeinträchtigungen sein. Mehrere Befunde lassen auch in
Österreich die Alarmglocken läuten: immer mehr Volksschüler leiden
unter Stress, psychischen und psychosomatischen Beschwerden; rund ein
Drittel der Jugendlichen gibt an, regelmäßig an Kopfschmerzen,
Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen und Müdigkeit oder
Erschöpfung zu leiden. Die Zahl der verordneten Psychopharmaka ist
seit 1995 von 4,8 Mio. auf 10,5 Mio. im letzten Jahr angestiegen. Die
Zahl der Krankenstandstage aufgrund von psychiatrischen Krankheiten
hat zwischen 1991 und 2007 um 125% zugenommen, während die Zahl der
Krankenstandstage insgesamt im gleichen Zeitraum um 9% zurück ging.
Bei den Gründen für Invaliditätspensionen nehmen psychiatrische
Erkrankungen mit 27% bereits die zweite Stelle ein.

Bevölkerung wünscht sich eine Stärkung der Gesundheitsförderung

   "Nur 1,6% der Gesundheitsausgaben von 26 Mrd. Euro werden in
"Prävention und öffentlicher Gesundheitsdienst" investiert, der
Löwenanteil wird für die Behandlung ausgegeben. Angesichts der auf
uns zukommenden Aufgaben sind die Ausgaben für Gesundheitsförderung
zu knapp bemessen." betont Mag. Christoph Hörhan, der Leiter des FGÖ.
Die Bevölkerung weiß er dabei auf seiner Seite. Eine im Juli 2008
durchgeführte repräsentative Gallup-Umfrage ergab, dass sich 62% der
Bevölkerung dafür aussprechen künftig verstärkt in
"Gesundheitsvorsorge, Gesundheitsförderung und Prävention" zu
investieren. Dieser Wunsch wird am häufigsten genannt, erst dahinter
folgen z.B. die flächendeckende Versorgung mit Ärzten bzw. die
Ausbildung des medizinischen Personals.

   Der FGÖ ist ein Garant dafür, dass die Mittel effizient eingesetzt
werden, da in den letzten Jahren die Erfolgsmessung und
Qualitätssicherung sehr stark ausgebaut wurden. Ziel ist es, die
Mittel so einzusetzen, dass sie die größte Wirkung erzielen können.
Eine solche Zielgruppe sind sozial benachteiligte Menschen, die
gesundheitlich besonders großen Risiken ausgesetzt sind, öfter
erkranken und auch früher sterben.

   Ein Beispiel für eine Initiative, die diese vielen Aspekte
berücksichtigt, ist das im Herbst startende Programm zur
Herz-Kreislaufgesundheit. Massenmediale Elemente werden Lust aufs
gesunde Leben machen und zur Bildung einer Gemeinschaft
Gleichgesinnter animieren, die sich um ihr Herz kümmert. Gemeinsam
mit vielen Unternehmen und Organisationen werden die
Österreicherinnen und Österreicher in vielen Alltagssituationen auf
"herzgesunde Angebote" treffen, die es leichter machen, die guten
Vorsätze auch umzusetzen.

   Mag. Markus Mikl, Leiter Kommunikation
   Gesundheit Österreich GmbH
   Geschäftsbereich Fonds Gesundes Österreich
   Tel.: 01 895 04 00-16
   E-Mail: markus.mikl@fgoe.org
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Gitti

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Krebsfrüherkennung im EU-Bericht: ein Trauerspiel!
« Antwort #2 am: 14. Januar 2009, 10:59 »

EU-Bericht belegt Mängel bei der Krebsfrüherkennung

Dienstag, 13. Januar 2009

Brüssel – Die Europäische Kommission bemängelt, dass EU-weit noch immer zu wenig Menschen an einer Krebsfrüherkennung teilnehmen. Zwar seien in den vergangenen vier Jahren bereits große Fortschritte erzielt worden.

Dennoch betrage die Zahl der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen derzeit nur Hälfte der von den EU-Gesundheitsministern im Jahre 2003 empfohlenen Mindestmenge von 125 Millionen Vorsorge-Untersuchungen pro Jahr, heißt es in einem Bericht, den EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou am 22. Januar in Brüssel vorstellen will.

Darüber hinaus erfolgten lediglich 41 Prozent der gegenwärtig durchgeführten Untersuchungen als Teil bevölkerungsweiter Programme. Nur 22 Mitgliedstaaten böten bevölkerungsweite Früherkennungsprogramme für Brustkrebs an.

Für Gebärmutterhalskrebs seien es lediglich 15 Länder, für Darmkrebs sogar nur 12 Staaten. Die Daten http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35029

Josef

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Lopatka: Spenden an 271 Hilfsorganisationen nun absetzbar
« Antwort #3 am: 02. August 2009, 19:47 »
Lopatka: Spenden an 271 Hilfsorganisationen nun absetzbar

OTS0039 5 II 0350 NFI0002 Fr, 31.Jul 2009

Wien (OTS) - "Vom Ausmaß der Wirtschaftskrise sind selbst die
Experten überrascht worden - umso mehr sind diejenigen gefordert, die
anderen Menschen helfen: die humanitären Hilfsorganisationen in
unserem Land. Aus diesem Grund hat Finanzminister Josef Pröll bereits
bei seinem Amtsantritt die jahrzehntelange Forderung nach der
Absetzbarkeit von Spenden aufgegriffen und umgesetzt. Seit heute
liegt die vom zuständigen Finanzamt erstellte Liste jener
Organisationen vor, für die erbrachte Spenden absetzbar sind. Derzeit
sind es 271 Organisationen.

Ich rechne damit, dass bis Jahresende
über 300 Organisationen auf dieser Liste sein werden", gab
Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka am Freitag bekannt. Unter
www.bmf.gv.at, Rubrik "Tools", ist die Liste "Begünstigter
Spendenempfänger" abrufbar.

Spenden, die an diese Organisationen erfolgen, sind im Zuge der
Arbeitnehmerveranlagung absetzbar. "Wir wollen damit Anreize setzen,
dass Hilfe von Menschen für Menschen - kurz "Mildtätigkeit" -
verstärkt geleistet wird", erklärt der Finanzstaatssekretär. Für die
Bürgerinnen und Bürger aber auch Unternehmen, die nun Spenden an
Hilfsorganisationen im Ausmaß von bis zu 10 Prozent ihres Einkommens
bzw. Gewinns steuerlich geltend machen können, wollen wir mit der
Absetzbarkeit die Hilfsbereitschaft honorieren. Der Finanzminister
verzichtet damit auf Steuereinnahmen im Volumen von rund 100
Millionen Euro.

Zur Aufnahme auf die Liste der steuerbegünstigten Hilfsorganisationen
sind gewisse Vorgaben zu erfüllen. So muss die Körperschaft seit
mindestens drei Jahren bestehen und mildtätige Zwecke, Zwecke der
Entwicklungszusammenarbeit oder der Katastrophenhilfe erfüllen. Der
spendenbegünstigte Zweck (Mildtätigkeit, Entwicklungszusammenarbeit,
Katastrophenhilfe) muss zumindest 75 Prozent der Gesamttätigkeit
umfassen. Die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers über diese
Kriterien muss mit einem Antrag auf Spendenbegünstigung beim
Finanzamt eingereicht werden und wird daraufhin der entsprechenden
Prüfung unterzogen.

Um die steuerliche Absetzbarkeit zu nutzen, muss der Steuerzahler das
der Behörde bekannt geben. Ab 2011 kann der Spender der Organisation
seine Sozialversicherungsnummer nennen und bekommt die Steuer
automatisch gutgeschrieben. Die Organisationen wurden verpflichtet,
alle diese Sozialversicherungsnummern mit den dazugehörigen
Spendenbeträgen an die Finanzbehörde weiterzuleiten.

Liste der begünstigten Spendenempfänger:
http://www.bmf.gv.at/Service/allg/spenden
Rückfragehinweis:
~
Bundesministerium für Finanzen
Mag. Maria Mittermair-Weiss
Sprecherin von Staatssekretär für Finanzen Dr. Reinhold Lopatka
Hintere Zollamtsstraße 2b
A-1030 Wien
T: +43 (0)1 51433 500079
mailto: Maria.Mittermair-Weiss@bmf.gv.at
~
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0039 2009-07-31/09:51
310951 Jul 09
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke