Autor Thema: Apotheken in Deutschland - Österreich weit hinten!  (Gelesen 5691 mal)

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Edi

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Apotheken in Deutschland - Österreich weit hinten!
« am: 01. April 2008, 19:24 »
Mal eben schnell testen.

Bluttests und andere Gesundheitstests in der Apotheke

Mittlerweile kann man in vielen Apotheken alle möglichen
Gesundheits-Checks nutzen. Doch nicht jeder dieser Tests ist sinnvoll.

Blutwerte:

- Blutfettanalyse (Gesamtcholesterin, Verhältnis LDL-und
HDL-Cholesterin, Triglyzeride, Arteriosklerosefaktor):
Messung ist zwar auch in der Apotheke genau, doch der Arzt – der die
Lebensumstände und die Krankheitsgeschichte des Patienten kennt – kann
die Werte besser beurteilen

- Blutzucker: Genaue Werte auch in der Apotheke, allerdings nur, wenn
auf nüchternen Magen gemessen wird, Arzt ist für die Beurteilung der
Werte wichtig

- Blutdruck: Wer mal eben auf die Schnelle in der Apotheke messen lässt,
bekommt möglicherweise zu hohe Werte, denn für das Messen ist ein
ruhiger Puls wichtig.

Darmpilzuntersuchung:
Sehr teuer, medizinisch umstritten, wenn überhaupt, dann nur beim Arzt,
der die Ergebnisse besser bewerten kann

Darmkrebsuntersuchung - Test auf Blut im Stuhl:
Nur bedingt aussagekräftig, da Blut auch andere Ursachen haben kann,
z.B. harmlose Hämorrhoiden, außerdem kommt es nicht bei allen Tumoren
zur Blutung – zur Krebsvorsorge also besser zum Arzt

PSA-Test:
Soll Hinweis auf Prostata Krebs geben, medizinisch umstritten, da oft
falsche Befunde, wenn überhaupt, dann nur beim Arzt durchführen lassen,
weil eine Beratung wichtig ist

Schnelltest zur Borreliose-Früherkennung:
Bei diesem relativ neuen Test bringt der Patient die Zecke mit in die
Apotheke. Das Insekt wird dann im Labor auf Borreliose-Erreger
untersucht. Problem: Selbst wenn keine Erreger gefunden werden, kann der
Patient durch Zeckenstich erkranken, da die Zecke auch Viren (z.B.
Erreger der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) überträgt. Wer sich nach
einem Zeckenstich krank fühlt, sollte also auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Haaranalyse:
Sehr teuer, medizinisch umstritten
Selbsttest auf Herzinfarkt: Finger weg von diesem Test, er ist
lebensgefährlich. Statt auf die Ergebnisse zu warten, muss man bei
Verdacht auf Herzinfarkt immer sofort einen Notarzt rufen!

Urinuntersuchung:
Teststreifen zeigen an, ob Eiweiß, Nitrit oder Blut im Urin ist.  Kann
auf Nieren- oder Leberschäden hinweisen, manchmal steckt aber auch eine
Blasenentzündung dahinter. Wenn der Test positiv ist, muss man auf jeden
Fall zum Arzt gehen.

Weitere Informationen:


Einen Überblick über Vorsorgeuntersuchungen, die die Krankenkasse
bezahlt, gibt es z.B. auf folgender Internetseite des
Bundesgesundheitsministeriums:
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
Friedrichstr. 108-110, D-10117 Berlin
Telefon 03018 -  441-0  Fax: 01888-441-490-0
http://www.die-gesundheitsreform.de

Die Stiftung Warentest nahm 2004 die umstrittene Haaranalyse unter die
Lupe, die Ergebnisse kann man nachlesen unter: http://www.test.de(
Suchwort: „Haaranalyse“). Hier findet man auch einen Artikel über
Laborwerte und ihre Bedeutung (Suchwort: „Laborwerte“)

Interessante Informationen rund um Laborwerte gibt es auch unter
http://www.laborlexikon.de

Verbraucherzentrale NRW
Mintropstraße 27, 40215 Düsseldorf
http://www.vz-nrw.de (Rubrik: “Gesundheit u. Pflege“, „Medikamente“,
Artikel: „Kundenbindungsmodelle von Apotheken“)
NRW Verbrauchertelefon 0900-1-89 79 69 (1,86 €/Minute aus dem deutschen
Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend)

Geri

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Apotheker rechnen mit Liberalisierung

Mehr als drei von vier Apothekern in Deutschland rechnen damit, dass es eine Liberalisierung des Apothekenmarktes geben wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Friedrichsdorfer Pharmaunternehmens AxiCorp unter 250 selbstständigen Apothekern, die in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Kundenmagazins AxiMonitor vorgestellt wird.

38 Prozent der Befragten gehen demnach davon aus, dass eine Liberalisierung unmittelbar bevorsteht; 45 Prozent der Apotheker sind dagegen der Meinung, dass es erst in einigen Jahren zu einer Marktöffnung kommt. Nur 13 Prozent gehen davon aus, dass alles bleibt wie es ist. Konkret rechnen die Apothekenleiter mit der Zulassung von Fremd- und unbeschränktem Mehrbesitz (jeweils 68 Prozent). Drei von vier Befragten gehen davon aus, dass es in der Folge zu einer Vertikalisierung kommen wird, 89 Prozent rechnen damit, dass sich auf Dauer Oligopole bilden werden.

Handelskonzerne machen Stimmung
Nach Ansicht von 71 Prozent der Befragten erkennen zwar immer mehr Menschen, dass die unabhängige Apotheke die Arzneimittelversorgung sichert. 97 Prozent der Apotheker sind jedoch der Meinung, dass vor allem interessierte Kreise für eine Liberalisierung Stimmung machen: Neben den Handelskonzernen (82 Prozent) treiben demnach Medien (53 Prozent) und Politik (39 Prozent) die Liberalisierungsdebatte am meisten voran.
Außer Berlin und Brüssel (jeweils 30 Prozent) trauen die selbstständigen Pharmazeuten vor allem der Wirtschaft eine Einflussnahme auf die Ausgestaltung des Apothekenmarktes zu (22 Prozent). Dagegen räumen nur 10 Prozent der Apotheker der eigenen Standesvertretung Möglichkeiten zur Mitsprache ein.

Handelskonzerne als Gewinner
Die Stimmung in der Branche ist durchwachsen: 60 Prozent der Befragten berichteten von einem allgemeinen Gefühl der Angst und Hilflosigkeit, 23 Prozent von Aggressivität. Jeder vierte Selbstständige sieht allerdings auch eine gewisse Aufbruchstimmung. Eine Liberalisierung würde dennoch kein einziger der befragten Apotheker positiv bewerten. Laut 90 Prozent der Befragten dient das geltende Fremd- und Mehrbesitzverbot der Unabhängigkeit der Apotheker. 96 Prozent gehen davon aus, dass eine Liberalisierung sowohl den selbstständigen als auch den angestellten Apothekern schaden wird. Hierzu zählen insbesondere sich verschlechternde Wettbewerbsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen sowie eine unter Druck geratende Lohn- und Personalsituation. In der Konsequenz wird dies zu einer Verschlechterung der Versorgungsqualität führen.

Den Verbrauchern wird eine Liberalisierung nach Ansicht von 92 Prozent der Befragten eher schaden; Hersteller und Kassen müssen demnach – trotz eventueller Preisvorteile – ebenfalls mit negativen Konsequenzen rechnen (Qualität, Vielfalt, Flächendeckung).

Gewinner einer Marktöffnung sind demnach ganz klar Kettenkonzerne sowie Drogeriemärkte, Supermärkte und Kaufhäuser. Den großen Einheiten stehen die Apotheker skeptisch gegenüber: So glauben 95 Prozent nicht, dass den angestellten Apothekern ihre Entscheidungsfreiheit in Ketten effektiv garantiert werden kann.

Bei aller Unsicherheit bleiben Deutschlands Pharmazeuten zuversichtlich: Knapp die Hälfte der Apotheker, vor allem solche mit approbierten Kindern und Verwandten, würde eigenen Angaben zufolge jungen Menschen nach wie vor empfehlen, Pharmazie zu studieren.

AxiMonitor


Dazu gerade:
Partnerschaft bestätigt - 1. FC Köln bestellt im zweiten Jahr bei der Deutschen Internet Apotheke
Köln/Erftstadt, 05. August 2008. „Erheblich preisgünstiger einkaufen zu können“, bringt Claus Horstmann, Hauptgeschäftsführer des 1. FC Köln, seine Einkaufsentscheidung auf den Punkt. Seit einem Jahr bezieht der Verein seinen Gesamtbedarf an Vital- und Verbandstoffen beim offiziellen Arzneimittellieferanten, der Deutschen Internet Apotheke (www.deutsche-internet-apotheke.de). Damit ist der Einkauf seit Beginn der Kooperation „deutlich kostengünstiger“ – und auch der Service spielt in der ersten Liga. So wundert es nicht, dass die Partnerschaft in die Verlängerung ging.

Die Vorteile bester Servicequalität und niedrigster Preise können auch Amateure und Fans nutzen. Bis zu 50 Prozent im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers spart dann nicht nur der Profiklub. Bei dem spielt vor allem auch Schnelligkeit eine große Rolle. Sven Rinke vom Physiotherapeutenteam berichtet: „Unser Bedarf wird bei jeder Bestellung prompt und zuverlässig geliefert.“ Das medizinische Team des 1. FC Köln ist anspruchsvoll: Gesunde Spieler sind ein wichtiger Erfolgsfaktor; hinter den Kulissen zählen professionelle Kommunikation und reibungslose Abläufe. Dass man bei der Deutschen Internet Apotheke bei pharmazeutischen Fachkräften nicht nur online, sondern auch telefonisch oder per Fax bestellen kann, macht die Zusammenarbeit besonders bequem. Als zugelassene Versandapotheke hat der Partner alle benötigten Medikamente stets am Lager und liefert sofort.

Offizieller Lieferant – Qualität garantiert
Dass die Qualität top ist, stellen auch viele Auszeichnungen unter Beweis: Gerade wurde die Deutsche Internet Apotheke bei der Computer Bild Testsieger und erhielt als erste Apotheke das renommierte Gütesiegel „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2008“. Gut zu wissen für alle, die noch nie in einer Versandapotheke bestellt haben: Es gelten natürlich die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie für jede andere deutsche Apotheke auch.

Apotheker Philipp Heift
Deutsche Internet Apotheke
Postfach 2323, 50357 Erftstadt
Tel.: +49 (0) 2235 4693-0
deutscheinternetapotheke.de
« Letzte Änderung: 10. August 2008, 21:48 von Geri »