Autor Thema: Wege aus dem Schmerz – 13. Tutzinger Schmerztage in der Evangelischen Akademie T  (Gelesen 5210 mal)

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Wege aus dem Schmerz – 13. Tutzinger Schmerztage in der Evangelischen Akademie Tutzing vom 3. - 6. Juli 2008

Das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Benedictus Krankenhauses Tutzing veranstaltet zusammen mit der Schmerzambulanz des Universitätsklinikums Erlangen vom 3. - 6. Juli 2008 bereits zum 13. Mal die Tutzinger Schmerztage in der Evangelischen Akademie Tutzing.

Die Schmerztage zählen inzwischen zu einer der bekanntesten Fachtagungen für in der Schmerztherapie tätige Ärzte, Psychologen, Physio- und Sporttherapeuten und Pflegekräfte in Deutschland.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Reinhard Thoma, Chefarzt des Schmerzzentrums des Benedictus Krankenhauses Tutzing und Dr. med. Norbert Grießinger, Oberarzt der Schmerzambulanz der anästhesiologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, diskutieren Experten aus Deutschland vier Tage über aktuelle und zukünftige Entwicklungen auf dem Gebiet der Schmerztherapie. Ziel ist es, den fachlichen Austausch zu fördern, um Schmerzpatienten gemeinsam noch besser in der Bewältigung ihrer Schmerzen zu unterstützen.

Darüber hinaus ist es den Organisatoren der Tagung gelungen, mit Dr. Lance McCracken vom Royal National Hospital for Rheumatic diseases in Bath, einen namhaften Vertreter der internationalen Schmerzforschung für ein Hauptreferat zum Thema „Schmerzakzeptanz“ zu gewinnen.


Der Schmerz ist eine komplexe Sinnesempfindung, die mit erheblichen psychischen Beeinträchtigungen einhergeht. Chronische Schmerzen sind belastend, sie werden zum täglichen Begleiter und beeinflussen die Lebensqualität der Betroffenen sehr. Sie hindern Menschen häufig nicht nur an der Ausführung alltäglicher Dinge, sondern führen auch zu einer starken psychischen und auch sozialen Beeinträchtigung. “Die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen ist für die langfristig erfolgreiche Behandlung chronischer Schmerzpatienten unabdingbar“, so Dr. Thoma, einer der beiden wissenschaftlichen Leiter der Fachtagung. So besteht das interdisziplinäre Team des Schmerzzentrums des Benedictus Krankenhauses Tutzing aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Psychologen, Sport- und Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und speziell geschulten Pflegekräften.
Zentrale Themen der Tagung. Im Rahmen der 13. Tutzinger Schmerztage diskutieren renommierte Wissenschaftler in Vorträgen, Seminaren und Workshops über aktuelle Ergebnisse der Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes.
Im Zentrum der Tagung stehen verschiedene Themen, wie zum Beispiel:
- Die Schmerztherapie bei Gefäßerkrankungen, z. B. bei Schmerzen bei Durchblutungsstörungen der Beine
- Die Diskukssion schwieriger Schmerzsituationen in Fallbeispielen
- Neue und zukünftige Schmerzkonzepte aus der Wissenschaft, z. B. neue Konzepte beim Kopfschmerz oder beim neuropathischen Schmerz, sowie
- Neue Konzepte für den Alltag, z. B. das Thema Arbeitsfähigkeit und Schmerz nach Wirbelsäulenoperation und das Beibehalten oder Wiedergewinnen von Lebensqualität.

State-of-The-Art-Vorträge bieten am Ende eines jeweiligen Tages einen weiteren Überblick über den aktuellen Stand der Schmerzforschung auf vier ausgewählten Teilgebieten der Schmerzforschung. Ein Fest im Schlosspark der Evangelischen Akademie Tutzing am Samstag, 5. Juli, bietet die Möglichkeit des kollegialen und interdisziplinären, fachlichen Austausches im Gespräch.

Interessierte Fachleute, die sich noch für die Tagung anmelden möchten, erhalten weitere Informationen zur Anmeldung und das Programm unter: www.schmerztage.de oder im Büro der Tagungsorganisation: Susanna Satzger, Evangelische Akademie Tutzing, Schloßstraße 2+4, 82327 Tutzing, Tel.: (0 81 58) 25 11 44, satzger@ev-akademie-tutzing.de

Weitere Informationen unter www.benedictus-krankenhaus.de

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Dr. Astrid Willert, Ltg. Marketing und Kommunikation, Artemed Kliniken, Tel.: 08158 23–106 / -0 oder astrid.willert@artemed.de

Kontakt
Dr. Astrid Willert
Leitung Marketing und Kommunikation
Artemed Kliniken

Postanschrift
Benedictus Krankenhaus
Tutzing GmbH & Co. KG
Bahnhofstrasse 5
82327 Tutzing

Tel.: 08158 / 23 – 0 oder-106
Fax: 08158 / 23 – 140
astrid.willert@artemed.de
www.artemed.de

Über das Schmerzzentrum des Benedictus Krankenhauses Tutzing

Das Interdisziplinäre Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin des Benedictus Krankenhauses Tutzing bietet Menschen mit chronischen Schmerzen eine umfassende Behandlung und neueste Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten.
Das Schmerzzentrum genießt einen bundesweiten Ruf. Das Angebot umfasst alle in der modernen Schmerztherapie erprobten konservativen, interventionellen und operativen Therapieverfahren. Das interdisziplinäre Team besteht aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen (Anästhesiologe, Allgemeinmediziner, Orthopäde, Physikalischer Mediziner), psychologischen Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, medizinischen Trainingstherapeuten sowie Ko-Therapeuten aus der Pflege. Für alle Bereiche stehen Mitarbeiter mit schmerztherapeutischer Qualifikation und jahrelanger praktischer Erfahrung zur Verfügung.
Das Benedictus Krankenhaus Tutzing sichert mit 160 Betten die Grundversorgung der Bevölkerung im Südwesten Münchens (Region Tutzing). Darüber hinaus zeichnet sich das Akutkrankenhaus durch mehrere Spezialleistungen aus. Schwerpunkte sind Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Geriatrie sowie ein Interdisziplinäres Zentrum für Schmerztherapie und Palliativmedizin und ein Gefäß- und Wundzentrum. Die 300 Mitarbeiter der Klinik behandeln jährlich ca. 4.500 Patienten (vollstationär). Das Benedictus Krankenhaus Tutzing gehört seit Oktober 2007 zu den Artemed Kliniken.

Weitere Informationen unter www.benedictus-krankenhaus.de