Autor Thema: Krebs und Jugendliche - Rauchen  (Gelesen 4833 mal)

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Jutta

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Krebs und Jugendliche - Rauchen
« am: 06. September 2008, 08:52 »
Es stimmt nicht, dass durch das Rauchen vor allem Lungenkrebs entsteht.
Da gibt es längst sehr gute Studien, die "Lungenkrebs durch Tabakrauch" beweisen!
Es stimmt, dass durch das Rauchen hauptsächlich Blasenkrebs - aber auch Lungenkrebs - entsteht.

Es stimmt, dass man Lungenkrebs beim Röntgen entdeckt.
Es stimmt, dass man Blasenkrebs bei der Vorsorge entdecken könnte,
siehe http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,1241.msg5467.html#msg5467

Aber:
Blasenkrebs entsteht durchschnittlich 24 Jahre vor dem Erkennen.
Das heißt, wenn man ihn entdeckt, ist es meist schon zu spät - siehe http://www.krebsforum.at/forum/index.php/board,65.0.html

Es stimmt, in Ö. erkrankt alle 3 Stunden ein Mensch an Blasenkrebs![/
b]


Jugendliche lieben Wasserpfeife Shisha - Giftigkeit und Suchtgefahr werden dabei unterschätzt

HEIDELBERG (dpa). Die Wasserpfeife Shisha ist bei Jugendlichen immer beliebter. Nach einer Studie des Thoraxklinikums in Heidelberg hat bereits jeder vierte Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren schon einmal Wasserpfeife geraucht.

"Einige gaben an, mehr als dreimal pro Woche zu rauchen", sagte der Leiter der Studie, Professor Felix Herth und bestätigte einen Bericht des Hamburger Magazins "Stern". Shisha-Rauchen berge jedoch das "gleiche Sucht- und Erkrankungspotenzial" wie Zigarettenrauchen, warnte der Mediziner.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung sind Shishas in einigen Bereichen sogar gesundheitsschädlicher als Zigaretten. So werde mehr Nikotin aufgenommen.

"Für Jugendliche sind die Shishas heute wesentlich hipper als zu rauchen", so Herth. Anders als bei Zigaretten würden Gymnasiasten genauso oft zur Wasserpfeife greifen wie Hauptschüler. "Wasserpfeifen sind die Alcopops der neuen Generation." Der Chefarzt warnte davor, dies zu negieren und die Entwicklung zu verharmlosen.
Eine Shisha enthält soviel Gift wie 10 Zigaretten

Laut Bundesinstitut werden über den Rauch von Wasserpfeifen zum Teil größere Schadstoffmengen aufgenommen werden als über filterlose Zigaretten. So sei der Gehalt von Chrom, Kobalt, Blei und Nickel beim Rauchen von Shishas höher als bei der Zigarette, so das Magazin mit Verweis auf das Bundesinstitut. Derzeit müsse davon ausgegangen werden, dass zwei bis drei Wasserpfeifen pro Tag etwa so gesundheitsschädlich wie täglich 20 bis 30 Zigaretten sind. Bei Schwangeren bestehe die Gefahr, dass ihr Kind ein niedrigeres Geburtsgewicht habe.
Aromastoffe setzen beim Verbrennen krebserregende Stoffe frei

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden dem aromatisierten Tabak von Shishas außerdem Zucker und Sirup beigemischt, was beim Verbrennen krebserzeugende und schleimhautreizende Stoffe freisetze. Menschen, die Wasserpfeife rauchen, hätten daher ein höheres Risiko für Herz- sowie Krebserkrankungen von Lunge, Lippe, Mundhöhle und Harnblase.

Die Studie von Herth soll im März 2009 beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin vorgestellt werden. Wissenschaftler vom Thoraxklinikum hatten dafür 3000 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren befragt. Laut Herth handelte es sich um Schulklassen aus dem Rhein-Neckar-Kreis.

Lesen Sie dazu auch:
Vor Wasserpfeifen wird gewarnt

Experten warnen vor Wasserpfeifen
« Letzte Änderung: 09. November 2020, 11:41 von admin »

admin

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Rauchen - Jugendliche und Erwachsene - Rauchen
« Antwort #1 am: 09. November 2020, 11:37 »
4086



Das Rauchen ist Selbstmord in Etappen,

und für "Mitraucher" ist der Tabakrauch Totschlag!




admin

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Krebs - Rauchen, D. ENDLICH Tabaksteuermodernisierungsgesetz
« Antwort #2 am: 19. Mai 2021, 14:00 »
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Krebsexperten befürworten geplantes Tabaksteuermodernisierungsgesetz

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die 16 Landeskrebsgesellschaften unter dem Dach der DKG begrüßen den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum  Tabaksteuermodernisierungsgesetz. Der Entwurf sieht eine schrittweise jährliche Erhöhung der Tabaksteuer für Zigaretten und Feinschnitt über einen Zeitraum von 5 Jahren vor. Geplant ist außerdem die Angleichung der Besteuerung von erhitztem Tabak, sogenannten Heat-not-Burn-Produkten, an die Zigarettensteuer; für nikotinhaltige Substanzen zur Verwendung in E-Zigaretten soll ebenfalls eine Tabaksteuer erhoben werden. „Im europäischen Vergleich bildet Deutschland aktuell das Schlusslicht bei der Tabakprävention. Vor diesem Hintergrund ist der vorgelegte Entwurf zum Tabaksteuermodernisierungsgesetz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der DKG. „Denn Tabaksteuererhöhungen zählen, wenn sie mit spürbaren Preiserhöhungen einhergehen, zu den wirksamsten Mitteln der Tabakprävention.“

https://www.journalonko.de/news/lesen/krebsexperten_befuerworten_geplantes_tabaksteuermodernisierungsgesetz
 
Krebsexperten befürworten geplantes Tabaksteuermodernisierungsgesetz

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die 16 Landeskrebsgesellschaften unter dem Dach der DKG begrüßen den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum  Tabaksteuermodernisierungsgesetz. Der Entwurf sieht eine schrittweise jährliche Erhöhung der Tabaksteuer für Zigaretten und Feinschnitt über einen Zeitraum von 5 Jahren vor. Geplant ist außerdem die Angleichung der Besteuerung von erhitztem Tabak, sogenannten Heat-not-Burn-Produkten, an die Zigarettensteuer; für nikotinhaltige Substanzen zur Verwendung in E-Zigaretten soll ebenfalls eine Tabaksteuer erhoben werden. „Im europäischen Vergleich bildet Deutschland aktuell das Schlusslicht bei der Tabakprävention. Vor diesem Hintergrund ist der vorgelegte Entwurf zum Tabaksteuermodernisierungsgesetz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der DKG. „Denn Tabaksteuererhöhungen zählen, wenn sie mit spürbaren Preiserhöhungen einhergehen, zu den wirksamsten Mitteln der Tabakprävention.“

Jährlich sterben in Deutschland über 120.000 Menschen an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden. Hierzu zählen insbesondere Herz-Kreislauf-, Lungen- und Krebserkrankungen. Vor allem beim Lungenkrebs zählt Rauchen zu den Hauptrisikofaktoren. 4 von 5 Lungenkrebstodesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Dennoch rauchen in Deutschland noch immer etwa 25% der Bevölkerung im Alter von über 18 Jahren. Und auch wenn das Rauchen von Zigaretten unter Jugendlichen rückläufig ist, so befinden sich doch neue Produkte wie E-Zigaretten und Tabakerhitzer auf dem Vormarsch.

E-Zigaretten und Tabakerhitzer keine Alternative

Beide Produkte werden oft als harmlose Alternativen zum Tabakrauchen angesehen. Doch beim Erhitzen von Tabak entstehen weiterhin Schadstoffe im Aerosol, wenn auch weniger als beim Verbrennen von Tabak während des Rauchvorgangs. E-Zigaretten hingegen enthalten meist den Suchtstoff Nikotin; sie sind für Jugendliche oft leichter zugänglich als Zigaretten und könnten das Risiko für den späteren Beginn des Zigarettenrauchens erhöhen.

Ausschuss für Gesundheit partizipiert nicht am parlamentarischen Verfahren

In den Jahren 2011 bis 2015 hatte in Deutschland eine moderate, über 5 Jahre laufende schrittweise Anhebung der Tabaksteuer stattgefunden. Seit 2015 wurde die Tabaksteuer nicht mehr erhöht. Das aktuelle parlamentarische Verfahren wird im Deutschen Bundestag allein als finanzpolitisches Thema diskutiert. Trotz der Relevanz des Gesetzes für die Tabakprävention ist der Ausschuss für Gesundheit nicht bei Anhörungen einbezogen. Eine Beteiligung der Gesundheitsexperten am parlamentarischen Prozess wäre wünschenswert.

Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft

admin

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Krebs und Rauchen
« Antwort #3 am: 30. Juni 2021, 22:07 »
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DER  LEITLINIENGERECHTE  WEG  AUS  DER  TABAKABHÄNGIGKEIT, in Deutschland


Nie wieder rauchen!

Etwa jeder vierte Bundesbürger, der älter als 15 Jahre ist, raucht. Obwohl die meisten Raucher um die schwerwiegenden Gesundheitsfolgen wissen, brauchen viele Unterstützung, um den Tabakkonsum einzustellen. Evidenzbasierte Empfehlungen können helfen, frustrierende wiederholte Ausstiegsversuche mit Rückfällen zu vermeiden. Die aktualisierte Leitlinie „Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung“ gibt Empfehlungen zur Unterstützung beim Rauchstopp!

Bundesweit gelten etwa 7,5 bis 9 Millionen Menschen als tabakabhängig. Dabei gehört Tabakrauch zu den gefährlichsten Substanzgemischen mit psychotropen Substanzen und ist mit zahlreichen Folgeerkrankungen verbunden. Geschätzt sind ca. 13,5 Prozent der jährlichen Todesfälle in Deutschland durch Tabakkonsum mitbedingt.
Niedrigschwellige Verfahren

Als erste Maßnahmen sollten niedrigschwellige Verfahren zur Unterstützung aufhörwilliger Raucher angeboten werden. Dazu gehören vor allem Kurzberatungen von bis zu 20 Minuten mit Überleitung an weiterführende Hilfsprogramme, telefonische Beratungsstellen wie das Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und mobile Selbsthilfeprogramme. Bei Letzteren ist allerdings zu beachten, dass laut einer Studie nur 4 Prozent der am häufigsten von App-Stores vorgeschlagenen „Rauchfrei-Apps“ bislang eine wissenschaftliche Überprüfung ihrer Effektivität durchlaufen haben. Positiv von der deutschen Atemwegsliga e. V. wurde zum Beispiel die App „NichtraucherHelden“ bewertet, an deren Kosten sich auch einige Krankenkassen be­teiligen. Bei Rauchern mit geringerer Änderungsbereitschaft kann durch motivierende Gesprächsführung versucht werden, das Konsumverhalten zu beleuchten und mögliche Ziele zur Verhaltensänderung herauszuarbeiten.

Weitere empfohlene niedrigschwellige Angebote sind qualitätsgesicherte internetbasierte Selbsthilfeprogramme wie das „rauchfrei!“-Programm der BZgA, Selbsthilfematerialien und individuelles Risiko-Feedback zu tabakbezogenen gesundheitlichen Schäden.
Schadensbegrenzung durch weniger Zigaretten

Wenn Personen (noch) nicht bereit sind, das Rauchen komplett aufzu­geben, sollte zumindest der Tabak­konsum und der damit verbundene Schaden reduziert werden. Für viele Raucher ist dies der erste Schritt zu einem späteren Rauchstopp. Dafür gibt es verschiedene Ansätze mit unterschiedlicher Evidenz. So werden E-Zigaretten zur Reduktion des Zigarettenkonsums aufgrund der fehlenden belastbaren Hinweise auf Schadensminderung nicht empfohlen.

Leider gibt es aktuell noch wenige Studien zu verhaltensbezogenen und psychosozialen Interventionen, die aber Hinweise auf einen langfristigen positiven Effekt liefern. Da diese Angebote jedoch nur selten negative Konsequenzen haben, können sie trotz der schwachen Evidenz zur Unterstützung einer Nicotin-Ersatztherapie empfohlen werden.

Nicotin-Ersatztherapie erhöht laut einer Cochrane-Analyse im Vergleich mit Placebo signifikant die Wahrscheinlichkeit, dass Raucher ihren Konsum mindestens um die Hälfte reduzieren. Auch die Wahrscheinlichkeit für einen späteren Rauchstopp war signifikant höher. Daher sollte diese Methode nach jetzigem Kenntnisstand empfohlen werden.

Da es aber keine Studien zu den langfristigen Auswirkungen einer verringerten Zahl an Zigaretten pro Tag auf die Gesundheit gibt, besteht immer noch Unsicherheit, ob reduziertes Rauchverhalten vorteilhaft ist. Daher bleibt der Rauchstopp das langfristige Ziel jeder Intervention.
Gruppentherapie hilft, von Aversionstherapie ist abzuraten

Haben niederschwellige Angebote nicht zur Abstinenz geführt, sollte psychotherapeutische Unterstützung angeboten werden. Insbesondere die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Einzel- und Gruppeninterventionen ist vielfach durch qualitativ hochwertige Studien und Metaanalysen ­positiv bewertet worden. Für andere psychotherapeutische Verfahren wie Hypnotherapie und achtsamkeitsbasierte Methoden ist die Evidenzlage weitaus unklarer. Beide Methoden können aber angeboten werden.

Explizit abgeraten wird dagegen von der Aversionstherapie. Für die Wirksamkeit dieser kaum noch angewandten Methode, die auf aversiven Rauchmethoden wie dem „Schnellen Rauchen“ aufbaut, gibt es keine Evidenz, aber Sorgen um mögliche unerwünschte Nebeneffekte.


Kaugummis und Co.

Als Alternative oder Ergänzung zur Psychotherapie kann medikamentöse Unterstützung angeboten werden. Die Behandlung zielt auf die Überwindung der Entzugssymptomatik und kann auch zur Stabilisierung der Abstinenz beitragen.

In erster Linie sollte als medikamen­töse Behandlung eine Nicotin-Ersatztherapie angeboten werden. Dafür sind in Deutschland diverse Präparate in verschiedenen Darreichungsformen zugelassen wie Nicotin-Kaugummis, -Pflaster, -Lutschtabletten, -Inhaler oder -Mundspray. Bei unzureichender Wirksamkeit der Monotherapie sollte eine Kombination aus Pflaster mit Kaugummi, Lutschtablette, Spray oder Inhaler angeboten werden. Von rauchfreien Tabakprodukten wie Kautabak oder Schnupftabak als Nicotin-Ersatz wird abgeraten.
Tabakentwöhnung zulasten der Krankenkasse?

Zumindest im Punkt Finanzen könnte es Betroffenen möglicherweise zukünftig leichter fallen, Abstand vom Glimmstängel zu nehmen. Dem Änderungsantrag zum Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungs-gesetz (GVWG) zufolge sollen Versicherte, bei denen „eine schwere Tabakabhängigkeit“ festgestellt wurde, künftig einen „einmaligen Leistungsanspruch“ auf die Kostenübernahme von Arzneimitteln zur Tabakentwöhnung durch die Krankenkasse erhalten. Eine Wiederholung der Entzugstherapie soll frühestens drei Jahre später möglich sein. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll nun festlegen, welche Arzneimittel unter welchen Voraussetzungen erstattet werden können. Mit der Möglichkeit zur Kostenübernahme soll auch einkommensschwachen Personen ein Anreiz gegeben werden, mit dem Rauchen aufzuhören.

Quelle: dpa-Meldung
Medikamentöse Unterstützung

Bei fehlendem Erfolg der Nicotin-­Ersatztherapie stehen als Alternative das Antidepressivum Bupropion oder die partiellen Nicotin-Rezeptoragonisten Vareniclin (Champix®) und Cytisin (Asmoken) zur Verfügung. Dabei gilt Cytisin aufgrund der geringeren Erfahrungen als Mittel der zweiten Wahl. Wenn auch diese zugelassenen Arzneimittel nicht zum Erfolg geführt haben, können off-Label auch Nortriptylin oder Clonidin eingesetzt werden. Für andere Antidepressiva und partielle Nicotin-Agonisten gibt es keine Hinweise auf Wirksamkeit bei der ­Tabakentwöhnung.

Begleitend zur medikamentösen Therapie sollte eine Beratung oder bei Verfügbarkeit ein verhaltenstherapeutisches Tabakentwöhnungsprogramm oder Intensivberatung angeboten werden. Nach dem Rauchstopp können Nicotin-Ersatztherapie, Vareniclin oder Bupropion weiter zur Rückfallprophylaxe eingesetzt werden.

Dieser Artikel erschien in der 
Deutschen Apotheker Zeitung – Ausgabe 24 / 2021, S. 36
Und was können Akupunktur und andere Therapien leisten?

Akupunktur ist laut einer Cochrane Metaanalyse kurzfristig etwas wirk­samer als Placebo (um etwa 18 Prozent). Die Datenlage zeigt jedoch keinen Effekt auf die langfristige Abstinenz, und Akupunktur wird daher nicht empfohlen. Da es aber auch keine Hinweise auf ein spezifisches Schadenspoten­zial gibt, muss auch nicht davon ab­geraten werden.

Zur transkraniellen Magnetstimula­tion und transkraniellen Gleichstromstimulation gibt es widersprüchliche Studienergebnisse. Daher kann derzeit auch hier noch keine Empfehlung ausgesprochen werden.

E-Zigaretten haben sich in verschiedenen Studien als wirksam in der Tabakentwöhnung erwiesen und könnten sogar effektiver als eine Nicotin-Ersatztherapie sein. Allerdings gibt es nur wenige Studien, und die gesundheitlichen Auswirkungen einer Langzeitnutzung sind bisher noch unzureichend erforscht. Deshalb gibt die Leitlinie hierfür keine Empfehlung ab.

Literatur
Rauchen und Tabakabhängigkeit: Screening, Diagnostik und Behandlung. S3-Leitlinieder Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht), Überarbeitung vom Januar 2021

Neue S3-Suchtleitlinien erschienen. Statement von Prof. Anil Batra, Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychiatrie, 20. Januar 2021

Werden Sie rauchfrei! Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), www.rauchfrei-info.de, Abruf am 14. März 2021

PneumoDigital Apps: App NichtraucherHelden, Informationen der Deutschen Atemwegsliga e. V., www.atemwegsliga.de/app/nichtraucher-helden.html, Abruf am 14. März 2021




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Champix - Rauchen
« Antwort #4 am: 18. Juli 2021, 18:32 »
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