Autor Thema: Nicht mehr rauchen - wo gibt es Hilfen?  (Gelesen 11068 mal)

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Dietmar E.

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Nicht mehr rauchen - wo gibt es Hilfen?
« am: 11. September 2008, 11:36 »

Tabakentwöhnung im Alltag einer Rehabilitationsfachklinik

Im Bereich der Atemwegserkrankungen nimmt in den letzten Jahren das Krankheitsbild der COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Emphysem) einen zunehmend hohen Stellenwert ein. Im Jahre 2020 wird dieses Krankheitsbild zu den 4 häufigsten Todesursachen weltweit zählen.
Der auslösende Faktor für diese Krankheit ist in 80% der Fälle das inhalative Rauchen. Zielsetzung einer am Wohle des Patienten orientierten Gesundheitspolitik muss also das Vermeiden des Rauchens sein, bzw. das Anbieten von Hilfestellungen zur Nikotinkarenz.

In speziellen Rehabilitationsfachkliniken, wie z.B. in der ESPAN-Klinik in Bad Dürrheim, , werden vorwiegend Tabakentwöhnungsprogramme angeboten, die den besonderen Bedürfnissen und gesundheitlichen Problemen der von Lungenerkrankungen betroffenen Patienten gerecht werden. Dabei werden die Vorteile des stationären im Vergleich zum ambulanten Setting genutzt, die Nachteile werden in der Konzeption berücksichtigt.

Einer der wichtigsten Vorteile besteht im interdisziplinären Angebot aus Psychotherapie, Medizin und Physiotherapie, das zur Versorgung der Patienten kontinuierlich zur Verfügung steht. Gewohnheiten können durch eine veränderte Alltagsgestaltung in einer rauchfreien Umgebung leichter erlernt und eingeübt werden. Außerdem begünstigen Ruhe und Entlastung von Alltagsverpflichtung die Interventionen.

Durch die begrenzte Dauer des Aufenthaltes von 3 bis 4 Wochen ergibt sich ein gewisser Nachteil – lange Entwicklungen unter normalen Alltagsbedingungen sind nicht überschau- und prognostizierbar. Die Alltagstauglichkeit zeigt sich erst später nach der Behandlung. Im Falle eines Rückfalls nach der Behandlung besteht keine Möglichkeit der weiteren Begleitung durch die Therapeuten der Klinik.

Die Berücksichtigung der Vor- und Nachteile findet Ausdruck in einer zielorientierten, kurzzeitoptimierten Gestaltung mit modularem Aufbau und unterschiedlichen Zielen. Während für viele Patienten das Ziel die komplette Abstinenz ist, geht es für andere um die Reduktion des Konsums, um Rückfallprophylaxe oder zunächst um den Aufbau einer inneren Motivation.


Beschreibung der Module der Tabakentwöhnung in der ESPAN-Klinik:

Alle Patienten:
Schon im ärztlichen Aufnahmegespräch, das den Beginn einer jeden stationären Behandlung bildet, wird der Tabakkonsum der Patienten erhoben. Rauchern oder Personen, die erst vor kurzem mit dem Rauchen aufgehört haben, wird das Angebot einer Tabakentwöhnung unterbreitet und eine Teilnahme nahegelegt. Dennoch entscheidet der Patient selbst über die Teilnahme; das gesamte Programm beruht auf Freiwilligkeit.

Patienten mit Verordnung:
Das erste Modul der Tabakentwöhnung besteht in einem psychologischen Erstgespräch. Die Motivation zur Tabakentwöhnung entsteht in der Regel durch bereits bestehende Beeinträchtigungen der Lungenfunktion sowie Appelle von behandelnden Ärzten und Angehörigen. Die innere Bereitschaft ist oft noch gering und soll gefördert werden.
Neben der Erfassung der individuellen Motivation wird das Rauchverhalten der Patienten analysiert. Ein standardisierter Anamnesebogen dient als Grundlage zur Erhebung der aktuellen Motivationslage und bisheriger Ausstiegsversuche. Um die Tabakabhängigkeit zu erfassen, wird der weit verbreitete Fagerström-Fragebogen herangezogen.
Im Gespräch kommen neben den Angaben bezüglich des Tabakkonsums häufig andere Problembereiche aus der aktuellen Lebenssituation der Patienten zur Sprache. Nicht selten wird dabei ein akuter Beratungsbedarf deutlich. Hierfür steht das Angebot einer parallelen psychologischen Einzelberatung zur Verfügung und wird unmittelbar in die Wege geleitet.
Falls der Patient äußert, dass ihm das Sprechen in einer Gruppe schwer fällt oder er es aus anderen Gründen ablehnt, besteht auch die Möglichkeit, die Probleme, die bei der Tabakentwöhnung auftreten, in einem weiteren Einzelgespräch zu thematisieren.

Das zweite Modul ist ein Gruppenangebot, bestehend aus zwei Gruppengesprächen.
Innerhalb der Gruppengespräche gibt es einen eher psychoedukativen Teil, in dem gezielte Fragen zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit beantwortet und Sachinformationen vermittelt werden. An dieser Stelle wird über Möglichkeiten und Grenzen medikamentöser Unterstützung und anderer Therapiemethoden aufgeklärt. Häufige Probleme bei der Tabakentwöhnung wie z.B. Rückfallrisiko, körperlicher Entzug, Umgang mit Stressoren, Verhalten im sozialen Umfeld, Entwicklung alternativer Verhaltensweisen u.ä. werden besprochen. Anhand typischer Risikosituationen, deren Profil sich für jeden Pat. individuell gestaltet, werden die unterschiedlichen Motivationen zum Tabakkonsum analysiert und konkrete Verhaltensveränderungen für die Abstinenz oder die Reduktion erarbeitet. In diesem Teil ist der Therapeut strukturierend und unterstützend tätig.
Außerdem ist der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern über aktuelles emotionales Erleben, Erfolge wie aber auch Frustrationen oder Rückfälle Bestandteil der Gruppengespräche. Dieser Erfahrungsaustausch dient häufig zur emotionalen Entlastung und zur Stabilisierung der Teilnehmer, da sie Misserfolge durch die Bestätigung ähnlicher Erfahrungen durch andere eher als Normalität akzeptieren können, anstatt sich selbst unter Druck zu setzen. Hierbei hat der Therapeut eher moderierende Funktion.
Für die meisten Pat. endet hier das strukturierte Angebot zur Tabakentwöhnung.

Das dritte Modul bietet für Patienten, die weitergehende Hilfen über das Gruppenangebot hinausgehend benötigen, die Möglichkeit, zusätzliche Einzelberatung wahrzunehmen.

Die strukturierte Vorgehensweise wird durch das stationäre Setting mit seinem interdisziplinären Angebot aus medizinischen, physiotherapeutischen und psychologischen Heilmaßnahmen vervollständigt. Alle Angebote helfen bei der Umsetzung der Verhaltensveränderungen.

Ein Tabakentwöhnungsprogramm kann die eigene Entscheidung zur Abstinenz nicht ersetzen. Dennoch können durch diese flexible Vorgehensweise viele Patienten motiviert werden, die Anregungen für ein verändertes, rauchfreies Verhalten umzusetzen.

Ursula Schloemer, Dipl.-Psych.
Thomas Schmitt, Dipl.-Psych.
Espan-Klinik, Bad Dürrheim

Kliniken Benner GmbH & Co KG
Espan-Klinik
Heiko Biedehorn
Gartenstraße 9
78073 Bad Dürrheim
Tel.: 07726/650
Fax.: 07726/9395932
E-Mail.:

Die Espan-Klinik ist eine Rehabilitationsfachklinik für Atemwegserkrankungen. Seit über 30 Jahren behandeln wir speziell Krankheitsbilder wie COPD, Chronische Bronchitis, Asthma, Erschöpfung der Atempumpe, z.n. Operationen an den Atemwegen. Mit einem langjährigen erfahrenen Team arbeiten wir mit einem interdisziplinären Ansatz, der neben der medizinischen Betreuung durch Fachärzte (Pneumologen) und hochspezialisierten Therapieangeboten auch die intensive psychologische Betreuung, sowie ein umfangreiches Schulungsprogramm unterhält. Basis für unsere Behandlungen sind die natürlichen Heilmittel des Kurortes Bad Dürrheim, Sole und Heilklima. Unser Haus verfügt über insgeamt 204 Betten in unterschiedlichen Kategorien (incl. O²-Versorgung im Zimmer).
Die ruhige Lage direkt am Kurpark von Bad Dürrheim sorgt für ein ruhiges Umfeld in ebenem Gelände.
Das umfangreiche Freizeitangebot des Club Bad Dürrheim ergänzt das Angebot in idealer Weise
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Evi

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www.nosmoking.at
« Antwort #1 am: 15. Oktober 2008, 15:15 »

ÜBERSICHT www.nosmoking.at, dort auch Newsletter zu bestellen

01: Ohne Rauch geht's auch
02: Jugendliche Raucher
03: Film des Monats
 
 Ohne Rauch geht's auch
Als Präsident von nosmoking.at wurde ich eingeladen, bei der Sendung „Ohne Rauch geht’s auch“ mitzuwirken. Um den erschreckenden Zahlen entgegenzuwirken und weil die Politik zwischen Gesundheitsvorsorge und Lobbyismus gefangen ist, startet auf ATV am 20.10.2008 D A S TV-Experiment des Jahres: 100 Tage lang wird die Gemeinde Obervellach dabei beobachtet, wie die Bürger versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören. 100 Tage Kampf gegen die Sucht. Also bitte weitersagen und zuschau’n bzw. mitmachen. In einer Gruppe fällt das Aufhören bestimmt leichter!
 
 Jugendliche Raucher
Die Hälfte aller 15-jährigen raucht!! Was macht die Zigarette für immer mehr Jugendliche so reizvoll?
Einige Gründe dafür sind: Vorbildfunktion durch rauchende Eltern und Lehrer, Gruppenzwang, das Gefühl, cool und erwachsen zu sein. In Salzburg läuft seit 2003 ein Präventionsprojekt, bei dem die Einstiegsquote um 23 % gesenkt werden konnte. Dabei wurde versucht, zu vermitteln, dass es auch cool ist, NEIN zur angebotenen Zigarette zu sagen. Wichtig war die Aufklärung über die schädlichen Auswirkungen des Rauchens. Für Mädchen hingegen war entscheidender, dass sie vom Rauchen Mundgeruch, schlechte Haut und schlechte Zähne bekommen. Auch Rauchverbote und hohe Zigarettenpreise beeinflussen das Rauchverhalten.
Dazu Univ. Prof. Dr. Kunze (Vorstand des Instituts für Sozialmedizin an der Universität Wien): „Einem 16-Jährigen zu sagen, dass er in 50 Jahren vielleicht Lungenkrebs bekommt, hat keinen Sinn. Man muss ihm sein individuelles Motiv klarmachen; z.B. wohin er mit dem ersparten Geld auf Urlaub fahren könnte.“
 
Film des Monats
http://www.youtube.com/watch?vë5HN9uO3Bk&feature=latedLaura
 
 
 
 
 

Dietmar E.

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Steiermärkische Gebietskrankenkasse - "Rauchfrei in 6 Wochen"
« Antwort #2 am: 19. Dezember 2008, 12:49 »
 
Steiermärkische Gebietskrankenkasse / 19.12.2008
Rauchfrei ins neue Jahr mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse
Utl.: Alle Jahre wieder lautet der wohl häufigste Neujahrsvorsatz:
Weg mit den Zigaretten! Die Steiermärkische Gebietskrankenkasse
hilft bei der Umsetzung.

Graz (OTS) - Nach nur eineinhalb Jahren haben sich die
Tabakentwöhnungsseminare "Rauchfrei in 6 Wochen" der Steiermärkischen
Gebietskrankenkasse (STGKK)und des Landes Steiermark, Ressort
Gesundheit, zu einem echten Hit entwickelt - schon 1.000 Raucherinnen
und Raucher haben dem blauen Dunst mit Hilfe der STGKK den Kampf
angesagt. Mit Erfolg: 70,5 Prozent der Teilnehmer waren nach
Beendigung des Seminars rauchfrei, 93 Prozent zeigten sich mit dem
Angebot sehr zufrieden. Egal, wie viel und wie lange jemand raucht:
Die Kombination aus wissenschaftlich fundierten Methoden und
hervorragenden TrainerInnen ebnet den Weg in ein Leben voller
Sauerstoff, Energie und Gesundheit.

   Auch 2009 unterstützen die STGKK, das Gesundheitsressort des
Landes Steiermark und die Fachstelle für Suchtprävention VIVID wieder
alle Steirerinnen und Steirer, die an einem der "Rauchfrei in 6
Wochen"-Seminare teilnehmen wollen. Mit einem Selbstkostenpreis von
nur 30 Euro sind die Kosten für alle sechs Einheiten des Kurses
günstiger als eine Stange Zigaretten. Auch für Betriebe, Gemeinden
und Selbsthilfegruppen in der gesamten Steiermark stehen attraktive
Angebote zur Verfügung.

   Übrigens: Zur Feier der 1.000 Seminaranmeldung startet die Aktion
"Freundschaftswerbung". Wer sich bis zum 31. Jänner 2009 zu einem
"Rauchfrei in 6 Wochen"-Seminar anmeldet, kann seinen Partner oder
seine Partnerin zum halben Kursbeitrag - also nur 15 Euro für sechs
Einheiten - mitbringen. Schließlich fällt der Schritt in eine
rauchfreie Zukunft gemeinsam wesentlich leichter.

   Unter der STGKK-Helpline 0316/8035-1919 (Montag bis Freitag 10 bis
12 Uhr, Dienstag zusätzlich 14 bis 16 Uhr) können sich alle
Interessenten erkundigen, wo in ihrer Nähe Seminare angeboten werden
- und auf Wunsch natürlich gleich anmelden. Alles Wissenswerte zum
Thema bietet auch das interaktive Tabakentwöhnungsprogramm
www.endlich-aufatmen.at.

Rückfragehinweis:
   Dr. Kathryn Hoffmann, Gesundheitsförderung, Tel.: 0316/8035-1526
   Dieter Hausberger, Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0316/8035-1615

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Gitti

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Studie: Geldprämie motiviert zum Nichtrauchen

Donnerstag, 12. Februar 2009

Philadelphia – Geld ist für Raucher die stärkste Motivation für eine Abstinenz. Neben der Erhöhung der Tabaksteuern bieten sich nach den Ergebnissen einer randomisierten Studie im New England Journal of Medicine (2009; 360: 699-709) auch Geldprämien an.

Hundert US-Dollar erhielten Mitarbeiter des US-Konzerns General Electric, wenn sie an einem Kursus zur Raucherentwöhnung teilnahmen, weitere 250 US-Dollar winkten, wenn sie in den folgenden 6 Monaten ein Cotinintest (er misst einen Metaboliten des Nikotins im Harn) bestanden. Noch einmal 400 US-Dollar gab es, wenn ein zweiter Cotinin-Test nach weiteren 6 Monaten ebenfalls negativ ausfiel. Zusammen versüßen 750 US-Dollar den Nikotinentzug.

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35414

Dietmar E.

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Von: andrea.riedel@wgkk.at [mailto:andrea.riedel@wgkk.at]
Gesendet: Mittwoch, 25. Februar 2009 12:11
An: kontakt@krebspatient.at
Cc: barbara.koisser@wgkk.at

Betreff: Aktuelle WGKK-Angebote zur Raucherentwöhnung


Sehr geehrter Herr Erlacher,

danke für Ihre Anfrage, die über Frau Jung von der Ombudsstelle an mich weitergeleitet wurde.
Gleich vorweg:
Sämtliche aktuellen Informationen über Rauchertelefon und WGKK-Raucherentwöhnung (inklusive Gratisdownload von Info-Material) finden Sie auf unserer Website >> Raucherentwöhnung (Pfad: www.wgkk.at => Vorsorge => Raucherentwöhnung). http://www.wgkk.at/portal/index.html?ctrl:cmd=render&ctrl:window=wgkkportal.channel_content.cmsWindow&p_menuid=52436&p_tabid=3

Neben dem Rauchertelefon (max. 10 Cent/Minute, je nach Telefonnetzbetreiber), einer Kooperation, an der die WGKK maßgeblich beteiligt ist, und den persönlichen Anti-Rauch-Beratungen in unseren Gesundheitszentren, läuft zusätzlich seit Mai 2008 das Pilotprojekt IKAR (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Anti-Rauch-Therapie).
IKAR ist idealerweise der erste Anlaufpunkt für Nichtraucher in spe, die den persönlichen Kontakt mit einem "Anti-Rauch-Coach" suchen. IKAR wird geleitet von Dr. Dietmar Windisch, der mit Interessierten eine Erstabklärung vornimmt (auch Gesundheitscheck). Gegebenenfalls werden die Aufhörwilligen an das geeignetste Anti-Rauch-Zentrum in einem der Gesundheitszentren überwiesen (hängt z.B. davon ab, ob Einzel- oder Gruppentherapie angebracht ist). Interessierte können aber natürlich auch direkt mit einem der anderen WGKK-Anti-Rauch-Spezialisten Kontakt aufnehmen.

Ich hoffe, die Informationen auf unserer Website helfen Ihnen und den Mitgliedern Ihrer Selbsthilfegruppe weiter. Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Andrea Riedel
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mag. Andrea Riedel
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK)
Öffentlichkeitsarbeit
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Tel. (+43 1) 60 122-1351
Mobil (+43) 664 / 80 885-1351
Fax.  (+43 1) 60 122-2135
E-Mail: andrea.riedel@wgkk.at
www.wgkk.at
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Geri

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Bitte zahlt, damit ich zu rauchen aufhöre!
« Antwort #5 am: 26. Februar 2009, 01:21 »
16/02/09,06:18

Finanzielle Anreize helfen Rauchern aufzuhören

Eine aktuelle Studie mit mehr als 800 Personen hat ergeben, dass Anreize durch Bargeld dafür, dass man sich das Rauchen abgewöhnt, die Raten für eine Aufgabe erhöhten. (Photo Credit: PhotoDisc)

Im Vergleich zu einer Kontrollstrategie ohne finanzielle Anreize erhöht es die Raucherentwöhnungsraten signifikant, wenn die Raucher dafür bezahlt werden, dass sie aufhören. Das hat eine arbeitsplatzbasierte Studie mit mehr als 800 Arbeitnehmern ergeben.
Kevin G. Volpp

Die Ergebnisse wurden am 11. Februar online im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Frühere Studien, in denen Angestellten an ihrem Arbeitsplatz finanzielle Anreize geboten wurden, wenn sie mit dem Rauchen aufhörten, wiesen nur kleine Populationen auf und ebensolche Zahlungen, schreiben Dr. Kevin G. Volpp von der University of Pennsylvania in Philadelphia und Kollegen.

Für die Studie randomisierten die Wissenschaftler 442 erwachsene Raucher für Informationen über Raucherentwöhnungsprogramme, während man 436 Personen diese Informationen plus einen finanziellen Anreiz bot. Die Probanden nahmen freiwillig an der Studie teil, nachdem sie vorab über eine Umfrage zu Rauchgewohnheiten identifiziert worden waren. Diejenigen, die andere Tabakprodukte als Zigaretten rauchten, wurden ausgeschlossen.

Der Anreiz bestand aus 100 US-Dollar für den Abschluss des Entwöhnungsprogramms, plus 250 US-Dollar für einen bestätigten Verzicht auf Zigaretten drei oder sechs Monaten nach Eintritt in die Studie. Zudem erhielten die Teilnehmer 400 US-Dollar, wenn sie auch sechs Monate nach dem ersten bestätigten Verzicht auf Zigaretten noch nicht rauchten (9 oder 12 Monate). Die Teilnehmer wurden nach weiteren sechs Monaten (15 oder 18 Monate nach Beginn der Studie) noch einmal auf ihren Zigarettenkonsum hin untersucht (aber nicht bezahlt). Das Entwöhnungsprogramm bezog sich nicht auf die Arbeitsstelle, stattdessen riet man den Teilnehmern, sich bestehende unabhängige Programme zu suchen.

............... http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=20&profileAOIName=Psychiatrie&articleItemId=9dc941b8d23b5da064dfd4700f592d33

Evi

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"Nichtraucher in 5 Stunden"
« Antwort #6 am: 06. März 2009, 23:38 »

Solche Angebote sind sicherlich "mit Vorsicht zu genießen!"

Zudem bieten GKKs dies kostenfrei bis kostengünstig an!

Also, erkundigen!



http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090225021 [ Foto ] [ Pressemappe ]

   "Nichtraucher in 5 Stunden"
   Nur 2 Chancen für das Erfolgs-Seminar von Dr. Stefan Frädrich

   Wien (pts/25.02.2009/10:15) - Auch 2009 gibt es in Österreich nur eine
   Chance im Frühjahr und eine im Herbst, um mit dem Erfolgs-Seminar
   "Nichtraucher in 5 Stunden" des deutschen TV-Coaches Dr. Stefan Frädrich
   das Rauchen aufzugeben.

   In fünf Stunden - genau genommen 5 mal 50 Minuten mit jeweils zehn
   Minuten Rauchpause - zeigt der Arzt, der selbst 13 Jahre lang stark
   geraucht hat, wie jeder ganz einfach vom Nikotin loskommt. Wie das geht?
   - "Mit dem nötigen Faktenwissen und der richtigen Aufhör-Strategie ist
   das ganz einfach", verspricht Frädrich, "und bestimmt kennen auch Sie
   jemanden, der von einem auf den anderen Tag das Rauchen aufgegeben hat,
   ohne Entzugserscheinungen und ohne Gewichtszunahme. Am Ende des Seminars
   werden Sie Ihre letzte Zigarette rauchen und schon nach 48 Stunden fühlen
   Sie sich spürbar frischer und gesünder."

   Deshalb kommt das Seminar auch völlig ohne "Hilfsmittel", Psycho-Tricks,
   Hypnose, Akupunktur oder Ähnliches aus. "Es gibt auch keine Schockbilder
   zu sehen", betont Frädrich, "Raucher wissen selbst, dass Rauchen krank
   macht. Worum es uns geht, ist, damit Schluss zu machen".

   Das Seminar wird in Österreich exklusiv von der business bestseller
   VerlagsgmbH in sechs Städten (Wien, Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck,
   Götzis) angeboten. Alle Termine, Infos und Seminarfolder zum Download auf
   http://www.business-bestseller.com

   ---
   Über business bestseller: Die business bestseller VerlagsgmbH verlegt
   seit 1989 das größte deutschsprachige Wirtschaftsbuchmagazin, 8-seitige
   summaries der besten Wirtschaftsbücher und veranstaltet exklusive
   Seminare mit Bestsellerautoren im deutschsprachigen Raum. (Ende)

     Aussender: business bestseller VerlagsgmbH
   Ansprechpartner: Alexander Krunic
   email: a.krunic@business-bestseller.com
   Tel. 0043 (512) 56 17 40

Dietmar E.

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Dietmar E.

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Nicht mehr rauchen - wo gibt es Hilfen? KGKK: ........
« Antwort #8 am: 01. August 2009, 12:08 »
http://www.kgkk.at/portal/index.html?ctrl:cmd=render&ctrl:window=kgkkportal.channel_content.cmsWindow&p_menuid=4692&p_tabid=2&p_pubid=635501


Weltnichtrauchertag 2009: KGKK (Kärntner Gebietskrankenkasse) informierte über die Gefahren des Tabakkonsums
Großes Interesse
1,6 Millionen Österreicher rauchen laut Statistik Austria täglich und haben dadurch eine niedrigere Lebenserwartung. Zwei Drittel aller Raucher würden am liebsten aufhören.


Die Fakten sind:
•   Rauchen verursacht bis zu 90 % aller Lungenkrebsfälle.
•   Das Risiko, einen Schlaganfall oder eine Herz-Kreislauferkrankung zu erleiden, ist mehr als doppelt so groß wie bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern.
•   Schäden an Augen, Zähnen, Skelett, des Verdauungstraktes etc. sind Folgen des Rauchens.
•   Rauchen in der Schwangerschaft schadet dem ungeborenen und neugeborenen Kind.

Die Kärntner Gebietskrankenkasse nimmt die besorgniserrgenden Zahlen zum Anlass und organisierte zum Weltnichtrauchertag 2009 am 29. Mai 2009 von 8.00 bis 12.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Hauptstelle in Klagenfurt.

Maßnahmen im Bereich der Aufklärung, des NichtraucherInnenschutzes und der RaucherInnenentwöhnung weisen großes Potential auf und rechnen sich für alle Betroffenen, so der Kärntner Kassenobmann Helmut Pansi. Er sieht in intensiver Aufklärungsarbeit eine große Chance. „Wir wollen dem Namen Gesundheitskasse gerecht werden.“

GKK-Direktor Dr. Alfred Wurzer dazu: „Rauchen stellt heute das bedeutendste Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen dar und ist die wichtigste vermeidbare Ursache von vorzeitigem Tod. Maßnahmen der RaucherInnenentwöhnung und zum NichtraucherInnenschutz sind deshalb wichtiger Bestandteil einer nationalen Gesundheitspolitik.“

Dr. Silvia Wieser-Mitzner und Dr. Elisabeth Kessler, beide GKK-Ärztinnen, die auch für die Raucherberatung in der KGKK zuständig sind, klärten über die Gefahren des Rauchens auf.

Die Informationsveranstaltung war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie wichtig Aufklärungsarbeit ist. Eine hilfreiche Adresse ist auch das „Österreichische Rauchertelefon“, das unter der Telefonnummer 0810 810 013 – österreichweit zum Ortstarif – kontaktiert werden kann. Informationen gibt es unter www.rauchertelefon.at

Anmeldungen zur Raucherberatung oder -entwöhnung bitte unter der Telefonnummer 050 5855 5440 oder im Internen Ambulatorium der GKK, Kempfstraße 8, 9020 Klagenfurt, 2. Stockwerk.

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Evi

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SVA - Nicht mehr rauchen - wo gibt es Hilfen?
« Antwort #9 am: 21. Oktober 2014, 21:15 »



 Follow-up



FOLLOW-UP von 21. bis 22.11.2014

    Sie leben mittlerweile rauchfrei? -> Weiter so!
    Sie hatten einen kurzen „Vorfall“? -> Lassen Sie sich nicht entmutigen und machen Sie ohne Rauchen weiter!
    Sie sind in Ihre alte Sucht zurückgerutscht? -> Lernen Sie aus Ihren Erfahrungen und setzen Sie an, wo Sie aufgehört haben!


Um Ihr neues rauchfreies Leben zu stabilisieren, Rückfällen vorzubeugen und Motivation zum Weitermachen zu gewinnen, findet im November 2014 ein No-Smoking-Camp „Follow-up“ statt.

Durch das Wochenende begleiten Sie die Tschick-End-run©-Expertinnen von agil-Gesundheitsmanagement unter der Leitung von Dr.in Christine Korak (www.agil.cc).

Inhalte:

    Tanzworkshops mit Andy & Kelly Kainz aus Dancing Stars
    Ernährungsworkshops und Vorträge (Mag. Sabine Hollomey, Begründerin der "Grünen Haube"
    Moderierter Austausch und strukturierter Dialog zur Rückfallprophylaxe

Termin:
21. - 22. November 2014


Kosten:
€ 172.- pro Person im Einzelzimmer

€ 159.- pro Person im Doppelzimmer

Sofern Sie dieses Jahr noch keinen Gesundheitshunderter in Anspruch genommen haben, können Sie einen Antrag für das Follow-up stellen. Dadurch verringern sich die Kosten um €100.- auf € 72.- bzw. € 59.-

Anmeldung:
Per Mail mit dem Anmeldeformular (11.3 KB) bis 24.10.2014 an cc.gf@svagw.at


Ort:

Landhotel Liebmann
Liebmannweg 23
8301 Lassnitzhöhe
www.landhotel-liebmann.at

Laufende Unterstützung bei einem Vorfall oder Rückfall erhalten Sie am österreichweiten Rauchfrei Telefon. Die Kolleginnen beraten Sie und rufen Sie gerne zurück!
Kontakt:
Mo-Fr von 10:00-18:00
Tel: 0800 810 013
www.rauchfrei.at

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4.11.14 - Raucher? - Nicht mehr rauchen - wo gibt es Hilfen?
« Antwort #10 am: 02. November 2014, 00:28 »



Aufatmen - Wege in die (Rauch-) Freiheit

Haben Sie sich auch schon öfters gefragt, warum Sie eigentlich rauchen? Weshalb macht das Rauchen abhängig und was ist das Schädliche daran? Und wie hören Sie am besten damit auf?

Diese und weitere Fragen beantworten wir am
Dienstag, 4.11.2014, um 18:30 Uhr, bei der Info-Veranstaltung in der SVA, Wiedner Hauptstraße 84-86, 1051 Wien.

Ab 11.11.2014 startet ebendort ein Gruppenentwöhn-Kurs, der mit dem Gesundheitshundert€r unterstützt wird.
Starten auch Sie Ihren Weg in Ihr rauchfreies Leben - wir begleiten Sie dabei!

mehr »

http://www.svagw.at/portal27/portal/svaportal/content/contentWindow?contentid=10007.727196&action=2&viewmode=content



Josef

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Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke