Autor Thema: Warum niemand weiß, was wir wirklich essen  (Gelesen 3076 mal)

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Dietmar E.

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Warum niemand weiß, was wir wirklich essen
« am: 21. September 2008, 12:49 »

Tütensuppen, Fertigpizzen, Mikrowellengerichte: Täglich kommen in Deutschland Mahlzeiten auf den Tisch, von denen nicht einmal der Hersteller weiß, was genau in ihnen steckt. Verbraucher haben erst recht keine Chance, sich präzise zu informieren.

Hefeextrakt, Trockenmilcherzeugnis, Mononatriumglutamat, E 621 - hinter allem verbirgt sich im Prinzip das Gleiche: ein Geschmacksverstärker. Das Wundermittel moderner Food-Designer, das auch dünnen Brühen Würze verleiht, ist seit langem umstritten. Für eine Überdosis Glutamat gibt es sogar ein eigenes Wort: das China-Restaurant-Syndrom. Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Übelkeit gehören zu den Symptomen.

Fruchtgummis: Zusammenhang zwischen Farbstoffen und Konzentrationsmangel
Für Schlagzeilen sorgten jüngst auch die sogenannten Azofarbstoffe, mit denen vor allem Süßigkeiten, Eis und Getränke gefärbt werden. Eine Studie der britischen University of Southampton
hat ......... http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,571277,00.html


Von Heike Sonnberger
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Richi

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Bundesregierung will bessere Kennzeichnung allergener Stoffe
« Antwort #1 am: 15. Oktober 2008, 09:47 »

BERLIN (dpa). Die Bundesregierung will die Kennzeichnung allergener Stoffe in unverpackten Lebensmitteln verbessern. Mehr als 30 Prozent der Bundesbürger litten an einer allergischen Erkrankung, sagte der Parlamentarische Verbraucherstaatssekretär Gerd Müller (CSU) am Dienstag in Berlin nach einer Konferenz zu Allergien.

"Rund 40 Prozent der Drei- bis Siebenjährigen sind davon betroffen. Die Tendenz ist weiter steigend." Die Lebensmittelwirtschaft habe Ansätze für eine bessere Kennzeichnung loser Ware zum Beispiel auf dem Kassenbon vorgelegt, das Fleischerhandwerk entwickle ein Informationssystem. Die Verbreitung brauche aber noch einige Zeit.

Müller zog eine Zwischenbilanz des Nationalen Aktionsplans gegen Allergien. Vorgesehen ist nach Angaben aus dem Ministerium auch die Prüfung von Schwellenwerten und Textilsiegel für allergene Stoffe in Kleidung. Die Forschung soll verstärkt werden. Allergien würden oft nicht erkannt und häufig falsch therapiert, sagte Müller.

Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) hatte den Aktionsplan im vergangenen Jahr vorgestellt. Nach seinen Plänen sollten Kunden bereits ab Herbst 2007 beim Fleischer oder Bäcker mehr Informationen über Stoffe bekommen, die Allergien auslösen können. Er wollte zudem bis Herbst erreichen, dass die zwölf wichtigsten allergenen Stoffe auch bei unverpackter Ware gekennzeichnet werden.

Seehofer soll CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident werden. Müller gilt als möglicher Nachfolgekandidat im Amt des Verbraucherministers.

www.aktionsplan-allergien.de