Autor Thema: Ovarialkrebs - Eierstockkrebs: + 40 % bei ........., sowie ......  (Gelesen 5651 mal)

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Evi

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40 Prozent höheres Risiko bei regelmäßigem Gebrauch

Talkum-Puder erhöht Risiko von Ovarialkrebs

30.09.08 - Frauen, die regelmäßig Puder auf Talkum-Basis im Genitalbereich verwenden, haben ein um rund 40 Prozent höheres Risiko, Ovarialkrebs zu entwickeln.

Das stellten Forscher um Dr. Margaret Gates von der Harvard Medical School fest, als sie die Daten von 1.175 Ovarialkrebs-Patientinnen und 1.202 Kontrollpersonen aus New England auswerteten. Daneben hatten sie Daten aus der Nurses' Health Study herangezogen, darunter 210 betroffene Frauen und 600 gesunde Kontrollprobandinnen.

Der Gebrauch von Talkum-Puder im Genitalbereich war dabei mit einem signifikant höheren Ovarialkrebs-Risiko verknüpft und zwar um

    * 41 Prozent bei täglichem Gebrauch
    * 36 Prozent bei Gebrauch einmal die Woche.

Insbesondere Trägerinnen bestimmter Gen-Varianten zeigten ein gesteigertes Risiko. Involviert waren die Gene für GSTM1 (Gluthathion S-Transferase M1) sowie GSTT1 (Gluthathion S-Transferase T1).

Talkum weist Ähnlichkeiten zu Asbest auf und schon andere Studien hatten Hinweise geliefert, dass es unter bestimmten Bedingungen kanzerogen wirken könnte. In Labortest teilten sich Ovarialkrebszellen nach Talkum-Zugabe häufiger, doch bislang war man davon ausgegangen, dass im Intimbereich aufgetragenes Puder nicht in die Ovarien gelangen könne.

Weitere Untersuchungen seien notwendig, um Aufschluss über die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen zu geben, fordern die Autoren.

fs / Quelle: Cancer Epidemiology, Biomarkers and Prevention 17 [2008] 2436-2444


Viele Infos unter:
http://www.aerztlichepraxis.de/rw_5_NewsByKeyword_Keyword_kw_Ovarialkrebs_Nachrichten.htm


Sissi

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Ovarialkrebs - Eierstockkrebs: Übergewicht; Wechseljahre
« Antwort #1 am: 20. Januar 2009, 20:47 »
Übergewicht ist Risikofaktor für Eierstockkrebs

Dienstag, 20. Januar 2009

Regensburg – Übergewicht erhöht das Risiko für Eierstockkrebs. Das zeigte eine Arbeitsgruppe um Michael Leitzmann, Direktor des Instituts für Epidemiologie und Präventivmedizin der Medizinischen Fakultät Regensburg, im Rahmen einer Studie des U.S. Krebsforschungszentrums. Die Wissenschaftler publizierten ihre Ergebnisse online in der Zeitschrift Cancer (doi 10.1002/cncr.24086).

Die Forscher verglichen die Beziehung zwischen Body-Mass-Index (BMI) und der Entwicklung von Eierstockkrebs. Im Vergleich zu Frauen, die zu Studienbeginn normalgewichtig waren (BMI unter 25), hatten übergewichtige Frauen (BMI 30 oder mehr) ein um 25 Prozent höheres Risiko.

Weitere Berechnungen ergaben, dass bei Frauen mit Übergewicht, die in den Wechseljahren keine Hormone einnahmen, die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung um 80 Prozent höher war.

An der Studie nahmen http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35100

admin

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Re: Ovarialkrebs - Eierstockkrebs: + 40 % bei ........., sowie ......
« Antwort #2 am: 16. Dezember 2012, 21:45 »


Diabetesmittel Metformin möglicherweise bei Ovarialkarzinom wirksam
Montag, 3. Dezember 2012

Rochester – Die Einnahme des Diabetesmedikamentes Metformin könnte sich günstig auf den Verlauf von Krebserkrankungen auswirken. In einer retrospektiven Studie in Cancer (2012; doi: 10.1002/cncr.27706) ging die Therapie mit einer deutlichen Steigerung der langfristigen Überlebensrate beim Ovarialkarzinom einher.

In den letzten Jahren hat es gleich mehrere Studien gegeben, die die Einnahme von Metformin mit einem verminderten Krebsrisiko in Verbindung gebracht haben. Dabei blieb unklar, ob Metformin, das über die Hemmung der Glukoneogenese den Ausstoß des körpereigenen Insulins senkt, nur das bei Diabetikern erhöhte Krebsrisiko senkt, oder ob es eine direkte tumor-hemmende Wirkung geben könnte.

zum Thema

    Abstract der Studie in Cancer
    Pressemitteilung der Mayo Clinic
    Pressemitteilung des Journals
    Übersicht zum Thema

Deutsches Ärzteblatt print

    Pankreastumoren: Metformin reduziert offenbar die Sterblichkeit

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Für letzteres spricht die Beobachtung von Sanjeev Kumar von der Mayo Clinic in Rochester, der die Überlebensraten von 239 Patientinnen vergleicht, die an einem Ovarialkarzinom erkrankt waren. Von den 61 Patientinnen, die mit Metformin behandelt worden waren, lebten nach 5 Jahren noch 77 Prozent. In der Vergleichsgruppe ohne Metformintherapie lebten nur noch 47 Prozent. Nach ............ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52618

Gitti

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Netzwerk zur Behandlung von Eierstockkrebs
« Antwort #3 am: 31. März 2013, 00:36 »



Charité und Vivantes starten Netzwerk zur Behandlung von Eierstockkrebs


Montag, 25. März 2013

Berlin – Mit einem gemeinsamen Netzwerk wollen die Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Klinikkonzern Vivantes die Behandlung von Patientinnen mit Eierstock­krebs in Berlin und Brandenburg sowie überregional deutlich verbessern. Hierzu gehören neben dem Austausch von spezialisierten Operateuren und Mitarbeitern auch gemein­same Forschungsarbeiten. Außerdem führt das Netzwerk Informations­veranstaltungen für Patientinnen und deren Angehörige durch.

Jährlich werden in Berlin etwa 400 Patientinnen mit Eierstockkrebs stationär behandelt. Bei zwei Dritteln aller Betroffenen wird die Erkrankung erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Zudem mangelt es bislang an geeigneten Vorsorgemaßnahmen. Dadurch liegt die sogenannte Fünfjahres-Überlebensrate bei nur etwas mehr als 40 Prozent liegt.

.............. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53856