Autor Thema: Grippe, Impfung, Hausmittel ..........  (Gelesen 8928 mal)

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Josef

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Grippe, Impfung, Hausmittel ..........
« am: 01. Oktober 2008, 13:00 »

Mich hat sie schon!!!!!

http://kurier.at/freizeitundgesundheit/gesundheit/207276.php


Droht heftige Grippe-Welle?

    * Hauptartikel
    * Infografik
    * Lesermeinung

Die WHO rechnet heuer – erstmals seit 20 Jahren – mit dem Auftreten von gleich drei neuen Virusstämmen. Einer davon scheint sehr ansteckend zu sein.

Frau niest und greift sich an die Stirn Neue Virusstämme zirkulieren in dieser Saison: Ob sie Nicht-Geimpfte leichter infizieren, ist umstritten. DruckenSendenLeserbrief
Es ist äußerst ungewöhnlich: Erstmals seit 20 Jahren mussten alle drei in den Grippe-Impfstoffen enthaltenen Virusstämme gleichzeitig ausgetauscht werden. In den vergangenen Jahren veränderten sich von einer Saison zur nächsten maximal zwei der drei Virenstämme. "Die bevorstehende Saison ist insofern ungewöhnlich, als sich unter den drei neuen Stämmen einer befindet, der sich in Australien als sehr virulent (ansteckend, Anm.) erwiesen hat", sagt Bruno Lina, Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Influenza in Lyon, Frankreich.

Jedes Jahr analysiert das weltweite Influenza-Überwachungsnetzwerk der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tausende von Virusproben aus der ganzen Welt. Dann versucht sie Voraussagen darüber zu treffen, welche drei Stämme in der folgenden Influenza-Saison wahrscheinlich die größte Bedrohung darstellen werden. Die Impfstoffhersteller produzieren entsprechend dieser Empfehlungen jedes Jahr einen neuen Influenza-Impfstoff. "Aus diesem Grund muss auch der Impfschutz jedes Jahr erneuert werden", so Lina.

    * » Infografik: Wichtige Krankheitssymptome bei Erwachsenen

"Keine Alarmstimmung"

"Die Situation ist nicht alltäglich, aber das heißt jetzt nicht automatisch, dass unter Nicht-Geimpften eine schwere Grippe-Welle droht", sagt Susanne Glasmacher, Sprecherin des Robert-Koch-Institutes in Berlin, zum KURIER. "Es gibt keinen Grund für eine Alarmstimmung." Es handle sich ja nicht um komplett neue Viren, sondern nur um neue Stämme schon bekannter Krankheitserreger: "Das heißt, dass ein gewisser Schutz in der Bevölkerung schon vorhanden ist." Außerdem sei es für den Einzelnen egal, wie stark die Grippewelle ist: "Sie können auch während einer schwachen Grippewelle an den Folgen einer Infektion sterben."

    * » Lesermeinung: Wie stehen Sie zur Grippe-Impfung?

Ähnlich auch die Virologin Univ.-Prof. Theresia Popow-Kraupp von der MedUni Wien: "Die neuen Stämme unterscheiden sich nur geringfügig von denen im Vorjahr. Und sie sind in geringer Zahl auch schon im Vorjahr in Österreich zirkuliert, ohne schwerere Krankheitsverläufe zu verursachen."

Der Österreichische Impfplan empfiehlt die Grippeimpfung jedem, besonders aber u.a. Menschen ab 50, chronisch Kranken sowie – Ärzten und Pflegepersonal. Doch Letztere scheint das wenig zu interessieren: Laut einer Umfrage sind nur 22 Prozent des Gesundheitspersonals geschützt.

Kleiner Trost: In keinem von elf untersuchten europäischen Ländern lag die Beteiligung an der Influenza-Impfung bei den Gesundheitsberufen über 30 Prozent.

Artikel vom 26.09.2008 09:08 | KURIER |
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Jutta

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Grippe! Was kennst du für Hausmittel?
« Antwort #1 am: 01. Oktober 2008, 22:50 »

Im Herbst herrscht Erkältungsgefahr 
 
Mit dem Herbst haben Schniefnasen wieder Hochkonjunktur und hier und da hört man ein feuchtes Niesen. Wenn Sie jedoch folgende Tipps beachten, stehen Ihre Chancen nicht schlecht, erkältungsfrei durch den Herbst zu kommen:
Ein Spaziergang tut gut und stärkt die Abwehrkräfte. Zusätzlich wirkt das Sonnenlicht gegen Depressionen. Sinkt das Thermometer, ist es wichtig, im Freien durch die Nase zu atmen. Die Nasenschleimhaut fängt dann nämlich Viren ab und wärmt die Luft auf Körpertemperatur.

Kochen Sie sich ab und zu einen Tee, denn dieser wärmt und verhindert bzw. lindert die Symptome einer Erkältung. Besondere Schützenhilfe bieten hier Salbei-, Thymian- und Lindenblütentee.Halten Sie Ihre Füße warm und trocken; gönnen Sie sich z.B. auch einmal ein Fußbad. Denken Sie außerdem daran, regelmäßig stoßzulüften, damit die durch das Heizen bedingte Lufttrockenheit wieder ausgeglichen wird.

Jutta

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Viel trinken in der Schnupfenzeit
« Antwort #2 am: 01. Oktober 2008, 22:55 »

Frankfurt am Main, September 2008. Wenn es draußen ungemütlich kalt wird, haben Erkältungserreger leichtes Spiel. Die trockene Luft in geheizten Räumen lässt die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum austrocknen. Die Folge: Die natürliche Barrierefunktion der Schleim-häute gegen Viren und Bakterien wird geschwächt. Im Herbst und Winter ist es daher wichtig, ausreichend zu trinken, um sich gegen Erkältungen zu wappnen. Das frische Wasser aus der Leitung macht regelmäßiges Trinken einfach, denn es ist überall und jederzeit verfügbar.

Wer wenig trinkt, sei anfälliger für Krankheiten, sagt Privatdozent Dr. med. Mehran Baghi. Der leitende Oberarzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Universtitätsklinik Frankfurt am Main erklärt, was im Körper geschieht, wenn es an Flüssigkeit mangelt: „Das Blut wird dickflüssiger und kann die Schleimhäute nicht optimal versorgen, was sie anfälliger für Bakterien und Viren macht.“ Schwächen Kälte und Stress das Immunsystem zusätzlich, können sich Erreger in der Nasenschleimhaut leichter einnisten und eine Erkältung auslösen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann also entscheidend dazu beitragen, sich vor einer Erkältung zu schützen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter zu trinken, damit der Wasserhaushalt im Gleichgewicht bleibt. Bei Aufenthalt in klimatisierten oder beheizten Räumen mit trockener Luft sollte diese Trinkmenge noch gesteigert werden. Leitungswasser ist zum Durstlöschen ideal, da es überall verfügbar ist, gut schmeckt und zudem keine Kalorien liefert. Geeignete Getränke sind auch Mineralwasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees sowie stark verdünnte Obst- und Gemüsesäfte. Heiße Teegetränke sind in der kühleren Jahreszeit besonders wohltuend.

Hat man sich dennoch einen der über 200 bekannten Erkältungserreger eingefangen, gibt es kein „Gegenmittel“ – dann hilft nur noch, die Erkältung auszukurieren und die Beschwerden zu lindern. Auch hierbei unterstützt der häufige Griff zum Wasserglas. „Insbesondere in Kombination mit dem Arzneiwirkstoff Acetylcystein* wirkt sich reichliches Trinken günstig auf eine schnelle Genesung aus“, weiß Privatdozent Dr. med. Baghi aus der täglichen Praxis zu berichten und erklärt weiter: „Acetylcystein spaltet den festsitzenden Schleim in kleinere Portionen auf. Um den zähen Schleim zu verflüssigen und aus dem Körper zu transportieren, wird reichlich Flüssigkeit benötigt. Viel trinken unterstützt diesen Vorgang.“

Kommt bei einer Erkältung noch leichtes Fieber hinzu, müssen die durch das Schwitzen erhöhten Flüssigkeitsverluste ersetzt werden. Bei 38 Grad Celsius Fieber sollte die Trinkmenge um einen halben Liter gesteigert werden. Mit jedem weiteren Grad Fieber steigt der Bedarf um je einen Liter Flüssigkeit an.

Durchschnittlich drei- bis viermal pro Jahr werden Erwachsene von einer Erkältung heimgesucht. Kinder erwischt es sogar noch öfter: Schnupfen, Husten, Halskratzen, Kopfschmerzen und/oder leichtes Fieber stellen sich bei ihnen sechs- bis zehnmal pro Jahr ein.

Der Rat, reichlich zu trinken, um Erkältungen, also Erkrankungen der oberen Atemwege, vorzubeugen und/oder zu lindern, richtet sich ausschließlich an Menschen, die nicht zusätzlich an einer Erkrankung (z. B. Nieren-erkrankungen, Bluthochdruck, Herzkrankheiten) leiden, bei der eine Beschränkung der Flüssigkeitszufuhr erforderlich ist.

*Acetylcystein: z. B. enthalten in Medikamenten wie ACC akut, NAC, Acemuc

Pressebüro des Forum Trinkwasser e. V.
c/o :relations GmbH + Kontakt: Iris Löhlein, Heide Ebrahimzadeh
Postfach 70 08 42, 60558 Frankfurt + Telefon: (069) 96 36 52- 0, Fax: (069) 96 36 52-15
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Evi

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Schwaches Immunsystem - Ideal für Grippeviren
« Antwort #3 am: 06. Oktober 2008, 12:39 »

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081006013 [ Foto ]


   Oberursel (pts/06.10.2008/10:00) - Bei chronisch Kranken und älteren
   Menschen haben Viren leichtes Spiel - deshalb Impfen gehen!

   Diabetiker haben generell ein geschwächtes Immunsystem und leiden nicht
   selten am metabolischen Syndrom mit Übergewicht, Bluthochdruck und
   erhöhten Blutfettwerten. Grippeviren haben bei den Betroffenen "leichtes
   Spiel". Eine Infektion mit dem Influenza-Virus kann daher schwere Folgen
   und Komplikationen nach sich ziehen. Die STIKO - die Ständige
   Impfkommission am Robert-Koch-Institut - empfiehlt Diabetikern
   ausdrücklich die alljährliche Grippeimpfung, um zusätzliche, oft
   lebensbedrohliche Risiken zu vermeiden. Auch Herzpatienten, Asthmatiker
   und Nierenkranke gehören zu den besonderen Risikogruppen. Ebenso alle
   Personen ab einem Alter von 60 Jahren.

   Eigentlich sollte jeder - ob jung oder alt, ob gesund oder krank - das
   Angebot der Grippeimpfung wahrnehmen. Für die Risikogruppen erstatten die
   Krankenkassen die Kosten und die Praxisgebühr entfällt ebenfalls, wenn
   keine spezielle Untersuchung nötig ist. Am besten vereinbart man
   kurzfristig einen Impftermin beim Hausarzt, denn jetzt stehen die
   Impfstoffe, die vor den aktuellen Grippeviren schützen, in der Regel in
   ausreichender Menge zur Verfügung.

   Grippe - besondere Gefahr für chronisch Kranke und Ältere
   Eine Grippe kann jeden in jedem Alter schwer krank machen. Auch können
   sich jederzeit Komplikationen entwickeln, die mitunter sogar
   lebensbedrohlich sein können. Normalerweise heilt eine Grippe von allein
   aus, vorausgesetzt man schont sich und hält strikte Bettruhe ein. Bei
   älteren und durch eine bestehende Grunderkrankung geschwächten Menschen
   kann die Virusinfektion aber lebensgefährlich werden. Jährlich sterben
   etwa 10.000 Menschen daran. Im Winter 2004/2005 zählte das RKI, das
   Robert-Koch-Institut, sogar 15.000 bis 20.000 Grippe-Tote in Deutschland.
   Dass so viele Menschen an der Grippe sterben, müsste nicht sein, denn
   gegen Influenza-Viren gibt es eine Impfung.

   Die STIKO - die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut - spricht
   jedes Jahr eine Empfehlung an diejenigen aus, die sich gegen Grippe
   impfen lassen sollten: Hierzu zählen Personen, die durch ihren Beruf
   Gefahr laufen, sich selbst und andere anzustecken, also zum Beispiel
   Angestellte in Krankenhäusern, Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen, aber
   auch Berufsgruppen mit viel Publikumsverkehr und Bewohner von Alten- und
   Pflegeheimen.

   Risikogruppe 60 plus: Jenseits des sechzigsten Lebensjahres ist die
   Immunabwehr altersbedingt nicht mehr so leistungsfähig wie in jungen
   Jahren. Der gesamte Organismus und damit auch alle lebenswichtigen Organe
   haben nun einmal schon viele "Betriebsstunden" hinter sich gebracht und
   sind dadurch anfälliger geworden. Grippeviren können beispielsweise einem
   älteren Herzen erheblichen Schaden zu fügen, auch wenn die "Pumpe" bisher
   keine Probleme bereitet hat. Herz-Rhythmus-Störungen,
   Herzmuskelentzündungen oder auch eine Lungenentzündung können mögliche
   Folgen einer Influenza sein.

   Umso verwunderlicher ist es, dass in der Altersgruppe "60 plus" nur 50
   bis 60 Prozent gegen Grippe geimpft sind. Dabei ist die Impfung gut
   verträglich und mögliche seltene Nebenwirkungen stehen in keinem
   Verhältnis zu den lebensbedrohlichen Folgen und Komplikationen, die eine
   Influenza nach sich ziehen kann.

   Risikogruppe chronisch Kranke: Erwachsene und Kinder, die an einer
   chronischen Erkrankung leiden, haben dadurch meist auch ein geschwächtes
   Immunsystem. Grippeviren können bei diesen Menschen sehr viel
   zusätzlichen Schaden anrichten. Wer an Diabetes, an Asthma, einer
   Herz-Kreislauf-Erkrankung, einer Nieren-Erkrankung oder einer
   Immunstörung leidet, sollte sich unbedingt jedes Jahr gegen Grippe impfen
   lassen, so die STIKO.

   Experten vermuten, dass Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
   besonders gefährdet sind, wenn sie an einer Grippe erkranken. Denn in den
   Wintermonaten ist eine zunehmende Anzahl an Herzinfarkten zu verzeichnen.
   Bei der Hälfte der Patienten sind entzündete Herzkranzgefäße die Ursache.
   Solche Entzündungen wiederum können die Folge einer Influenza sein. Man
   geht davon aus, dass eine Grippe-Impfung daher auch vor Herzinfarkt
   schützen kann.

   Impfung gegen Grippe - alle Jahre wieder: Grippeviren verändern sich
   unentwegt und Jahr für Jahr. Daher gibt es keine Grippe-Impfung fürs
   ganze Leben. Auch kann man durch eine Erkrankung keine Immunität
   erwerben. Weltweit unterhält die Weltgesundheitsorganisation WHO Labore,
   die die Viren analysieren und bestimmen. Die Laborergebnisse helfen
   dabei, die jeweils aktuellen und passenden Impfstoffe herzustellen. Meist
   stehen diese dann ab Ende August bzw. Anfang September zur Verfügung.
   Dann ist es Zeit, einen Impftermin beim Hausarzt zu vereinbaren. Die
   besten Impfmonate sind September bis November, aber auch in den
   Folgemonaten ist die Impfung noch sinnvoll. 14 Tage dauert es, bis der
   Impfstoff im Körper seine Schutzfunktion aufgebaut hat, die dann etwa ein
   halbes Jahr anhält. Für alle diejenigen, für die die STIKO die Impfung
   empfiehlt, übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Wer darüber hinaus
   noch Fragen hat, sollte sich am besten mit seinem Hausarzt unterhalten.

   Ansprechpartner für die Presse:
   WEDOpress GmbH,
   Angelika Lemp
   Im Portugall 9c
   61440 Oberursel,
   Telefon: 06171-9141-0
   eMail: info@wedopress.de

Richi

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Grippe, Impfung bei Senioren wesentlich stärker zu dosieren?
« Antwort #4 am: 27. Oktober 2008, 21:47 »

Studie zeigt höhere Antikörper-Titer

Grippe-Impfung: Für Senioren die vierfache Dosis?

27.10.08 - Werden Patienten im Alter von 65 Jahren und darüber mit der vierfachen Dosis gegen Grippe geimpft, liegen die Antikörper-Titer anschließend um 30 bis 80 Prozent höher als bei der herkömmlichen Dosis.

Dies hat ein Team um Dr. Ann Falsey von der University of Rochester in einer Untersuchung mit annähernd 3.800 Patienten herausgefunden. Die Ergebnisse der mit dem Influenza-Impfstoff Fluzone durchgeführten Studie wurden jetzt auf dem großen ICAAC-Meeting der US-Infektiologen präsentiert.

Mit der normalen Dosis wurden 1.262 der mindestens 65-Jährigen geimpft, 2.575 Probanden erhielten die vierfache Menge. Einen Monat später wurden die Antikörper-Titer bestimmt: Nach Verabreichung der Vierfachdosis waren sie um 30 bis 80 Prozent höher.

Unter der Normaldosis erreichten 51 Prozent der Impflinge Antikörper-Titer, die als ausreichend angesehen werden. Die Vierfachdosis baute bei 74 Prozent der Teilnehmer ausreichenden Schutz auf. Die typischen Nebenwirkungen der Impfung zeigten sich unter der höheren Dosis häufiger, hielten aber im allgemeinen nicht länger als drei Tage an.

me / Newswise

Josef

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Grippe - Gefahr von schweren Komplikationen
« Antwort #5 am: 04. November 2008, 00:27 »

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=081103008 [ Foto ]

   Schutzimpfung kann Leben retten

   Oberursel (pts/03.11.2008/10:00) - Eine Virusgrippe, die so genannte
   Influenza, ist schon schlimm genug! Sie schlägt ganz plötzlich zu und
   verursacht hohes Fieber, starke Kopf-, Glieder - und Muskelschmerzen,
   trockenen und quälenden Reizhusten, nicht selten auch Kreislaufprobleme -
   kurz: der ganze Körper ist betroffen und man ist innerhalb kürzester Zeit
   richtig krank.

   Besonders dramatisch sind die Auswirkungen, wenn Komplikationen
   hinzukommen wie beispielsweise Herz-Rhythmus-Störungen, eine
   Herzmuskelentzündung, eine Lungenentzündung oder gar ein Infarkt. Dann
   ist die rasche Krankenhauseinweisung unvermeidbar, um Schlimmeres zu
   verhindern. Eine mittelmäßig starke Grippewelle verursacht laut
   Robert-Koch-Institut 10.000 bis 20.000 Krankenhauseinweisungen und bis zu
   14.000 Todesfälle.

   Dieses hohe Risiko für jung und alt kann ganz einfach durch eine
   Grippe-Impfung vermieden werden. Ganz besonders wichtig ist es, dass sich
   Ältere und Menschen mit bestehenden Erkrankungen wie Diabetes, Asthma,
   Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Nierenerkrankungen durch eine
   Impfung schützen. Das empfiehlt auch die STIKO, die Ständige
   Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Der beste Impf-Zeitraum liegt
   alljährlich zwischen September und November, aber auch in den
   Folgemonaten ist die Impfung noch sinnvoll, denn sie kann Leben retten!

   Grippe - die unterschätzte Gefahr!

   Eine Grippe - auch Influenza genannt - darf man nicht mit einer Erkältung
   verwechseln! Die Erkältung entwickelt sich eher "gemächlich". Sie kommt
   mit einer laufenden Nase, Halskratzen und Husten daher. Im
   Mediziner-Deutsch heißt sie "grippaler Infekt" oder auch "unkomplizierte
   Infektion der oberen Atemwege".

   An Grippe dagegen erkrankt man meist schlagartig und mit voller Wucht in
   wenigen Stunden. Hohes Fieber von mindestens 38,5 Grad, trockener
   Reizhusten, starke Kopfschmerzen sowie quälende Muskel- und
   Gliederschmerzen sind die unangenehmen Anzeichen. Und: Die Grippe
   betrifft eben nicht nur die oberen Atemwege, sondern macht den ganzen
   Körper krank.

   Auslöser Viren: Mehr als 200 verschiedene Virustypen können eine
   Erkältung auslösen. Durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr haben
   Erwachsene eine Erkältung, Kinder im Vorschulalter sogar vier- bis
   achtmal. Jeder Mensch erkältet sich im Laufe seines Lebens 200- bis
   300mal. Als Auslöser einer Grippe kommen aber immer nur Grippeviren
   infrage, und zwar: jedes Jahr neu. Grippeviren verbreiten sich zudem
   besonders schnell: im Körper und auch von Mensch zu Mensch.

   Grippe - schwer krank in kurzer Zeit: Nur eine halbe Stunde brauchen die
   Grippe-Viren, bis sie die Schleimhautzellen von Nase und Rachen infiziert
   haben. Dort vermehren sie sich rasend schnell, weshalb die belastenden
   Symptome auch so unvermittelt auftreten. Gegen eine Grippe können
   Medikamente nur wenig ausrichten. Schmerzmittel, Fiebersenker und
   Hustenstiller können allenfalls Linderung verschaffen.

   Im Prinzip hilft nur abwarten: Wer an Grippe erkrankt, sollte sich
   unbedingt schonen und strikte Bettruhe einhalten - am besten noch drei
   Tage nach Abklingen des Fiebers. Man kann allerdings den Heilungsprozess
   unterstützen. So hilft beispielsweise das Inhalieren von Kamille- und
   Salzlösungen die entzündete Schleimhaut der Atemwege zu beruhigen. Einen
   ähnlichen Effekt hat das Gurgeln oder Schlürfen von heißen Getränken wie
   Tee oder Wasser. Ohnehin sollte man reichlich trinken, denn der Körper
   verliert durch das hohe Fieber viel Flüssigkeit.

   Besser: der Grippe zuvorkommen - durch eine Schutzimpfung: Vorbeugen kann
   man nur mit einer Impfung! Alljährlich sollte man daher ab September
   einen Impftermin beim Hausarzt vereinbaren. Jedes Jahr? Ja! Eine
   Grippe-Impfung für das ganze Leben gibt es nämlich nicht, denn
   Grippeviren verändern sich ständig. Jede Saison entstehen neue Varianten,
   auf die die Impfstoffe abgestimmt werden müssen. Die
   Weltgesundheitsorganisation WHO unterhält in der ganzen Welt Labore, die
   die Viren analysieren und bestimmen. Mit Hilfe dieser Laborergebnisse
   können dann die aktuellen Impfstoffe hergestellt werden. Sie stehen dann
   meist ab August/September zur Verfügung.

   Grippeimpfung kann Leben retten: Für ältere Menschen und solche, die an
   einer chronischen Krankheit leiden ist die Grippe-Impfung besonders
   wichtig. Die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut,
   empfiehlt daher, dass sich alle Personen über 60 Jahre impfen lassen
   sollten. Bislang machen aber nur 50 bis 60 Prozent dieser Altersgruppe
   von der Impfung Gebrauch. Dabei ist der Impfstoff gut verträglich und das
   Risiko von Nebenwirkungen steht in keinem Verhältnis zu den möglichen
   lebensbedrohlichen Folgen einer Grippe-Infektion: zum Beispiel
   Herz-Rhythmus-Störungen, Herzmuskelentzündung, Lungenentzündung oder gar
   Herzinfarkt. Menschen aller Altersgruppen, die an chronischen Krankheiten
   wie beispielsweise Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkankungen leiden
   oder Probleme mit den Nieren haben, besitzen ein ohnehin geschwächtes
   Immunsystem, wodurch Grippeviren "ein leichtes Spiel" haben. Auch für Sie
   gilt daher: Jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen!

   Selbstverständlich und ebenfalls von der STIKO empfohlen sollte die
   Impfung für alle Personen sein, die durch ihren Beruf Gefahr laufen, sich
   selbst oder andere anzustecken: also zum Beispiel Angestellte in
   Krankenhäusern, Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen, aber auch
   Berufsgruppen mit viel Publikumsverkehr. Schließlich richtet sich die
   Impfempfehlung auch an Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.

   Welche Komplikationen sich durch eine Influenza entwickeln können, hängt
   vom allgemeinen Gesundheitszustand des Kranken ab. Patienten mit
   Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind besonders gefährdet. So erhöht sich die
   Anzahl der Herzinfarkte in den Wintermonaten. Experten gehen davon aus,
   dass eine Grippe-Impfung auch vor einem Herzinfarkt schützen kann und
   Komplikationen infolge entzündeter Herzkranzgefäße um 25 bis 80 Prozent
   verringert werden können.

   Im Winter 2004/2005 zählte das Robert-Koch-Institut (RKI) zwischen 15.000
   und 20.000 Todesfälle in Folge der damaligen Grippewelle. So viele
   Menschen müssten nicht sterben, denn die Grippe Impfung bietet sicheren
   Schutz. Der beste Impfzeitraum liegt zwischen den Monaten September bis
   November, aber auch in den Folgemonaten ist die Impfung durchaus noch
   sinnvoll.
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Geri

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Re: Grippe, Impfung, Hausmittel ..........
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2008, 20:47 »

Grippewelle rollt an – Virus zunehmend resistent gegen Tamiflu

Montag, 22. Dezember 2008

Stockholm/Atlanta – In Europa und Nordamerika rollt die Grippewelle an. Erste Untersuchungen zeigen, dass einige Virusstämme resistent gegen den Neuraminidase-Inhibitor Oseltamivir (Tamiflu®) sind.

Wurden im letzten Jahr nur wenige Resistenzen gegen Neuraminidase-Inhibitoren beobachtet, so zeigten in dieser Saison 49 der ersten 50 von den Centers for Disease Control and Prevention untersuchten Stämme vom Virusstamm A (H1N1) eine verminderte Empfindlichkeit.

In Europa wurde http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34857

Gitti

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Grippe und Schlaf
« Antwort #7 am: 14. Januar 2009, 10:53 »
Schlafmangel begünstigt Erkältungen

Pittsburgh – Weniger als 7 Stunden Schlaf gingen in einer experimentellen Studie in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 62-67) mit einem 3-fach
erhöhten Risiko auf eine Ansteckung mit Rhinoviren einher. Eine verminderte Schlafqualität verfünffachte das Erkältungsrisiko.

Im ersten Teil ihrer Studie hatten Sheldon Cohen von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und Mitarbeiter das Schlafverhalten von 153 gesunden Männern und Frauen im Alter von 21 bis 55 Jahren untersucht: Über zwei Wochen wurden die Probanden täglich nach Schlafdauer und -qualität befragt.

Später mussten die Teilnehmer für fünf Tage in Quarantäne. Dort wurden sie durch Nasentropfen mit Rhinoviren inokuliert, den häufigsten Erregern von Erkältungserkrankungen. In der Folge wurde täglich das Nasensekret untersucht und nach Erkältungssymptomen gefragt. Einen Monat später wurde noch einmal eine Blutprobe auf Antikörper untersucht.

Die Ergebnisse sind bemerkenswert: Je weniger und weniger gut die Probanden nachts schliefen, desto leichter konnten die Rhinoviren bei ihnen Fuß fassen. Ein Drittel der Probanden hatte angegeben, weniger als 7 Stunden in der Nacht zu schlafen.

Ihre Odds Ratio auf eine Erkältung http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35024

Gitti

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Grippe - problematische Salbe zum Einreiben bei ............
« Antwort #8 am: 14. Januar 2009, 10:56 »

Erkältungsmittel reizt Atemwege

Dienstag, 13. Januar 2009

Winston Salem – Eine auch in Deutschland häufig verwendete Erkältungssalbe hatte in einer US-Studie in Chest (2009: 135: 143-148) eine irritierende Wirkung auf die Atemwege, was in der klinischen Anwendung die Symptome eher verstärken statt lindern könnte.

Anlass für die Studie war der Fall eines 18 Monate alten Mädchens, das nach der Anwendung von Vicks® VapoRub® (VVR) eine akute Atemnot entwickelte, berichtet Bruce Rubin vom Brenner Children's Hospital an der Wake Forest Universität in Winston Salem/North Carolina.

Dazu muss angemerkt werden, dass die Anwendung von VVR bei Kindern unter 2 Jahren kontraindiziert ist. Die Verbraucherinformation verbietet außerdem die inhalative Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren.

Dieser Ratschlag wird jedoch http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35026

Werner

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Re: Grippe, Impfung, Hausmittel ..........
« Antwort #9 am: 13. Februar 2009, 14:10 »
Grippewelle gibt sich noch nicht geschlagen

12.02.09 -

Nach wie vor ist die Aktivität akuter respiratorischer Erkrankungen bundesweit stark erhöht.
Lediglich im Westen Deutschlands hat sich der rückläufige Trend forgesetzt.
Deutlich angestiegen ist die Rate hingegen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_infektionskrankheiten_influenza_123141249707.htm

Tanja

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Re: Grippe, Impfung, Hausmittel .......... Nasenspray
« Antwort #10 am: 27. Februar 2009, 13:25 »
Bei Nasensprays besteht Suchtgefahr 
 
Nasensprays und -tropfen sind bei Schnupfen oft hilfreich. Jedoch sollte man sie nicht länger als eine Woche einnehmen. Denn zum einen kann eine langfristige Anwendung die Nasenschleimhaut schädigen, was unter Umständen sogar zum Absterben des Gewebes führt. Zum anderen besteht die Gefahr, dass sich die Nasenschleimhaut an die ständige Gabe des Sprays gewöhnt und man somit von dem Präparat abhängig wird.

Wenn es dazu gekommen ist, darf man das Mittel nicht abrupt absetzen, sondern sollte sich langsam entwöhnen. Andernfalls reagiert der Körper mit einer verstopften Nase und bei manchen Betroffenen können sogar Erstickungsängste auftreten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Wirkstoff zu reduzieren: Entweder man steigt zunächst auf ein Kindernasenspray um oder man verdünnt die Arznei mit Kochsalzlösung oder man benutzt das Mittel nur noch für ein Nasenloch bis sich das andere regeneriert hat.
 

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Schutz vor Erkältungen & Tipps für Wintersportler

Der Gesundheitsdienst der Stadt Wien gibt Winter-Tipps zu den Themen Wintersport, Bekleidung, Sicherheit und Schutz vor Erkältungen

Gesund durch den Winter


http://derstandard.at/1325485613946/Gesund-durch-den-Winter-Schutz-vor-Erkaeltungen--Tipps-fuer-Wintersportler

Tanja

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Grippe, Erkältungen mit Fieber
« Antwort #12 am: 07. Dezember 2012, 22:41 »



Erkältungen mit Fieber, in der Regel so um die 38 bis 39 Grad, sind derzeit ein Thema. Der richtig angewandte fiebersenkende oder besser ausgedrückt wärmeziehende Wadenwickel ist immer noch das Mittel der Wahl.

Die  Wärme wird aus dem Körper „gezogen“, indem der fiebernde Körper schwitzt und so die Feuchtigkeit aus den Wickeln verdunsten lässt. Dazu werden Baumwoll- oder Leinentücher in lauwarmem Wasser getränkt, etwas ausgewrungen und anschließend um die Unterschenkel gewickelt. Die Wickel eine halbe Stunde belassen, die Beine nicht zudecken. Ist Fieber  -  so ab 39°C -  um 1-2 Grad abgesenkt,  sollte erst mal pausiert werden, ansonsten kann der Kreislauf belastet werden.

Säuglinge mit ihren noch kleinflächigen Unterschenkeln kann man ein mit lauwarmem Wasser getränktes Hemdchen anziehen. Bitte kein kaltes Wasser verwenden, so würde das Schwitzen verhindert, so dass der oben beschriebene Wärmeentzug nicht mehr stattfindet. Keine Wadenwickel bei kalten Händen oder Füßen.