Autor Thema: Mein PC .......  (Gelesen 4450 mal)

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Josef

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Mein PC .......
« am: 01. Oktober 2008, 22:07 »
Informationen zum Service Computer

Computer tunen – so wird der Computer schneller Das Problem kennt wohl jeder: Wenn ein PC ein paar Wochen benutzt wurde, dann stellen sich die ersten Ermüdungserscheinungen ein. Der Rechner wird langsamer. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Mit den richtigen Hilfsprogrammen kann man dem müde gewordenen Computer wieder auf die Sprünge helfen.

Bremser 1: Die Festplatte
Das Problem: Im laufenden Betrieb schreiben entweder das Betriebssystem, einzelne Programme oder der Benutzer selber Daten auf die Festplatte.
Irgendwann sollen diese Dateien dann wieder gelöscht werden. Dabei werden die Bereiche auf der Festplatte, auf denen die Dateien vorher lagen, als "frei" gemeldet und können neu belegt werden. Kommt nun eine neue Datei, die vielleicht größer ist als die vorherige, passt sie nicht in die freie Lücke. Der Computer speichert daher einen Teil in der einen Lücke und sucht für den zweiten Teil einen anderen Platz. Soll die Datei dann später wieder gelesen werden, muss der Schreib-/ Lesekopf auf der Platte hin und her springen – das kostet Zeit. Je länger man einen Computer nutzt, desto stärker wird diese Zerstückelung
("Fragmentierung") und desto langsamer der ganze Computer.

Die Lösung: Spezielle Programme, so genannte "Defragmentierer" kleben die einzelnen, über die Festplatte verstreuten Dateistückchen wieder zusammen und räumen die Platte auf. Das Ergebnis: Platte und Rechner werden wieder so schnell wie früher. Bei Windows XP, Windows Vista und Mac OS X sind diese Funktionen schon eingebaut. Bei Mac OS X muss man sich nicht darum kümmern – das System pflegt sich selber. Nutzer von Windows XP und Vista müssen die Funktion von Hand einstellen.
Dazu z. B.
bei Windows XP den Arbeitsplatz aufrufen, Festplatten-Symbol mit der rechten Maustaste anklicken und die Option Eigenschaften wählen. Den Reiter Extras wählen und dort die Defragmentierung starten. Komfortabler geht es mit Programmen, die unbemerkt im Hintergrund arbeiten und die Defragmentierung permanent erledigen.

Bremser 2: Datei-Müll auf der Festplatte Das Problem: Sowohl Windows-PCs als auch Macs legen im laufenden Betrieb immer wieder Dateien auf der Festplatte an und "vergessen" sie dann einfach. Das können temporäre Dateien sein, in denen das Betriebssystem Daten auslagert, Reste von Programm-Installationen oder auch Einstellungs-Dateien von Programmen sein, die längst nicht mehr vorhanden sind.
Die Lösung: Spezielle Programme spüren diese herrenlosen Dateien auf und stellen sie in einer Liste zusammen. Dann kann man entscheiden, ob man sie löschen will. Ergebnis: Die Festplatte wird leerer, der gesamte Computer wieder schneller. Unser Tipp: Lassen Sie solche Lösch-Routinen nicht automatisch ablaufen, sondern kontrollieren Sie, was da gelöscht werden soll. Denn vielleicht brauchen Sie ja die eine oder andere Datei doch noch ...

Bremser 3: Die Windows-Registrierungsdatenbank Das Problem: Jeder Windows-PC besitzt diese Datenbank ("Registry"). In ihr legt der PC ab, welche Software-Komponenten es gibt, welche Programme was tun dürfen oder auch welche Speicherbereiche belegt werden. Im Laufe der Zeit entsteht auch hier Datenmüll, der nicht mehr gebraucht wird.

Die Lösung: Spezielle Programme räumen die Datenbank auf und kontrollieren dabei die Einträge auf Altlasten und unrichtige Einträge.
Ergebnis: Der Computer wird wieder schneller.

Welche Programme gibt es?
Eine Auswahl:
Windows-Defragmentierung: kostenlos, ins Betriebssystem eingebaut.
Beschreibung und Bedienung: siehe oben unter "Bremser 1".

TuneUp Utilities 2008: Für Windows-PCs. Defragmentierung, unnötige Dateien werden gefunden und gelöscht, Fehler auf der Festplatte werden beseitigt, Registry wird aufgeräumt. Außerdem sind weitere Beschleunigungs-Tools enthalten (z. B. Surfen im Internet schneller machen, Einstellungen des Browsers optimieren u.v.m.). Kostenlose Testversion, dann ca. 40 Euro.

Diskeeper 2008: Für Windows-PCs. Wird ein Mal installiert, läuft dann automatisch. Defragmentierung. Läuft permanent im Hintergrund und hält Festplatte in Ordnung. Kostenlose Testversion, dann ca. 30 Euro.

Spring Cleaning: Für Mac OS X. Sucht Dateien, die man nicht mehr braucht (z. B. Duplikate, Reste von Installationen, Hilfe-Dateien für Programme, die schon längst gelöscht sind, Sprachen-Dateien für Sprachen wie Bulgarisch oder chinesisch) und bietet sie zum Löschen an. Preis: ca. 50 Euro.
« Letzte Änderung: 11. April 2012, 19:18 von admin »
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

admin

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PC ....... Cloud selbst gemacht
« Antwort #1 am: 11. April 2012, 19:19 »


Informationen zum Service Computer
Cloud selbst gemacht
Was man mit einer Netzwerk-Festplatte anstellen kann

„Cloud“-Dienste, also der von überall her zugängliche Speicherplatz im
Internet, sind in aller Munde. Wer derartigen Diensten aber nicht traut,
der kann sich seine ganz private Cloud mit wenigen Schritten selber
herstellen. Alles, was man dafür braucht, ist eine so genannte
Netzwerk-Festplatte. Dieser Speicher steht dann allen Geräten im
Heim-Netzwerk zur Verfügung und kann sogar von unterwegs aus genutzt werden.

Vernetzte Platte
Eine Festplatte, die über ein Netzwerk zur Verfügung steht, wird auch
als „NAS“ bezeichnet. NAS steht für „Network Attached Storage“ (an ein
Netzwerk angeschlossener Speicher). Ein Netzwerk haben mittlerweile die
meisten Computer-Nutzer, denn schon durch den Anschluss eines Computers
an einen DSL-Router entsteht ein kleines Netzwerk. Wird an einen solchen
Router nun eine NAS-Festplatte angeschlossen, können alle Computer
innerhalb des Netzes auf die Daten der Platte zugreifen und auf der
Platte auch Daten ablegen. Einzige Voraussetzung ist, dass der jeweilige
Benutzer eine Zugangsberechtigung dafür hat.

Mit und ohne Kabel
Ein NAS-System sieht aus wie eine etwas größere externe Festplatte. Im
Inneren stecken eine oder mehrere Festplatten und ein kleiner Computer.
Dieser regelt den Zugang zum Plattenplatz und verwaltet auch die
Benutzer. Das NAS-System wird über ein Ethernet-(Netzwerk-)Kabel mit dem
Router verbunden. Auf diese Weise wird die NAS-Platte ins Netzwerk
eingebunden und kann sogar von den per WLAN „angeschlossenen“ Computern
genutzt werden. Außerdem steht die Platte auch dem Zugriff über das
Internet zur Verfügung. Wer die Zugangsdaten kennt, kann also auf die
Daten der NAS-Platte zugreifen.

Wer‘s braucht ...
Ein NAS-System kann nützlich für alle Computer-Nutzer sein, die darüber
nachdenken, ihre Daten auszulagern. Das kann gleich mehrere Gründe haben:
• der Speicherplatz auf der in den Computer eingebauten Festplatte wird
knapp;
• mehrere Computer sollen auf die selben Daten zugreifen können;
• es sollen automatische Sicherungskopien von mehr als einer Festplatte
gemacht werden;
• die gespeicherten Daten sollen auch von unterwegs aus genutzt werden.

Sicherheit von außen
Viele Computer-Nutzer entscheiden sich für eine „private“ Cloud, weil
ihnen das Auslagern von Daten auf den Server eines kommerziellen
Cloud-Anbieters zu unsicher erscheint. Die Daten, die dann dort auf
einem Server – oft im Ausland – lagern, sind der Kontrolle des Nutzers
entzogen. Trotzdem besteht natürlich auch für die auf einem NAS-Laufwerk
liegenden Daten ein gewisses Risiko. Das gilt vor allem dann, wenn das
Netzwerk mit dem Internet verbunden ist. Im Prinzip sind die Daten auf
einem NAS-Laufwerk genauso sicher oder unsicher wie die auf der
Festplatte eines Computers, der am Internet hängt. Trotzdem hat ein
NAS-System natürlich Sicherheitssoftware „an Bord“.

So geht‘s
Wird ein NAS-System in ein Netzwerk eingebunden, wird es von Computern
darin in aller Regel automatisch erkannt und steht einfach als
zusätzliches Laufwerk zur Verfügung. Um von unterwegs auf die Daten
zugreifen zu können, surft man meist mit einem Internet-Browser das
NAS-Laufwerk an, meldet sich dort mit den vorher festgelegten
Zugangsdaten an und kann dann die Dateien herunterladen, ansehen oder
auch neue Dateien auf das Laufwerk übertragen. Wer die Daten auf einem
NAS-System über ein Smartphone oder einen Tablet-Computer nutzen will,
der kann das ebenfalls über den dort vorhandenen Browser oder spezielle
Apps tun. Die Hersteller der NAS-Systeme stellen für iPhone, iPad oder
auch Android-Geräte meist kostenlose Apps zur Verfügung.

Sicherungskopie
Ein NAS-System kann auch dazu genutzt werden, auf ihm Sicherungskopien
von Festplatten abzulegen. Aber vor allem dann, wenn Daten nur zentral
auf einer NAS-Festplatte liegen, sollte man diese Festplatte regelmäßig
einem Backup unterziehen. Es gibt daher NAS-Systeme, die gleich zwei
Festplatten besitzen: Auf der einen Platte lagern die Daten, die zweite
Platte „spiegelt“ die erste und hält so stets eine Sicherungskopie bereit.

Nur für Experten?
Um ein NAS-System zu betreiben, sollte man sich ein wenig mit Computern
auskennen. Die Installation funktioniert zwar bei den meisten Systemen
relativ problemlos. Grundsätzlich sollte man aber verstehen, welche
Daten wo liegen und was man wie gegen Zugriffe von außen absichern muss.
Wer die Daten auch mobil nutzen möchte, der sollte sich zudem ein wenig
mit dem Internet auskennen. Ein Computer-Experte muss man jedoch nicht sein.

Preisfrage
Ein modernes NAS-System kostet, je nach Speicherausstattung, zwischen
180 und 600 Euro. Es gibt auch „nackte“ Systeme, in die man die
Festplatten selber einbauen kann. Das kann praktisch sein, wenn noch
ältere Festplatten vorhanden sind, die auf diese Weise weiter genutzt
werden können.

Evi

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So schützen Sie sich vor PC-Schädlingen
« Antwort #2 am: 02. März 2013, 22:17 »



 So schützen Sie sich vor PC-Schädlingen

von Verena von Ondarza

Lupe über dem Wort "Virus" auf einem Monitor mit Programmcode. © iStockphoto Fotograf: zmeel Detailansicht des Bildes Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Keine Anti-Viren-Software bietet eine hundertprozentige Garantie gegen Infektionen des Computers. Die Gefahr kommt aus dem Internet: Im Sekundentakt bringen Kriminelle neue Schadprogramme auf den Markt, vor allem Viren und Trojaner. Vor der Bedrohung sollen Anti-Viren-Programme schützen. Das schaffen sie aber nicht immer zuverlässig. Der Grund: Die Software-Ingenieure können auf neue Schädlinge nur reagieren - ein Wettlauf gegen die Zeit.



Nach der Entdeckung eines neuen PC-Schädlings dauert es im Durchschnitt rund sechs Stunden, bis die Software-Hersteller ein Gegenmittel anbieten. In dieser Zeit sind auch Computer ungeschützt, auf denen Anti-Viren-Software installiert ist. Das sagt Andreas Marx vom Viren-Spezialisten AV-Test. Das Unternehmen prüft und zertifiziert 25 weit verbreitete Virenschutz-Programme. Seine Bilanz: Im Durchschnitt erkennt die Software 92 Prozent der aktuellen Schädlinge.
Schadprogramme greifen im Internet-Browser an

Ein oft genutztes Einfallstor für Viren und Trojaner sind kleine Hilfsprogramme, sogenannte Plugins. Sie sind im Internet-Browser installiert und sorgen zum Beispiel dafür, dass Inhalte wie Filme, Animationen oder Textdokumente richtig dargestellt werden. Als sicherheitskritisch bewertet Experte Andreas Marx vor allem die Plugins für Java, Flash und Adobe Reader.

    Java: Mit dieser Programmiersprache geschriebene Anwendungen hatten in letzter Zeit sehr viele Sicherheitslücken. Java ist auf den meisten Rechnern standardmäßig installiert.
    Flash: Die Software wird zur Wiedergabe von Spielen und Videos im Internet-Browser verwendet. Auf immer mehr Internet-Seiten kommen statt Flash inzwischen andere Technologien zum Einsatz (z. B. HTML5)
    Adobe Reader: Das Programm wird für die Darstellung von PDF-Dateien verwendet, zum Beispiel Dokumente oder grafisch aufbereite Texte. Internet-Browser wie Google Chrome und Firefox können PDF-Dokumente auch ohne den Acrobat Reader darstellen.

Anfällig sind die Plugins vor allem für sogenannte Drive-by-Infektionen: Der Computer infiziert sich quasi "im Vorbeigehen", also während der Nutzer eine Seite im Internet aufruft - ohne dabei auf einen Link zu klicken oder eine Datei herunterzuladen. Schadsoftware-Schreibern gelingt es immer wieder, seriöse Seiten zu hacken und dort Schadsoftware zu verstecken.

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/technik/virenscanner105.html