Autor Thema: Prävention, aber .........  (Gelesen 2492 mal)

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Josef

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Prävention, aber .........
« am: 01. Oktober 2008, 22:11 »

Mann/Frau weiß es, aber es geschieht nichts durch die "Tintenburg",

wenigstens nicht viel,

oder nicht das Richtige!!!


Kdolsky: Leistungsbereitschaft hängt mit körperlicher und seelischer Gesundheit zusammen
Utl.: Gesundheitsministerin absolviert auf Einladung Arbeitsbesuch im
Fürstentum Liechtenstein - Vortrag über Stellenwert von
Betrieblicher Gesundheitsförderung

Wien, 1. Oktober 2008 (OTS) - "Prävention und Gesundheitsförderung
werden in Zukunft für die Gesundheitspolitik immer wichtiger.
Steigende chronische Krankheitslast und demografische Entwicklungen
erfordern hier vermehrte Anstrengungen", sagte Gesundheitsministerin
Dr. Andrea Kdolsky Dienstagabend bei einem Referat zum Thema
"Betriebliche Gesundheitsförderung als Chance für Unternehmen"
anlässlich eines Arbeitsbesuchs im Fürstentum Liechtenstein. Die
Gesundheitsministerin war auf Einladung des in Liechtenstein für
Gesundheit zuständigen Regierungsrats Dr. Martin Meyer nach Vaduz
gekommen, um im Rahmen der von Meyer initiierten, sehr erfolgreichen
Gesundheitsförderungskampagne "bewussterleben" einen Vortrag zu
halten.

   Zwischen Österreich und dem Fürstentum Liechtenstein besteht im
Bereich der Gesundheitspolitik eine überaus gute Zusammenarbeit.
Diese konnte im Oktober des vergangenen Jahrs durch die
Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding betreffend einer
Kooperation in den Bereichen Gesundheitsförderung und Vorsorge
zusätzlich intensiviert werden.

   "Die Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Innovationskraft
eines Menschen hängen maßgeblich von seiner körperlichen Gesundheit
und seinem seelischen Wohlbefinden ab. Hohe Arbeitsanforderungen bei
mangelnder sozialer Integration und schlechtem Betriebsklima führen
bei fehlender Unterstützung rasch zu Krankheit, innerer Kündigung
oder sogar zum Burnout", betonte die Gesundheitsministerin in ihrem
Referat.

   Ein Land wie Österreich, das seine wirtschaftlichen Erfolge und
seinen Wohlstand vor allem der Qualität der Arbeitsplätze verdanke,
habe auch die Verpflichtung sich darum zu kümmern, dass Arbeit und
Gesundheit keine Gegensätze sind, so Kdolsky weiter. "Daher freue ich
mich, dass es in Österreich bereits zahlreiche Unternehmen gibt,
denen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter/innen ein
vorrangiges Anliegen ist und die Betriebliche Gesundheitsförderung in
ihre Unternehmensphilosophie integriert haben".

   Es sein daher ein logischer und wichtiger Schritt zur
Qualitätssicherung, wenn jene Betriebe auch besonders hervorgehoben
werden, die Maßnahmen zur Optimierung betrieblicher Rahmenbedingungen
entwickeln und implementieren. Das Österreichische Netzwerk BGF hat
dazu - gefördert vom Fonds Gesundes Österreich - ein dreistufiges
Qualitätssicherungssystem, in welches der bereits dreimal vergebene
"Preis für Betriebliche Gesundheitsförderung" integriert wird,
entwickelt. "Erfreulicherweise konnte das Gütesiegel für Betriebliche
Gesundheitsförderung seit 2005 bereits insgesamt 68 österreichischen
Betrieben zuerkannt werden. Es spricht sich also zum Glück schon
herum: Gesunde Mitarbeiter stellen zweifelsohne einen
wirtschaftlichen Erfolgsfaktor für ein Unternehmen dar", so die
Gesundheitsministerin abschließend.

Rückfragehinweis:

~
   Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend
   Markus Leithner
   Pressesprecher
   Radetzkystraße 2, 1030 Wien
   Tel: +43/1/71100-4306
   Fax: +43/1/71100-14305
   E-Mail: markus.leithner@bmgfj.gv.at
   http://www.bmgfj.gv.at
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Werner

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Neue Empfehlungen zur Prävention von Krebserkrankungen
« Antwort #1 am: 05. Oktober 2008, 22:56 »

(NAM) Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung: zwei entscheidende Faktoren zur Vorbeugung von Krebserkrankungen. Was Experten genau empfehlen, steht in einem jetzt veröffentlichten Report des World Cancer Research Fund (WCRF).

Für den zweiten Präventions-Bericht der WCRF haben 21 der weltweit führenden Krebs-Experten über einen Zeitraum von fünf Jahren zusammengetragen, was der aktuelle Stand der Forschung ist. Folgende Maßnahmen haben demnach einen wissenschaftlich nachgewiesenen Effekt zur Vorbeugung von Krebserkrankungen:

• Das Körpergewicht sollte innerhalb der normalen Grenzen so gering wie möglich sein.

• Als körperliche Aktivität wird täglich ein strammer Fußmarsch von mindestens 30 Minuten oder eine vergleichbare Anstrengung empfohlen. Inaktive Verhaltensweisen wie häufiges Fernsehen sollten möglichst vermieden werden.

• Energiereiche Getränke, also zuckerhaltige Limonaden und Fruchtsäfte, sowie Fastfood sind zu vermeiden. Die Essensportionen sollten möglichst klein gehalten werden.

• Pflanzliche Nahrungsmittel sind zu bevorzugen, wobei möglichst wenig stärkehaltige Produkte gegessen werden sollten. Mindestens fünfmal täglich Gemüse oder Obst in möglichst unbearbeitetem Zustand sollten auf dem Speiseplan stehen. Faserreiche Ernährung ist zu bevorzugen, wobei der unterschiedliche Fasergehalt bei den einzelnen pflanzlichen Nahrungsmitteln zu beachten ist: Frisches Obst ist meist sehr faserarm, getrocknete Aprikosen sind dagegen sehr faserreich.

• Rotes Fleisch und vor allem weiterverarbeitete Fleischprodukte wie Geräuchertes und Gepökeltes sollten gemieden werden. Pro Woche sollte der Konsum von rotem Fleisch auf 500 g beschränkt werden.

• Männer sollten täglich nicht mehr als zwei alkoholhaltige Getränke (je 10 bis 15 g Ethanol), Frauen höchstens ein Getränk zu sich nehmen.

• Der tägliche Salzkonsum sollte nicht höher als 6 g sein, wobei zu beachten ist, dass etwa 75 Prozent des Salzes bereits aus vorgefertigten Nahrungsmitteln stammt.

• Nahrungsmittelergänzungen werden für die Krebsprävention nicht empfohlen. So ist zum Beispiel eine schädliche Wirkung von Beta-Karotin in hohen Dosen bei Rauchern nachgewiesen.

Diese Empfehlungen entsprechen weitgehend denen zur Prävention von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer sich daran hält, profitiert in gesundheitlicher Hinsicht also mehrfach. JG

Eine Meldung der Nachrichten Agentur Medizin

Quelle: World Cancer Research Fund (WCRF)

Experten-Bericht: http://www.dietandcancerreport.org