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Evi

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Welt-Lymphomtag 15. September

Österreichische SpitzenmedizinerInnen bieten Rat und Hilfe via Gratis-Telefon-Hotline

Auf Initiative der Selbsthilfegruppe „Myelom- und Lymphomhilfe Österreich“ beantworten neun SpitzenmedizinerInnen anlässlich des Welt-Lymphomtages am 15. September 2009 einen Tag lang unter der kostenlosen Nummer
0800-204 512
Fragen zum Thema Lymphom-Erkrankungen und Multiples Myelom (Knochenmarkskrebs). Ziel ist es, Betroffenen und Interessierten Information, Rat und Hilfe aus erster Hand zu bieten.
In Österreich wird jedes Jahr bei rund 400 Menschen Knochenmarkskrebs (Multiples Myelom) und bei etwa 1100 eine Lymphom-Erkrankung neu diagnostiziert. Diese Erkrankungen zählen zu den eher seltenen Krebsarten, daher ist auch das Wissen darüber in der Bevölkerung und Ärzteschaft vielfach nicht ausreichend verbreitet. Wichtig ist aber, dass diese Erkrankungen rechtzeitig erkannt werden, dann sind sie aufgrund der medizinischen Entwicklungen und Fortschritte der letzten Jahre gut behandelbar – wenn auch noch nicht heilbar.

Neun Top-MedizinerInnen stehen am Telefon zur Verfügung

Aufklärung und Information über diese Erkrankungen sind deshalb besonders wichtig. Die Selbsthilfegruppe Myelom- und Lymphomhilfe Österreich bietet daher am Welt-Lymphomtag, dem 15. September 2009, Betroffenen und Interessierten Gelegenheit, sich über eine gebührenfreie Telefon-Hotline 0800-204 512 über die verschiedenen Erkrankungen und aktuelle Therapiemöglichkeiten zu informieren.

Neun Top-ExpertInnen – SpitzenmedizinerInnen aus großen onkologischen Zentren Österreichs – haben ihre Teilnahme zugesagt und werden Fragen beantworten und Betroffenen mit Rat und Hilfe zur Seite zu stehen. 

Unter der kostenlosen Nummer 0800-204 512 werden am Dienstag, 15. September 2009 zwischen 10:00 und 16:00 Uhr die Anrufe entgegengenommen. Die Ratsuchenden erhalten innerhalb kürzester Zeit einen Rückruf durch die Experten.

Folgende hochkarätige Expertenrunde steht für Anfragen zur Verfügung:

   CLL (Chronisch lymphatische Leukämie)        Univ. Prof. Dr. Ulrich Jäger, Med. Universität Wien
   DLBCL - aggressive Lymphome                     Univ. Prof. Dr. Werner Linkesch, Med. Universität Graz
   Follikuläres Lymphom                                  Univ. Doz. Dr. Michael Fridrik, AÖKH Linz
   Haarzell-Leukämie, MALT-, Cutane Lymph.    OA Dr. Wolfgang Willenbacher, Med. Univ. Innsbruck
   Mantellzell-Lymphom, Morbus Waldenström  Univ. Prof. Dr. Johannes Drach, Med. Universität Wien
      und Morbus Hodgkin                                   
   MDS und AML                                             Univ. Prof. Dr. Richard Greil, Med. Universität Salzburg
   Multiples Myelom / Plasmozytom                  Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig, Wilhelminenspital Wien
   Stammzelltransplantation                             Univ. Prof. Dr. Felix Keil, LKH Leoben – Eisenerz
   Komplementärmedizin                                  MR Dr. Jutta Hellan, Med. Universität Wien

Telefon-Hotline der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich
am Dienstag, 15. September 2009 von 10:00-16:00 Uhr kostenlos unter 0800-204 512

Weitere Infos unter:
www.myelom.at
www.lymphomhilfe.at


Information für die/den RedakteurIn
Wenn Sie vorab an einem Interview mit einem Experten oder einer/m Myelom-Patientin/en interessiert sind, stehen Ihnen Univ.-Prof. Johannes Drach  sowie die Myelom-Patienten
Fritz Richter (Diagnose 2005) oder Elfi Jirsa (Diagnose 1989) gerne zur Verfügung.

Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach
Programmdirektor für Multiples Myelom und Maligne Lymphome, Med. Universität Wien
Tel.: 01/40 400-4427, E-Mail: johannes.drach@meduniwien.ac.at
Fritz Richter
Leiter der Selbsthilfegruppe Myelom- und Lymphomhilfe Österreich 
Tel.: 0664/813 17 48, E-Mail: fritz.richter@myelom.at

Fritz Richter ist nach dem Tod von Selbsthilfegruppe-Gründerin Elke Weichenberger seit Juli 2009 neuer Leiter der Gruppe. Der 47-jährige Hobbyläufer hat die Diagnose Multiples Myelom 2005 total
überraschend nach einem Knochenbruch erhalten. Es folgten einige Wochen Rollstuhl, Chemotherapie sowie Stammzell-Transplantation. Derzeit geht es Fritz Richter gut, obwohl demnächst wieder eine Therapie gestartet werden muss.

Elfi Jirsa
Stellvertretende Leiterin der Myelom- und Lymphomhilfe Österreich 
Tel.: 0664/385 41 61, E-Mail: elfi.jirsa@myelom.at

Elfi Jirsa hat durch Zufall mit 41 Jahren die Diagnose Multiples Myelom erhalten. Vierzehn Jahre später verschlechterten sich ihre Werte, sodass sie mit Chemotherapie beginnen musste. Danach folgten zwei Stammzell-Transplantationen. Seither ist die 61-jährige Wiener Journalistin
„hauptberuflich gesund“, befindet sich also im Zustand der sogenannten „kompletten Remission“.

Rückfragenhinweis Presse
Urban & Schenk – medical media consulting
Tel.: 0664/160 75 99, E-Mail: harald.schenk@medical-media-consulting.at
(urlaubsbedingt erreichbar bis 12. August und ab 20. August 2009)
Text der Presseaussendung sowie Fotos zum Download unter:
www.medical-media-consulting.at/pressroom

2009 08 10