Autor Thema: Magenkarzinom: Neue Methode ...........  (Gelesen 10332 mal)

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Dietmar E.

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Magenkarzinom: Neue Methode ...........
« am: 05. November 2008, 23:01 »

Minimal invasiver Eingriff entfernt Tumor gezielt

Magenkarzinom: Neue Methode kann Totaloperation ersparen

05.11.08 - Magenkrebs - diese Diagnose bedeutete bislang stets das Entfernen des Magens oder ganzer Teile. Eine neue minimal-invasive Technik macht es nun in vielen Fällen möglich, den Tumor während einer Gastroskopie gezielt zu entfernen, den Magen aber als Ganzes belassen.

Endoskopische Kameras liefern heute hochauflösende Bilder vom Zustand des Magens und seiner Schleimhaut. Hier liegt die Chance für das neue Verfahren, die endoskopische Submukosa-Dissektion (ESD), bei der gezielt Teilen der Submukosa abgetragen werden.

Darüber berichtet .........

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_gastrologie_magenkarzinom_12259018734.htm&n=1
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

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(Auch) Magenkrebs personalisiert behandeln
« Antwort #1 am: 17. Februar 2011, 19:25 »
17.02.2011   
   
   DGIM: Magenkrebs personalisiert behandeln

Patienten mit Krebs im Magen-Darm-Trakt gehen häufig einen sehr langen Leidensweg. Die Lebenserwartung der Betroffenen hängt stark vom Gewebe und Ursprung des Tumors ab. Chancen sieht die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vor allem in einer personalisierten, auf Tumorstadium und -typ abgestimmte Krebstherapie. Dies kann die Lebenserwartung der Patienten erhöhen und den Leidensdruck senken. Auf einer Pressekonferenz der DGIM am 17. Februar 2011 in Berlin berichteten Experten über aktuelle Erkenntnisse und neue Ansätze in der Krebstherapie.


Studien der vergangenen zwölf Monate belegen: Die gezielte Medikamententherapie bei Patienten mit fortgeschrittenem Speiseröhren-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen- oder Dickdarmkrebs verspricht deutliche Therapieerfolge. „Der individuelle Einsatz bestimmter, an den Stoffwechsel des Tumors angepasster Medikamente kann Leben verlängern und einen milderen Krankheitsverlauf ermöglichen“, sagt Professor Dr. med. Bertram Wiedenmann, Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hepatologie und Gastroenterologie der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum. Bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs setzte das Tumorwachstum um bis zu einem halben Jahr aus.

Experten gehen zunehmend davon aus, dass sich Tumoren hinsichtlich ihrer individuellen, genetischen Eigenschaften und ihrem jeweiligen Ansprechen auf Medikamente deutlich voneinander unterscheiden. Biomarker – zelluläre Merkmale, die auf einen krankhaften Prozess im Körper hinweisen können – helfen dabei. Sie geben Hinweise darauf, wie ein Tumor auf welches Medikament reagiert. „Je weiter die Forschung in der Entdeckung neuer Biomarker voranschreitet, desto eher lassen sich Krebspatienten personalisiert behandeln“, prognostiziert Professor Wiedemann. „Magenkrebs ist nicht gleich Magenkrebs. Jeder Tumor muss individuell betrachtet und demzufolge einzeln therapiert werden“, so der Experte für gastrointestinale Tumoren. Medikamente, die sich bereits in der Brust- oder Nierenkrebs-Behandlung bewährt haben, können auch Patienten mit Krebs im Magen-Darm-Trakt hilfreich sein. Die Arzneimittel Paclitaxel und Carboplatin beispielsweise führen bei Patienten mit einer bestimmten Form des Speiseröhrenkrebses zu besonders guten Therapieerfolgen. Der zusätzliche Einsatz des Antikörpers Trastuzumab wiederum bringt Magenkrebs-Betroffenen eine Lebensverlängerung von über einem Vierteljahr.

Die DGIM befürwortet eine intensivere Forschungsarbeit im Bereich „Personalisierte Therapien“ und rät Ärzten dazu, bereits bestehende Studiengrundlagen auszubauen und effektiv zu nutzen, um Patienten von diesen Erkenntnissen profitieren zu lassen. Auf der Pressekonferenz der DGIM in Berlin informiert Professor Wiedenmann über neueste Erkenntnisse in der Arbeit mit Biomarkern und schildert, welche etablierten, neueren Medikamente vielversprechend in der Krebstherapie sind.
http://www.dgim.de

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

Tanja

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Magenkrebs: Neue OP-Methode ...........
« Antwort #2 am: 06. Juli 2014, 23:13 »



"Bewusst gesund": Neue OP-Methode - Hoffnung bei Magenkrebs

Wien (OTS) - Ricarda Reinisch präsentiert in "Bewusst gesund" am Samstag, dem 7. Juni 2014, um 17.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Neue OP-Methode - Hoffnung bei Magenkrebs

Unspezifische Symptome wie Übelkeit oder Völlegefühl können ein Anzeichen für Magenkrebs sein. Blut im Erbrochenen oder im Stuhl äußert sich meist erst dann, wenn der Krebs bereits weit fortgeschritten ist. Einerseits ist die Zahl der Neuerkrankungen in Österreich rückläufig, andererseits wird diese Krebsart oft noch zu spät diagnostiziert. In Japan, einem Land, in dem Magenkrebs sehr häufig auftritt, wurde eine neue endoskopische Methode entwickelt, mit der Tumore im Frühstadium auf schonende Art mittels Endoskopie entfernt werden können. Wie bei einer herkömmlichen Gastroskopie wird die Behandlung mittels Kamera, die an einem Schlauch befestigt ist, durchgeführt. Die Ärzte lösen dabei in einem zwei- bis dreistündigen Eingriff in millimeterfeiner Arbeit den Tumor aus der Magenschleimhaut heraus. Der Vorteil dabei ist, dass der Magen vollständig erhalten bleibt und der Patient sich schnell erholt. Mittlerweile wird dieser Eingriff auch in Österreich durchgeführt. "Bewusst gesund" war bei einem dieser Eingriffe dabei und hat den Wiener Viktor Blizenec getroffen, der zwei Wochen nach der Diagnose "Magenkarzinom" krebsfrei war. Gestaltung: Nadine Friedrich.

Guter Rat - Supermarkt für Allergiker

In Österreich leidet fast jeder Dritte an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Milchzucker, Fruchtzucker und auch Histamin machen am häufigsten Probleme. Der Einkauf von Lebensmitteln gestaltet sich für Betroffene dadurch mitunter schwierig. Warnhinweise auf den Verpackungen können komplex und verwirrend sein, manchmal sind sie auch ungenau. Kleingedrucktes auf den Verpackungen muss genau studiert werden und der Speiseplan zeichnet sich nicht gerade durch Üppigkeit aus. Gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal hat eine betroffene Wienerin beschlossen, genau diesen Menschen mit einem Spezial-Supermarkt zu helfen. Gestaltung: Vroni Brix.

Schlechter Schlaf - viele Lichtquellen stören die Nachtruhe

Gegenwärtig erleben wir die längsten Tage und kürzesten Nächte des Jahres. Umso wichtiger ist es, in den kurzen Nachstunden auch wirklich entspannt schlafen zu können. Was uns oft gar nicht bewusst ist: Verschiedene Lichtquellen können die Schlafqualität stark beeinträchtigen. An der Medizinischen Universität Wien hat man in Studien festgestellt, dass kurzwelliges Licht, das von Computerbildschirmen, Smartphones oder Tablets aufs Auge trifft, zu Einschlafstörungen führen kann. Aber auch der aktivierende Effekt von Licht wird therapeutisch erforscht. Tatsache ist, dass es auf der Nordhalbkugel unserer Erde gar nicht mehr richtig dunkel wird, was durch Satellitenbilder eindrucksvoll bewiesen wurde. "Bewusst gesund" hat Experten gefragt, welche Auswirkungen diese "Lichtverschmutzung" auf die Gesundheit hat. Gestaltung: Christian Kugler.

"Bewusst gesund"-Tipp: Gesunde Sonne

Wenn der Sommer mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein lockt, fühlt man sich wohl. Übertrieben genossen, kann die Sonne aber auch krank machen. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn gibt Tipps, wie man sie am besten genießt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140605_OTS0134/bewusst-gesund-neue-op-methode-hoffnung-bei-magenkrebs