Autor Thema: Leitlinien der Ö. Ges. für Urologie  (Gelesen 3201 mal)

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Richi

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Leitlinien der Ö. Ges. für Urologie
« am: 06. November 2008, 15:29 »
Prostatkrebs, Blasenkrebs etc.

Leitlinien zur hämatologischsupportiven Therapie bei urologischen Karzinomen


Erstellt vom Arbeitskreis Urologische Onkologie (AUO) der Österreichischen Gesellschaft für Urologie (ÖGU)

Allgemeines

Neue wissenschaftliche Daten zeigen, dass – im Gegensatz zu früheren Anschauungen – zur Primär- aber auch Sekundärprävention hämatologischer Toxizität von Chemotherapien (CT) nicht alleine die Dosisreduktion, sondern auch und insbesondere die supportive Thera-pie mit myelo- bzw. erythropoetischen Faktoren als therapeutisches Instrument dienen sollte.

Rezente internationale Guidelines spiegeln das adäquat wider. Die Begründung für dieses Vorgehen besteht darin, dass bei einer Reihe von Tumorentitäten ohne entsprechendes Einhalten der CT-Dosis und -Dosisintensität zumeist keine ausreichende Wirkung erzielt werden kann – oft nicht einmal im palliativen Bereich.

Es ist die Aufgabe der onkologisch tätigen KollegInnen, einerseits die Indikation für CT-Regime zu stellen, andererseits auch dafür zu sorgen, dass das Risiko für vorhersehbare Nebenwirkungen, die nicht selten im hämatopoetischen Bereich liegen, minimiert wird. Das vorliegende Dokument soll, gestützt auf vorliegende Guidelines, die Prävention und Behandlung hämatopoetischer Nebenwirkungen von Chemotherapien im urologisch-onkologischen Bereich erläutern und den in Österreich auf diesem Gebiet praktisch tätigen KollegInnen brauchbare Leitlinien in die Hand geben.


http://www.uro.at/mm/mm003/Leitlinien_AUO.pdf


Weiters:

http://www.uro.at/dynasite.cfm?dssid=4896&dsmid=78084&dspaid=608353



« Letzte Änderung: 06. November 2008, 15:32 von Richi »