Autor Thema: Übergewicht und Ernährung  (Gelesen 11159 mal)

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Tanja

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Übergewicht und Ernährung
« am: 13. November 2008, 11:17 »
Flotter Marsch gegen Lust auf Schokolade

Auch der Blutdruck sinkt / Nutzen von Sport bei Nikotinentzug ist bereits erwiesen

EXETER (ars). Wer vom Heißhunger auf Schokolade gepackt wird, aber widerstehen möchte, dem können britische Forscher jetzt ein probates Hilfsmittel bieten: einen zügigen Spaziergang von etwa 15 Minuten.

Lecker, macht aber dick - Sport erleichtert den Verzicht.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/default.aspx?sid=520985
« Letzte Änderung: 13. November 2008, 11:18 von Tanja »

Gitti

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Re: Übergewicht und Ernährung
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2008, 01:45 »

Vorsicht mit Glutamat 
 
Der Geschmacksverstärker Glutamat ist in vielen asiatischen Fertiggerichten, Gewürzmischungen und Soßen vorhanden. Deshalb werden Symptome (Hautrötungen, Schweißausbrüche), die dieser Stoff bei manchen Menschen auslöst, auch das „China-Restaurant-Syndrom“ genannt. Aber auch viele andere Lebensmittel enthalten Glutamat, das auf Verpackungen mit den Nummern E 620 bis 625 gekennzeichnet ist.

Nun zeigte eine amerikanische Studie, dass der Geschmacksverstärker

möglicherweise auch zu Übergewicht beiträgt. Die Wissenschaftler verglichen das Gewicht von 615 Chinesen, deren Glutamatkonsum relativ hoch war, mit dem von 135 Menschen, die ganz auf diesen Geschmacksverstärker verzichteten. Das Ergebnis stützte ihre Annahme.
   
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion 
 

Evi

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Freispruch für Gänsebraten?
« Antwort #2 am: 23. Dezember 2008, 18:07 »
22.12.08

Freispruch für Gänsebraten?
Weihnachten ist das Fest der Freude und der Völlerei: Braten, Plätzchen, Schokolade gibt es im Überfluss. Viele fürchten, dass der Cholesterinspiegel steigt und mit ihm das Herz-Kreislauf-Risiko. Wie schädlich sind ein paar Tage Genuss?

Wer ansonsten fettbewusst isst, darf auch mal über die Stränge schlagen.

Seinen Bedarf an Cholesterin, täglich etwa ein Gramm, produziert der menschliche Organismus selbst. Er nutzt die Substand als wichtigen Bestandteil der Zellmembran, aber auch als Vorstufe von Gallensäuren und Hormonen. Cholesterin aus tierischer Nahrung muss der Körper abbauen und wieder ausscheiden.

Bekanntlich http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/ernaehrung/nahrungsfette/nahrungsfette_aid_11414.html

Evi

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Re: Übergewicht und Ernährung
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2008, 18:09 »

18.12.08, 11:04
 
Sechs Medizinmythen entlarvt

Macht nächtliches Essen dick?
Sind Weihnachtssterne giftig?
Gibt es ein Geheimrezept gegen Kater?
Zu Weihnachten entlarven Mediziner erneut sechs Mythen rund um die Gesundheit.

Forscher haben sechs Mythen zur Gesundheit aufgespürt.

Ein spätes Abendessen macht nicht dick – jedenfalls nicht dicker als ein frühes.
Allein auf die Kalorienmenge komme es an, berichten Forscher http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/tid-12921/wissen-sechs-medizinmythen-entlarvt_aid_356694.html

Gitti

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Essen als Ersatzbefriedigung
« Antwort #4 am: 27. Januar 2009, 15:53 »
Essen als Ersatzbefriedigung

Wenn Sorgen, Ängste oder Probleme überhand nehmen, greifen viele Menschen zu altbewertem und vertrautem: Nahrungsmittel. Meistens im Überfluss vorhanden, helfen einige dieser Genussmittel über alltäglichen Kummer und Nöte hinweg - vermeintlich, denn ehe man sich versieht, haben Schokolade und Co einen fest in der Hand.
Übergewicht und Essstörungen sind häufige Folgeerscheinungen, die oft in einem undurchdringbaren Teufelskreis enden. [...]

www.gesund.co.at/gesund/Themaderwoche/2009/TdW05-Essen-Ersatzbefriedigung.htm


Dietmar E.

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Übergewicht und Ernährung: Olivenöl
« Antwort #5 am: 29. Juli 2009, 00:18 »

24.07.2009 
   
   Olivenöl-Studie bestätigt positive Effekte des Verzichts auf tierische Fette

Ein hoher Verzehr von Olivenöl hat für das Abnehmen günstige Auswirkungen. Das stellten die Wissenschaftlerinnen Cristina Razquin und Amelia Marti von der Fakultät für Pharmazie der Universität Navarra fest. In Kombination mit einer gesunden Ernährung konnte der häufige Konsum von Olivenöl bei Menschen mit Übergewicht eine Gewichtsreduktion bewirken.


In einer groß angelegten Studie stellten über 1.000 Menschen, die aufgrund von Übergewicht ein hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen besaßen, drei Jahre lang ihre Ernährungsgewohnheiten auf die sogenannte "Mittelmeer-Küche" um. Der Schwerpunkt dieser Kost liegt auf Obst, Gemüse, nicht-raffinierten Getreideprodukten und Fisch. Tierische Fette sollten durch pflanzliche ersetzt werden, wobei jedem teilnehmenden Haushalt Trockenfrüchte und ein Liter natives Olivenöl pro Woche gratis zur Verfügung gestellt wurden. "Das entspricht einem exzessiven Konsum von Olivenöl, der in Spanien jedoch aufgrund der Beliebtheit frittierter Speisen nicht unüblich ist", so Marti im pressetext-Interview.

Innerhalb der drei Versuchsjahre wurden Körpergewicht wie auch der allgemeine Gesundheitszustand beobachtet. Die Forscher konnten einen deutlich höheren Anteil von Antioxidantien im Körper feststellen bei gleichzeitig geringerem Körpergewicht. Je höher die genetische Vorbelastung für Gewichtszunahme war, desto deutlicher zeigte sich auch der Schutzeffekt durch die mediterrane Kost. "Die Wirkung, die wir infolge des Konsums von dem an Antioxidantien reichen Olivenöl beobachteten, lässt entgegen den früheren Annahmen vermuten, dass eine Kost mit hohem Anteil an ein- und vielfach ungesättigten Fettsäuren sehr gut für den Organismus ist", so Studienleiterin Razquin.

Welche Stoffwechsel-Effekte beim Konsum von Olivenöl genau ausgelöst werden, habe die Studie nicht untersucht, ergänzt Marti. "Vermuten kann man jedoch, dass dadurch der Appetit reduziert und Bluthochdruck gesenkt wird. Außerdem sind auch entzündungshemmende Effekte bekannt." Wichtig sei jedoch, Olivenöl mit der höchsten Qualitätsstufe "nativ extra" zu verwenden, da hier der Anteil ungesättigter Fettsäuren am größten sei, so die Physiologin gegenüber pressetext. (pte)
(http://predimed.onmedic.net)
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Sissi

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03.08.2009   
   
   Mittelmeerdiät plus Walnüsse kann metabolisches Syndrom reduzieren

Erhöhte Blutfette, hohe Blutzuckerwerte, Bluthochdruck und Übergewicht mit großem Bauchumfang – dieses „tödliche Quartett“ wird metabolisches Syndrom genannt. In Deutschland sind schätzungsweise 12 Millionen Menschen davon betroffen. Eine mediterrane Kost, ergänzt durch Nüsse – vornehmlich Walnüsse –, kann dabei helfen, dieses Syndrom zu reduzieren. Das sind die 1-Jahres-Ergebnisse der groß angelegten Studie PREDIMED an zehn spanischen Universitäten.

Die Teilnehmergruppe, die sich mediterran ernährte und zusätzlich Nüsse, vornehmlich Walnüsse, aß, konnte die Häufigkeit des metabolischen Syndroms um 13,7% senken. Eine fettarme Ernährung dagegen führte nur zu einer Reduzierung um 2%.

Effect of a Mediterranean Diet Supplemented With Nuts on Metabolic Syndrome Status
Archives of Internal Medicine
Arch Intern Med. 2008;168(22):2449-2458.
http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/short/168/22/2449


admin

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Übergewicht und Ernährung: Keine Heißhungerattacken mehr
« Antwort #7 am: 05. Februar 2010, 18:09 »
 Fast jeder kennt das Gefühl: das plötzliche Verlangen nach etwas sehr Süßem oder etwas extrem Fettigem. Besonders verführerisch sind dann Schokolade, Kekse, Gummibärchen, Chips, Pommes oder Pizza. Aber wie kommt dieser plötzliche Heißhunger überhaupt zustande?

Von Katrin Frink
Stand: 29.01.2010
Heißhunger

Meistens ist es so, dass man sehr lange nichts gegessen hat. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel sinkt. Das ist das Zeichen für den Körper, dass er dringend Zucker braucht, um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Deshalb greift man meistens auch zu süßem Essen. Fettiges Essen spielt bei Heißhungerattacken ebenfalls eine Rolle. Fett ist ein Aromaträger, und bei Heißhungerattacken möchte man ein intensives Geschmackserlebnis haben.

Ursachen für Heißhunger

Zum einen ist die Ursache sicherlich ein niedriger Blutzuckerspiegel, es spielen allerdings noch andere Faktoren mit. Beruflicher sowie privater Stress und auch die Psyche spielt eine Rolle. Gründe sind aber auch, einfach nicht "widerstehen" zu können, wenn es mal gut duftet und aus "Gewohnheit" zu essen.

Heißhunger bekämpfen

Wen eine Heißhungerattacke erwischt, der kann sie schon mit kleinsten Mitteln bekämpfen.

    * Viel trinken! Am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Genügend Flüssigkeit schafft Volumen im Magen und sättigt.
    * Bewegung! Ein kleiner Gang vor die Türe lenkt vom Heißhunger ab. Außerdem ist spazieren gehen gesund.
    * Snack-Alternativen! Süß ist durchaus erlaubt, essen Sie zum Beispiel knackiges Obst. Wenn es Schokolade sein muss, essen Sie am besten dunkle Schokolade mit möglichst viel Kakao (70 Prozent und mehr). Diese schmeckt, ist gesund und so bitter, dass man nicht viel davon essen kann.
    * Geheimwaffe Mundwasser! Einfach mit einer vollen Kappe gurgeln und der leckere Geschmack von Süßem ist regelrecht verdorben.
    * Weniger ist mehr! Lieber nur kleine Packungen oder einzelne Schokoladenriegel kaufen. Familienpackungen und Übergrößen sind zwar billiger, aber besser tabu. Denn hat man die Schokolade oder die Chips erst einmal zu Hause, isst man sie bestimmt auch auf.
    * Teure Süßigkeiten! Kaufen Sie zum Beispiel teure Pralinen. Kosten Lebensmittel mehr, geht man auch nicht so verschwenderisch damit um.

Heißhunger vorbeugen

Die oben genannten Tipps können helfen, wenn der Heißhunger schon da ist. Doch es gibt auch die Möglichkeit, ihn gar nicht erst zuzulassen. Wichtig ist regelmäßig zu essen, so kommt es gar nicht erst zu Heißhungerattacken. Außerdem sollte man sich unbedingt gesund ernähren: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, darunter vor allem Nahrungsmittel, die viele Ballaststoffe enthalten. Diese helfen, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten, und sie machen lange satt.

Aromastoffe

Auch Duftstoffe können vor Heißhunger schützen. In Studien wurde herausgefunden, dass der Geruch von Äpfeln, Bananen, Pfefferminz aber auch Vanille erfolgreich den Appetit unterdrücken kann. Beim einen mag es funktionieren, beim anderen nicht. Tatsache ist: Heißhunger ist nichts Schlimmes, so lange er einen nicht ständig überkommt. Wichtig ist, dass man ihn nicht immer unterdrückt, sondern auch mal nachgibt. Ein paar Kekse zwischendurch machen schließlich auch glücklich!

Expertin im Beitrag

Sabine Mehring
Esslust - Die Ernährungsberatung
München

Die Sendung war super!
Mehr auf:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/gesundheit-ernaehrung-heisshunger-attacken-hunger-ID1207041596668.xml

Gitti

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Re: Übergewicht und Ernährung
« Antwort #8 am: 01. Juni 2010, 19:03 »

"Adipositas macht vor Österreich genauso wenig halt, wie die Aschewolke"
Utl.: Die ÖAG unterstützt den Ersten European Obesity Day am 22.05.2010 unter dem Motto 5-10 =

   Wien (OTS) - Motto des Obesity Day ist 5-10

   Die ÖAG versteht sich als Anwältin für die Prävention und
Gesundheit der Bevölkerung und der Patientinnen und Patienten und so
ist auch das Motto des diesjährigen Obesity Day zu verstehen. Bereits
eine 5-10%ige (längerfristige) Reduktion des Körpergewichtes bringt
gesundheitlichen Benefit und trägt zur Prävention des Typ 2 Diabetes,
Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen bei.
Die Österreichische Adipositas Gesellschaft begrüßt Initiativen wie
den European Obesity Day auf europäischer Ebene, um einem der
drängendsten Gesundheitsprobleme in den Mitgliedsstaaten zu begegnen
und hat daher auch die österreichischen Abgeordneten im Europäischen
Parlament aufgerufen, die Schriftliche Erklärung 0034/2010 des EP zu
unterzeichnen. BürgerInnen können die European Obesity Day Petition
im Rahmen einer Europäischen Bürgerinitiative ebenfalls
unterzeichnen.

   Zielsetzung der Petition und auch des European Obesity Day sind
Empowerment von Betroffenen und professionelle Unterstützung für
diese. Dies reicht von umfassender Information bis hin zu Zugang zu
professioneller Hilfe und Therapie im Gesundheitswesen. "Gesundes
Gewicht auf gesundem Weg zu erreichen und zu halten und die
Bevölkerung und die Zielgruppen damit auch zu erreichen sind
wesentliche gesundheitspolitische Aufgaben. Nicht die Diskriminierung
übergewichtiger und adipöser Kinder und Erwachsener durch Systeme und
Gesellschaft, sondern Empowerment und professionelle Unterstützung
als effektive Strategien sind gefragt", so Univ. Prof. Dr. Anita
Rieder, Präsidentin der Österreichischen Adipositas Gesellschaft.

Adipositas in der Schwangerschaft

   Bereits mehr als 30 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind
übergewichtig, viele sogar fettsüchtig. In der Geburtshilfe gilt
Übergewicht als einer der wichtigsten Risikofaktoren in einer
Schwangerschaft, sowohl für die Mutter als auch für das Kind.
Übergewichtige Frauen haben doppelt so häufig
Schwangerschaftskomplikationen (Diabetes, Hypertonie, operative
Entbindungen und Geburtskomplikationen, Aborte etc.) als
normalgewichtige. Mütterliches Übergewicht kann auch zu Fehlbildungen
des Kindes oder Früh- und Totgeburten führen.

   "Die Prävalenz zu makrosomen (an überproportionalem asymmetrischem
Wachstum leidenden) Kindern ist bei adipösen Frauen dreimal so hoch.
Das gemeinsame Auftreten von Übergewicht und Schwangerschaftsdiabetes
erhöht das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen weiter enorm
(additive Effekte). Adipositas ist zudem häufig mit Infertilität
assoziiert. Für die Kinder übergewichtiger Mütter besteht außerdem
eine erhöhte Neigung zur Entwicklung von Übergewicht im späteren
Leben und Stoffwechselstörungen. Übergewicht ist auch die häufigste
Ursache von Schwangerschaftsdiabetes", folgert Univ.-Prof. Dr.
Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gender Medizin an der
Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der Medizinischen
Universitätsklinik für Innere Medizin, Wien.

   Eine diesbezügliche Beratung junger Frauen mit dem Ziel der
Gewichtsreduktion vor Schwangerschaftsplanung bei Übergewicht ist
ebenso wie eine Kontrolle der Gewichtszunahme in der Schwangerschaft
aus vorbeugenden Gründen wichtig.

Adipositasprävention und Alter

   Aus epidemiologischen Untersuchungen geht hervor, dass das
Körpergewicht mit zunehmendem Lebensalter bis zum 70. - 75.
Lebensjahr ansteigt, bei älteren Menschen besteht die Tendenz zur
Gewichtsabnahme und damit assoziiert zur Mangelernährung. Eine
mangelhafte  Zufuhr von Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen
findet sich nicht nur bei untergewichtigen, sondern häufig auch bei
übergewichtigen und adipösen älteren Menschen. Die Malnutrition
erhöht bei älteren Menschen das Risiko für die Entwicklung einer
Osteoporose, des Abbaus von Skelettmuskulatur, einer Anämie, einer
gestörten Immunitätslage und von unerwünschten
Arzneimittelnebenwirkungen.

   In Bezug auf altersassoziierte Erkrankungen, sowie funktionelle
und kognitive Defizite, wird das Risiko durch das Vorliegen einer
Adipositas und entsprechender Ko-Morbiditäten, wie Hypertonie oder
Typ 2 Diabetes, im mittleren Lebensalter stark beeinflusst. Bei
Erreichen eines höheren Lebensalters müssen adipöse Menschen vermehrt
mit Behinderungen und Einschränkungen rechnen.
"Maßnahmen zur Prävention von Übergewicht und Adipositas bei
Jugendlichen und Erwachsenen zeigen somit nicht nur günstige Effekte
auf die Lebenserwartung an sich, sondern tragen wesentlich zu einem
gesunden Altern bei", erklärt Univ. Prof. Dr. Monika Lechleitner,
Ärztliche Direktorin und Leiterin der Abteilung für Innere Medizin im
Landeskrankenhaus Hochzirl.

Wer ist die ÖAG?

   Die 1997 gegründete Österreichische Adipositas Gesellschaft ist
eine medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft, deren Mitglieder
Expertinnen und Experten (aus verschiedenen medizinischen
Fachdisziplinen) in der Prävention und Therapie von Übergewicht und
Adipositas sind. Zentrale Anliegen sind neben Forschung und
wissenschaftlichem Austausch auf diesem Gebiet, insbesondere auch die
Verbesserung der professionellen Versorgung der Betroffenen. Die 11.
Jahrestagung der ÖAG findet auch in diesem Jahr vom 29.-30 Oktober
2010 auf Schloss Seggau statt. Informationen zu den Tagungsthemen
finden Sie unter: www.adipositas-austria.org.
Weitere Informationen zum European Obesity Day und der European
Obesity Day Charter: www.obesityday.eu

Rückfragehinweis:
   Österreichische Adipositas Gesellschaft
   Währingerstr. 76/13, 1090 Wien
   Tel: +43 0650 77 03378, Fax: +43 1 264 5229
   Mail: office@adipositas-austria.org
   www.adipositas-austria.org

Jutta

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Übergewicht, Ernährung, Jo-Jo-Effekt
« Antwort #9 am: 03. Dezember 2010, 00:54 »

http://www.springermedizin.at/fachbereiche-a-z/a-h/allgemeinmedizin/?full=19760   

Allgemeinmedizin 1. Dezember 2010

Den Jo-Jo-Effekt austricksen

Die Ergebnisse einer Ernährungsstudie zeigen, dass eine proteinreiche Ernährung mit wenig raffinierten Stärkeprodukten dem Jo-Jo-Effekt entgegenwirkt.

772 Familien mit 938 übergewichtigen Erwachsenen und 827 Kindern nahmen an der Studie teil. Vorab mussten die Probanden abnehmen, danach wurden die Familien randomisiert für ein halbes Jahr verschiedenen Diäten zugeteilt. 558 Personen beendeten diese Phase. Nach der Gewichtsreduktionsphase stieg das Gewicht nur in der Gruppe signifikant wieder an, die eine Ernährungsform mit hohem glykämischen Index und einem niedrigen Proteinanteil verfolgte. Am erfolgreichsten war die Kombination von niedrigem glykämischen Index und hohem Proteinanteil. In dieser Gruppe war kein Jo-Jo-Effekt zu beobachten.

Quelle: Meinert Larsen, T. et al. (DIOGENES Project): New England of Medicine 2010; 2010; 363: 2102–13


    *

      Herr Dr. W.P. Bayerl, 02.12.2010 um 19:39:
      „das ist prinzipiell nicht neu,
      aber leider immer noch nicht ausreichend "populär"

      und zwar aus mindestens zwei Gründen.
      1) Eiweißabbau ist Zellabbau, da es keine Eiweißspeicher gibt.
      Die Gesamtzahl der Zellen bestimmt aber den Grundumsatz,
      der also sinkt bei Eiweißmangel.
      Niedrigerer Grundumsatz heisst Gewichtszunahme bei gleicher Kalorienzufuht (=jo-jo-Effekt)
      2) Eiweiß sättigt von allen Grundnahrungsmitteln am meisten,
      deshalb werden alle eiweißreichen "Diäten" eindeutig besser eingehalten und durchgehalten verglichen mit kohlenhydratreichen.“



hilde

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Diät bei Übergewicht: Ernährung (FDH) und Bewegung
« Antwort #10 am: 28. Dezember 2010, 12:08 »
VKI testet Diäten: Trends und Altbewährtes
Utl.: Diätratgeber setzen vermehrt auf die Macht der Gene =

   Wien (OTS/VKI) - Verlage und selbst ernannte Experten
überschwemmen seit Jahren den Markt mit immer neuen Diätratgebern.
Dabei setzen Autoren im Kampf gegen das Übergewicht zunehmend auf die
Macht der Gene: Kohlsuppe war gestern, Nutrigenomik ist heute. Diese
noch junge biotechnologische Wissenschaft erforscht das Zusammenspiel
zwischen Erbanlagen und Ernährung. "Dass Gene einen Einfluss auf die
individuelle Nahrungsverwertung haben, ist unbestritten, jedoch steht
die Forschung erst am Anfang. In ferner Zukunft wird es vielleicht
möglich sein, beim Erstellen von Diätplänen die persönliche
Erbveranlagung zu berücksichtigen", so VKI-Ernährungswissenschafterin
Martina Steiner. "Fakt ist aber immer noch, dass Übergewicht eine
Frage der Energiebilanz ist. Wer abnehmen möchte, wird nicht daran
vorbeikommen, weniger Kalorien zu sich zu nehmen und mehr Bewegung zu
machen."

   Insgesamt vier Diäten wurden vom VKI für die Jänner-Ausgabe des
Testmagazins Konsument getestet: Mark Hymans "Megabolic-Diät", Marion
Jetters "Abnehmen mit dem metabolischen Prinzip", Bernhard Ludwigs
"10 in 2" sowie "Die einfachste Diät der Welt". Lediglich letztere
sticht aus ernährungswissenschaftlicher Sicht positiv ins Auge: Der
deutsche Arzt Stefan Frädrich stellt hier ein neues Ernährungskonzept
vor, das mit einem Plus-Minus-Prinzip arbeitet: Allen Lebensmitteln
werden die Werte plus, plusplus, null oder minus zugeordnet. Will man
abnehmen, soll am Tagesende unter dem Strich ein Minus übrig bleiben.
Nach dem Motto "Bunt statt Braun" firmieren etwa Brot, Pommes, Cola,
Grillwurst oder Nougatcreme unter "plus", während Obst- und
Gemüsesorten in die Minuskategorie fallen. Trotz Schwachstellen -
etwa beim Sportprogramm - erhält dieser Diätansatz, der auf eine
sanfte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten abzielt, ein "sehr gut".

   Im Gegensatz dazu ändert die "10 in 2"-Methode des Kabarettisten
und Psychologen Bernhard Ludwig nichts an einer ungünstigen
Ernährungsweise - auch wenn die Diät sehr motivierend präsentiert
wird. "Das Konzept, nicht anders, sondern nur jeden zweiten Tag zu
essen, birgt nicht nur die Gefahr eines Jo-Jo-Effektes, sondern auch
die einer Unterversorgung mit wichtigen Vitaminen und
Mineralstoffen", erläutert Steiner. Statt einem "Friss die
Hälfte"-Ansatz würden sich hier vielmehr mittlerweile bereits
klassische Abnehmprogramme wie "Ich nehme ab" oder "Schlank ohne
Diät" anbieten. Diese setzen auf Verhaltensänderung und Bewegung und
versprechen gute Erfolgsaussichten.

   Alle Informationen zu den getesteten Diäten gibt es auf
www.konsument.at sowie im Jänner-Konsument. Fragen zum Thema
beantwortet der VKI zudem unter der Ernährungshotline 0810 810 227
(Mo-Fr, 9-15 Uhr; in Zusammenarbeit mit dem Fonds Gesundes
Österreich).

Rückfragehinweis:
   Verein für Konsumenteninformation/Testmagazin "Konsument"
   Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256
   amorawetz@vki.at
   www.konsument.at

hilde

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Übergewicht und Frühstück
« Antwort #11 am: 17. Januar 2011, 17:30 »

http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Grosses-Fruehstueck-schuetzt-nicht-vor-Hunger/%28language%29/ger-DE&id=23843

17/01/2011
( APA/dpa )
.
Großes Frühstück schützt nicht vor Hunger

Studie des Münchner Klinikums rechts der Isar

Wer reichhaltig frühstückt, hat tagsüber trotzdem normalen Hunger. Man nimmt damit insgesamt gesehen sogar mehr Kalorien zu sich als Menschen mit einem kleinem Frühstück. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um den Ernährungsmediziner Volker Schusdziarra vom Münchner Klinikum rechts der Isar. Die Studie widerspricht der verbreiteten Annahme, nach einem üppigen Frühstück könnten die anderen Mahlzeiten kleiner ausfallen.

Die 380 Versuchspersonen hätten tagsüber immer etwa gleichviel gegessen, unabhängig davon, ob sie gefrühstückt hatten. Habe jemand also am Morgen eine große Portion (400 Kilokalorien mehr als ein kleines Frühstück), war seine insgesamt zugeführte Energie am Abend um rund 400 kcal erhöht. "Jemand, der Kalorien einsparen möchte, sollte schon beim Frühstück anfangen", so Schusdziarra. Er stellt die Ergebnisse im Journal "Nutrition Journal" vor.

Für die Studie überprüfte Schusdziarra die Essgewohnheiten von 280 übergewichtigen und 100 normalgewichtigen Menschen. Jeder Teilnehmer musste zehn Tage lang genau protokollieren, was er aß. Das Besondere an Schusdziarras Studie: Er verglich die Probanden nicht miteinander, sondern die individuellen Angaben der einzelnen Personen. Dafür stellte er etwa Tage gegenüber, an denen derselbe Mensch mal gefrühstückt und mal nicht gefrühstückt hatte.

Dennoch warnte Schusdziarra Abnehmewillige davor, einfach das Frühstück auszulassen. Wichtig sei vielmehr, über den Tag verteilt insgesamt etwas weniger zu essen und beispielsweise fünfmal am Tag Obst oder Gemüse zu verzehren. (el)

Hinweis: Nutrition Journal

Tanja

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5 Lebensmittel, die Du nicht essen darfst!
« Antwort #12 am: 23. Mai 2012, 10:39 »


5 Lebensmittel, die Du nicht essen darfst!

http://www.beyonddiet.de/bd/landing4

Sissi

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Übergewicht, Ernährung, Fasten in der Karwoche
« Antwort #13 am: 22. März 2013, 22:13 »



Fasten mit Dr. Günter Gerhardt

In der Woche vor Ostern fastet Dr. med. Günter Gerhardt vor Ort mit einer Gruppe und in Facebook mit Jedem, der Lust hat mit zu fasten.

Die Fastenaktion dauert 9 Tage (2 Entlastungstage, 5 Fastentage, 2 Aufbautage).

Dr. Gerhardt: „Meistens wird mit dem Fasten unmittelbar nach Karneval begonnen, und bis Ostern sind dann schon wieder alle guten Vorsätze in Vergessenheit geraten. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Fastenaktion dieses Jahr an Karfreitag mit dem 2. Aufbautag enden zu lassen auch in der Hoffnung, dass dann die Völlerei zu Ostern unterbleibt.

Schon Hildegard von Bingen machte sich die heilende Kraft des Fastens zu Nutze. Sie fand ............

http://www.wissen-gesundheit.de/content.asp?wpid=10961&mdid=103&sid=0