Autor Thema: Misteltherapie, aber .........  (Gelesen 12288 mal)

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Dietmar E.

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Misteltherapie, aber .........
« am: 18. November 2008, 12:32 »
Viele Ärzte der Komplementärmedizin befassen sich mit der Misteltherapie.

Es gibt auch einige verschiedene Hersteller und da wieder versch. Zusammensetzungen.

Krebspatienten in unseren Selbsthilfegruppen verwenden überwiegend Iscador.

Wichtig ist, dass du hierfür einen Arzt deines Vertrauens suchst und findest.


Infos gibt es hier im Forum, auf 1. Seite rechts oben "Mistel" eingeben,
dann kommen gelb markiert die entsprechenden Beiträge.

Infos auch auf www.misteltherapie.at

Wer spezielle Infos zu Iscador wissen möchte, dem kann geholfen werden:
Email an kontakt@krebspatient.at

Frau/Mann bekommt dann eine unentgeltliche Arztberatung.


Immer wieder genannte Ärzte sind u. a.:

Anthroposophischen Internisten in Wien,
die mit Misteltherapie und Iscador viel Erfahrung haben:


Dr. Christian Kellner (er ist ONKOLOGE!), Speisingerstraße 186, 1130 Wien,  Tel: 01 888 18 14

Dr. Thomas Meisermann,  Tilgnerstraße 3/ 3b , 1040 Wien,Tel:  01-504 56 30

weiters:

Dr. Ralf Kleef
Arzt für Allgemeinmedizin
Windmühlgasse 30/7
1060 Wien
Tel.+43 1 585 73 11 0
Fax:+43 1 585 73 11 20

Dr. Ilse Fleck-Vaclavik
Ärztin für Allgemeinmedizin
Donauwörtherstraße 20
2380 Perchtoldsdorf
Tel. +43 (01)867 24 20
http://www.kraftdesheilens.at

 
Dr. Hirsch Michael
Arzt für Allgemeinmedizin
Spaunstraße 36
4020 Linz
Tel. +43 (0)732/34 24 58
E-mail: michael.hirsch@gmx.at


Dr. med. univ. Kühnl Wolfgang
Arzt für Allgemeinmedizin
Koschatstraße 8
9020 Klagenfurt
Tel. +43 (0)463/50 17 89
Fax: +43 (0)463/50 17 89-4
E-mail: dr.kuehnl@aon.at


Dr.med.Kumnig Monika
Ärztin für Allgemienmedizin
Ottokar-Kernstockgaße 1
9500 Villach
Tel. +43 (0)4242/25 577
Fax: +43 (0)4242/25 774
E-mail: monika.kumnig@gmx.at


Dr. Warning Albrecht
Internist
St.-Peter-Hauptstraße 28
8042 Graz-St. Peter
Tel. +43 (0)316/228 37 21
E-ma il: a.warning@chello.at


Dr. Feil Otto
Arzt für Allgemeinmedizin
Voitsbergerstraße 5
8572 Bärnbach
Tel. +43 (0)3142/62 556


weiters:

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,706.msg5316.html#msg5316

dort siehst du - angemeldet - in der Anlage die Ärztelisten!






« Letzte Änderung: 18. November 2008, 12:33 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Geri

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Misteltherapie, aber .........
« Antwort #1 am: 06. Januar 2009, 15:32 »

Madaus hat auch ein Mistelpräparat, aber ich glaube nur in Deutschland.

Da heißt es z. B.:


Zehn Fragen:  Die Mistel - Vom Mythos zur Wissenschaft
 

1. Welche ist die pharmakologisch wirksame Komponente der Mistel?

Die für die Krebstherapie wirksamen Substanzen der Mistel sind vor allem eine Gruppe von Lektinen, ML-1, ML-2 und ML-3. Die Aktivität der körpereigenen Killerzellen wird erhöht und die Anzahl aktivierter Lymphozyten gesteigert. Diese Zellen spielen in der Krebsabwehr eine große Rolle.

2. Wann sollte eine Therapie mit dem Hauptwirkstoff aus der Mistel bei Krebserkrankungen begonnen werden?

Eine Therapie mit dem Hauptwirkstoff aus der Mistel sollte möglichst sofort nach Diagnosestellung begonnen werden, da die immunstärkende und immunmodulierende Wirkung die körpereigenen Abwehrkräfte gegen den Tumor aktiviert und Tumorbeschwerden mildert. Die negative Beeinflussung des Immunsystems durch körperlichen und seelischen Streß vor einer Operation kann durch die Gabe von Mistelwirkstoff verringert werden. Nach der Operation kann eine Streuung möglicherweise noch vorhandener Krebszellen durch die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte verhindert werden.

3. Kann der Einsatz eines auf Lektine normierten Mistelpräparates Operation, Chemo- oder Strahlentherapie ersetzen?

Nein, auf Lektine normierte Mistelpräparate werden zur unterstützenden Immuntherapie verabreicht. Neueste Forschungsergebnisse zeigen in Laboruntersuchungen, daß der Hauptwirkstoff aus der Mistel auch direkt Krebszellen abtöten oder eliminieren kann (Apoptose). Inwieweit diese Wirkung schon bei einer optimal immunmodulatorischen Dosis zum Tragen kommt, wird derzeit erforscht.

4. Welche Wirkung hat die Therapie mit dem Hauptwirkstoff aus der Mistel?

Die Therapie mit dem Hauptwirkstoff aus der Mistel vermindert den körperlichen und seelischen Streß vor operativen Eingriffen. Nach der Operation ist sie entweder die einzige Therapie oder sie wird ergänzend zu einer Strahlen- oder Chemotherapie eingesetzt, um die dadurch auftretende Schwächung des Immunsystems zu mildern. Sie vermindert die auftretenden Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Abnahme der Leukozyten.

Ein auf Lektine normiertes Mistelpräparat kann auch bei Krebskranken im fortgeschrittenen Stadium eingesetzt werden, da es die Produktion der körpereigenen Endorphine ("Glückshormone") steigert und damit die Tumorschmerzen lindert. Die Lebensqualität des Kranken wird verbessert, das Allgemeinbefinden positiv beeinflußt.

5. Wie wird die Therapie mit dem Wirkstoff aus der Mistel durchgeführt?

Das Präparat wird unter die Haut (subkutan) injiziert und zwar mindestens drei Monate lang, zwei mal wöchentlich. Nach einer einmonatigen Therapiepause kann die Behandlung wieder aufgenommen werden. Aufgrund der Abläufe im Körper ist der beste Zeitpunkt für die Injektion vormittags vor zehn Uhr, wobei diese durch den Arzt, aber auch durch den Patienten selbst oder durch eine Person des Vertrauens, die vom Arzt unterwiesen wurde, vorgenommen werden kann.

6. Ist bei einer Therapie mit einem der Hauptwirkstoffe aus der Mistel mit Nebenwirkungen zu rechnen?

Präparate mit einem der Hauptwirkstoffe aus der Mistel werden im allgemeinen gut vertragen. In seltenen Fällen können Nebenwirkungen auftreten wie Kreislaufbeschwerden (Schwindelgefühl beim Aufstehen, Senkung des Blutdrucks), Kopfschmerzen, Atembeschwerden, allergische Reaktionen (Allergietest vor der Therapie), Hautrötungen. Aufgrund der Stimulierung des Immunsystems kann es zu Schüttelfrost und hohem Fieber kurz nach der Injektion kommen.

7. Wie hoch soll ein auf Lektine normiertes Mistelpräparat dosiert werden?

Die Dosierung kann nach neuesten Studienergebnissen einheitlich und damit einfach in der Anwendung vorgenommen werden. Eine Dosisfindung am Patienten ist nicht erforderlich. Früher war es wegen der Stoffeigenschaften von Mistelpräparaten schwierig, eine konstante Wirkstoffmenge in den Ampullen zu erhalten. Mittlerweile ist es gelungen, ein Präparat zu entwickeln, das immer die gleiche Wirkstoffaktivität besitzt.

8. Wie lange kann eine Therapie mit dem Hauptwirkstoff aus der Mistel durchgeführt werden?

Eine Therapie mit dem Hauptwirkstoff der Mistel ist in aller Regel eine Dauertherapie, die bei guter Verträglichkeit über einen langen Zeitraum durchgeführt werden kann. Ist nach fünf Jahren kein neuer Tumor aufgetreten, kann die Therapie abgesetzt werden. Ebenso, wenn der behandelnde Arzt eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens oder einen Rückgang der Infektanfälligkeit feststellt.

9. Wie äußert sich die gewünschte Wirkung?

Anfangs kann bei der Therapie mit einem Mistelwirkstoff eine leicht erhöhte Körpertemperatur auftreten, die jedoch 0,5 - 1° C nicht überschreitet und auf ein Anschlagen der Behandlung hinweist. Ferner bessern sich das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. Der Patient nimmt auch an Körpergewicht zu.

10. Wann sollte ein auf Lektine normiertes Mistelpräparat nicht gegeben werden?

Ein auf Lektine normiertes Mistelpräparat ist bei Krebserkrankungen mit soliden Tumoren indiziert. Bei malignen Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems (Leukämie, Morbus Hodgkin) sollte eine Anwendung nur nach ärztlicher Empfehlung und unter engmaschiger Kontrolle erfolgen. Gegenanzeigen für auf Lektine normiertes Mistelpräparat sind: Überempfindlichkeiten gegen Eiweiße oder Wirkstoffextrakte aus der Mistel sowie chronisch-fortschreitende Infektionen wie Tuberkulose. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte ein Mistelwirkstoff nicht angewandt werden, sowie bei Kindern unter zwölf Jahren.

 

Tanja

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Re: Misteltherapie, aber .........
« Antwort #2 am: 18. Juni 2010, 00:42 »
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Patientenforum der Sonnenberg-Klinik Bad Sooden-Allendorf [mailto:no-reply@s288813425.online.de]
Gesendet: Montag, 14. Juni 2010 10:01
Betreff: Neue Antwort im Thema 'Fatigue und Depressionen'

Hallo,

Admin hat auf das Thema 'Fatigue und Depressionen' im Forum 'Psychoonkologisches Forum' bei Patientenforum der Sonnenberg-Klinik Bad Sooden-Allendorf geantwortet.

Dieses Thema ist hier zu finden:
http://forum.sonnenberg-klinik.de/showthread.php?t=207&goto=newpost

Dies ist der Beitrag, der gerade geschrieben wurde:
***************
Müdigkeit und Erschöpfung nach Behandlung von Krebserkrankungen ist ein sehr häufiges Problem und beeinträchtigt die Lebensqualität der behandelten Patienten. Diese Problematik wird international auch als Fatiguesyndrom bezeichnet. In Deutschland hat sich insbesondere die Deutsche Fatigue Gesellschaft mit der Erforschung von tumorbedingten Erschöpfungszuständen befasst. Diese Gesellschaft hat mehrere Broschüren mit Fragen und Antworten zur tumorbedingten Fatigue herausgegeben, die unter www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de
(http://www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de/) angefordert werden können.
Eine der wesentlichen Behandlungsansätze ist ein strukturiertes, an die jeweilige Leistungsfähigkeit angepasstes Trainingsprogramm. In Kooperation mit der Sporthochschule Köln hat die Deutsche Fatigue Gesellschaft Empfehlungen in der Broschüre „Fitness trotz Fatigue“ herausgegeben. Bei anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung ist zunächst zu prüfen, ob eine kausale medizinische Therapie zur Verfügung steht. Hier sollte eine medizinische Abklärung durch den behandelnden Arzt erfolgen. Experimentell wurden verschiedene medikamentöse Therapien bei der tumorbedingten Fatigue geprüft. Dies ist Gegenstand aktueller Forschung. Ob die Misteltherapie die Fatiguesymptomatik verbessert ist durch Studien noch nicht eindeutig belegt.
Therapien mit Mistelextrakten können jedoch Komponenten des Immunsystems aktivieren. Da es sich hier um komplementäre Behandlungen aus der Erfahrungsmedizin handelt, sollte die Misteltherapie von einem in diesem Bereich erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Ein Ranking verschiedener Mistelprodukte gibt es nicht. Die auf dem Markt befindlichen Produkte unterscheiden sich jedoch in ihrer Zusammensetzung und Verträglichkeit.
  Vergleichsuntersuchungen haben gezeigt, dass sich sowohl Müdigkeit und Erschöpfung als auch depressive Stimmungen unter einer komplexen rehabilitativen Therapie bessern. Es ist sinnvoll, nach einer stationären Rehabilitation ambulante Therapiemaßnahmen fortzuführen.


admin

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GfBK-Protestaktion Misteltherapie gescheitert

Seit 20. Juni 2012 ist es nun rechtsgültig: Laut Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) vom 19.04.2012 dürfen anthroposophische Mistelpräparate nicht mehr auf Kassenrezept zur adjuvanten, unterstützenden Therapie nach einer Krebserkrankung verordnet werden. Weil Menschen mit einer schwerwiegenden Erkrankung damit eine seit Jahrzehnten bewährte Hilfe verweigert wird, startete die GfBK im Januar eine Protestaktion, an der sich viele Tausend Patientinnen und Patienten beteiligten. Der Gemeinsame Bundesausschuss ignorierte die Patientenwünsche, fachliche Argumente wurden weder beachtet, noch geprüft. Nun kam leider mit der amtlichen Bekanntgabe das Aus für die adjuvante Misteltherapie auf Kassenrezept. Ich bedaure diese Entscheidung sehr und fordere die Gesetzlichen Kassen auf, den Gestaltungsraum des ab Januar gültigen neuen Versorgungsstrukturgesetzes zu nutzen.

Link zur GfBK-Pressemeldung vom 30.07.2012

http://www.biokrebs.de/images/stories/Presse/2012_07_30_GfBK_Presseinformation_Endgueltiges_Aus_fuer_adjuvante_Misteltherapie_auf_Kassenrezept.pdf


admin

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Komplementärmedizin, z. B. Misteltherapie, aber .........
« Antwort #4 am: 08. September 2012, 18:18 »
xbaa6z




Prof. Dr. Leo Auerbach ist Leiter der Komplementärmedizischen Abteilung beim AKH Wien

Seit Jahren hält er auch Vorträge und den Kompl. Med. Kongress.


Seine Studie ergab, dass 91 % aller Krebspatienten eine komplementärmedizinische Beratung/Betreuung wünschen,

aber leider sind auf seiner ambulanten Abteilung schon seit Jahren keine Männer mehr erwünscht,

ebenso Krebspatientinnen, die keinen gynäkologischen Tumor haben.


Weiters ist es äußerst bedenklich, einerseits die Krebsmedizin (Onkologie) in Österreich begründet hochzuloben,

und dann diesen "Kundendienst" nicht ausreichend anzubieten. Unseres Erachtens, sollte dies Pflicht für jedes

Krankenhaus und jeder Rehabilitationsklinik sein.

Und wer unterbindet, dass in Österreich nicht und nicht ein Lehrstuhl zur Komplementärmedizin eingerichtet wird?


Komplementärmedizinische Therapien, laut Prof. Dr. Auerbach, auf Anfrage: info@krebspatienten.at


Misteltherapie, ein Vortrag von Prof. Dr. Auerbach:

http://www.palliativ-medizin.at/PP_Vortraege/auerbach.pdf


PS.: Informationen über die
Iscador Misteltherapie,
über die Selentherapie,
über die Enzymtherapie,

alles Therapien, welche die Kassen üblicherweise übernehmen,
auf Anfrage: info@krebspatienten.at


                               K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                            Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
    Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
    info@krebspatienten.at    www.krebsforum.at
 Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                  NEU: www.unterzeichne.at
              Dietmar Erlacher, Bundesobmann



Informationen zu einem szt. Kongress: http://www.krebsforum.at/index.php/topic,1811.msg4876.html#msg4876
« Letzte Änderung: 08. September 2012, 18:30 von admin »

Werner

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Misteltherapie, am Gebräuchlichsten ist wohl Iscador von Weleda
« Antwort #5 am: 05. August 2015, 22:08 »


http://www.swissmedicinfo.ch/

Iscador® Injektionslösung
Iscador AG
Anthroposophisches Arzneimittel

Zusammensetzung
Wirkstoff: fermentierter wässriger Auszug aus der frischen Pflanze von Viscum album von verschiedenen Wirtsbäumen im Verhältnis 1:5, gegebenenfalls mit einer Metallsalzzugabe von 0,0002 Teilen als Verreibung in einer Potenz D4, welche je nach Iscador Sorte (siehe Tabelle 1) einen Gehalt von 10–8 g pro 100 mg Frischpflanze aufweist.

Hilfsstoffe: Aqua ad injectabilia, Natrii chloridum.
Iscador-Produkte mit dem Zusatz «spezifiziert» in der Präparatebezeichnung unterscheiden sich von den anderen Produkten durch einen festgelegten sog. spezifizierten Lektingehalt.

Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
Ampullen à 1 ml Injektionslösung zur subcutanen Injektion (s.c.).
Die verschiedenen Stärken werden mit dem Gehalt an Frischpflanzensubstanz in mg pro ml, also pro Ampulle, bezeichnet. Für die Wirkstoffmenge pro Einheit siehe Tabelle 2.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann Iscador auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin als Zusatzbehandlung zur Verbesserung der Lebensqualität und eventuell des Krankheitsverlaufes bei malignen Geschwulstkrankheiten, auch mit begleitenden Störungen der blutbildenden Organe, bei benignen Geschwulstkrankheiten und nach Operationen von malignen Geschwülsten angewendet werden.
Dosierung/Anwendung
Wahl der geeigneten Iscador-Sorte/des geeigneten Wirtsbaums siehe unten («Wahl der Iscador-Sorte»).
Subcutane Injektion, nach Möglichkeit in Tumor- bzw. Metastasennähe, andernfalls an stets wechselnden Injektionsorten (z.B. Bauchhaut oder Oberschenkel, eventuell Oberarm – nicht bei Mammacarcinom). Nicht in entzündete Hautareale oder Bestrahlungsfelder injizieren. Die gekühlte Ampulle kurz in der Hand erwärmen.
Vorsichtshalber wird empfohlen, Iscador nicht mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze aufzuziehen (siehe «Inkompatibilitäten»).

Die Therapie gliedert sich normalerweise in zwei Phasen:

Einleitungsphase
Soweit nicht anders verordnet, wird, um Überreaktionen zu vermeiden, zu Beginn der Therapie mit Iscador eine einschleichende Dosierung mit einer Packung (2× 7 Ampullen) Iscador Serie 0 desselben Wirtsbaumes empfohlen. Auch wenn bereits mit einem anderen Mistelpräparat therapiert worden ist, soll bei Therapiebeginn mit Iscador wieder mit 2 Packungen Serie 0 des vorgesehenen Wirtsbaumes begonnen werden.
Es wird 2–3mal wöchentlich 1 ml Iscador subcutan injiziert in ansteigender Stärke entsprechend der Zusammenstellung der Serie. Wird die Serie 0 gut vertragen, kann entweder bis zum Erreichen der individuellen Reaktionsdosis des Patienten auf Iscador Serie I bis eventuell Serie II gesteigert werden oder auf die Therapie mit konstanten Dosen übergegangen werden.
Die optimale Stärke bzw. Dosis muss individuell ermittelt werden. Hierzu sind nach heutigem Wissensstand folgende Reaktionen zu beachten, die einzeln oder in Kombination auftreten können.
Hinweise für eine adäquate Behandlung sind:
Änderung des subjektiven Befindens
Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens und Schmerzempfindens.
Temperaturreaktion
Temperaturreaktionen in Form eines überdurchschnittlichen Anstiegs der Körpertemperatur wenige Stunden nach Injektion. Bei fieberhaften, entzündlichen Zuständen mit Temperaturen über 38 °C (evtl. mit Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitigen Schwindelgefühlen) darf die Iscador-Therapie erst nach Abklingen der Symptome begonnen werden bzw. muss sie abgebrochen werden. Nach Abklingen der Symptome muss die Indikation für die Therapie erneut geprüft und diese gegebenenfalls wieder aufgenommen werden (siehe auch «Kontraindikationen»).
Lokale Entzündungsreaktion
Lokale Entzündungsreaktionen an der Einstichstelle bis max. 5 cm Durchmesser. Bei örtlichen Reaktionen über 5 cm Durchmesser sollte die nächste Injektion erst nach Abklingen dieser Symptome und in reduzierter Stärke bzw. Dosis gegeben werden.
Am Injektionstag evtl. auftretende Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeines Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitige Schwindelgefühle sind keine Zeichen von Unverträglichkeit, sondern weisen auf eine wirksame, möglicherweise schon zu hohe Dosierung hin. Wenn diese Erscheinungen am Folgetag noch nicht abgeklungen sind oder ein tolerables Mass übersteigen, sollte die Stärke bzw. Dosis reduziert werden. Sollte in besonderen Fällen der Patient auch unter der maximalen Dosis von 1 Ampulle zu 20 mg jeden zweiten Tag (oder eventuell gar täglich) keine der zuvor genannten Reaktionen zeigen, wird empfohlen, nach einer Therapiepause von 1 Woche die Therapie mit Iscador eines anderen Wirtsbaumes mit der Einleitungsphase wieder zu beginnen.

Erhaltungsphase
In der Erhaltungsphase kann in rhythmisch wechselnder (Iscador Serien) oder in konstanter Dosierung (Iscador Sorten wie z.B. Iscador spezifiziert) therapiert werden. Soweit nicht anders verordnet, wird mit der in der Einleitungsphase ermittelten individuellen Stärke bzw. Dosis die Behandlung fortgesetzt. Es wird entweder mit derjenigen Serie weitertherapiert, bei der die höchste Stärke die erwarteten Reaktionen ausgelöst hat, oder mit der entsprechenden Sortenpackung (Packung mit Ampullen einer Stärke). Der Serie 0 kann auch eine Erhaltungstherapie mit Iscador spezifiziert 1 mg folgen. Wird dies gut vertragen, kann bis zum Erreichen der individuellen Reaktionsdosis des Patienten auf Iscador spezifiziert 2 mg bzw. 5 mg gesteigert werden. Sollten die individuelle Reaktionslage (z.B. überschiessende Lokalreaktion) oder der Krankheitsverlauf (z.B. wenn begleitende immunologische Untersuchungen eine Steigerung oder eine Reduzierung der Dosis nahe legen) dafür sprechen, können entweder Teilmengen einer Ampulle oder bis zu 2 Ampullen injiziert werden.
Zur Vermeidung von Gewöhnungseffekten empfiehlt sich eine rhythmische Anwendung:
•Abwechslung mit geringeren Stärken bzw. Dosen in Form auf- und evtl. auch absteigender Dosierungsreihen (nur bei rhythmisch wechselnder Dosierung);
•Rhythmisierung der Injektionsintervalle, z.B. Injektion am Tag 1, 2 und 5 jeder Woche;
•Einfügung von Pausen, z.B. 1–2 Wochen Pause nach 2× 7 Ampullen bei rhythmisch wechselnder Dosierung; bei allfällig längerer Behandlungsdauer können die Pausen ab dem 3. Behandlungsjahr verlängert werden. Bei konstanter Dosierung sollten Pausen erst ab dem 2. Behandlungsjahr eingefügt werden.
Dauert die Therapiepause 4 Wochen oder länger, kann es bei Wiederaufnahme der Behandlung zu einer verstärkten Anfangsreaktion kommen. Es wird deshalb empfohlen, mit der nächst niedrigeren Stärke bzw. Serie wieder zu beginnen, z.B. Therapie vor der Pause mit Iscador Serie II, Beginn nach der Pause mit einer Packung Iscador Serie I, anschliessend Weiterbehandlung mit Serie II. Bei fortgeschrittener Krankheit oder wenn sich der Patient an den Iscador-freien Tagen schlechter fühlt, kann es sinnvoll sein, ohne Pause täglich 1 ml Iscador zu injizieren.
In Abständen von 3–6 Monaten sollte die Dosierung anhand der Patientenreaktion sowie des Tumorverhaltens überprüft werden.
Applikationshäufigkeit
Soweit nicht anders verordnet: 2–3mal wöchentlich subcutane Injektion.
Dauer der Anwendung
Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt. Sie wird individuell festgelegt und richtet sich nach dem jeweiligen Rezidivrisiko und dem individuellen Befinden bzw. Befund des Patienten.
Dosierung bei Kindern und Jugendlichen
Die Anwendung von Iscador in der pädiatrischen Onkologie ist nicht ausreichend dokumentiert, um die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen zu belegen und daraus eine Dosierungsempfehlung abzuleiten.
Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nierenfunktion gibt es keine hinreichenden Daten. Allgemeine Erfahrungen haben bisher keine Notwendigkeit einer Dosisanpassung erkennen lassen.

Wahl der Iscador-Sorte
Basierend auf der Erfahrung werden bei verschiedenen Lokalisationen des Primärtumors unterschiedliche Präparate empfohlen:
Lokalisation des Primärtumors   Rhythmisch wechselnde Dosierung
Einleitungsphase mit Serie 0 (ist nur ohne Metallsalzzusatz erhältlich), anschliessend Erhaltungsphase mit Serien 0, I oder II   Konstante Dosierung
Einleitungsphase mit Serie 0 (ist nur ohne Metallsalzzusatz erhältlich), anschliessend Erhaltungsphase mit Iscador spezifiziert oder anderen Sorten
   Empfehlung   Alternative   
Verdauungstrakt
Zunge, Mundhöhle, Oesophagus   Qu   M oder A   Qu spezifiziert
Magen, Leber, Galle, Pankreas   Qu c. Cu   M c. Cu   Qu spezifiziert
Dünndarm, Dickdarm, Rektum   Qu c. Hg   M c. Hg   Qu spezifiziert
Anus   P   Qu   P
Urogenitaltrakt
Niere   Qu c. Cu   M c. Cu   Qu spezifiziert
Blase   Qu c. Arg.   A oder M c. Arg.   Qu spezifiziert
Prostata, Testis   Qu c. Arg.   A oder M c. Arg.   Qu spezifiziert
Penis   P   Qu   P
Uterus, Ovar   M c. Arg.   Qu c. Arg.   M spezifiziert
Vulva, Vagina   M c. Arg.   P c. Hg   M spezifiziert
Cervix   Qu   M   Qu spezifiziert
Mamma
praemenopausal   M c. Arg.   P c. Hg oder A   M spezifiziert
perimenopausal   M c. Hg   P c. Hg oder A   M spezifiziert
postmenopausal (auch künstlich induziert)   P c. Hg   Qu c. Hg   P c. Hg
Respirationstrakt
Nase, Rachenraum   P   P c. Hg   P
Kehlkopf   Qu   P oder A   Qu spezifiziert
Pleura   P   P c. Hg   P
Bronchien   U c. Hg   A oder Qu c. Hg   Qu spezifiziert
Endokrines System
Schilddrüse   Qu   P   Qu spezifiziert
Haut   P   P c. Hg   P
Sarkome   P   P c. Hg   P
Hirntumore   P   P c. Hg   P
Kontraindikationen
•Bei bekannter Allergie auf Mistelzubereitungen;
•bei fieberhaften, entzündlichen Zuständen mit Temperaturen über 38 °C (evtl. mit Abgeschlagenheit, Frösteln, allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopfschmerzen und kurzzeitigen Schwindelgefühlen) darf die Iscador-Therapie erst nach Abklingen der Symptome begonnen werden bzw. muss sie abgebrochen werden. Nach Abklingen der Symptome muss die Indikation für die Therapie erneut geprüft und diese gegebenenfalls wieder aufgenommen werden;
•bei chronischen granulomatösen Erkrankungen, floriden Autoimmunerkrankungen und solchen unter immunsuppressiver Therapie;
•bei Hyperthyreose.
Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen».
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
Primäre Hirn- und Rückenmarkstumore oder intracranielle Metastasen mit Gefahr einer Hirndruckerhöhung: in diesen Fällen sollten die Präparate nur nach strenger Indikationsstellung und unter engmaschiger klinischer Kontrolle verabreicht werden.
Siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Interaktionen», «Überdosierung» sowie «Unerwünschte Wirkungen».
Interaktionen
Zu Interaktionen mit anderen auf das Immunsystem wirkenden Substanzen liegen keine Untersuchungen vor. Bei zeitnaher Anwendung entsprechender Präparate ist eine vorsichtige Dosierung und Kontrolle geeigneter Immunparameter empfehlenswert.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wurden nicht untersucht und sind bisher nicht beschrieben worden.
Schwangerschaft/Stillzeit
Es liegen nur wenige präklinische Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, Geburt und postnatale Entwicklung vor (siehe «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Iscador sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
Es wurden keine entsprechenden Untersuchungen durchgeführt.
Unerwünschte Wirkungen
Eine Steigerung der Körpertemperatur bis hin zu Fieber und lokale entzündliche Reaktionen an der subcutanen Injektionsstelle können insbesondere zu Beginn der Therapie auftreten. Auch können leichte Schwellungen regionaler Lymphknoten auftreten.
Es können bei der Therapie lokalisierte oder systemische allergische oder allergoide Reaktionen auftreten (gewöhnlich in Form von generalisiertem Juckreiz, Urtikaria, Exanthem oder als Erythema exsudativum multiforme). Bei selten beobachteten allgemeinallergischen (anaphylaktischen) Reaktionen nach einer Iscador-Injektion, mit Quinckeödem, Schüttelfrost, Atemnot und Bronchospastik und Schock ist eine sofortige antiallergische Notfalltherapie durchzuführen und das Präparat abzusetzen.
Eine Aktivierung vorbestehender Entzündungen sowie entzündliche Reizerscheinungen oberflächlicher Venen im Injektionsbereich sind möglich. Auch hier ist eine vorübergehende Therapiepause bis zum Abklingen der Entzündungsreaktion erforderlich.
Es wurde über das Auftreten chronisch granulomatöser Entzündungen (Sarkoidose, Erythema nodosum) und von Autoimmunerkrankungen (Dermatomyositis) während einer Misteltherapie berichtet.
Bei intracraniellen und intraspinalen Tumoren können vereinzelt durch Aktivierung peritumoraler Entzündungsprozesse Hirndrucksymptome (Kopfschmerzen, Sehstörungen, Stauungspapille usw.) auftreten und ein Absetzen von Iscador sowie eine antiödematöse Therapie erforderlich machen.
Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
Überdosierung
Die Symptome entsprechen denjenigen der unerwünschten Wirkungen (siehe «Unerwünschte Wirkungen») und können eine symptomatische Therapie notwendig machen. Die Notfalltherapie eines anaphylaktischen Schocks richtet sich nach der klinischen Symptomatik und besteht in allen Massnahmen der Notfalltherapie.
Eigenschaften/Wirkungen
ATC-Code: L01CX
Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
Bei langjähriger Anwendung von Iscador konnte bei einem Teil der Patienten folgendes beobachtet werden:
•Hemmung des Tumorwachstums ohne Beeinträchtigung von gesundem Gewebe;
•Steigerung der Abwehr- und Ordnungskräfte (Immunmodulation);
•Linderung von Tumorschmerzen;
•Verbesserung von Allgemeinbefinden und Leistungsfähigkeit.
Klinische Wirksamkeit
In klinischen Studien zeigte Iscador als Additivum zur konventionellen adjuvanten onkologischen Therapie (CAOT) eine Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens und Linderung von krankheits- oder therapiebedingten Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Müdigkeit und Appetitlosigkeit und des subjektiven Schmerzempfindens.
Pharmakokinetik
Untersuchungen zur Pharmakokinetik und Bioverfügbarkeit wurden aus methodischen Gründen nicht durchgeführt.
Präklinische Daten
Präklinische Studien zur akuten und subakuten Toxizität zeigen eine gute Verträglichkeit in Ratten und Mäusen. In vitro Untersuchungen (Ames-Test, Chromosomenaberrationstest) und in vivo Untersuchungen (Mikrokerntest) ergaben keinen Hinweis auf Mutagenität. In präklinischen in vivo Untersuchungen wurden nach Verabreichung subtoxischer Dosen keine fruchtschädigenden Wirkungen beobachtet (Ratte, Kaninchen). Bei Kaninchen traten unter Iscador-Behandlung bei Dosen, die für die Muttertiere toxisch waren und dem 3-fachen der therapeutischen Maximaldosis entsprachen, Fötotoxizität, Ossifikationsverzögerungen und Skelettanomalien auf.
Sonstige Hinweise
Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf Iscador nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Angebrochene Ampullen dürfen für eine spätere Injektion nicht aufbewahrt werden.
Lagerungshinweise
Im Kühlschrank (2–8 °C) lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Zulassungsnummer
Iscador M: 56829 (Swissmedic).
Iscador A: 56830 (Swissmedic).
Iscador P: 56831 (Swissmedic).
Iscador U c. Hg: 56832 (Swissmedic).
Iscador Qu: 56833 (Swissmedic).
Packungen
Sortenpackungen à 7 Ampullen in einer Stärke (siehe Tabelle 1). (A)
Klinikpackungen à 50 Ampullen in einer Stärke (siehe Tabelle 1). (A)
Serienpackungen als Bündelpackung mit jeweils 2× 7 Ampullen in verschiedenen Stärkefolgen (siehe Tabellen 1 und 3). (A)
Zulassungsinhaberin
Iscador AG, Arlesheim.
Stand der Information
Juni 2013.
Iscador Sortiment/- Einzelsorten/- Serienpackungen
Iscador Sortiment
Tabelle 1
Wirtsbaum   Iscador   Einzelsorten in den Stärken (1× 7 Ampullen)   Serien-Bündel
(2× 7 Ampullen)
        0,0001 mg   0,001 mg   0,01 mg   0,1 mg   1 mg   2 mg   5 mg   10 mg   20 mg   Serie 0   Serie I   Serie II
Malus (Apfelbaum)   M   X   X   X   X▲   X▲           X▲   X   X   X   X
   M c. Arg.1           X   X   X           X   X   X   X   X
   M c. Cu2           X   X   X           X   X   X   X   X
   M c. Hg3           X   X   X           X   X   X   X   X
   M spez.4                   X▲   X▲   X▲                   
Quercus (Eiche)   Qu   X   X   X   X   X           X▲   X   X   X   X
   Qu c. Arg.1           X   X   X           X   X   X   X   X
   Qu c. Cu2           X   X   X           X   X   X   X   X
   Qu c. Hg3           X   X   X           X   X   X   X   X
   Qu spez.4                   X   X▲   X▲                   
Pinus (Kiefer)   P   X   X   X   X▲   X▲           X▲   X▲   X   X   X
   P c. Hg3           X   X   X▲           X▲   X   X   X   X
Abies (Tanne)   A           X   X   X           X   X   X   X   X
Ulmus (Ulme)   U c. Hg3           X   X   X           X   X   X   X   X
1 als Silbercarbonat
2 als Kupfercarbonat
3 als Quecksilbersulfat
4 spez. = spezifiziert
▲ = Klinikpackungen à 50 Ampullen
Iscador Einzelsorten
Tabelle 2
Wirkstoffmenge pro Ampulle
Iscador Stärke   Wirkstoff (fermentierter wässriger Auzug aus der frischen Pflanze) in 1 ml Injektionslösung
20 mg   100 mg (entspricht 20 mg Frischpflanze)
10 mg   50 mg (entspricht 10 mg Frischpflanze)
1 mg   5 mg (entspricht 1 mg Frischpflanze)
0,1 mg   0,5 mg (entspricht 0,1 mg Frischpflanze)
0,01 mg   0,05 mg (entspricht 0,01 mg Frischpflanze)
0,001 mg   0,005 mg (entspricht 0,001 mg Frischpflanze)
0,0001 mg   0,0005 mg (entspricht 0,0001 mg Frischpflanze)
5 mg spezifiziert   25 mg (entspricht 5 mg Frischpflanze)
2 mg spezifiziert   10 mg (entspricht 2 mg Frischpflanze)
1 mg spezifiziert   5 mg (entspricht 1 mg Frischpflanze)
Iscador Serienpackungen
Tabelle 3
IscadorSerien   Iscador Stärke   Anzahl Ampullen pro Bündelpackung
Serie 0   0,01 mg   2× 2
    0,1 mg   2× 2
    1 mg   2× 3
Serie I   0,1 mg   2× 2
    1 mg   2× 2
    10 mg   2× 3
Serie II   1 mg   2× 2
    10 mg   2× 2
    20 mg   2× 3
 


Dietmar E.

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