Autor Thema: Vitamine  (Gelesen 3603 mal)

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christina62

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Vitamine
« am: 11. Mai 2007, 11:39 »
Das Vitamine gesund sind , wissen wir - aber was und wieviel?

5 mal am Tag sollte man Obst undGemüse essen.

Gemüse nicht verkochen

Alle Kohlsorten  sowie Kartoffeln und Spinat sind natürliche Vitaminspritzen , sowie von Äpfeln und Birnen. Obst sollte man stets ungeschält verzehren . Starke Hitze zerstört sie Vitamin des Gemüses. Dünsten sind schonende Alternativen. Bei Salaten verhindern ein paar Tropfen Zitrone dem Vitaminabbau durch Sauerstoff.

Soja- und Mungobohnen sowie Weizen sind auch gute Vitamine. Diese Sprossen enthalten viele bekömmliche Ballaststoffe und die Vitamine C, B1, B2, E und Niacin. Je nach Sorte kann man die Sprösslinge naturbelassen als Salat essen oder kurz dünsten.

Diesen Beitrag hab ich im Internet gefunden:

Finger weg von hochdosierten Pillen
In Verruf geraten sind synthetische Vitamine, beispielsweise als Tabletten oder Pulver, zum Lutschen, Schlucken oder Auflösen in Wasser. Forscher der University of Minnesota berichteten Mitte November 2004, dass hoch dosiertes Vitamin C in Pillenform (mehr als 300 Milligramm) die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum Teil drastisch erhöhen würde. Risikogruppen, etwa ältere Frauen, die unter Diabetes leiden, müssten mit einem doppelt so hohen Herzinfarktrisiko leben. Erst Anfang November 2004 hatten andere US-Wissenschaftler gewarnt, dass in höheren Dosen eingenommenes Vitamin E das Risiko für Herzinfarkte nicht wie angenommen senkt, sondern erhöht.
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admin

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Vitamin D
« Antwort #1 am: 19. Februar 2021, 16:28 »
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Einsparung von jährlich 254 Millionen Euro durch Vitamin D

Hermann Brenner, Epidemiologe vom DKFZ, hat nun mit Kollegen errechnet, welche Kosten durch eine Vitamin D-Supplementierung der gesamten Bevölkerung Deutschlands ab einem Alter von 50 Jahren entstehen würden. Ein Vitamin-D-Mangel sei in der älteren Bevölkerung und insbesondere bei Krebspatienten weit verbreitet. Für die Berechnung legten die Wissenschaftler:innen eine tägliche Gabe von 1.000 internationalen Einheiten Vitamin D zu einem Preis von 25 Euro pro Person und Jahr zugrunde. Bezogen auf das Jahr 2016, da lebten in Deutschland circa 36 Millionen Menschen über 50 Jahre, errechneten sich jährliche Kosten für die Supplementierung von 900 Millionen Euro.

Dieser Summe stellten die Forscher:innen mögliche Einsparungen für Krebstherapien gegenüber. Die Kosten einer Krebsbehandlung wurden der wissenschaftlichen Literatur entnommen, zudem wurde von zusätzlichen mittleren Behandlungskosten von 40.000 Euro allein für das letzte Lebensjahr der an Krebs verstorbenen Patienten ausgegangen. Das Ergebnis: „Eine um 13 Prozent verringerte Krebssterblichkeit in Deutschland entsprach im Jahr circa 30.000 weniger krebsbedingten Todesfällen, deren Behandlungskosten sich in der Modellrechnung auf 1,154 Milliarden Euro beliefen. Verglichen mit den Kosten für die Vitamin-Supplementierung errechnet sich in diesem Modell eine Einsparung von jährlich 254 Millionen Euro.“
Keine Spiegelbestimmung nötig bei 1.000 I.E.

Kosten und Aufwand einer routinemäßigen Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels hält Brenner laut Mitteilung für verzichtbar. Denn bei einer Supplementierung von 1.000 Internationalen Einheiten sei eine Überdosierung nicht zu befürchten. Eine solche vorherige Bestimmung sei auch in den klinischen Studien nicht vorgenommen worden.

„Angesichts der möglicherweise erheblichen positiven Effekte auf die Krebssterblichkeit – zusätzlich verbunden mit einer möglichen Kostenersparnis – sollten wir nach neuen Wegen suchen, die in Deutschland in der älteren Bevölkerung weit verbreitete Vitamin D-Unterversorgung zu verringern. In einigen Ländern werden sogar Nahrungsmittel seit vielen Jahren mit Vitamin D angereichert – etwa in Finnland, wo die Sterberaten an Krebs um rund 20 Prozent niedriger sind als in Deutschland. Ganz abgesehen davon, dass sich die Hinweise auf weitere positive Gesundheitseffekte einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung verdichten, etwa bei den Sterberaten an Lungenerkrankungen“, sagt Brenner.