Autor Thema: Lebensglück/Lebensfreude färbt ab  (Gelesen 8810 mal)

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Dietmar E.

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Lebensglück/Lebensfreude färbt ab
« am: 10. Dezember 2008, 00:14 »
Netzwerkstudien: Untersuchung zur Lebensfreude

Montag, 8. Dezember 2008

Boston – Lebensglück färbt ab. Rein epidemiologisch betrachtet könnte man es sogar als eine ansteckende Erkrankung bezeichnen, berichten Forscher im Britischen Ärzteblatt auf der Basis einer „Netzwerkstudie”. Eine zweite Gruppe hält die verwendete Methode für absurd.

Nicholas Christakis von der Harvard Medical School und James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego haben die sozialen Netzwerke in der Kleinstadt Framingham offengelegt. Die Bewohner des Orts im Bundesstaat Massachusetts werden seit 1948 regelmäßig zu Gesundheit und Lebensgewohnheiten befragt, was in der Vergangenheit schon wichtige Erkenntnisse zu den Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergeben hat. In einer der vielen Umfragen waren die Teilnehmer auch gebeten worden, Adressen von Verwandten und enge Freunden zu benennen.

Aus diesen Angaben konnten die Forscher ...... http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34679
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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So entstehen Glückshormone - Glücksgefühle entstehen im Gehirn
« Antwort #1 am: 10. Dezember 2008, 00:18 »

So entstehen Glückshormone - Prof. Hademar Bankhofer

 

Die Sportveranstaltungen beweisen es jeden Tag: So entstehen Glückshormone

Wenn der Ball ins Tor ging jubelten tausende Menschen und waren im Glückstaumel.

Aber warum? Und wie funktioniert das?

Prof. Bankhofer verrät es uns.


Menschen befinden sich im Freudentaumel. Sie springen von ihren Sitzen auf. Sie werfen die Arme in die Höhe und jubeln. Ihre Gesichter sind verklärt. Sie sind glücklich, schweben fast in Trance. In den letzten Tagen konnten wir das im Rahmen der Fußball-EM immer wieder in den Fussballstadien erleben. Und so mancher hat sich gefragt: Was geht da im Körper der Menschen vor? Warum fühlen sich tausende Besucher eines Fußballspiels so wohl? Wie entstehen die Glückshormone, die sie so außer Rand und Band bringen?

Glücksgefühle entstehen im Gehirn.

Unsere Emotionen werden durch das Limbische System und durch ein netzartiges Nervenzellen-Geflecht im Stammhirn - Formatio reticularis genannt - gesteuert. Unser Gehirn macht zwar nur 2 Prozent unseres gesamten Körpergewichtes aus, ist aber die Schaltzentrale für alle Vorgänge, die in uns ablaufen. Daher braucht es 20 Prozent der Energie, die wir aufnehmen, für sich.

Vom Gehirn aus wird Glück durch sogenannte Botenstoffe - auch Neurotransmitter genannt - gesteuert. Und diese Botenstoffe können wir durch ganz bestimmte Ernährung anregen und beeinflussen. Bei diesen Botenstoffen handelt es sich um Eiweiß-Substanzen. Sie werden aus lebenswichtigen Aminosäuren gebildet . Einige dieser Eiweißbausteine, also Aminosäuren, produziert unser Körper selbst. Andere müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die bekanntesten sind Lysin, Methionin, Tryptophan ,Valin, Taurin, Tyrosin, Asparagin, Cystein. Aus all diesen Aminosäuren werden Glückshormone produziert. Hier die bekanntesten:

Serotonin beruhigt, fördert das Wohlbefinden, verhilft uns zu einem positiven Denken. Das Norepinephrin hilft dabei. Typisches Beispiel: Die Banane liefert uns reichlich von diesen beiden Botenstoffen.

Katecholamine fördern die Wachsamkeit, machen uns streßfest und halten Ängste von uns fern. Dazu gehören Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin. Sie wirken stimmungsaufhellend, sind in Milchprodukten und andere leicht verdauliche Eiweißmahlzeiten enthalten.

Das Acetyl-Cholin hilft uns, klare Gedanken zu fassen, objektiv, scharf und positiv zu denken. Die beste Quelle ist Lecithin aus der Soja-Bohne.

Phenyl-Ethyl-Amin macht glücklich, ist in der Schokolade enthalten.

Und dann gibt es noch die Endorphine. Das sind schmerzstillende Stoffe, die wie ein natürliches,sanftes Opiat wirken, die uns euphorisch machen, depressiven Stimmungen entgegenwirken können, die uns beruhigen, harmonisch und glücklich machen. Sie sind zum Beispiel in vielen Vollkornarten enthalten, ganz besonders in der Hirse und im Dinkel-Getreide.

Man muß sich die Enstehung der Glückshormone wie die Zubereitung einer Bowle für die Gartenparty vorstellen: Da ist eine gewisse Vorfreude, eine wichtige Grundlage. Und dann braucht der Körper bestimmte Nährstoffe, welche die Aminosäuren und Enzyme aktivieren, Glückshormone herzustellen. Das sind alle B- Vitamine, Folsäure, Vitamin C und D, die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium, die Spurenelemente Zink, Selen, Mangan und Molybdän.

Wenn durch gesunde Ernährung genügend von diesen Vitalstoffen vorhanden ist, werden mehr Glückshormone schneller produziert. Bei Menschen, die sich schlecht ernähren, werden alle Notreserven aufgebracht. Ist die Euphorie vorbei, sind diese Menschen meist erschöpft. Typische Nahrung für die Bildung von mehr Glückshormonen: Nüsse, Fisch, fettarmes Fleisch, Käse, Vollkornbrot, Bananen.

Wichtig für die Produktion von Glückshormonen ist auch die Bewegung. Egal, ob das die Freizeit-Sportarten Laufen oder Radfahren sind, oder ob es bloß das Aufspringen und Umhertanzen im Stadion ist.

......... http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/glueckshormone-prof-hademar-bankhofer.html



Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:

Professor Hademar Bankhofer

c/o Evelyne Huber
Chefredakteurin gesundheitswelten.com
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"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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Re: Lebensglück/Lebensfreude färbt ab
« Antwort #2 am: 13. Dezember 2008, 12:06 »
Hallo Dietmar!

Für mich ist auch ein (kleines) Stück Schokolade ein "Glücksgefühl";
jetzt wissenschaftlich deren Gesundheit erforscht:

12.12.2008

2 : 0 für die Bitterschokolade

Die dunkle Süßigkeit ist nicht nur gesünder, sondern macht auch länger satt als die milchhaltige Variante

Dunkle Schokolade hilft, den Appetit zu zügeln: Die schwärzere Schokoladenvariante hat eine deutlich stärkere sättigende Wirkung als Milchschokolade. Das Verlangen nach immer mehr Süßem sinkt ebenso wie die Lust auf salzige und fettreiche Snacks, haben dänische Forscher um Lone Brinkmann Sørensen von der Universität Kopenhagen gezeigt. Damit ist die sogenannte Herrenschokolade gegenüber anderen Süßigkeiten nicht nur gesundheitlich vorteilhaft wegen ihres Anteils an gesundheitsfördernden Fettsäuren und Antioxidantien, sondern sie dämpft auch den Heißhunger, teilt die Universität Kopenhagen mit.

Die Forscher ließen http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/298337.html

hilde

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Schokolade
« Antwort #3 am: 13. Dezember 2008, 13:29 »

Servus Tanja,

da habe ich auch was dazu entdeckt:

Schwarze Schokolade und Flavonoide

Reines Kakaopulver und schwarze Schokolade enthalten antioxidative Substanzen, sogenannte Flavonoide, die der Zellschädigung durch Oxidation vorbeugen. Besonders bei hohem Blutdruck scheint sich der Konsum von schwarzer Schokolade auszuzahlen.

Bisher war nur bekannt, dass Milch die Wirkung der Antioxidantien in der Schokolade behindert, siehe dazu auch Neues im Dezember 2004.

Mittlerweile weiß man auch, dass nicht nur Milch die positiven Eigenschaften der Kakaobohne zunichte macht, sondern auch ein häufig in der Produktion von Schokolade angewendetes Verfahren, die sogenannte Alkalisierung.

Um ........ http://www.milchlos.de/milos_0737.htm