Autor Thema: Ich will keinen Darmkrebs haben  (Gelesen 17241 mal)

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Jutta

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Ich will keinen Darmkrebs haben
« am: 10. Dezember 2008, 21:14 »

 10.12.2008 
   
   Dickdarmkrebs: Risikofaktor Übergewicht

Übergewicht erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer japanischen Studie mit fast 8000 untersuchten Personen. Aus den Daten zieht der Studienleiter Yutaka Yamaji von der Universität Tokio den Schluss, dass Abnehmen das Krebsrisiko senkt.


Die Studienteilnehmer haben sich einer Darmspiegelung unterzogen.
Ein Gastroenterologe kann durch http://www.journalmed.de/newsview.php?id=23943

Richi

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Ich will keinen Darmkrebs haben
« Antwort #1 am: 19. März 2009, 21:44 »
T E R M I N E

Patientenveranstaltungen der Darmkrebsaktion 2009

Auch in diesem Jahr setzt die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. ihre erfolgreiche Informationsoffensive zum Thema Darmkrebs fort. Bei Podiumsdiskussionen und Vorträgen von Experten können Sie sich über die Krankheit selbst, aber auch zu den Themen Vorbeugung und Ernährung bei Darmkrebs informieren.

Die Schaukoch-Events sind hierbei auf jeder Veranstaltung ein besonderes Highlight. Die Vorführungen, bei der Spitzenköche aus der Region live kochen, werden von Ernährungsberatern speziell unter dem Aspekt Darmkrebs kommentiert.

http://www.krebsgesellschaft.de/darmkrebsaktion


Werner

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Ich will keinen Darmkrebs bekommen ......
« Antwort #2 am: 27. März 2009, 21:29 »
Studie: Briefe motivieren zur Darmkrebsfrüherkennung

"Vor allem ältere Menschen lassen sich durch schriftliche Benachrichtigung für eine Darmkrebsfrüherkennung motivieren. Eine elektronische Erinnerung durch den Praxiscomputer der Hausärzte erzielte in einer Studie in den Archives of Internal Medicine (2009; 169: 364-371) dagegen nur eine bescheidene Wirkung.

Obwohl ein Hämocculttest (FOBT), besser noch eine Sigmoidoskopie und im Idealfall eine Koloskopie viele Kolorektalkarzinome rechtzeitig entdecken kann, wird die Darmkrebsfrüherkennung nur von einer Minderheit der Bevölkerung angenommen..."

--Thomas D. Sequist et al: Patient and Physician Reminders to Promote Colorectal Cancer Screening

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35548/Darmkrebs_Briefe_motivieren_zur_Frueherkennnung.htm

Gitti

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15.03.2011  
   
   Erblicher Darmkrebs: Präventive Gentests der Familienangehörigen sind sinnvoll

Darmkrebs kann erblich sein. Auch die blutsverwandten Angehörigen eines Patienten haben dann ein hohes Krebsrisiko. Ein Gentest ist möglich, doch die Bereitschaft zur Früherkennung war unter den Teilnehmern einer Studie gering.

Etwa zwei bis drei Prozent aller Darmkrebserkrankungen sind auf das Lynch-Syndrom zurückzuführen. Dieses wird durch Defekte in Genen ausgelöst, die für die Reparatur der menschlichen Erbsubstanz DNA notwendig sind. Da die Defekte angeboren sind, erkranken viele Patienten bereits vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs, berichtet Dr. Ralph Schneider von der Philipps Universität Marburg. Bei einem frühen Erkrankungsalter bestehe immer der Verdacht auf ein Lynch-Syndrom, schreiben er und seine Kollegen: Andere Hinweise sind frühere Krebserkrankungen in anderen Körperregionen oder eine Häufung von Krebs in der Familie. Screening-Instrumente wie die Bethesda-Kriterien und Amsterdam-Kriterien fassen die Verdachtsmomente zusammen. Mit ihnen können Ärzte feststellen, in welchen Fällen ein Gentest für die ganze Familie des Patienten sinnvoll ist.

Doch die Bereitschaft der Angehörigen, sich testen zu lassen, ist gering. Dies zeigen die Erfahrungen der Universität Regensburg. Die Mediziner dort haben sich mit den Universitäten in München, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Heidelberg und Dresden zum Verbundprojekt „Familiärer Darmkrebs” zusammengeschlossen. Es wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert. In Regensburg werden zwölf Familien mit 90 Personen betreut. Fast allen Angehörigen war vor Beginn der Studie bekannt, dass sie ein erhöhtes Risiko haben. Einem Gentest hatten sich jedoch nur 30 Prozent unterzogen, beklagt Dr. Schneider. Durch intensive Aufklärung konnte der Anteil schließlich auf 42 Prozent gesteigert werden. Das ist immer noch weniger als die Hälfte.

........... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=32651
« Letzte Änderung: 30. März 2011, 23:33 von Gitti »

admin

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Darmkrebsinzidenz und -sterberaten in Europa weiterhin alarmierend
« Antwort #4 am: 07. März 2012, 10:04 »
Darmkrebsinzidenz und -sterberaten in Europa weiterhin alarmierend

   London (ots) -

~
    - Europaweiter Monat der Darmkrebssensibilisierung (European
      colorectal cancer awareness month, eccam) ruft alle Europäer
      auf, diesem Trend entgegenzusteuern
~

Das weltweite Problem des Darmkrebses nimmt weiterhin stark zu. Grund
hierfür ist neben der Alterung und dem Wachstum der Weltbevölkerung
die Zunahme krebsverursachenden Verhaltens, insbesondere des
Rauchens, in Entwicklungsländern. Darmkrebs tritt in
Entwicklungsländern selten auf, ist in Wohlstandsgesellschaften
jedoch das zweithäufigste Malignom. In Europa wird jährlich bei über
450.000 Menschen Darmkrebs diagnostiziert und etwa 230.000 werden
daran sterben.

Die Inzidenzraten steigen in mehreren Gebieten mit traditionell
niedrigem Risiko rapide an, darunter Spanien und eine Reihe von
Ländern in Osteuropa. So haben die Raten bei Männern in der
Tschechischen Republik die in den Vereinigten Staaten gemessenen
Inzidenz-Spitzenwerte bereits überschritten, wo die Raten
mittlerweile rückläufig sind oder sich stabilisieren. Man nimmt an,
dass solche ungünstigen Entwicklungen eine Kombination von Faktoren
wie veränderte Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht und eine
zunehmende Verbreitung des Rauchens widerspiegeln.

Während die Anzahl der durch Darmkrebs verursachten Todesfälle in
mehreren westlichen Ländern zurückgeht, was weitgehend durch
verbesserte Behandlung sowie verstärkte Sensibilisierung und
Früherkennung bedingt ist, steigen die Sterberaten in vielen Ländern
mit begrenzten Ressourcen und einer weniger gut entwickelten
Infrastruktur im Gesundheitswesen weiterhin an, insbesondere in
Mittel- und Osteuropa.

Diese Zahlen sind alarmierend, wenn man bedenkt, dass Darmkrebs eine
Erkrankung ist, der man durch zunehmend verbesserte Diagnosen sehr
gut vorbeugen kann, und die bei frühzeitiger Erkennung in über 90 %
der Fälle heilbar ist.

Deshalb ist es zwingend notwendig, die Bevölkerung für die
Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung und -Behandlung zu sensibilisieren,
insbesondere in den Ländern, in denen die Raten weiterhin ansteigen.
Der ECCAM, der 2008 von EuropaColon ins Leben gerufen wurde, hilft
dabei, dieses Ziel zu erreichen. Die 21 Partnergruppen von
EuropaColon in ganz Europa, darunter Spanien, die Tschechische
Republik und Polen, veranstalten im März zahlreiche öffentliche
Initiativen, um die Aufmerksamkeit der Medien sowie der Politik und
Öffentlichkeit stärker auf die Prävention und Behandlung von
Darmkrebs zu lenken.

"Es ist erschreckend, wie rasant die Inzidenzen und Todesfälle im
Zusammenhang mit Darmkrebs in vielen europäischen Ländern zunehmen,
während sie in anderen rückläufig sind. Das ist ein dramatischer
Beweis für die europaweiten Unterschiede im Bereich der
Vorsorgeuntersuchungen und der Behandlung?, so Jola Gore-Booth,
Gründerin und CEO von EuropaColon. "Die Initiativen unserer lokalen
Organisationen im Rahmen des ECCAM helfen dabei, in ganz Europa mehr
Menschen über Prophylaxe, Vorsorgeuntersuchungen und den Zugang zu
besten Behandlungs- und Pflegemaßnahmen zu informieren. Wir
appellieren an Politiker, Ärzte sowie die Industrie und Medien, diese
Initiativen zu unterstützen, um die Menschen vor dieser bedrohlichen
Erkrankung zu bewahren und Leben zu retten.

Über EuropaColon:

2004 von Jola Gore-Booth gegründet, ist EuropaColon der erste
europäische Dachverband, der sich ganz dem Thema Darmkrebs widmet. Er
zielt darauf ab, Patienten, Betreuer, Ärzte, Politiker, die Medien
und die Öffentlichkeit im Kampf gegen die Krankheit zu vereinen.
EuropaColon ist derzeit in 21 europäischen Ländern vertreten und
wurde im EU-Parlament im belgischen Brüssel als Stimme der
Darmkrebspatienten anerkannt.

Regelmäßig aktualisierte Informationen über die Initiativen der
Partnergruppen von EuropaColon finden Sie unter

www.europacolon.com

Anschrift: EuropaColon (Headquarter): 94 Wilton Road, Salisbury,
SP27JJ, Vereinigtes Königreich

Quellenangabe:

Jemal A et al, Global Cancer Statistics, CA CANCER J CLIN
2011;61:69?90,
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.3322/caac.20107/full

Ferlay J et al, Estimates of worldwide burden of cancer in 2008:
GLOBOCAN Int J Cancer, 2008, http://globocan.iarc.fr/factsheet.asp

Rückfragehinweis:
  Jola Gore-Booth
  Tel.: 00447990972650

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0011    2012-03-05/08:31

Tanja

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Ich will keinen Darmkrebs haben - weg mit Tabakrauch!
« Antwort #5 am: 06. Mai 2013, 14:33 »



Darmkrebs - Warum Raucher schlechte Karten haben


Raucher mit Darmkrebs sterben früher als Nichtraucher mit den Tumoren. Das scheint vor allem bei bestimmten Genvarianten im Tumor der Fall zu sein, haben US-Kollegen jetzt herausgefunden.

Von Thomas Müller

raucher-A.jpg

Kein guter Vorbote: Raucher.

© dpa

SEATTLE. Raucher haben nicht nur ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko, sie bekommen auch häufiger Darmkrebs als Nichtraucher. Inzwischen gibt es zahlreiche Hinweise, dass für das erhöhte intestinale Tumorrisiko bestimmte Tumormutationen entscheidend sind.

Darauf deutet auch die aktuelle Analyse einer Phase-III-Studie mit Kolon-Ca-Patienten (J Clin Oncol 2013; online 1. April).

Für die Studie haben knapp 2000 Patienten einen Fragebogen mit Angaben zu Rauchgewohnheiten und Lebensstil ausgefüllt. Die Patienten waren anschließend mit dem FOLFOX-Schema oder FOLFOX plus Cetuximab behandelt worden.

Etwa die Hälfte der Patienten waren aktive oder ehemalige Raucher, die andere Hälfte hatte nie geraucht. Etwa ein Drittel der Patienten zeigte ein mutiertes KRAS-Gen im Tumor, bei einem Siebtel ließen sich Mutationen im BRAF-Gen bei der Analyse des Tumorgewebes nachweisen, berichten Onkologen um Dr. Amanda Phipps vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA.

Insgesamt starben die Raucher etwas schneller an dem Tumor:Nach drei Jahren lebten noch 70 Prozent der Raucher, aber 74 Prozent der Nichtraucher.

Wurden verschiedene Risikofaktoren wie Alter, Tumorstadium und Zahl der befallenen Lymphknoten berücksichtigt, so war innerhalb der Studiendauer von dreieinhalb Jahren bei Rauchern die Sterberate um 23 Prozent höher als bei Nichtrauchern.

Für aktuelle Raucher war die Rate sogar um knapp 50 Prozent erhöht, für ehemalige Raucher immer noch um 20 Prozent. In ähnlicher Weise wie die Sterberate war bei den Rauchern auch die Rezidivrate erhöht.

Am schnellsten starben starke Raucher und solche, die bereits vor dem 20. Lebensjahr mit dem Rauchen begonnen hatten.
Übel: KRAS-Mutation plus Rauchen

Allerdings zeigte sich, dass die erhöhte Sterberate fast ausschließlich vom BRAF-und KRAS-Status abhing. Bei Rauchern mit normalem BRAF-Gen war die Rate um 36 Prozent höher als bei Nichtrauchern mit normalem BRAF-Gen.

War das BRAF-Gen mutiert, dann war Rauchen offenbar von Vorteil: Hier war die Sterberate um 20 Prozent geringer als bei Nichtrauchern mit derselben Mutation. Der Unterschied zwischen Rauchern mit und ohne BRAF-Mutation war statistisch signifikant.

Keinen Vorteil für Raucher gab es jedoch bei einer KRAS-Mutation: Hier war die Sterberate im Vergleich zu Nichtrauchern noch weitaus höher (plus 50 Prozent) als bei einem normalen KRAS-Gen (plus 9 Prozent), wenngleich sich der Unterschied hier als nicht signifikant erwies.

Wurden aktuelle Raucher mit Nichtrauchern verglichen, dann waren die Unterschiede noch dramatischer: Hier ergab sich eine mehr als doppelt so hohe Sterberate für Raucher mit KRAS-Mutation und eine 60% erhöhte Sterberate für Raucher mit nichtmutiertem BRAF-Gen.

Da die schützenden BRAF-Mutationen recht selten sind, kann man darmkrebskranken Rauchern folglich guten Herzens raten, mit ihrem Laster aufzuhören, wenn sie etwas länger leben wollen.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/kolorektales-karzinom/article/836827/darmkrebs-raucher-schlechte-karten.html


Josef

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USA: Weniger Darmkrebs durch Koloskopie
« Antwort #6 am: 18. März 2014, 22:11 »



USA: Weniger Darmkrebs durch Koloskopie

Montag, 17. März 2014

Atlanta/Georgia – In den USA ist die Inzidenz des Kolorektalkarzinoms in der Altersgruppe der über 50-Jährigen innerhalb eines Jahrzehnts um 30 Prozent gefallen, während der Krebs bei jüngeren Patienten häufiger geworden ist. Die Autoren sehen in CA: A Cancer Journal for Clinicians (2014; doi: 10.3322/caac.21220) einen Zusammenhang mit der Vorsorge-Koloskopie.

Einer von 20 US-Amerikanern wird im Laufe seines Lebens an Darmkrebs erkranken. Allein in diesem Jahr wird es nach einer Hochrechnung von Rebecca Siegel und Mitar­beitern der American Cancer Society in Atlanta 136.830 Neuerkrankungen geben, 50.310 Amerikaner werden in diesem Jahr an Darmkrebs sterben. Es könnten deutlich weniger sein, wenn die Akzeptanz der Vorsorge-Koloskopie höher wäre.

Die Untersuchung wird in den USA seit 1998 vom Medicare-Programm angeboten, das 90 Prozent aller US-Amerikaner über 65 Jahre abdeckt. Auch jüngere US-Amerikaner nehmen an der Darmkrebsvorsorge teil. Der Anteil der 50 bis 75-Jährigen, die zur Krebsvorsorge eine Darmspiegelung durchführen lassen, hat sich laut der American Cancer Society von 19 Prozent im Jahr 2000 auf 55 Prozent im Jahr 2010 verdreifacht.

Während der gleichen Zeit ist es zu einem Rückgang der Darmkrebserkrankungen um etwa 3,9 Prozent pro Jahr gekommen.
Für Siegel besteht hier ein Zusammenhang, zumal .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57982
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Jutta

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Ich will keinen Darmkrebs haben
« Antwort #7 am: 29. März 2014, 20:19 »



Selbsttest

Darmkrebs: In meiner Familie?



Darmkrebs ist die einzige Krebserkrankung, die sich zu hundert Prozent verhindern lässt. Das gilt auch für die meisten vererbten Darmkrebserkrankungen, die einen Anteil von 30Prozent an der Gesamtzahl der Darmkrebserkrankungen haben. In Familien mit vererbtem Darmkrebs haben direkte Verwandte der Erkrankten (Eltern, Geschwister und Kinder) ein zum Teil stark erhöhtes Risiko für Darmkrebs und sollten unter Umständen bereits ab dem 25. Lebensjahr mit der Darmkrebsvorsorge (Darmspiegelung) beginnen.


http://www.lifeline.de/selbsttests/darmkrebs-in-meiner-familie-id53349.html#utm_source=lifeline&utm_medium=newsletter&utm_content=artikelteaser2&utm_campaign=newsletter-26-märz-2014

Jutta

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Habe ich Darmkrebs, denn .......
« Antwort #8 am: 30. März 2014, 21:37 »


Die Koloskopie ist erst 5 Jahre her, darum wollte ich (nur) einen Haemocult Test machen (Blut im Stuhl).

Arg überrascht, dass 2 von 3 Proben Blut anzeigten.


Beim Arztgespräch dann die Aufklärung: Ich habe den Beipackzettel zu wenig gut gelesen. Denn ....

Falsch positive Ergebnisse bei .....

Vit. C Einnahme von mehr als 250 mg/Tag?

Rohes oder halbrohes Fleisch gegessen?

Rohen Brokkoli, Karfiol, Radieschen, Kohlrübe (rötlich/weiß), gegessen?


All das "aussetzen"!
« Letzte Änderung: 31. März 2014, 15:12 von Jutta »

Jutta

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Darmkrebs: ASS schützt nicht alle Menschen

Donnerstag, 19. März 2015

Mikrokristalle Acetylsalicylsaeure im Pol-Kontrast dpa

Boston – Die in zahlreichen Studien aufgefallene protektive Wirkung von Acetyl­salicylsäure (ASS) und möglicherweise auch von anderen nicht-steroidalen Antiphlo­gistika (NSAID) gegen Darmkrebs, gilt nicht für alle Menschen. Eine im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2015; 313: 1133-1142) veröffentlichte genomweite Vergleichsstudie zeigt, dass an zwei Orten auf den Chromosomen 12 und 15 jeweils ein einzelnes Basenpaar darüber entscheidet, ob ASS und NSAID vor Darmkrebs schützt oder ihn sogar fördert.

Die Einnahme von ASS und teilweise auch von anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAID) war in prospektiven Beobachtungsstudien immer wieder mit einer verminderten Rate von Darmkrebserkrankungen assoziiert, wobei vor allem ASS die Bildung von Darmpolypen verhindert, die eine Darmkrebsvorstufe sind. Die Schutzwirkung ist jedoch geringer als das Risiko, durch die Einnahme von ASS oder NSAID eine lebensgefährliche Magendarmblutung zu erleiden.

Die Leitlinien raten    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62196

und

1) http://www.krebsforum.at/index.php?topic=7081.msg17933#msg17933

2) http://www.krebsforum.at/index.php?topic=397.msg14230#msg14230


Werner

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Darmkrebs: Ernährungswechsel verändert Darm bereits nach zwei Wochen

Donnerstag, 30. April 2015

Fast Food ist in den USA eine typische Mahlzeit dpa

Pittsburgh – Wer seine Ernährung umstellt, beeinflusst dadurch vermutlich auch sein Darmkrebsrisiko. Erste Auswirkungen waren in einem Austausch-Experiment in Nature Communications (2015; doi: 10.1038/ncomms7342) bereits nach zwei Wochen nachweisbar.

Von 100.000 US-Amerikanern ........... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62658

Geri

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Darmkrebsmonat März: Risiko mit Bewegung senken
« Antwort #11 am: 01. März 2017, 23:11 »

Geri

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Ich will keinen Darmkrebs bekommen
« Antwort #13 am: 02. März 2019, 19:59 »




Darmkrebs: Gesunder Lebensstil zur Vorbeugung!
 
Mit einem gesunden Lebensstil lässt sich Darmkrebs offenbar gut vorbeugen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus Deutschland in der Fachzeitschrift International Journal of Cancer.  Sowohl fortgeschrittene bösartige Darmtumoren, als auch nicht fortgeschrittene Krebsstadien und fortgeschrittene Darmkrebsvorstufen (Polypen) traten bei Personen, die einen gesunden Lebensstil pflegten, seltener auf. Zu den erfragten Lebensstilfaktoren zählten die Ernährung, der Alkoholkonsum, körperliche Aktivität, Rauchen und der Body Mass Index (BMI) als Ausdruck für ein normales, zu niedriges oder zu hohes Körpergewicht.
 
Offenbar, so die Interpretation der Studienautoren, lässt sich mithilfe eines gesunden Lebensstils allen Stadien von Darmkrebs vorbeugen.
 
Quelle:
 
Erben V et al. Strong associations of a healthy lifestyle with all stages of colorectal carcinogenesis: Results from a large cohort of participants of screening colonoscopy. International Journal of Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 23. November 2018,

admin

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Ich will keinen Darmkrebs haben
« Antwort #14 am: 02. März 2019, 20:09 »
16652



"Es gibt kein zu jung für Darmkrebs. Rede mit Deiner Familie!" Ein guter Appell, denn ein Drittel aller Darmkrebs-Neuerkrankungen lassen sich auf das familiäre Risiko zurückführen – und viele jüngere Menschen denken immer noch, Darmkrebs sei eine Erkrankung für ältere Menschen.
 
Jährlich erkranken in Deutschland über 60000 Menschen neu an Darmkrebs. Positiv ist, dass die Neuerkrankungen bei den über 50jährigen zurückgehen, die Vorsorgemaßnahmen greifen! Schlecht ist, dass die Neuerkrankungen bei den 25-49jährigen steigen. Hauptursache ist das familiäre Risiko!
 
Einen Überblick über zahlreiche Veranstaltungen im Darmkrebsmonat März erhalten Sie hier: http://www.lebensblicke.de/termine/infoveranstaltungen-aktuell/
Die Felix-Burda-Stiftung hat einen neuen Spot gedreht, den Sie nun ansehen können. Übrigens: Weitere Videos zum Thema Krebs finden Sie in unserer Videothek auf unserer Homepage www.eanu.de