Autor Thema: Krankenhäuser mit Problemen .........  (Gelesen 8681 mal)

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Sissi

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Krankenhäuser mit Problemen .........
« am: 16. Dezember 2008, 02:24 »

EU-Kommission fordert Strategien zur Verbesserung der Patientensicherheit

Montag, 15. Dezember 2008

dpa

Brüssel – Die Europäische Kommission schätzt, dass es bei acht bis zwölf Prozent aller Krankenhauspatienten in der EU während der Behandlung zu Zwischenfällen kommt. Dazu gehörten Infektionen, falsche oder verzögerte Diagnosen, chirurgische Fehler oder Fehler bei der Verabreichung von Arzneimitteln. Die meisten dieser Schäden seien vermeidbar, sagte EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou bei der Vorstellung eines Konzepts zur Verbesserung der Patientensicherheit.

Die Empfehlungen, die sich ........ http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34771

Dietmar E.

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Neues Buch: Todesfalle Krankenhäuser
« Antwort #1 am: 08. März 2009, 21:04 »

Todesfalle Krankenhäuser: Was Patienten in manchen österreichischen Spitälern erwartet


    * Ein neues Buch liefert erschreckende Einblicke
    * Dilettantismus, Übermüdung und falsche Arzneien
 
mehr zur Story
http://www.profil.at/articles/0910/560/235759/todesfalle-krankenhaeuser-was-patienten-spitaelern

Wer in ein Spital am Land eingeliefert wird, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Ein neues Buch warnt vor ungeübten, übermüdeten und depressiven Ärzten in Österreich.

Von Robert Buchacher

Gegen drei Uhr früh lief alles schief, was nur schieflaufen konnte. Die 26-jährige Esther Mayer aus Bruck an der Leitha krümmte sich vor Schmerzen und glaubte zu ersticken. Vier Tage zuvor war der stark übergewichtigen Frau im Krankenhaus Klosterneuburg ein Magenband eingesetzt worden, um ihre Heißhungerattacken zu dämpfen und ihre Fettsucht in den Griff zu kriegen. Aber anstatt die Patientin wieder nach Klosterneuburg zu bringen, lieferte die Rettung sie im nächstgelegenen Krankenhaus Hainburg ab. Dort entschlossen sich übermüdete Ärzte zur Notoperation, fanden aber die naheliegende Ursache – durch das Magenband hervorgerufene Einrisse in der Speiseröhre – nicht, obwohl sich bereits Mageninhalt in die Bauchhöhle ergossen hatte. Stattdessen operierten sie die Patientin am Darm. Selbst als die Mediziner mit ihrem Latein endgültig am Ende waren, glaubten sie noch immer, die Situation beherrschen zu können. Erst am Nachmittag ließen sie die Patientin in die Wiener Rudolfstiftung überstellen. Aber die dort vorgenommene Nachoperation samt Schließung der Einrisse kam zu spät. Mayer starb (siehe Kasten unten).

weiter: http://www.profil.at/articles/0910/560/235759/todesfalle-krankenhaeuser-was-patienten-spitaelern


Anmerkung:
Sei/Werde ein mündiger Patient/Angehöriger!

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Werner

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Re: Krankenhäuser mit Problemen .........
« Antwort #2 am: 10. März 2009, 09:29 »
 
Österreichische Gesellschaft für Chirurgie / 09.03.2009    
Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie (ÖGC) und des Berufsverbandes Österreichischer Chirurgen (BÖC) zum Artikel "Todesfalle Krankenhaus" - Profil Nr.11, 9. März 2009 =

   Wien (OTS) - Wenn wir für die Chirurgenschaft das Wort ergreifen,
dann für jene, die nach evidenzbasierten Leitlinien vorgehen, ihre
Fähigkeiten und auch ihre Grenzen kennen, sich regelmäßig fortbilden,
ein hohes Berufsethos haben, mit persönlichem Einsatz an
strukturellen Verbesserungen arbeiten, persönliche und
abteilungsbezogene Qualitätskontrolle betreiben um trotz personeller
und anderer Schwierigkeiten und Engpässe ihr Bestes zu geben. Das ist
die überwiegende Mehrzahl der chirurgisch Tätigen, denen Österreich
den Standard verdankt, der sich im internationalen Spitzenfeld
befindet und ausnahmslos jedem zur Verfügung steht.

   Damit soll keinesfalls schöngeredet werden, was Mängel aufweist
und verbessert werden muss und zu Recht kritisiert wird, seien es
einzelne, die aus der Reihe tanzen, oder längst anstehende Reformen
in der Spitalslandschaft und der extramuralen Akutversorgung.
Für die Österreichische Gesellschaft für Chirurgie und den
Berufsverband Österreichischer Chirurgen, die seit Jahren um
Optimierung der Qualität bemüht sind, ist es ein besonders
deprimierender Umstand, wenn in einzelnen Negativbeispielen oder in
schwer zu bewertenden Einzelschicksalen eine "Todesfalle Krankenhaus"
mit angeblich tausenden Toten, durch "Dilettantismus, übermüdete
Ärzte und falsche Arzneien" konstruiert wird.

   Beide Gesellschaften haben bereits seit mehreren Jahren ein
österreichweites auf freiwilliger Basis laufendes
Qualitätssicherungsprojekt ins Leben gerufen, um für die notwendige
Transparenz in der chirurgischen Qualität zu sorgen.

   Wir wissen, dass wie auch in jedem anderen Bereich Fehler
passieren können. Aber Fehler dürfen nicht gleichgesetzt werden mit
Misserfolgen oder komplizierten Verläufen, die bei komplexen
Therapien auftreten können. Der ausbleibende Erfolg ist in den
allermeisten Fällen Folge der schlechten Ausgangslage bei
Schwerstkranken und unvermeidbar in einem Gesundheitssystem, das es
sich leisten kann, bei seinen Patienten auch in den kritischsten und
aussichtslosesten  Situationen aktiv helfen zu wollen.

   Wir Chirurgen müssen zur Kenntnis nehmen, dass, wenn es Defizite
an Kritik "von innen" gibt, sie von außen kommen muss und somit ihren
Stellenwert hat. Offenbar haben es die Ärzte noch nicht tatsächlich
geschafft - die Chirurgenschaft nicht ausgenommen - das angepeilte
und nur ausnahmsweise nicht erreichte Ziel, nämlich Spitzenmedizin
für alle, der Öffentlichkeit wirklich nahe zu bringen.

   In Anbetracht der Bemühungen eines überwiegenden Teils der
Ärzteschaft, die mit hervorragender Arbeit bemüht ist, Vertrauen
aufzubauen und den Patienten Angst zu nehmen, muss man den Covertitel
"Todesfalle Krankenhaus" als absolut kontraproduktiv und
journalistisch unethisch bezeichnen.

 Univ.Prof.Dr.Albert Tuchmann - Präsident der ÖGC
 Univ.Prof.Dr.Rudolf Roka - Generalsekretär der ÖGC
 Österreichische Gesellschaft für Chirurgie (ÖGC)
 Univ.Prof.Dr. Sebastian Roka - Präsident des BÖC
 Berufsverband Österreichischer Chirurgen (BÖC)

Rückfragehinweis:
   PR Susanne Havel
   Tel.:01/710 55 01, Fax: 01/710 55 01-20
   E-Mail: office@pr-havel.at

Werner

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Re: Krankenhäuser mit Problemen .........
« Antwort #3 am: 10. März 2009, 09:31 »
Österreichische Ärztekammer / 09.03.2009
Langbein-Buch für Ärztekammer "billige, sensationslüsterne Panikmache"
Utl.: Dorner: "Kranke Österreicher fliegen nicht aus dem Urlaub nach
Hause, wenn die Medizin hierzulande schlecht ist!"

Wien (OTS) - Als "billige, sensationslüsterne Panikmache" hat
ÖÄK-Präsident Walter Dorner das neue Buch des Autors Kurt Langbein
("Verschlusssache Medizin") kritisiert. In dem Werk werde primär
darauf gesetzt, "Menschen durch Aufzählung von Ärztefehlern in Angst
und Schrecken zu versetzen", äußert sich Dorner in einer Aussendung
am Montag. Um die Behebung der Ursachen - etwa überlange
Arbeitszeiten in den Spitälern und dahinter stehende kontinuierliche
Gesetzesbrüche von Spitalsbetreibern - gehe es dem Autor offenbar nur
in zweiter Linie. Bei seinen Behauptungen verlasse sich der
Schriftsteller stark auf die Übertragung von Studien aus dem Ausland
auf österreichische Verhältnisse, Schätzungen und veraltetes bzw.
falsches Material. Dorner: "Das hat viel zu tun mit
profitorientierter Skandalisierung, wenig mit seriösem Journalismus."

Die Ärztekammer sehe sich durch derartige als kurzlebige
Kassenknüller konzipierte Werke in ihren Bemühungen um eine
Verbesserung des Qualitäts- und Fehlermanagements deutlich
zurückgeworfen. Dorner: "Welcher Arzt wird Fehler oder Beinahe-Fehler
melden, wenn er Angst haben muss, morgen unter dem Titel ,Todesfalle
Spital' an den Pranger gestellt zu werden?" Wer einen sensiblen
Bereich wie die Medizin derart destruktiv skandalisiere, stelle sich
als Mensch ins Abseits. Langbein sei dazu aufgerufen, sich ebenso wie
die Ärztekammer, die dies seit Jahren gebetsmühlenartig tue, für die
Einhaltung der Arbeitszeiten in den Spitälern einzusetzen und auch
hierfür seinen Marketing- und PR-Apparat zu nutzen. Speziell in
Niederösterreich, dem Bundesland, das im Buch besonders stark im
Focus sei, sei auch der dortige Patientenanwalt aufgefordert, seine
Möglichkeiten für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den
Spitälern zu nutzen.

"Wenn die Spitäler oder Ordinationen wirklich Todesfallen sind, warum
lassen sich so viele Österreicher zur medizinischen Behandlung nach
Hause bringen, wenn sie im Ausland krank werden?" fragt Dorner
abschließend.(bm)

Rückfragehinweis:
   Pressestelle der
   Österreichischen Ärztekammer
   Dipl.-Journ. Birgit Merz
   Tel.: (++43-1) 513 18 33-45
   Email: b.merz@aertekammer.at

Werner

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Re: Krankenhäuser mit Problemen .........
« Antwort #4 am: 10. März 2009, 09:31 »
Grüner Klub im Parlament / 09.03.2009

Grünewald: Gesundheitspolitik im Blindflug
Utl.: Grüne fordern transparente und faire Ursachenanalyse

Wien (OTS) - "Totstellreflexe und pauschale Verleugnung sind keine
adäquate Reaktion auf die von Kurt Langbein geäußerte Kritik an der
stationären Krankenversorgung", meint der Gesundheitssprecher der
Grünen, Kurt Grünewald.
"Langbein betreibt keine pauschale ÄrztInnenbeschimpfung, sondern
zeigt auf, was vielen Fachleuten seit Jahrzehnten bekannt ist und
immer wieder, wenn auch vergeblich, angeprangert wurde", so Grünewald
und weiter: "Es ist bekannt, dass im österreichischen
Gesundheitswesen kein konstruktiver und transparenter Umgang mit
Fehlern und Defiziten stattfindet. Aufzeigen von Fehlern heißt nicht
Menschen bloßzustellen und Köpferollen zu spielen. Aufzeigen von
Fehlern heißt, aus ihnen zu lernen, die Ursachen von Fehlern zu
erkennen und sie so gut als möglich zu beheben".

Grünewald fordert, von Einzelfallbeschreibungen und Hochrechnungen
ehestmöglich zu einer bundesweiten Datenbank zu kommen, die sich mit
Komplikationen, Zwischenfällen, Fehldiagnosen und zweifelhaften
Therapien beschäftigt. "Es ist wirklich ein Skandal, dass hier
aufgrund mangelnder, falscher oder nicht vorhandener Daten eine
Gesundheitspolitik im Blindflug betrieben wird. Mir geht es nicht um
voreilige und pauschale Schuldzuschreibungen, sondern um eine
transparente und faire Ursachenanalyse. Von dieser profitieren
PatientInnen, Gesundheitsberufe, KrankenhausmanagerInnen und nicht
zuletzt auch die Politik", so Grünewald.

Rückfragehinweis:
   Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0145    2009-03-09/13:14

091314 Mär 09

Dietmar E.

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   Krebspatienten: Medizinische Behandlung in Österreich mit Mankos
   Komplementärmedizin: Kliniksprechstunden und Lehrstuhl gefordert


   Wien (pts/10.03.2009/08:05) - Die Beschwerden über die Situation der
   Krebskranken häufen sich. Verstärkte medizinische Forschung und
   zusätzliches Angebot von komplementärmedizinischen Therapien würde die
   Reintegration von Krebskranken in den Arbeitsprozess fördern.

   "In den letzten Wochen wurden wir mit einer deutlichen Zunahme an
   Beschwerden über die Situation von Krebskranken in Wien konfrontiert",
   bestätigt Dietmar Erlacher, vom Verein Krebspatienten für Krebspatienten.
   Fälle von ständig wechselnden Ärzten, die nichts von der Anamnese wissen
   oder das Fehlen der Urologen in den österreichischen
   Rehabilitationszentren bei Fällen von Inkontinenz nach Prostata- oder
   Blasenkrebs. "Seit Monaten häuften sich Unterbrechungen von
   Strahlentherapien im SMZ-Ost. Außerdem erhalten wir jeden zweiten Tag
   einen Anruf über mangelhafte Beratung der Betroffenen durch die
   behandelnden Ärzte im Krankenhaus nach der Diagnose Krebs", ärgert sich
   Erlacher.

Weiter: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090310006 [ Foto ] [ Pressemappe ]
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Geri

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Re: Krankenhäuser mit Problemen .........
« Antwort #6 am: 10. März 2009, 21:10 »
Aufreger-Buch: Fehlendes Fehler-Management

Heftige Reaktionen hat das Buch "Verschlusssache Medizin" von Kurt Langbein über Behandlungsfehler in Spitälern ausgelöst.

Als Reaktion auf die vom Aufdecker-Autor Kurt Langbein ausgelöste Diskussion über Kunstfehler in Österreichs Krankenhäusern hat sich Gesundheitsminister Alois Stöger am Montag für eine Stärkung der Qualitätssicherung und Transparenz im Spitalswesen ausgesprochen. Man dürfe die Patienten aber auch nicht verunsichern, fügte sein Sprecher hinzu.

Die Reaktion der Ärztekammer fiel erwartungsgemäß schärfer aus: "Billige, sensationslüsterne Panikmache", wirft Präsident Walter Dorner dem Autor Kurt Langbein vor.

Dieser weist in seinem neuen Buch "Verschlusssache Medizin" auf massive Qualitätsmängel in den Krankenhäusern hin. 2500 Menschen würden pro Jahr an Behandlungsfehlern in den Spitälern sterben, in den kleinen Kliniken komme es aufgrund Erfahrungsmangels viel häufiger zu Komplikationen als im internationalen Vergleich, nicht selten werde ohne medizinische Notwendigkeit operiert – nur um die Spitalseinnahmen zu steigern. Langbein habe für sein Buch Studien aus dem Ausland auf Österreich übertragen und falsches bzw. veraltetes Material verwendet, kritisiert Dorner. Für Autor Langbein ein "demagogisches Argument: Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die Situation in der Zwischenzeit verbessert hat."

........................ http://kurier.at/interaktiv/gewinnspiele/300987.php

Leserbriefe sichtbar unter ........... http://kurier.at/interaktiv/meinungen/301084.php


Werner

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Krankenhäuser mit Arzt-Problemen .........
« Antwort #7 am: 20. Mai 2011, 22:34 »

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Universitäten/Bildung/Medizin/Ärzte/Krankenhäuser
2011-05-20 / 13:15:14 / Betriebsräte der med. Universitäten Wien, Innsbruck und Graz
Journaldienstkürzungen an Universitätskliniken gefährden Patienten

   Wien (OTS) - Mit 60 Stunden pro Woche im Halbjahresschnitt
arbeitet keine Berufsgruppe so viel wie Spitalsärzte. Im Zuge des
wirtschaftlichen Drucks kürzen nun einzelne Krankenanstalten allen
voran die Medizinische Universitäten Wien und Graz die Anzahl der
anwesenden Ärzte im Nachtdienst. In den letzten Jahren ist es durch
ein Versorgungsdefizit im Bereich der niedergelassenen Ärzte an
Wochenenden oder in Nachtzeiten zu einem massiven Ansturm auf die
Notfallambulanzen der Universitätskliniken gekommen. Die massive
Zunahme der Arbeitsbelastung im Nachtdienst wird durch die neue
Burnout-Studie der österreichischen Ärztekammer bestätigt. Die
geplante Einschränkung der Zahl der im Nachtdienst anwesenden
Ärztinnen und Ärzte führt dazu, dass die Arbeitsbereitschaftsdienste
zu Nachtschichtarbeiten werden, was zu unzumutbaren
Arbeitsbedingungen führt. Diese Umwandlung von Journaldiensten mit
Ruhezeiten zu durchgehenden Schichtdiensten wird von den
Krankenanstalten ohne Rücksicht auf das ärztliche Personal und die
Patienten gebilligt. Das nächtliche Durcharbeiten ist
gesundheitsgefährdend wie eine Studie der Medizinischen Universität
Innsbruck ergeben hat.  Da Belastungen durch 25 Stunden-Schichtdienst
auch für Patienten mit Risiken verbunden sind, empfehlen wir dringend
von radikalen Sparmaßnahmen Abstand zu nehmen.
Die Betriebsräte der medizinischen Universitäten Graz, Wien und
Innsbruck
Regina Gatternig
Thomas Szekeres
Martin Tiefenthaler
Vorsitzende der Betriebsräte für das wissenschaftliche Personal
der Medizinischen Universitäten Graz, Wien und Innsbruck
Rückfragehinweis:
   Ao. Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler   
   Tel.: 0699 123 69 897

admin

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Krebs: Zu wenige Strahlentherapie-Geräte - monatelange Wartezeiten

ÖÄK-Steinhart: Österreich unter Westeuropa-Niveau - Warnung vor Rationierungen



Wien (OTS) - Wer in Österreich an Krebs leide, habe unter Umständen
schlechtere Karten als der durchschnittliche Westeuropäer: In vielen
Regionen fehle es an Strahlentherapie-Geräten, was zu
lebensgefährlichen Wartezeiten führen könne, warnte die
Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) am Montag bei einer
Pressekonferenz. Für ÖÄK-Vizepräsident Johannes Steinhart sei die
Strahlentherapie "ein besonders krasser Hinweis darauf, dass die
Patienten längst von jenen Rationierungen betroffen sind, vor denen
die Ärztekammer seit vielen Jahren warnt, besonders im Zusammenhang
mit der Gesundheitsreform".

"Immer öfter stehen wir Ärztinnen und Ärzte vor der Situation,
Krebskranken völlig inakzeptable Termine anbieten zu müssen, obwohl
wir wissen, dass solche Wartezeiten für diese Patienten
lebensgefährlich sein können", sagte der Obmann der ÖÄK-Fachgruppe
Radioonkologie-Strahlentherapie, Univ.-Doz. Robert Hawliczek
Hawliczek. Dabei sei die psychische Belastung für diese Patienten
noch gar nicht berücksichtigt, ergänzte der Vizepräsident der
Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Strahlenbiologie
und Medizinische Physik (ÖGRO), Univ.-Prof. Felix Sedlmayer.

Entwicklungsland Österreich - West-Ost-Gefälle

Laut Internationaler Atomenergiebehörde sei Österreich bei der
strahlenmedizinischen Versorgung ein Entwicklungsland, erklärte
Hawliczek: "Sieben Linearbeschleuniger kommen in Westeuropa
durchschnittlich auf eine Million Einwohner, bei uns gerade einmal
fünf. Gemäß Österreichischem Strukturplan Gesundheit müssten wir
sogar 64 haben, tatsächlich strampeln wir uns mit 43 Geräten ab", so
Hawliczek. Besonders schlimm seien die Engpässe in Wien,
Niederösterreich und dem Burgenland mit Wartezeiten bis zu sechs
Monaten. In Wien baue man sogar Betten ab, sodass es nur noch im AKH
Betten für schwierige Fälle gebe. Vorerst einzige gute Nachricht sei,
dass die Stadt Wien jüngst beschlossen hat, zwei zusätzliche
Linearbeschleuniger im SMZO zu installieren, womit die Wiener
Bevölkerung theoretisch ausreichend versorgt wäre. Allerdings, so der
ÖÄK-Experte: Ein Drittel der Bestrahlungspatienten kommt aus
Niederösterreich und wurde nicht mit eingerechnet. "Und bis alle
Geräte im Einsatz sind, werden noch mindestens weitere vier Jahre
vergehen."

Rasante Fortschritte - steigender Bedarf - stagnierende Ressourcen

Vierzig Prozent aller von Krebs Geheilten verdankten ihr Leben ganz
oder teilweise der Radioonkologie. Auch die Zahl der Patienten, denen
die interdisziplinäre Onkologie trotz Tumors eine gute Lebensqualität
ermögliche, sei viel höher als noch vor zehn Jahren. Das Bestrahlen
sei schmerzlos, habe geringe Nebenwirkungen und erfolge
organerhaltend, was aufwändige, oft auch verstümmelnde Eingriffe
erspare. Kaum eine andere medizinische Disziplin entwickle sich so
rasant. "Heute können auch hohe Strahlendosen präzise auf den Tumor
abgestimmt werden, bei weit gehender Schonung des umgebenden
Gewebes", sagte Univ.-Prof. Sedlmayer. Diese Fortschritte bedeuteten
aber auch mehr Aufwand "die in den 1990er-Jahren geplante
Leistungsdichte genügt nicht mehr".

Strahlentherapie wirksam, aber nicht lukrativ

Mangelnder politischer Wille ist für ÖÄK-Vizepräsident Steinhart
Hauptursache für die Engpässe, es gebe aber auch einen strukturelle
Grund: Spitäler könnten Bestrahlungen im Leistungsorientieren
Krankenanstaltenfinanzierungssystem (LKF) nicht verrechnen oder, wie
Steinhart formulierte: "Die Bestrahlung mag Patient X von seiner
Krebserkrankung heilen und mit Gerätekosten von durchschnittlich 1200
Euro pro Patient auch äußerst günstig sein - dem Spital bringt sie
kein Geld." Dass derselbe Patient bei fortschreitender Erkrankung -
z.B. wegen zu langer Wartezeit - womöglich arbeitsunfähig werde,
operiert werden müsse und so dem Gesundheits- und Sozialsystem viel
mehr Kosten verursache, fließe in die betriebswirtschaftlich
orientierten Kalkulationen der Gesundheitspolitiker leider nicht ein.

Voraussetzungen für adäquate Versorgung

Um die Erfolge der Krebsfrüherkennung nicht aufs Spiel zu setzen,
brauche es zuallererst eine länderübergreifende Finanzierung von
Geräten und qualifiziertem Personal sowie die Einführung einer
angemessenen Honorierung der Strahlentherapie im Abrechnungssystem
der Spitäler, erklärten ÖÄK-Vize Steinhart und
Radioonkologie-Fachgruppenobmann Hawliczek. Um die radioonkologische
Versorgung in Österreich auf westeuropäisches Niveau zu bringen, sei
ein bundesweiter Versorgungsplan zu erstellen. Die Umsetzung solle
sinnvollerweise in Regionen mit jeweils einem Zentrum erfolgen, mit
dem mehrere dezentrale Satelliteneinheiten zur wohnortnahen
Versorgung eng zusammenarbeiten sollten. Diese Einheiten könnten
durchaus auch kassenfinanziert sein, da sie sich auf ambulante und
routinemäßige strahlentherapeutische Leistungen konzentrieren würden.
(ar)

Info:
Vollständige Pressekonferenz-Unterlage unter
http://www.aerztekammer.at/pressekonferenzen

Sissi

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Ich finde es als eine Frechheit,

dass der HV (Hauptverband der Sozialversicherungsträger) mit Schelling nicht und nicht tätig wird.

Diese Situation besteht seit Jahren!

Es gibt immer mehr Krebspatienten, aber die Verantwortlichen ("Politiker") schlafen, auf viel zu gut bezahlten Jobs!

Evi

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Jeder zweite Fehler im Spital betrifft falsche Medikation
« Antwort #10 am: 13. Dezember 2013, 01:51 »

Jeder zweite Fehler im Spital betrifft falsche Medikation

Falsch verabreicht, falsch gekennzeichnet, falsch dosiert oder schon von Behandlungsbeginn an das falsche Medikament verordnet: Die Hälfte aller Fehler, die in Krankenhäusern passieren, sei auf nicht korrekte Medikation zurückzuführen, zitiert Patientenanwalt Gerald Bachinger aus internationalen Studien.

Eigene Erhebungen für Österreich gibt es nicht, aber „die Ergebnisse würden kaum anders sein als international“, glaubt Bachinger. So dramatische Verwechslungen wie in Graz seien die Ausnahme, dennoch seien die Fehlermöglichkeiten breit gestreut. „Da gibt’s eine breite Palette“, zählt Bachinger auf: „Zwei Fläschchen mit verschiedenen Inhalten schauen gleich aus, Flaschen sind falsch etikettiert, die Schrift auf den Etiketten ist zu klein, die Dosierung ist falsch.“

In Spitälern sind deshalb exakte Abläufe wichtig. „Man muss auch das Personal in den Bereichen trainieren oder stichprobenartig etwa bei der Apotheke nachfragen, ob das Medikament auch stimmt.“ Allgemein verbindliche Richtlinien für alle Spitäler, welche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen seien, gibt es nicht. Das regelt jedes Klinikum für sich selbst.
Meldesystem

2009 wurde in Österreich allerdings ein freiwilliges Meldesystem eingeführt, an dem Ärzte und Pflegepersonal, aber auch Leitungen der Krankenanstalten anonym Zwischenfälle bekannt geben können, ebenso niedergelassene Ärzte oder Sanitäter. Das Critical Incident Reporting System, kurz CIRS, wurde rund 400 Mal kontaktiert. Im ersten Jahr der Evaluierung stammte die Hälfte der Meldungen aus dem Spitalsbereich. Die Eingaben werden von Experten geprüft. Das Ziel ist, aus Fehlern anderer zu lernen, um dann Lösungsvorschläge per Mausklick anzubieten.

http://kurier.at/chronik/oesterreich/krebspatient-erhielt-falsche-spritze-lebensgefahr/40.322.379

Josef

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"profil": Dokumente über Todesfälle durch Engpässe im Gesundheitssystem

Utl.: "profil" liegen Protokolle vor, die dramatische Todesfälle in Wiener Spitälern durch Mängel in der Notfallversorgung belegen =
Wien (OTS) - In der Montag erscheinenden Ausgabe des
Nachrichtenmagazins "profil" werden Auszüge aus zwei Protokollen
veröffentlicht, die einen dramatischen Todesfall im AKH Wien und
einen im Landeskrankenhaus Hietzing dokumentieren und eklatante
Mängel in der Notfallversorgung aufzeigen.
   Der jüngste Fall ereignete sich am 3. Jänner im AKH Wien. Ein
62-jähriger Patient mit der akut lebensbedrohliche Diagnose
Aortenaneurysma konnte nicht behandelt werden, da der einzige
diensthabende Gefäßchirurg, der die Notoperation durchführen hätte
können, bei einer Organentnahme außer Haus war.
   Der zweite Fall ereignete sich bereits am 2. September 2013. Eine
55-jährige Frau mit ähnlicher Diagnose konnte im Landeskrankenhaus
Hietzing ebenfalls nicht adäquat versorgt werden, da alle
Herz-Lungen-Maschinen belegt waren. Ihr Sohn fertigte ein
Gedächtnisprotokoll an: "Meine Mutter hat alles richtig gemacht und
hätte eine Chance verdient gehabt."
   Weitere "profil"-Recherchen lassen den Schluss zu, dass dies keine
Einzelfälle sind. Ferdinand Mühlbacher, Leiter der Wiener
Universitätsklinik für Chirurgie zu "profil": "Es kommt aufgrund der
hohen Auslastung mindestens zweimal pro Woche bei uns im AKH zu solch
unglücklichen Konstellationen."
~
Rückfragehinweis:
   "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

admin

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"AKH-Ärzte" zum Profil-Artikel
« Antwort #12 am: 16. Februar 2014, 21:17 »



Wien (OTS) - Aufgrund des in der Ausgabe vom 17. Februar 2014
erscheinenden Artikels "Totaufnahme" wehren sich die Spitzen der
MedUni Wien und des AKH Wien in einem gemeinsamen offenen Brief an
"profil"-Herausgeber und Chefredakteur Christian Rainer sowie alle
Mitglieder der "profil"-Chefredaktion gegen die ihrer Ansicht nach
darin enthaltene, bewusst irreführende Darstellung und die damit
verbundene Verunsicherung von Patientinnen und Patienten.

Sehr geehrte Mitglieder der "profil"-Chefredaktion,

als Ärzte der MedUni Wien und des AKH Wien verwehren wir uns
entschieden gegen den in der heutigen Ausgabe erschienenen Artikel
"Totaufnahme" und die unserer Ansicht nach darin enthaltene
einseitige und unsachliche Darstellung, die jeglicher
journalistischen Sorgfaltspflicht fundamental widerspricht.

Ein kritischer Diskurs mit den Medien ist uns eine
Selbstverständlichkeit, aber in diesem Artikel werden vielfach Fakten
aus dem Zusammenhang gerissen oder bewusst einseitig interpretiert,
zutiefst subjektive Wahrnehmungen als objektive Fakten dargestellt
und Statistiken zu Fallzahlen in den Ambulanzen wider besseren
Wissens irreführend aufbereitet. Der Artikel erzeugt so ganz bewusst
den Eindruck, Patientinnen und Patienten des AKH Wien oder der Wiener
Gemeindespitäler kämen aufgrund von organisatorischen Missständen
oder systematischen Einsparungen zu Schaden. Unserem
Verantwortungsbewusstsein als Ärzten widerspricht es, dass das
Schicksal von Menschen, denen trotz bester spitzenmedizinischer
Versorgung aufgrund eines schicksalshaften Krankheitsverlaufes nicht
geholfen werden konnte für eine Boulevardberichterstattung
instrumentalisiert wird.

Insgesamt wird durch den Artikel gezielt eine scheinbare Kausalität
zwischen medizinischen Einzelfällen und organisatorischen Änderungen
konstruiert. Unter anderem ist aber der im Artikel explizit
hergestellte Zusammenhang zwischen angeblichen organisatorischen
Mängeln und einer neuen Betriebsvereinbarung der MedUni zum
Arbeitszeitgesetz falsch. Obwohl zwischen den Unterzeichnern dieses
Briefes teilweise unterschiedliche Sichtweisen zu Teilen der
Betriebsvereinbarung bestehen, ist es gemeinsame Meinung, dass der im
Artikel geschilderte Zustand des AKH nicht den Tatsachen entspricht.

Das AKH Wien mit seinen jährlich rund 100.000 stationären
Patientinnen und Patienten und 1,2 Mio. ambulanten Besuchen ist eine
wesentliche Säule der medizinischen Versorgung in diesem Land und
gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien eine Visitkarte für
den Wissenschaftsstandort Österreich. Gemeinsam mit unseren
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es Anspruch und
Selbstverständnis von MedUni Wien und AKH Wien, täglich sowohl die
Versorgung von Patientinnen und Patienten als auch Forschung und
Lehre auf Spitzenniveau zu gewährleisten.

Wir treten daher der in dieser Form einzigartigen reißerischen
Berichterstattung und der damit verbundenen Rufschädigung des AKH
Wien entschieden entgegen - im Interesse unserer Kolleginnen und
Kollegen, aber auch zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten, die
durch die einseitige und tendenzielle Berichterstattung massiv
verunsichert werden.

Unterzeichner:

Reinhard Krepler, Ärztlicher Direktor des AKH Wien und Mitglied des
Lenkungsausschusses des Projekts Universitätsmedizin Wien 2020

Wolfgang Schütz, Rektor der Medizinischen Universität Wien und
Mitglied des Lenkungsausschusses des Projekts Universitätsmedizin
Wien 2020

Eduard Auff, Leiter der Universitätsklinik für Neurologie und
Teilprojektleiter Medizinischer Masterplan des Projekts
Universitätsmedizin Wien 2020

Michael Gnant, stv. Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie und
Mitglied des Lenkungsausschusses des Projekts Universitätsmedizin
Wien 2020

Jörg Michael Hiesmayr, Leiter der Klinischen Abteilung für
Herz-Thorax-Gefäßchirurgische Anästhesie und Intensivmedizin und
Curriculumdirektor für Universitätslehrgänge

Günther Laufer, Leiter der klinischen Abteilung für Herzchirurgie an
der Universitätsklinik für Chirurgie

Klaus Markstaller, Leiter der Universitätsklinik für Anästhesie,
Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie

Gerald Maurer, Leiter der Klinischen Abteilung für Kardiologie der
Universitätsklinik für Innere Medizin II

Arnold Pollak, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und
Jugendheilkunde

Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie

Josef Smolen, Leiter der Klinischen Abteilung für Rheumatologie der
Universitätsklinik für Innere Medizin III

Oswald Wagner, Leiter des Klinischen Instituts für Labormedizin und
Vorsitzender des Senats der MedUni Wien

Johannes Wancata, Leiter der Klinischen Abteilung für
Sozialpsychiatrie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und
Psychotherapie

Christoph Zielinski, Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin
I und stellvertretender Ärztlicher Direktor des AKH Wien

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Wien (OTS) - Zur Liste der Unterzeichner werden folgende Personen
ergänzt:
 - Markus Müller, Leiter der Universitätsklinik für Klinische
Pharmakologie und Vizerektor für Forschung der MedUni Wien
 - Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für
Thoraxchirurgie an der Universitätsklinik für Chirurgie
~
Rückfragehinweis:
   Karin Fehringer
   Leiterin Informationszentrum und PR
   Direktion Teilunternehmung
   Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
   - Medizinischer Universitätscampus
   Telefon: 01 40400-1216
   E-Mail: presse@akhwien.at
   http://www.akhwien.at/presse
   
   Medizinische Universität Wien
   Mag. Johannes Angerer
   Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: +431 40160 - 11 501
   Mobil: +43 664 800 16 11 501
   mailto:johannes.angerer@meduniwien.ac.at
   http://www.meduniwien.ac.at