Autor Thema: Deutschland: Wer hilft zum Nichtraucher?  (Gelesen 4221 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

hilde

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 572
  • Geschlecht: Weiblich
Deutschland: Wer hilft zum Nichtraucher?
« am: 22. Dezember 2008, 21:03 »

Alle Jahre wieder: Kampf der Sucht - Wege zur Raucherentwöhnung

Es gibt zahlreiche Mittel, die die den Nikotinentzug erleichtern können.
Die neue Raucherimpfung verspricht ein Ende der Sucht nach Nikotin.
Doch ist auch für dieses Mittel der Wille des Rauchers entscheidend, um einen Erfolg bei der Entwöhnung zu erzielen. [...]

www.gesund.co.at/gesund/Themaderwoche/2008/TdW52-Raucherentwoehnung.htm

Werner

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 866
  • Geschlecht: Männlich
Re: Deutschland: Wer hilft zum Nichtraucher?
« Antwort #1 am: 02. Februar 2009, 00:37 »

siehe Infos unter:
http://www.rauchfrei.de/rauchen-gifte.htm


Bedenke:

  Rauchen: Giftstoffe im Tabakrauch


   Der blaue Dunst enthält über 4000 chemische Substanzen. Nachgewiesen als Krebs erzeugend sind davon etwa 40 Inhaltsstoffe. Für Nikotin liegt der gesetzliche Grenzwert im Rauch einer Zigarette bei einem Milligramm, für Teer und Kohlenmonoxid bei 10 Milligramm.

Eine Zigarette entwickelt beim Abbrennen etwa ein Volumen von zwei Litern Rauch. Mit jedem Zug an einer Zigarette werden neben Nikotin, Kohlenmonoxid und Teer zahlreiche andere Stoffe in fester und gasförmiger Form vom Körper aufgenommen. Viele davon sind krebserregend (oder werden verdächtigt Krebs zu erzeugen), sind giftig oder zumindestens gesundheitsschädlich. Hier finden Sie eine Liste mit nachgewiesenen Inhaltsstoffen (eine Auswahl) im Tabakrauch.

Giftmix Tabakrauch: Inhaltsstoffe A - Z (Eine Auswahl)    

Zusatzstoffe im Tabak
Acetaldehyd    Dibenzanthrazen    Nickel und Nickelkomplexe
Akrolein    7H-Dibenzcarbazol    Nikotin
4-Aminobiphenyl    Dibenzpyren    2-Nitropropan
Ammoniak    1,1-Dimethyhydrazin    N-Nitrosamin
Anilin    Dimethylnitrosamin    N-Nitrosodiethylamin
Arsenverbindungen    Dioxine    N-Nitrosodimethylamin
Benzanthrazen    Ethylcarbamat    N-Nitrosonornikotin
Benzol    Formaldehyd    N-Nitrosopyrrolidin
Benzofluranthren    Fufural    Phenol
Benzphenanthren    Hydrazin    Polonium 210 (radioaktiv)
Benzpyren    Hydrochinon    Plutonium (radioaktiv)
Blausäure    Indenopyren    Polyzyklische Kohlenwasserstoffe
Blei    Kohlenmonoxid    Pyridin
Cadmium    Kohlendioxid    Teer
Cadmiumchlorid    Kresol    Thorium
Cadmiumverbindungen    Methylbenzopyren    2-Toluidin
Chrom    S-Methylcholanthren    Toluol
Chrysen    Methylchrysen    Vinylchlorid
Crotonaldehyd    Methylnitrosamin    Zink
Cyanide    beta-Naphthylamide    etc.
Dibenzacridin    alpha-Naphthylamin    

Quelle: American Cancer Society

Dietmar E.

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.889
  • Geschlecht: Männlich
Deutschland: Wer hilft zum Nichtraucher?
« Antwort #2 am: 07. August 2009, 20:58 »
 07.08.2009 
   
   Ärzte können Raucher effektiv bei der Entwöhnung unterstützen

Mehr als die Hälfte der rund 16 Millionen Raucher in Deutschland möchte von der Zigarette loskommen. Doch das starke Suchtpotenzial von Nikotin führt dazu, dass viele von ihnen immer wieder scheitern. Wie Ärzte die Chancen für eine erfolgreiche Rauchentwöhnung steigern können, diskutierten Experten jetzt beim 10. interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin in München. Um geeignete Unterstützungsmaßnahmen zu ermitteln, sollte der behandelnde Arzt zunächst das individuelle Suchtprofil des Rauchers analysieren. Kombiniert er im Anschluss verhaltenstherapeutische Maßnahmen mit einer Pharmakotherapie, können Erfolgsaussichten der Rauchentwöhnung deutlich verbessert werden.

Im Rahmen eines von Pfizer unterstützten Aktionsseminars diskutierten die Rauchentwöhnungsexperten Dipl.-Psych. Dr. Sabine Gradl (Institut für Therapieforschung, München), Dr. Tobias Rüther (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität München) und Dr. Frank G. Mathers (niedergelassener Spezialist für Tabakentwöhnung, Köln), wie sich eine Rauchentwöhnung in der Praxis einleiten und realisieren lässt. Die Empfehlung der Experten: Anhand von drei bewährten Schritten kann es gelingen, die Entwöhnung innerhalb von drei Monaten effektiv im Praxisalltag umzusetzen. Der zeitliche Umfang der ärztlichen Intervention sollte über diesen Zeitraum im Bereich von 30 bis 90 Minuten liegen. (1)

“Raucher, die immer wieder mit dem Aufhören scheitern, kämpfen meist unbewusst mit stark ambivalenten Wünschen. Sie rauchen einerseits gerne, möchten es aber gleichzeitig ebenso gerne aufgeben“, erläuterte Dr. Gradl. Der Grund liegt darin, dass im Unterbewusstsein dieser Raucher ein ständiges Abwägen zwischen Pro- und Kontra-Rauchen stattfindet, das aufgrund des hohen Abhängigkeitspotenzials dann aber immer wieder für das Rauchen entschieden wird.

Dr. Rüther empfiehlt, den Rauchern diese Ambivalenz im ersten Praxistermin zunächst einmal bewusst zu machen. „Wir fragen unsere Patienten immer danach, welche Vorteile das Rauchen oder das Nichtrauchen für sie persönlich haben würde. Für beide Seiten kommen hier meist viele Punkte zusammen. Diese Dissonanz ist vielen Rauchern oft erst dann richtig bewusst“, so Dr. Rüther. Oft reicht diese Erkenntnis bereits aus, um beim Raucher einen Umdenkprozess einzuleiten. Die genannten Vorteile des Nichtrauchens sind zudem eine erste Basis, um den Raucher zu einer Rauchentwöhnung zu motivieren. Ergänzend sollte der Arzt
weitere positive Aspekte des Ausstiegs ansprechen, riet Dr. Gradl: „Es hat sich gezeigt, dass das reine Informieren über die positiven Effekte eine weitaus bessere Wirkung hat, als Furchtappelle, die nur dazu führen, dass der Raucher in eine Abwehrhaltung übergeht“.

Indem Rauchern das eigene Suchtverhalten bewusst gemacht wird, können schon im Vorfeld der Entwöhnung wichtige Weichen für den späteren Erfolg gestellt werden, betonte Dr. Rüther. „Wir geben unseren Patienten deshalb nach der ersten Sitzung ein Formular mit, in das sie eine Woche lang eintragen, wann und weshalb sie geraucht haben und ob die Zigarette ihrer Ansicht nach notwendig war oder eher nicht“. Diese Selbstbeobachtung verfolgt zwei Ziele, erläuterte Dr. Gradl. „Erstens: Raucher sollen den Automatismus hinter ihrer Sucht erkennen, um diesen letztendlich zu unterbrechen. Zweitens: Anhand des Suchtprofils kann man gemeinsam mit dem Raucher Ersatzstrategien entwickeln, damit es ihm gelingt, in typischen Rauchsituationen standzuhalten“. Welche Ersatzstrategien dabei gewählt werden, ist alleine davon abhängig, welche der Raucher für sich passend findet. „Manche essen im Job einfach einen Apfel, wenn sie das Verlangen nach einer Zigarette verspüren“, berichtete Dr. Gradl. Nachdem Ersatzstrategien besprochen wurden, gilt es, gemeinsam mit dem Patienten einen Ausstiegstermin zu vereinbaren und weitere Unterstützungsmethoden anzusprechen. „Ob Unterstützungsmethoden notwendig sind, lässt sich anhand des Fagerström-Tests ermitteln“, so Dr. Mathers. Bereits ab einem Abhängigkeitswert von drei Punkten sollte auf eine Pharmakotherapie gesetzt werden, waren sich die Experten einig.

“Unter den verfügbaren Behandlungsoptionen hat sich Vareniclin (Champix®) als besonders effektiv und gut verträglich erwiesen. Es gelingt uns damit, die Effizienz der verhaltenstherapeutischen Maßnahmen deutlich zu steigern“, erläuterte Dr. Mathers. Vareniclin bindet an nikotinerge Acetylcholinrezeptoren und führt als partieller Agonist zu einer mäßigen Dopaminausschüttung, wodurch Entzugssymptome gelindert werden. Gleichzeitig blockiert die Substanz die Nikotinrezeptoren, so dass der Belohnungsstimulus durch Nikotin ausbleibt. „Zum Ausstieg motivierten Rauchern wird damit erleichtert, sich besser auf die Überwindung der Rauchgewohnheiten zu konzentrieren. Gleichzeitig werden sie durch die verminderte Genusswirkung vor einem Rückfall bewahrt“, betonte Dr. Mathers.

Anhand der „Schlusspunkt-Methode“ sollte der Rauchausstieg am zuvor mit dem Raucher vereinbarten Ausstiegstermin durchgeführt werden, empfohlen die Experten. „Dass bei der Therapie mit Vareniclin das Rauchen in den ersten sieben Behandlungstagen noch erlaubt ist, nimmt vielen Rauchern die Angst vor dem abrupten Rauchstopp“, erläuterte Dr. Gradl. Nicht zu empfehlen ist die Reduktionsmethode. „Wir haben damit keine guten Erfahrungen gemacht. Viele unserer Patienten schafften es zwar, den Zigarettenkonsum zunächst auf 3-4 Zigaretten am Tag zu reduzieren; ein halbes Jahr später waren viele jedoch wieder auf dem alten Niveau“, berichtete Dr. Gradl. „Wichtig ist, Raucher darüber zu informieren, dass Entzugssymptome zum Teil länger als 10 Wochen anhalten können und der Hauptgrund für einen Rückfall sind“, so Dr. Mathers. „Der Arzt sollte dem Raucher deshalb empfehlen, die Pharmakotherapie mit Vareniclin unbedingt über einen Zeitraum von drei Monaten durchzuhalten“.

Mit kleinen Zielen zur langfristigen Rauchfreiheit

„Die Vorstellung, ab sofort und für den Rest des Lebens auf das Rauchen zu verzichten, überfordert viele zum Ausstieg motivierte Raucher“, so die Erfahrung von Dr. Gradl. Der Raucher sollte deshalb in kleinen Zeiteinheiten denken: Die nächste Stunde soll rauchfrei bleiben, die aktuelle Woche soll durchgehalten werden. „Indem sich Raucher viele kleine Ziele setzen und diese erreichen, kommen sie dem großen Ziel, der langfristigen Abstinenz, Schritt für Schritt näher“, erläuterte Dr. Gradl. Zeiträume werden aufsummiert, und so kommen Tage, Wochen und Monate zusammen. „Es geht immer darum, das aktuelle Verlangen zu überwinden und dabei auf Ersatzstrategien zu setzen, die im Vorfeld besprochen wurden – das ist die Erfolgsstrategie“, so Dr. Gradl.


Quellen:
1 Fiore M.C. et al. Treating Tobacco Use And Dependance 2008 Update, U.S. Department of
Health and Human Services
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.339
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Deutschland: Wer hilft zum Nichtraucher?
« Antwort #3 am: 18. August 2009, 13:53 »
Vorhaben, das Rauchen aufzugeben!

Sie haben sich entschlossen, rauchfrei zu werden, weil Sie die negativen Folgen des Rauchens nicht länger in Kauf nehmen möchten.

Die hohen Gesundheitsrisiken, die Abhängigkeit, die Kosten oder die verminderte körperliche Leistungsfähigkeit – welche unangenehmen Konsequenzen des Rauchens haben Ihren Wunsch, Nichtraucher zu werden, unterstützt? Wir möchten Ihnen helfen, sich auf ein gesundes und genussreiches Leben vorzubereiten. Um Ihren Entschluss, Nichtraucher zu werden, zu festigen, bedarf es der stetigen Bewusstmachung der Vorteile des „Rauchfrei seins“ und der Nachteile des Rauchens.

Der Weg in die Rauchfreiheit wird Ihnen dann lohnender erscheinen. Wenn Sie möchten, gehen wir mit Ihnen ein Stück des Weges zum Nichtraucher – als Unterstützer, als Begleiter, als Coach:

Starten Sie mit Ihrem kostenlosen Rauchstopp-Coach!
Aufhören oder weniger rauchen?

Rauchen aufhören oder weniger rauchen: aus Liebe zu sich selbst und zu Ihren Mitmenschen!  Aufhören aus Liebe - wäre das nicht ein guter Grund für Sie, das Rauchen aufzugeben?

 

Die beste Schönheitspflege: Nichtrauchen

Ein gutes Aussehen ist heutzutage die Eintrittskarte in ein erfolgreiches Leben. Das Geheimrezept für ein junges und gesundes Aussehen heißt: Nicht rauchen! Die Haut von Nichtrauchern ist jünger und faltenfreier und nicht unangenehm blass und grau wie bei vielen Rauchern. Die Medizin bestätigt, dass die Haut von Nichtrauchern mehr Elastizität besitzt und dadurch weniger Falten entstehen. Vergleicht man 40jährige Zwillingsschwestern, von denen nur eine raucht, wird das besonders deutlich. Die Haut der Raucherin wirkt um mindestens zehn Jahre älter als die ihrer Schwester. Der Grund dafür ist, dass Rauchen eine Reihe von Schäden an der Oberhaut und an der Haut verursacht, wie beispielsweise Hauttrockenheit, Durchblutungsstörung der Haut, Zellschädigung und eine Entartung des Hautbindegewebes.

Besonders gefährdet sind Raucher, die an chronischen Hautkrankheiten leiden, denn die Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs können zu akuten Krankheitsschüben bei Neurodermitis oder Schuppenflechte führen.

Insgesamt besteht ein Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Rauchens und dem Grad der vorzeitigen Hautalterung. So altert die Haut beim täglichen Konsum von zwanzig Zigaretten etwa um zehn Jahre, bei dreißig Stück täglich sind es bereits vierzehn Jahre! Ein sofortiger Rauchstopp verbessert die Hautgesundheit und verwandelt eine faltig-blasse in eine altersgerechtere und frischere junge Haut. Welche Creme kann das so günstig leisten?
Rauchfrei wieder mehr genießen - und gesund

Schon wenige Tage nach dem Rauchstopp verbessern sich der Geruchs- und Geschmacksinn deutlich und Sie können das Essen wieder richtig genießen.  Dabei sollten Sie aber auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, damit Sie Ihrem Körper noch mehr Gutes tun.

Tipps und Informationen rund um eine gesunde Ernährung gibt es hier.
http://www.rauchstopphilfe.at/page001