Autor Thema: WDR: Krebs-Dossier  (Gelesen 5238 mal)

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Sissi

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WDR: Krebs-Dossier
« am: 24. Dezember 2008, 12:19 »


Das Krebs-Dossier der Servicezeit: Gesundheit


In der Servicezeit: Gesundheit haben wir mehrfach über die vielen verschiedenen Aspekte und Behandlungsmöglichkeiten
zum Thema Krebs berichtet.

Hier finden Sie alle Informationen kurz und kompakt zusammengestellt.

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/extra/krebs-dossier/index.jsp

Ausführliche Linkliste zum Thema Krebs

u. a.

Gesundheitsportale im Internet

    * WWWDeutsche Krebshilfe.
    * WWWWDR-Hörfunk-Sendung Leonardo: Wissenswertes über Krebs.
    * WWWInformationsnetz für Krebspatienten und ihre Angehörigen.
    * WWWGesundheitsportal der Europäischen Union.
    * WWWGroßes Gesundheitsportal mit vielen Informationen zu verschiedenen Krebsarten.
    * WWWGesundheitsportal des Landes Nordrhein-Westfalen.
    * WWWInformationen des Universitäts-Klinikums Freiburg.
    * WWWÄrztezeitung mit neuesten Berichten aus Politik und Forschung

hilde

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Krebsbegriffe und ihre Zuordnung
« Antwort #1 am: 20. März 2009, 14:17 »
Krebsbegriffe und ihre Zuordnung

http://www.onkologie.de/Krebs/Krebsarten/Krebsinformationen.html

    * Krebsbegriffe
    * Krebshäufigkeit
    * Fatigue
    * Glossar Früherkennung
    * Krebspersönlichkeit
    * Stadieneinteilung / TNM-Klassifikation

Der Name Krebs stammt vom dem griechischen Arzt Hippokrates (460 bis 370 vor Christus). Er beschrieb gewisse Knoten und Geschwüre, die von erweiterten Blutgefäßen umgeben waren und nicht heilen wollten. Ihr Aussehen erinnerte ihn an Krebstiere mit ihren Fangscheren und Füßen, wie sie die Fischer im Hafen seiner Heimatinsel Kos täglich fingen. Das griechische Wort für Krebs Carcinom und seine lateinische Übersetzung Cancer werden auch heute noch für bestimmte Krebsformen benutzt.

Der Ausdruck Tumor geht auf das lateinische Wort für „schwellen“ zurück und wird als Überbegriff für gut- und bösartige Geschwülste verwendet. Häufig sprechen Ärzte auch von „onkologischen Erkrankungen“. Onkos ist das griechische Wort für Masse, Geschwulst. Die Onkologie ist damit die Lehre von den Geschwulsterkrankungen. Folglich sind Onkologen Ärzte, die sich auf die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen spezialisiert haben.

Bei bösartigen (malignen) Neubildungen unterscheiden die Ärzte zwischen so genannten soliden Tumoren und malignen Systemerkrankungen. Die so genannten soliden Tumoren werden dabei nochmals in zwei Gruppen unterteilt:

Karzinome nennt man Geschwülste, die aus entarteten Epithelzellen, den Deckzellen der Haut, der Schleimhäute sowie Drüsenzellen entstehen, während Sarkome sich aus entarteten Zellen des Weichgewebes, z.B. aus dem Bindegewebe (Fibrosarkome), aus Muskelzellen (Myosarkome) oder aus Knochenzellen (Osteosarkome) entwickeln. Karzinome machen etwa 90 Prozent aller Krebserkrankungen aus, während der Anteil der Sarkome bei etwa fünf Prozent liegt. Während Karzinome mit zunehmendem Alter deutlich häufiger werden, findet sich bei Sarkomen nur eine geringe Abhängigkeit vom Lebensalter.

Von den soliden Tumoren werden die bösartigen Systemerkrankungen unterschieden, die meist pauschal als Blutkrebs (Leukämie) oder Lymphdrüsenkrebs (sog. Lymphome) bezeichnet werden. Sie sind nicht auf eine knotige Geschwulst beschränkt, sondern betreffen das Blut- und Lymphsystem, welches die Organe des Körpers systemisch miteinander vernetzt, deshalb Systemerkrankung. Bösartige Systemerkrankungen stellen rund fünf Prozent aller Krebserkrankungen dar.

Allein die vielen Namen machen deutlich: Den Krebs gibt es nicht. Die Tumoren haben jedoch eines gemeinsam: Sie gehen auf krankhafte Veränderungen zurück, die eine gesunde Zelle Schritt für Schritt in eine unkontrolliert wachsende Krebszelle umwandeln. Je nachdem, welche Körperzellen sich zu Tumorzellen verändern, entstehen so sehr unterschiedliche Krankheiten mit unterschiedlichem Verlauf und unterschiedlichen Behandlungserfordernissen.

Grundsätzlich versucht eine Zelle, wenn sie zur Tumorzelle entartet, das Erscheinungsbild (Differenzierung) ihres Ausgangsgewebes zu imitieren. Gelingt dies gut, sprechen wir von einem hochdifferenzierten Tumor, geling dies schlecht oder gar nicht, sprechen wir von einem schlecht- bzw. undifferenzierten Tumor. Dies hat klinische Bedeutung, da sich gezeigt hat, dass mit abnehmender Differenzierung die Prognose für den Patienten schlechter wird und unter anderem die Neigung zur Metastasierung zunimmt.

Fachliche Beratung

Prof. Gabbert

Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft

Copyright 2008, Deutsche Krebsgesellschaft e.V., www.krebsgesellschaft.de

Edi

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WDR: Krebs-Dossier
« Antwort #2 am: 30. Mai 2009, 23:27 »
Mal zur Erinnerung!

http://www.onkologie.de/Krebs/Krebsarten/Krebsinformationen.html

    * Krebsbegriffe
    * Krebshäufigkeit
    * Fatigue
    * Glossar Früherkennung
    * Krebspersönlichkeit
    * Stadieneinteilung / TNM-Klassifikation

http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/extra/krebs-dossier/index.jsp

Ausführliche Linkliste zum Thema Krebs

u. a.

Gesundheitsportale im Internet

    * WWWDeutsche Krebshilfe.
    * WWWWDR-Hörfunk-Sendung Leonardo: Wissenswertes über Krebs.
    * WWWInformationsnetz für Krebspatienten und ihre Angehörigen.
    * WWWGesundheitsportal der Europäischen Union.
    * WWWGroßes Gesundheitsportal mit vielen Informationen zu verschiedenen Krebsarten.
    * WWWGesundheitsportal des Landes Nordrhein-Westfalen.
    * WWWInformationen des Universitäts-Klinikums Freiburg.
    * WWWÄrztezeitung mit neuesten Berichten aus Politik und Forschung