Autor Thema: Angststörungen  (Gelesen 7494 mal)

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hilde

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Angststörungen
« am: 14. Januar 2009, 21:22 »
14.01.2009
   
   Angststörungen können zu 90 Prozent erfolgreich behandelt werden

Menschen, die unter Panikattacken und Platzangst (Agoraphobie) leiden, können mit einer speziellen Psychotherapie in relativ kurzer Zeit von ihrem Leiden befreit werden. Das belegt eine deutschlandweite Studie, die in diesen Tagen abgeschlossen wird. An dem Projekt war auch das Institut für Psychologie der Universität Greifswald beteiligt. Hier wurden 47 der insgesamt 360 Studienteilnehmer behandelt.


In Deutschland leiden rund 2,5 Millionen Menschen an Panikattacken und Agoraphobie. Rund 70% der Patienten mit Panikstörungen leiden auch an anderen Erkrankungen (Alkoholabhängigkeit, Phobien, Depression). Rund 28% sind abhängig von Medikamenten. In der Regel erhalten die Betroffenen erst nach sieben Jahren eine Psychotherapie. "Durch eine Frühintervention könnten wir vielen Patienten viel Leid ersparen und dem Beitragszahler der Krankenkassen auch viel Geld. Aus diesem Grund haben wir an einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teilgenommen. Das Ministerium sah dringenden Handlungsbedarf bei der Erforschung der Effektivität von Psychotherapie. Unser Konsortium mit Dresden, Berlin und Greifswald als Leitzentren wurde mit einer Summe von 3,5 Mio. Euro unterstützt. Davon hat Greifswald ca. 400.000 Euro bekommen." Das erklärt Professor Dr. Alfons Hamm Institut für Psychologie, Universität Greifswald.

Auch wenn die Nachuntersuchungen http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24141

Gitti

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Re: Angststörungen
« Antwort #1 am: 06. Februar 2009, 12:11 »
 05.02.2009
   
   Auslösern von Panikattacken auf der Spur

Die Angst zu sterben oder verrückt zu werden, kann eine Panik-Attacke auslösen. Plötzlich kommt es zu Atemnot, Herzrasen, Schweißausbruch oder anderen körperlichen Reaktionen. Sie verschwinden nach etwa 15 Minuten genauso schnell, wie sie ausgelöst wurden. Am Universitätsklinikum Erlangen wird seit September 2008 untersucht, was die Auslöser für die Panik-Attacken sind. Die Vermutung: Patienten mit Panikattacken haben eine starke Empfindlichkeit für CO2-Veränderungen im Gehirn. Jetzt werden betroffene Frauen zwischen 20 und 55 Jahren gesucht, um zu überprüfen, ob die Hypothese stimmt.


Etwa ein bis vier Prozent der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Panikstörung. Eine Panikstörung zeichnet sich durch immer wiederkehrende und unerwartete Panikattacken mit intensiver Angst und körperlichen Angstsymptome aus, die mehrere Male innerhalb eines Monats auftreten. Hinzu kommt die Angst vor weiterer Panikattacken und den möglichen Folgen. Diese so genannte Erwartungsangst kann dazu führen, dass Betroffene beginnen, enge Räume, Menschenansammlungen oder weite Reisen zu vermeiden.

Die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24507

Gitti

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Re: Angststörungen
« Antwort #2 am: 26. März 2009, 15:17 »


http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090326031

Pille für das Vergessen
Verlernen und Umlernen gehen auf Rezeptor zurück


Viele leiden daran, Ängste nicht vergessen zu können
 
San Diego (pte/26.03.2009/13:50) - Angststörungen, Phobien oder posttraumatische Belastungsstörungen könnten auf einen biochemischen Signalweg zurückgehen, den Neurobiologen am Salk Institute for Biological Studies http://www.salk.edu entdeckten. Sie machten einen Rezeptor für den Neurotransmitter Glutamat ausfindig, der an manchen Formen des Lernens beteiligt ist und scheinbar auch für Verlernen und Umlernen eine wichtige Rolle spielt, berichtet das Journal of Neuroscience. Der Mechanismus könnte Ausgangspunkt für ein Medikament zur Behandlung dieser Krankheitsbilder sein.

Die US-Forscher beobachteten dazu das Lernen und Verlernen von genetisch veränderten Mäusen, deren Erbstrang nicht den sogenannten mHluR5-Rezeptor aufwies, den man eine wichtige Rolle im Verhaltenslernen zuschreibt. Sie trainierten den Mutantentieren die Angst vor einem bestimmten Signalton an, indem sie ihnen bei jedem Ertönen einen Elektroschock versetzten. Normale Mäuse verloren einige Zeit nach Aussetzen der Schocks ihre Angst vor dem Ton. Mäuse ohne mHluR5-Rezeptor lernten zwar die Furcht von dem Ton, konnten diese negativen Erfahrung jedoch später nicht wieder loswerden.

Ein zweites Experiment sollte zeigen, ob der fehlende mHluR5-Rezeptor auch die Lernfähigkeit beeinträchtigt. Dazu wurden die Mäuse zunächst geschult, eine Rettungsplattform in einem Labyrinth zu erreichen, das knapp unter einer Wasseroberfläche verlief. Wenngleich es den Mutantenmäusen anfangs gelang, sich die Position der Rettungsinsel zu merken, wurden sie durch Änderungen der Position sichtlich verwirrt. Sie suchten die Plattform weiterhin an ihrem alten Ort, während sich die normalen Artgenossen rasch auf die neuen Bedingungen einstellten.

"Die meisten Studien konzentrieren sich auf das Lernen, doch scheinbar ist der viel weniger untersuchte Prozess des Verlernens genauso wichtig", so Studienleiter Stephen F. Heinemann. Das vergebliche Bemühen, etwas zu verlernen, werde als Merkmal posttraumatischer Störungen vermutet. Es sei wahrscheinlich, dass bei Menschen mit diesem Leiden wie im Experiment der mHluR5-Rezeptor gestört sei. "Falls die Entwicklung eines Medikaments gelingt, das speziell diesen Rezeptor anspricht, könnte das Menschen zum Beispiel dabei helfen, ihre Angsterinnerungen aus dem Krieg zu vergessen", so Heinemann.

Jutta

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Re: Angststörungen
« Antwort #3 am: 27. März 2009, 10:56 »

Die Angst tilgen

Von Joachim Müller-Jung

Strukturformel der beiden Enantiomere von Propranolol

19. Februar 2009 Bei diesem faszinierenden Befund weist man besser zuerst darauf hin, was er nicht, oder jedenfalls noch nicht, bedeutet: Er zeigt nicht, dass man traumatische Erinnerungen mit einer einzigen Pille auslöschen kann, dass sich böse Gedanken im Handstreich eliminieren lassen oder auch nur alte seelische Wunden auf die Schnelle wird heilen können. All das haben der Amsterdamer Psychologe Merel Kindt und ihre Kollegen nicht gezeigt, auch wenn in der Ankündigung ihrer Veröffentlichung in „Nature Neuroscience“ (doi: 10.1038/nn.2271) vom „Auslöschen angstauslösender Erinnerungen“ die Rede ist.

http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E0D6BF91680F64A32B115585BD6835839~ATpl~Ecommon~Scontent.html

hilde

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Angststörungen 1 + 2
« Antwort #4 am: 04. Februar 2010, 12:58 »
Naturheilkundlicher Newsletter der Habichtswald-Klinik Kassel
ISSN 1611-3624
Ausgabe Dezember 2009

Thema:
Angst – die schlimmste Seuche unserer Zeit Teil 1

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Freunde der Habichtswald-Klinik,
hier erscheint nun der 83. naturheilkundliche Newsletter der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik. Ich möchte Ihnen kurz und bündig kleine, leicht umsetzbare Tipps aus der Naturheilkunde an die Hand geben. Nicht immer wird der Tipp für Sie zutreffen, aber vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, für den gerade dieser Tipp die Lösung seines Problems darstellen kann.
Ich habe die Tipps nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ihre Umsetzung ist in der Regel nebenwirkungsarm. Trotzdem kann jemand auch auf die harmloseste Pflanze eine allergische Reaktion entwickeln – um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Tipps können leichte bis mäßige Gesundheitsstörungen oft erstaunlich gut behandelt werden. Bei stärkeren Beschwerden oder bei einer Verschlechterung sollten Sie jedoch nicht zu lange zögern, zum Arzt zu gehen.
„Furcht besiegt mehr Menschen als irgendetwas anderes auf der Welt.“
(Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph)
Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass in den letzten Jahren immer mehr die Angst regiert? Angst vor dem Klimawandel, Angst vor dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems, Angst vor immerNaturheilkundlicher Newsletter der Habichtswald-Klinik Kassel

ISSN 1611-3624


Ausgabe Januar 2010

Thema: Angst – die schlimmste Seuche unserer Zeit Teil 2


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten und Freunde der Habichtswald-Klinik,
hier erscheint nun der 84. naturheilkundliche Newsletter der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik. Ich möchte Ihnen kurz und bündig kleine, leicht umsetzbare Tipps aus der Naturheilkunde an die Hand geben. Nicht immer wird der Tipp für Sie zutreffen, aber vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrer Umgebung, für den gerade dieser Tipp die Lösung seines Problems darstellen kann.
Ich habe die Tipps nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Ihre Umsetzung ist in der Regel nebenwirkungsarm. Trotzdem kann jemand auch auf die harmloseste Pflanze eine allergische Reaktion entwickeln – um nur ein Beispiel zu nennen. Mit den Tipps können leichte bis mäßige Gesundheitsstörungen oft erstaunlich gut behandelt werden. Bei stärkeren Beschwerden oder bei einer Verschlechterung sollten Sie jedoch nicht zu lange zögern, zum Arzt zu gehen.
Im letzten Newsletter berichtete ich bereits über das Thema „Angst“, welches nach meiner Einschätzung im Moment unser Handeln global leitet. Und es wird von Tag zu Tag schlimmer:

Die aktuelle Entwicklung der Angstmache

Nach dem missglückten Terroranschlag auf den Flug 253 der Northwestern Airlines am 25.12.2009 wird der Einsatz von Ganzkörperscannern, auch „Nacktscanner“ genannt, gefordert. Wahrscheinlich wird das bei der momentanen hysterischen Stimmung auch durchkommen, auch wenn es völliger Blödsinn ist. Wenn eine bestimmte diagnostische Maßnahme (sei es medizinisch oder eben kriminalistisch) auch nur irgendeinen minimalen Nutzen hätte, dann könnte man ja unter Risiko-Nutzen-Abwägung darüber diskutieren. Bei den Scannern steht aber erheblichen Bedenken überhaupt kein Nutzen gegenüber – jedenfalls nicht bei der Entdeckung von Sprengstoffen, die damit nämlich nicht geortet werden können.
Was man damit entdecken kann, sind Waffen oder größere Mengen an Sprengstoffen, die unter der Kleidung am Körper getragen werden. Das Attentat am 25.12.2009, welches zur Forderung nach der Einführung der Scanner geführt hat, hätte damit nicht verhindert werden können. In Körperöffnungen oder –höhlen kann man damit auch nicht hineinschauen. Wenn dort also Sprengstoff versteckt wird - jeder „vernünftige“ Terrorist, der weiß, wie ein Scanner arbeitet, wird entsprechend handeln - dann besteht keine Chance, diesen zu entdecken. Der nächste und konsequente Schritt in der Terrorabwehr wären also Rektal- und/oder Vaginaluntersuchungen bei jedem Flugpassagier.

Die Angstmache birgt auch bedenkliche Risiken

Die Risiken des Scanners sind auf der anderen Seite erheblich. Zum einen gibt es ethische Bedenken. Die jetzigen Kontrollen sind bereits teilweise entwürdigend. Wenn jetzt noch alle Passagiere auf Bildschirmen praktisch nackt gesichtet werden, ist das sicherlich nicht jedem angenehm. Werden Röntgenscanner eingesetzt, besteht eine nicht unerhebliche Strahlenbelastung. Wir führen bereits in der Medizin eher zu viele als zu wenige Röntgenuntersuchungen durch. Hier den Fluggast einem zusätzlichen Strahlenrisiko auszusetzen, halte ich für medizinisch äußerst bedenklich.
Meine Forderung: Politiker, die die Einführung der Scanner fordern, sollten sich von einem solchen Scanner ablichten und die Bilder in der Tagesschau zeigen lassen. Es ist schon merkwürdig, dass bisher keines dieser Bilder gezeigt wurde – ich habe jedenfalls noch keines gesehen. Die Zustimmungsrate in der Bevölkerung von über 70% würde dann möglicherweise rasch sinken.

  Möchten Sie, dass solche Bilder von Ihnen entstehen?

Wir können an diesem Beispiel sehr schön sehen, wozu Angst führen kann – nämlich zu einem blinden Aktionismus, der im besten Falle nicht nutzt, im schlimmsten Fall sogar schadet.

Die Angstmache bewirkt negativen Einfluss

Wir kritisieren zu Recht Angst machende und die Prognose verschlechternde Äußerungen in der Schulmedizin:

-   Mit Ihrem Krebs haben Sie höchstens noch ein Jahr zu leben!
-   Mit Ihrem schlechten Cholesterinspiegel werden Sie einen Herzinfarkt bekommen!
-   Mit Ihrem hohen Blutdruck ist ein Schlaganfall unvermeidlich!

Selbst wenn an diesen Aussagen etwas dran, das Risiko tatsächlich hoch und die Prognose wirklich schlecht ist, sollten sich Ärzte zu solchen Aussagen nicht hinreißen lassen, da sie die Einstellungen des Patienten im Sinne einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung negativ beeinflussen.
Auch in der Naturheilkunde wird oft mit Angst gearbeitet. Immer wieder höre ich von Patienten, dass sie mit bestimmten Untersuchungen auf eine bestimmte Schiene geführt wurden, von der sie – es gibt doch schwarz auf weiß „objektive“ Untersuchungsergebnisse – kaum wieder herunterkommen und nicht selten neurotisch fixiert werden.

Die Angstmache –nicht immer so ganz uneigennützig

Es kommt immer wieder vor, dass Patienten mir aufgeregt berichten, dass sie an einer EBV-Infektion leiden und man unbedingt etwas tun müsse. Wenn ich dann frage, worauf sich diese Diagnose stützt, erfahre ich, dass der Arzt oder Heilpraktiker EBV im Blut nachgewiesen habe und dass diese EBV-Infektion die Beschwerden verursache (z. B. Erschöpfung, Depression, Bluthochdruck, Darmbeschwerden – eigentlich alles). Oftmals sind daraufhin aufwändige und teure Therapien begonnen worden (z. B. umfangreiche Ausleitungen, Infusionen u.v.m.). Wenn ich mir dann den Laborbefund zeigen lasse, so muss ich feststellen, dass meist nur die IgG-Antikörper erhöht sind. Ich benötige oft viel Zeit für die Erklärung, dass aus diesem Befund keine Krankheit, geschweige denn eine Therapie abgeleitet werden kann. Die bedauernswerten Patienten sind bestenfalls einem naiven Therapeuten aufgesessen, der die Laborwerte nicht zu interpretieren vermag, schlimmstenfalls handelt es sich um einen betrügerischen Abzocker, der aus einem auffälligen, aber bedeutungslosen Laborwert und subjektiven Symptomen eine Krankheit konstruiert, für die er dem Patienten dann eine ebenso teure wie unnötige Therapie andreht.

       EBV – so sieht das Virus aus

Darum hier einige Fakten zur Aufklärung:

-   EBV steht für Epstein-Barr-Virus, der zur Klasse der Herpes-Viren gehört.
-   Herpes-Viren haben die Eigenschaft, dass sie auch nach einer überwundenen Infektion im Körper verbleiben – und zwar praktisch immer und lebenslang.
-   Der Körper bildet bei der Infektion zunächst IgM-Antikörper gegen EBV, später auch IgG-Antikörper, während die IgM-Antikörper wieder verschwinden.
-   IgM-Antikörper sprechen für eine akute Infektion (oder ein Wiederaufflackern, wenn das Immunsystem geschwächt wird).
-   IgG-Antikörper sprechen für eine überwundene Infektion und haben keinerlei Krankheitswert!
-   98% aller Deutschen, die älter als 40 Jahre sind, weisen solche IgG-Antikörper gegen EBV auf.


Aufklärung kontra Angstmache

So weit die Fakten. Wenn also bei Ihnen EBV-IgG-Antikörper festgestellt werden (was bei nahezu allen älteren Erwachsenen möglich ist), würden Sie diese dann mit Ihren aktuellen Beschwerden in einen Zusammenhang bringen? Ich könnte genauso gut Masern-Antikörper bei Ihnen bestimmen. Auch hier haben fast alle Erwachsenen einen entsprechenden IgG-Antikörper-Titer. Würden Sie glauben, dass Ihre Krankheit daher durch Masern verursacht wird?
Es gibt allerdings eine Erkrankung, die mit EBV zusammenhängen kann, nämlich das CFS (Chronic fatigue syndrome oder chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom). Das CFS beschreibt eine mindestens 6 Monate anhaltende Erschöpfung, welche zu einer deutlichen Einschränkung der bisherigen Aktivitäten geführt hat und bei der andere Ursachen für die Erschöpfung ausgeschlossen wurden. Das CFS tritt häufig direkt nach einer Infektion auf, wobei diese auch eine EBV-Infektion sein kann. Beim CFS müssen außerdem von den folgenden 8 Nebenkriterien noch mindestens 4 erfüllt sein:
•   Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses oder der Konzentration
•   Halsentzündung
•   Schmerzhafte Hals- oder Achsellymphknoten
•   Muskelschmerzen
•   Gelenkschmerzen
•   Kopfschmerzen
•   Schlafstörungen
•   Unwohlsein nach körperlicher Anstrengung.
Die genaue Ursache von CFS ist noch ungeklärt, die Infektion ist aber lediglich der Auslöser, nicht die Ursache. Vermutet wird eine durch die Infektion ausgelöste Reaktion des Immunsystems, welches dann aber aus irgendwelchen Gründen nicht wieder herunterreguliert wird, sondern weiter aktiviert bleibt, was natürlich Energie kostet.

Die Therapie (eine anerkannt wirksame Therapie ist bei CFS derzeit nicht bekannt) richtet sich dann nicht gegen EBV, sondern sollte der Modulation des Immunsystems dienen. Schulmedizinisch werden versuchsweise Immunglobuline oder Kortison gegeben, komplementärmedizinisch scheint der Nachweis und die Behandlung von Nährstoffmangelzuständen erfolgversprechend zu sein.
Achtung: lassen Sie sich durch die Angstmache nicht zu sehr verunsichern!
Also nochmals: Die Untersuchung von Antikörpern gegen Krankheitserreger (insbesondere der IgG-Antikörper, die lediglich eine überwundene Infektion anzeigen) ist genauso hilfreich wie das Screening von Tumormarkern, über die ich in den Newslettern Mai und Juli 2099 berichtete – nämlich gar nicht. Solche Antikörper haben nur dann Bedeutung, wenn der Verdacht auf eine akute oder wieder aufgeflammte Infektion besteht – nicht bei chronischen Zuständen.
Wir Naturheilkundler rühmen uns ja, besonders ganzheitlich zu denken und zu handeln. In vielen Bereichen sehe ich aber leider dieselbe rein an Symptomen orientierte Therapie wie in der so genannten Schulmedizin. Wir wollen keine Laborwerte, sondern kranke Menschen behandeln! Wir wollen uns auch nicht verrückt machen lassen von Laborwerten, die keinerlei therapeutische Konsequenz haben! Und wir sollten uns vor allen Dingen nicht unnötig ängstigen und zu falschen teuren therapeutischen Schnellschüssen verleiten lassen!
Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.html
Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps:
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/
Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturlheilkundlicher_Newsletter.html

Sie möchten wieder fit für den Alltag werden? Profitieren Sie von unserem speziellen Gesundheitsangebot für Selbstzahler, Privatversicherte und Beihilfeberechtigte. Oder nutzen sie unsere speziellen Angebote bei Bauchbeschwerden, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder einer koronaren Herzkrankheit.
Zu allen Angeboten der Inneren Abteilung für Selbstzahler ohne Kostenübernahme eines offiziellen Kostenträgers für einen stationären Aufenthalt (z. B. Beihilfe und/oder PKV oder andere Kostenträger) bieten wir zusätzlich äußerst attraktive Rabatte.
Wir behandeln keine Krankheiten, wir behandeln Menschen
Zum Schluss noch ein Hinweis:

Das im letzten Newsletter angekündigte Phytotherapie-Seminar am 28.02.2010 muss leider
wegen Erkrankung von Herrn Prof. Dr. Schilcher ausfallen.


Vorträge von Herrn Dr. Schmiedel im Februar 2010:

Donnerstag 16.00-17.30 Uhr im Hörsaal „Parkblick“

04.02.2010   „Wieder beweglich werden – schulmedizinische und naturheilkundliche
Therapie der Arthrose“
11.02.2010   „Cholesterin – 99 verblüffende Tatsachen“
18.02.2010   „Wenn die Welt ihren Bezug verliert – Demenz durch Alzheimer und
Arteriosklerose“
25.02.2010   „Verdauung – 99 verblüffende Tatsachen“


Vorträge der Inneren Abteilung im Februar 2010:

Freitag 11.00-11.30 Uhr im Hörsaal „Parkblick“

Achtung Raumänderung:
05.02.2010   „Aquarell – eine Maltechnik zur Entdeckung eigener kreativer Möglichkeiten“
      Referentin: Frau Marina Lange
      Kreativraum (Erdgeschoss Alte Villa)
12.02.2010   „Fit und gesund mit Vitalstoffen“
      Referent: Herr Dr. Volker Schmiedel
19.02.2010   „Stress und Stressbewältigung“
      Referentin: Frau Nelli Bukmaier
26.02.2010   „Quellen seelischer Gesundheit, innerer Stärke und Heilung“   
      Referentin: Frau Anna Wilpert



hilde

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Angststörungen
« Antwort #5 am: 30. Juli 2010, 17:11 »
+ Generation Zukunftsangst
Montag, 2. August 2010: 18.20 - 18.50 Uhr, WDR Fernsehen Angsterkrankungen wie Blackout, Atemnot, Herzrasen und Panikattacken nehmen zu. Psychologen und Psychotherapeuten berichten von einem Ansturm der 20 bis 30-Jährigen auf ihre Praxen. Dr. Michael Feld vermittelt ihnen ganzheitliches Körperwissen und bestärkt sie im eigenen Weg heraus aus der Angst.
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/10/08/02_1820_w.php5

+ Zwischen Angst und Aggression - Islamophobie in Deutschland?
Sonntag, 8. August 2010, ab 8.30 Uhr, WDR 3 / ab 22.35 Uhr, WDR 5 Ist Islamophobie ein neues gesellschaftliches Phänomen oder ein Kampfbegriff? Worauf gründet die Angst vor dem Islam und die Ablehnung von Muslimen, wie äußert sie sich im Alltag? Und wo verläuft die Grenze zu berechtigter Kritik? Muslime, Wissenschaftler und politische Aktivisten berichten, streiten, klären auf.
http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/radio/10/08/08_0830_3.php5


Richi

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Angsterkrankungen
« Antwort #6 am: 02. August 2010, 19:36 »
Unser Thema in der Servicezeit: Gesundheit vom 2. August 2010 war:

   Generation Zukunftsangst - Dr. Michael Feld spezial

Dr. Michael Feld nimmt sich die Zeit, die der Hausarzt nicht mehr hat. Er möchte den Patienten wieder mehr Selbstwahrnehmung, Eigenverantwortung und Problemlösungskapazität zutrauen, als das im täglichen Medizinbetrieb der Fall ist. Der Allgemeinmediziner begleitet, erklärt und setzt Menschen in die Lage, sich selber zu helfen. In der Reportage der Servicezeit: Gesundheit traf er drei junge Frauen, die alle unter einer Angsterkrankung leiden. Katja Z. hat solche Magenprobleme, dass sie keinen Bissen mehr hinunter bekommt, Anika S. erlebt in Prüfungssituationen regelmäßig einen kompletten Blackout und bei Mike T. treten plötzlich Panikattacken mit Todesangst auf. Alle drei Frauen machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Dr. Michael Feld vermittelte ihnen ganzheitliches Körperwissen und bestärkte sie im eigenen Weg heraus aus der Angst.

 
   * Generation Zukunftsangst - Dr. Michael Feld spezial
     http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2010/0802/00_generation_zukunftsangst_dr_feld_spezial.jsp

Geri

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Wenn das Leben Angst macht
« Antwort #7 am: 15. Oktober 2012, 19:59 »



Wenn das Leben Angst macht - ANHANG

Eine neue Broschüre soll das Bewusstsein für die zu selten erkannte Erkrankung "Generalisierte Angststörung" und ihre Behandlungsmöglichkeiten stärken

ANHANG zu OTS - Broschüre: Wenn das Leben Angst macht

PDF herunterladen OTS0073 5 CI 0760 PFI0001
Mo., 15. Okt. 2012


Wien (OTS) - Die Generalisierte Angststörung (engl. General Anxiety
Disorder [GAD]) stellt die häufigste psychische Erkrankung in der
allgemeinmedizinischen Praxis dar.(1) Trotzdem ist sie in der
Bevölkerung noch zu wenig bekannt: Weniger als 40% der Patienten
begeben sich im ersten Jahr nach Krankheitsbeginn in Behandlung. Auch
die Diagnosestellung verläuft nicht immer optimal: Im Durchschnitt
leiden GAD-Patienten 5-10 Jahre an verschiedenen psychischen und
körperlichen Symptomen, bis sie korrekt diagnostiziert werden.(2),(3)
Um das Bewusstsein für diese Erkrankung zu fördern, hat Pfizer nun
die Broschüre "Wenn das Leben Angst macht" entwickelt.

Angst ist ein fester Bestandteil unseres Lebens und bis zu einem
gewissen Grad absolut normal. Wenn Angst ohne entsprechende Bedrohung
und unverhältnismäßig oder überschießend auftritt, kann sie
allerdings zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und des
sozialen Lebens führen. In solchen Fällen spricht man von krankhafter
Angst oder einer Angststörung. Angststörungen gehören zu den
häufigsten psychischen Erkrankungen in der Allgemeinbevölkerung. Etwa
15% der Menschen erkranken irgendwann im Laufe ihres Lebens an einer
Angststörung. Besonders häufig treten Agoraphobien (Angst vor weiten
Plätzen oder bestimmten Orten), Klaustrophobien (Angst vor engen,
geschlossenen Räumen), soziale Phobien (übersteigerte Angst in
zwischenmenschlichen Situationen), Panikstörungen oder eine
Generalisierte Angststörung (GAD) auf. Letztere beeinflusst den
Lebensalltag der Betroffenen besonders stark, da die damit
verbundenen Ängste und Sorgen nicht durch eine spezifische Situation
ausgelöst werden, sondern mehr oder weniger immer präsent sind.
Generalisierte Angststörung: Wenn alles Angst macht

Der Krankheitsbeginn der Generalisierten Angststörung wird teils
vor dem 20. Lebensjahr und teils zwischen dem 30.-35. Lebensjahr
vermutet. Für Betroffene erscheint die Welt ständig bedrohlich und
voller Risiken. Sie werden von übermäßig starken Ängsten, Sorgen und
vielfach negativen Gedanken belastet, die nur schwer kontrollierbar
sind und sich auf unterschiedlichste Ereignisse oder Tätigkeiten
beziehen. Diese Ängste treten über einen Zeitraum von mindestens 6
Monaten auf und verfolgen die Betroffenen oft bis in den Schlaf. Die
Folgen sind Schlafstörungen, Herzrasen, Zittern, Schwindel,
Nervosität, Verdauungsstörungen oder Kopfschmerzen. Darüber hinaus
wird eine Generalisierte Angststörung häufig von anderen
Angststörungen und psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel einer
Depression, begleitet.
Fehldiagnosen belasten das Gesundheitssystem

Diese komplexe Symptomatik führt dazu, dass die Generalisierte
Angststörung oft erst sehr spät als solche erkannt wird. Denn viele
Betroffene suchen den Arzt nicht mit dem Hauptsymptom der Angst,
sondern aufgrund von körperlichen oder anderen psychischen
Beschwerden auf, hinter denen sich die GAD versteckt. Die
vordergründigen Symptome werden dann zwar behandelt, führen in den
meisten Fällen jedoch nicht zur vollkommenen Genesung. Die Folge:
Patienten mit einer GAD nehmen das Gesundheitssystem weitaus häufiger
in Anspruch als Patienten ohne GAD.(4)
Früherkennung als essentieller Schritt

Für ein erfolgreiches Management der GAD ist neben einer
medikamentösen oder verhaltenstherapeutischen Therapie auch die
Früherkennung wesentlich. Aus diesem Grund hat Pfizer aktuell die
Broschüre "Wenn das Leben Angst macht" entwickelt. Diese klärt über
Angst und Angststörungen, typische Mechanismen, ihre Häufigkeiten in
der Bevölkerung, deren Krankheitsverlauf und die verfügbaren
Behandlungsmöglichkeiten auf. Damit soll das Bewusstsein für
Angststörungen in der Bevölkerung und zeitgleich auch die
rechtzeitige Diagnose und adäquate Behandlung der Generalisierten
Angststörung unterstützt werden.

Die Broschüre "Wenn das Leben Angst macht" kann kostenlos auf
www.pfizer.at, unter be-informed@pfizer.com oder unter der
Telefonnummer +43 1 521 15 584 bestellt werden.

Bitte unterstützen Sie uns bei der Aufklärung!
Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt

Pfizer erforscht und entwickelt moderne Arzneimittel für alle
Lebensphasen von Mensch und Tier. Mit einem der höchsten
Forschungsetats der Branche setzt Pfizer, mit Hauptsitz in New York,
neue Standards in verschiedenen Therapiegebieten wie beispielsweise
Entzündungskrankheiten, Krebs, Schmerz oder bei Impfstoffen. Weltweit
arbeiten bei Pfizer rund 100.000 Mitarbeiter daran, Krankheiten zu
heilen, zu lindern oder vorzubeugen. Pfizer ist in über 80 Ländern
mit Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen
Umsatz von rund 67,4 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei Geschäftsfelder:
Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte sowie
Tiergesundheit. Das Produktportfolio umfasst innovative
Originalpräparate und patentfreie Produkte einschließlich Generika.
Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger Partner der
medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um mehr über
unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf www.pfizer.at.

(1) Wancata J et al. J Neurol Neurochir Psychiatr 2011;12:332-335
(2) Kessler Rc, et al. Am J Psychiatry 1998; 155:62-9
(3) Ballenger J, et al. J Clin Psychiatry 2001;62(Suppl 11):53-8
(4) Wittchen HU et al. J Clin Psychiatry 2002;63(Suppl.8):24-34.

admin

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Krank vor Angst? So entkommen Sie den Fängen der Furcht.
« Antwort #8 am: 06. November 2015, 00:14 »


Krank vor Angst?

So entkommen Sie den Fängen der Furcht

Wien (OTS) - Von der leichten Spinnenphobie bis hin zur schweren Panikstörung: Angst hat viele verschiedene Gesichter. Diese sind allerdings oft maskiert: So kann hinter Anspannung und Unruhe, hinter Gefühlen der Beklemmung, hinter Atemnot, Herzstolpern und Schweißausbrüchen eine schwere Angststörung stecken, die den Opfern das Leben zur Hölle macht. "Die Angst wird immer größer, sie wächst gleichsam zu einem Monster heran", warnt der Psychiater Dr. Peter Berger, Leiter der Panikambulanz am AKH in Wien. Die Angst vor der Angst mündet schließlich in ein Vermeidungsverhalten und treibt die Betroffenen in einen Teufelskreis: Man isoliert sich zunehmend, der Aktionsradius wird immer kleiner, die Not immer größer. Suchterkrankungen, Schlafstörungen und Depressionen zählen zu den möglichen Folgen einer nicht erkannten Angststörung. In MEDIZIN populär erläutern Experten, woran man krankhafte von normalen Ängsten unterscheidet. Und wie man schließlich den Fängen der Furcht entkommt.

Außerdem in der aktuellen Ausgabe:

Mehr Kraft für den Rücken

Das Kreuz mit dem Kreuz kennt nahezu jeder: Rückenschmerzen sind weit verbreitet und außerdem das häufigste Leiden von Patienten mit chronischen Schmerzen. Ein Sportmediziner erklärt, was hinter den Beschwerden stecken kann und wie man sie mit gezielter Bewegung in den Griff bekommt.

Köstlich und kerngesund

Sesam-, Chia- und Mohnsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne: Samen und Kerne sind köstliche Allrounder in der Küche und obendrein sehr gesund. Dafür sorgt ein Mix aus essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen sowie ein hoher Ballaststoffanteil.

Die aktuelle Ausgabe von MEDIZIN populär erscheint am 2. November 2015.
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Angststörungen: Neue Patienteninformation
« Antwort #9 am: 07. November 2015, 23:44 »




Neue Patienteninformation über Angst

Freitag, 6. November 2015

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat eine Kurzinfor­mation zum Thema Angst veröffentlicht. Die Publikation ist Teil der Reihe „Kurzinfor­mationen für Patienten (KiP)“, die das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK) entwickelt.

Mediziner sprechen von einer Angststörung, wenn Sorgen und Ängste überhand­neh­men. Laut ÄZQ macht etwa ein Viertel aller Menschen einmal im Leben eine solche seelische Erkrankung durch. Dadurch können Lebensqualität und Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigt werden. Folgen können zum Beispiel sein: Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Depressionen sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch.

Die Patienteninformation gibt Auskunft über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Angststörungen. Zudem ....... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64728


http://www.patienten-information.de/mdb/downloads/kip/psychische-erkrankungen/angststoerungen-kip.pdf


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"Angst - normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?"
« Antwort #10 am: 11. November 2015, 00:36 »



Angst gehört zum Leben. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Es schützt uns in manchen Situationen und kann sogar lebensrettend sein. Bei einer Angststörung dagegen handelt es sich nicht um Angst vor einer echten Bedrohung. Wer davon betroffen ist, hat übersteigerte Angst oder fürchtet sich vor Dingen oder Situationen, die andere Menschen normal finden.


Durch die Angststörung können Lebensqualität und Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigt werden. Folgen können zum Beispiel sein: Meiden der angstauslösenden Situation und damit Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Depressionen sowie Alkohol- oder Drogenmissbrauch. Angststörungen können gut behandelt werden, hierzu eignen sich Medikamente oder Psychotherapie.

In der Kurzinformation "Angst - normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?" erfahren Sie mehr über normale und krankhafte Angst .... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=46844