Autor Thema: Auch das noch .........  (Gelesen 3714 mal)

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Tanja

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Auch das noch .........
« am: 30. Januar 2009, 21:02 »
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090130030

   pte090130030
   Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

   Männer riechen nach Käse, Frauen nach Zwiebel
   Auf der Suche nach geschlechtsspezifischen Deodorants

   London/Genf (pte/30.01.2009/16:47) - Kleine Mädchen mögen zwar im Song
   nach "Sugar and Spice" duften, in Wirklichkeit haftet ihnen allerdings
   der Geruch von Zwiebeln an. Das haben Forscher des schweizerischen
   Unternehmens Firmenich http://www.firmenich.com festgestellt. Der
   Achselschweiß von Männern hingegen scheint aromamäßig eher beim Käse
   angesiedelt zu sein, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin New
   Scientist Online.

   Die relativ klein angelegte Studie an 24 Männern und 25 Frauen nach dem
   Saunabesuch bzw. nach dem Training am Fahrrad zeigte dieses Ergebnis
   deutlich. Das Forscherteam um Christian Starkenmann, Experten für
   Geruchs- und Aromastoffe, konnte unter den Achselhöhlen von Frauen einen
   relativ hohen Gehalt einer schwefeligen aber geruchslosen Flüssigkeit
   ausmachen. Im Vergleich zu den Männern lag das Verhältnis fünf Milligramm
   zu 0,5 Milligramm. Im Labortest wurde diese Flüssigkeit mit Bakterien,
   die in dieser Körperregion häufig vorkommen zusammengemischt. Das
   Ergebnis war ein Thiol, dessen Geruch dem von Zwiebel entsprach.

   "Je mehr vom schwefeligen Vorprodukt wir den Bakterien zusetzten, desto
   schlimmer wurde der Geruch", so Starkenmann. Bakterielle Enzyme verändern
   den sonst geruchlosen Stoff in Gestank. Bei den Männern hingegen fanden
   die Forscher einen relativ hohen Gehalt einer geruchslosen Fettsäure, die
   mit den Bakterien vermischt einen käsigen Geruch ergaben. Einer Expertise
   unabhängiger Geruchsforschern zufolge, wurde der Zwiebelgeruch als
   deutlich unangenehmer beschrieben als der käsige.

   Mit der Untersuchung wollen die Schweizer Forscher eine neue Generation
   von Deodorants entwickeln. "Man könnte entweder die Inhibitoren
   neutralisieren oder die bakteriellen Enzyme blockieren, die den Gestank
   erzeugen", zeigt sich der Wissenschaftler überzeugt. Auf Zustimmung
   stoßen die Schweizer Untersuchungen aber nicht überall. Geruchsexperte
   Tim Jacob von der University of Cardiff http://www.cf.ac.uk meint, dass
   die geschlechtsspezifischen Unterschiede nicht der Schlüsselfaktor sind.
   Die Geruchskomponenenten, die bei den Schweizerinnen und Schweizern
   gefunden wurden, könnten regionalspezifisch sein. "Andere Faktoren sind
   auch die Ernährung, mit welchen Seifen man sich wäscht und welchen
   genetischen Hintergrund jemand hat", so Jacob. (Ende)

Edi

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Geiz ist geil, auch in der Medizin, Arzt + Kabarettist
« Antwort #1 am: 22. Juni 2011, 20:26 »

21. Juni 2011

NebenWirkungen - Medizin im Sonderangebot
Dr. Ronny Teutscher?

Kranksein ist teuer. Billigmedizin ist das Schlagwort des 21. Jahrhunderts, um sie für alle leistbar zu machen.

Seit Jahrtausenden werden die Menschen von Sonderangeboten magisch angezogen, wie vom Mond, vom Feuer oder von Dingen, von denen sie eigentlich die Finger lassen sollten (Atome, geklonte Schafe und Glücksspielautomaten). Letztlich entscheidet immer der Preis, ob sich Konsumenten für ein Produkt entscheiden. Diese niederen Instinkte, die auf das Schnäppchen-Gen zurückzuführen sind, werden in der Medizin jedoch viel zu wenig angesprochen. Im Gegenteil: Die Patienten wehren sich dagegen, ein billigeres Generikum verschrieben zu bekommen. Da läuft etwas falsch.

Um das Gesundheitswesen weiterhin finanzieren zu können, muss daher das Geiz- und Gier-Verhalten unserer Patienten etwas angekurbelt werden. Wenn der Landeshauptmann das rote Band einer neuen Klink durchschneidet, so sollten sich hinter ihm bereits die Massen, in Erwartung der besten Eröffnungsangebote, drängen. Wühltische mit Bandagen, Salben und billigen Jungärzten warten auf die Käufer. So lässt sich mit einfachen Mitteln das Gesundheitsbewusstsein beeindruckend verbessern.

Man kann auch wenig tricksen: Wir kennen alle die boomenden Geschäfte, wo bereits bei der Eröffnung im Schaufenster große Aufkleber mit dem Hinweis „wir schließen“ und entsprechend großzügige „Abverkaufspreise“ zu sehen sind. Ein dauerhaft am AKH angebrachtes Transparent „Wir sperren zu – nur noch zwei Wochen!!“ lockt Schnäppchenjäger aus Nah und Fern an, um sich die letzten freien Spitalsbetten zu schnappen. Die Bestpreis-Garantie sorgt dafür, dass man seinen entfernten Wurmfortsatz wieder zurückbekommt, so die Operation in einem anderen Krankenhaus günstiger gewesen wäre. Zudem werden die Haushalte regelmäßig mit Werbefoldern zu Aktionsangeboten bei CT-Untersuchungen, Hüftprothesen-Rabatte (die Dritte ist gratis!) und Gruppenreisen zu Gallenblasenoperationen nach Thailand versorgt.

Übrig gebliebene Impfungen werden vor Erreichen des Ablaufdatums in den „Wahnsinns-Impf-Wochen“ zu Schleuderpreisen verhökert; um nur 10,– Euro monatlich kann man seinen Arzt so oft anrufen, wie man möchte (bei einer Bindung von zehn Jahren). Und ein spezieller Abendtarif sorgt dafür, dass man zwischen 17.00 und 18.00 Uhr noch in der Happy-Hour eine Koloskopie zum halben Preis bekommt (oder man kommt zu zweit und bezahlt nur einmal). So geil kann der Geiz sein.

Ärzte Woche 25 /2011
© 2011 Springer-Verlag GmbH, Impressum

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http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/kolumne-nebenwirkungen/?full=22777

Evi

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Frauen fehlen länger, Männer schlucken mehr Pillen
« Antwort #2 am: 26. Juli 2011, 00:21 »
25.07.2011

 http://www.journalmed.de/newsview.php?id=34810
   
   Frauen fehlen länger, Männer schlucken mehr Pillen

Frauen fehlen länger bei der Arbeit, Männer schlucken dagegen mehr Medikamente: Der «kleine Unterschied» zwischen den Geschlechtern zeigt sich auch bei der Gesundheit. Das geht aus dem am Montag in Hamburg veröffentlichten Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Der Report stützt sich auf die Daten von 3,51 Millionen Berufstätigen und Arbeitslosengeld-I-Empfängern, die bei der TK versichert sind.

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Im Job fehlten Frauen demnach nicht nur länger, sondern auch öfter. So waren weibliche Beschäftigte in Deutschland im Jahr 2010 im Schnitt 13,6 Tage krankgeschrieben, ihre männlichen Kollegen nur 11,3 Tage. Und Frauen waren dem Report zufolge auch 23 Prozent häufiger krankgeschrieben als Männer. «Regional sind die Fehlzeiten sehr unterschiedlich», hieß es. Die Frauen in Hamburg fehlten durchschnittlich an 15 Tagen, ihre männlichen Kollegen an 12. Und in Berlin kamen die weiblichen Beschäftigten sogar auf knapp 16 Tage.

Bei den Medikamenten dagegen haben die Männer inzwischen die Nase vorn. «Für 175 Tage erhielt jeder Hamburger 2010 Medikamente verschrieben (bundesweit 184), bei den Hamburgerinnen waren es Verordnungen für "nur" 171 Tage.» Damit wird fast jeden zweiten Tag ein Arzneimittel genommen. Während Frauen etwa neun Prozent - bundesweit sogar 16 Prozent - weniger Medikamente bekommen als vor zehn Jahren, sei der Arzneischrank der Männer im selben Zeitraum um knapp 35 Prozent (bundesweit fast 30 Prozent) voller geworden.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2011, 00:21 von Evi »