Autor Thema: Nachsorge  (Gelesen 4766 mal)

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christina62

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Nachsorge
« am: 13. Mai 2007, 19:36 »
Nachsorge


Da für die meisten Patientinnen bei Gebärmutterhalskrebs gute Heilungsaussichten bestehen, ist eine Nachsorge mit Nachuntersuchungen sehr wichtig. Sie dienen einerseits dazu, eventuell neu auftretende Tumore rasch zu entdecken, andererseits um die Neben- und Nachwirkungen der Behandlung zu reduzieren. Außerdem tritt bei etwa vier Prozent aller Patientinnen Brustkrebs auf. Durch Nach- und Selbstuntersuchungen kann dieser Krebs frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden.
Wenn Gebärmutterhalskrebs erneut auftritt, so ist das bei drei Viertel aller davon betroffenen Patientinnen innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Behandlung der Fall. Daher finden in diesem Zeitraum Nachuntersuchungen besonders häufig statt. Die genaue Vorgehensweise kann je nach Krankenhaus leicht variieren.
Die Nachuntersuchungen beinhalten:
Untersuchungen durch den behandelnden Arzt im Abstand von etwa drei Monaten in den ersten beiden Jahren, danach halbjährlich. Bei der Untersuchung werden Unterbauch und Scheide abgetastet und die Scheide mit einer Lupe untersucht (Kolposkopie). Es ist wichtig, den Arzt über auftretende Beschwerden oder Schmerzen zu informieren, damit er geeignete Maßnahmen zur Beseitigung treffen kann.
Ultraschalluntersuchung der Nieren ungefähr alle sechs Monate. Später kann die Untersuchung auf einmal im Jahr reduziert werden.

http://lexikon.lobner-it.at/content/7ca259bcc1d53ed88ccd536dcb6b90fb

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