Autor Thema: Krebs nicht bekommen - Krebs besiegen ............  (Gelesen 7246 mal)

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Dietmar E.

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Krebs nicht bekommen - Krebs besiegen ............
« am: 15. Februar 2009, 23:38 »

Keinerlei Zucker
keinerlei Weißmehl
keinerlei Milch
...........
.....

Manche mögen’s süß

Wissenschaftler aus Leipzig schauen Krebszellen beim "Fressen" zu. Dabei wenden sie sich einem Ansatz zu, der mehr als 80 Jahre alt ist. Der Biochemiker Otto Heinrich Warburg hatte damals die Hypothese aufgestellt, dass Krebszellen Süßes mögen.

Forscher der Universität Leipzig sind dem Stoffwechsel von Krebszellen auf der Spur. Ein Team um Professor Gerd Birkenmeier verfolgt dabei die sogenannte Warburg-These. Der Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg hatte schon in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts die Ansicht vertreten, dass Krebszellen sich anders als gesunde Zellen ernähren und damit auch einen anderen Stoffwechsel haben. Der Arzt und Biochemiker Warburg hatte ungewöhnlich hohe Milchsäureanteile in Krebszellen beobachtet. Da Milchsäure durch Vergärung entsteht, stellte Warburg die Hypothese auf, dass Krebszellen zu ihrem Wachstum gar keinen Sauerstoff benötigen, sondern die Energie aus vergärter Glukose (Traubenzucker) gewinnen. Diese wird durch Stoffwechselprozesse aus Kohlenhydraten gebildet, die wir mit der Nahrung aufnehmen.

Lange Zeit konnte diese Hypothese weder bestätigt noch widerlegt werden. In den letzten Jahren mehren sich jedoch Hinweise, dass die Theorie stimmen könnte. Jenaer Wissenschaftlern ist vor einigen Jahren ein Nachweis gelungen und auch die Leipziger Forscher haben eine interessante Entdeckung gemacht.
Sie fanden nun heraus, dass die kranken Zellen den Traubenzucker vor allem aus industriell hergestelltem Zucker beziehen.
Schnell aufschließbare Kohlenhydrate wie Zucker spielten in der Entwicklungsgeschichte des Menschen lange Zeit kaum eine Rolle. Das änderte sich erst mit der industriellen Herstellung seit dem 19. Jahrhundert.
Unsere nahen Verwandten, die Affen, erkranken nur ganz selten an Krebs. Wissenschaftler vermuten, dass das an deren kohlenhydratarmer Ernährung liegt.

Auch wird beispielsweise der Herzmuskel von Affen – aber auch der von Menschen – fast nie von Krebs befallen, weil es dort keinen Zuckerstoffwechsel gibt.
Deshalb lautet Birkenmeiers Fazit: Eine vermehrte Kohlenhydrateinlagerung bedeutet ein massives Wachstum an Krebszellen. Und das passiert den Forschern zufolge nicht nur in der Prostata, sondern beispielsweise auch bei Brustkrebszellen. Um den Ausbruch oder die Verschlimmerung von Krebs zu vermeiden, wird daher eine zuckerarme Ernährung empfohlen.

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/5760804-hintergrund-5760063.html

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

admin

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Re: Krebs nicht bekommen - Krebs besiegen ............
« Antwort #1 am: 16. Februar 2009, 00:07 »

Gemeinsam gegen den Zucker .........

Ein paar "entliehene" Forumsbeiträge ......


........... Wir besorgten uns Literatur:

Krebszellen mögen keine Himbeeren
(Prof. Dr. med. Richard Béliveau und Dr. med. Denis Gingras). Dieses Buch präsentiert die aufsehenerregenden Erkenntnisse zweier Molekularmediziner, die auf biochemischer Ebene den genauen Zusammenhang zwsichen Ernährung und Krebs erforscht haben.

Das Anti-Krebs-Buch von Dr. David Servan-Schreiber - Vorbeugen und Nachsorgen mit natürlichen Mitteln. Ein Handbuch für Präventivmedizin.

Und jetzt zu Deiner Frage: "zuckerarme Ernährung", wie könnte die denn in der Praxis aussehen:

Das geht ganz einfach. In unserem Haushalt gibt es keinen Zucker mehr - trotz Enkelkindern. Wir ersetzen Zucker durch Agavensyrup. Niemand merkt es. Es gibt kein Weizenmehl mehr in unserem Haushalt. Es wird durch Dinkelmehl ersetzt. Niemand klagt. Auch über das übliche Salz haben wir nachgedacht. Wir haben es durch Ursalz ersetzt und durch Meersalz. Unsere Ernährung haben wir umgestellt. Asiatische und indische Küche - jedesmal ein Erlebnis. Spass pur - trotz der Krankheit. Vorteil: Gewichtabnahme - die fällig war - ohne zu leiden oder zu hungern. Bei meinem Mann 6 kg (trotz DHB) und ich freue mich über 5 kg weniger.

Empfehlenswert ist dann auch noch unbedingt das Buch:
Ein Ratgeber zum Prostatskrebs - Die Anleitung für den selbstbestimmten Patienten von Dr. med. Stephen B. Strum und Donna Pogliano.


"Mädchen von heute ziehen Hosen an, um wie Jungens auszusehen und durchsichtige Blusen, um zu beweisen, dass sie keine sind"
(Heinz Drache)

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Wenn Deine Frau für grünen Tee plädiert, wird ihr die Idee, die Ernährung umzustellen, sicher gut gefallen. Herzliche Grüße - sind für Tipps - auch telefonisch - gerne bereit.
Übrigens - wir essen jeden Abend ein Stück Schokolade - wirklich - ein Stück: Marke VIVANI (aus dem Bio-Laden) Edel Bitter - Ecuador Chili - 70% Cacao. Köstlich - langsam auf der Zunge zergehen lassen. Reicht - herrlich !!! Es schmeckt nicht besser dadurch, dass Du mehr davon isst. :-)

"Es ist nicht genug, es zu wissen; man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug, es zu wollen; man muss es auch tun"
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Hallo habe im KH die Zeitschrift Welt der Wunder 09/08 gelesen und bin dabei auf einen Artikel gestossen wobei es um Gene und Zellen geht und ihr Gedächnis.


Ausschnitt

.......In einem Versuch forderte der Amerikanische Arzt Dean ornish 30 Männer, die an Prostatakrebs erkrankt waren,dazu auf ihr Lebenkomplett zu ändern.Drei Monate lang gingen die Probanden 30 min spazieren,machten Yoga und ernährten sich von Obst, Gemüse, Tofu und Fischöl. Anschliessend entnahm Ornish erneut eine Gewebeprobe und stellte mit Blick durchs Mikroskop fest, das der gesunde Lebenswandel mehr als 400 gene einfach ausgeschaltet hatte - darunter viele Krebsgene. Plötzlich waren in den Zellen ganz andere Gene aktiv als vor dem Versuch.

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PS: Für alle, die sich nicht vom Zucker wegtrauen: Agavendicksaft ist echt super! Hat auch weniger Kalorien als normaler Zucker. Und schmeckt wirklich neutral. Also, einfach ersetzen! Geht super! Ich trinke meinen Kaffee z.B. schon länger mit dem Dicksaft. -- Nur, für Diabetiker (meine Mama....) ist das glaube ich nicht sooo toll, weil die Verteilung Fructose / Glucose nicht so optimal ist.


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Josef

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Nicht für Raucher: Krebs nicht bekommen - Krebs besiegen ............
« Antwort #2 am: 10. Februar 2010, 02:25 »


http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/pharmazie/news/2010/02/09/nur-nichtraucher-profitieren-von-isoflavonen.html

Sekundäre Pflanzenstoffe

Nur Nichtraucher profitieren von Isoflavonen

Isoflavone wurden bereits in Fall-Kontroll-Studien mit einem verminderten Lungenkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Allerdings fehlen bislang Daten aus prospektiven Kohortenstudien. Japanische Wissenschaftler haben nun untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Isoflavon-Aufnahme mit der Nahrung und der Lungenkrebs-Inzidenz besteht.

Isoflavone, die zur Gruppe der Phytoöstrogene gehören, sind vor allem in Sojaprodukten enthalten. In einer prospektiven Kohortenstudie untersuchte eine Arbeitgsgruppe um Taichi Shimazu 36.177 Männer sowie 40.848 Frauen im Alter zwischen 45 und 74 Jahren. Vorausgesetzt wurde, dass die Teilnehmer zu Untersuchungsbeginn in den Jahren 1995 bis 1999 noch nie an Krebs erkrankt waren. Grundlage der Studie war ein Fragebogen, der auch den Verzehr von 138 Lebensmittel-Gruppen abfragte. Im Anschluss ermittelten die Wissenschaftler die Lungenkrebs-Inzidenz im Verhältnis zur Isoflavon-Aufnahme.

In der elf Jahre andauernden Follow-up-Phase konnten 659 Krebserkrankungen festgestellt werden; dabei waren 481 Männer und 178 Frauen betroffen. Bei den männlichen Teilnehmern, die noch nie geraucht hatten, stellten die Forscher einen inversen Zusammenhang zwischen der Isoflavon-Aufnahme und dem Lungenkrebsrisiko fest. Dies traf jedoch nicht auf Personen zu, die rauchten oder in der Vergangenheit Raucher waren. Bei den Frauen war das Ergebnis weniger eindeutig: Lediglich bei Teilnehmerinnen, die noch nie geraucht hatten, zeigte sich ein inverser Trend, der jedoch nicht signifikant war. Somit kann der Isoflavon-Gehalt in der Nahrung bei Nichtrauchern, das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, senken. Bei Rauchern oder ehemaligen Rauchern konnte dagegen kein positiver Effekt beobachtet werden.

 Quelle: Shimazu, T. et al.: Am J Clin Nutr. 2010; Online-Vorabpublikation, DOI: 10.3945/ajcn.2009.28161

Katja Aue / 09.02.2010, 06:45 Uhr
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

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Warum macht Süßes hungrig
« Antwort #3 am: 23. August 2021, 12:00 »



Warum macht Süßes hungrig


Vor rund 200 Jahren: 3 Kilo im Jahr

Heute im Jahr: rund 70 kg. Zucker!

https://www.diepresse.com/6023545/warum-macht-susses-hungrig