Autor Thema: Sarkome  (Gelesen 4948 mal)

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SandraBrezina

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Sarkome
« am: 18. Februar 2009, 12:36 »
Sarkome - eine heimtückische Krebsart

2009 Sarkom-Team-Initiative
18.-26. Juli

Die amerikanische Team Sarcoma Initiative hat für heuer ein neues Projekt ins Leben gerufen: „Moments in Sarcoma“
Die Organisation ruft Patienten, Überlebende, Angehörige, Freunde, PflegerInnen und Ärzte, die Einblicke über das Leben mit dieser heimtückischen Erkrankung geben und dadurch das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für die dringliche Erforschung wecken und steigern möchten, auf, ihr bis Ende Februar 2009 Geschichten, Gedanken und dergleichen zuzusenden. Initiator: Bruce Shriver - er selbst verlor seine Tochter Liddy an einer Sarkom-Erkrankung.

Lesen Sie mehr Details auf der englischen Website www.overcomingcancerwithresearch.eu/html/4_aktionen_und_events/aktuelles.html

Hintergrund-Information:
2008 beteiligten sich insgesamt 8000 Menschen aus 14 verschiedenen Ländern an der Team Sarcoma Initiative, der Sarkom-Team-Initiative, die zum 6. Mal stattfand. Der Großteil dieser weltweit koordinierten Veranstaltungen lief im Rahmen der Internationalen Sarkom Awareness Woche vom 12.-20. Juli ab. Das Kernteam begab sich hierzu auf eine Radtour, die entlang der Donau von Deutschland nach Österreich führte. Das Event wurde als Veranstaltung im Rahmen des von der EU geförderten Projektes „Forschen heilt Krebs“ gemeinsam mit der Team Sarcoma Initiative organisiert, und zwar mit dem Ziel, das Bewusstsein für die heimtückische Krebsform der Sarkome und für deren Erforschung öffentlich zu kommunizieren.
Mehr darüber können Sie unter www.forschenheiltkrebs.eu/html/4_aktionen_und_events/sarkom_awarness_radtour.html nachlesen.

 

Geri

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Sarkome - Stammzelltherapie?
« Antwort #1 am: 18. März 2009, 20:02 »
"Stammzelltransplantation bei Sarkomen nicht genügend untersucht"

04.03.09 - Profitieren Patienten mit Weichteilsarkomen von einer autologen Stammzelltransplantation? Dieser Frage geht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nach. Jetzt wurde der Vorbericht veröffentlicht. Bis zum 31. März nimmt das Institut Stellungnahmen entgegen.

Zur Therapie von Weichteilsarkomen stehen Operation, Chemotherapie und Bestrahlung zur Verfügung. Ist der Tumor nicht operabel oder hat bereits Metastasen gebildet, wird zumeist eine Standard-Chemotherapie durchgeführt. Leider tritt die Erkrankung bei sehr vielen Patienten kurze Zeit danach erneut auf.

Deshalb wird in bestimmten Fällen empfohlen, eine Hochdosis-Chemotherapie unmittelbar anzuschließen. Dabei werden aber in der Regel neben den Tumorzellen auch die blutbildenden Stammzellen geschädigt.

Als Gegenmaßnahme entnimmt man den Patienten vor der Behandlung Stammzellen, um sie ihnen anschließend zurückzuübertragen (autologe Transplantation).

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_sonstige-tumoren_weichteilsarkome_123617997111.htm&n=1