Autor Thema: Krebs und Nebenwirkungen  (Gelesen 6573 mal)

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admin

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Krebs und Nebenwirkungen
« am: 27. Februar 2009, 16:33 »
Krebs zu bekommen ist arg!

Trotzdem, es gibt meist die Möglichkeit zu helfenden Therapien:

Operation, Chemo, Strahlen .........

Und wie ist es mit den Nebenwirkungen?

Wenn ich plötzlich ........... habe, was kann ich da tun?
« Letzte Änderung: 27. Februar 2009, 16:34 von admin »

Evi

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Krebs und Übelkeit
« Antwort #1 am: 17. August 2009, 20:25 »
Ingwer lindert Übelkeit

Eine Frau hat Übelkeit

In einer Studie half ein Pflanzenextrakt gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie

Mit einem Ingwer-Extrakt konnten US-Forscher die Übelkeit von Krebspatienten, die eine Chemotherapie bekamen, um 40 Prozent reduzieren, berichtet die “Apotheken Umschau”. Übelkeit und Erbrechen ist eine der häufigen Nebenwirkungen dieser Behandlung. Die Patienten bekamen den Pflanzenextrakt drei Tage vor und nach der Therapie. Die Wissenschaftler vermuten eine entzündungshemmende Wirkung.

Quelle: “Apotheken Umschau”

Evi

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Krebs und Nebenwirkungen - Schleimhäute
« Antwort #2 am: 23. August 2009, 12:50 »
Tumortherapie

Quälende Schleimhautschäden verhindern


Von Christian Bannert und Constanze Rémi

Patienten, die eine Chemo- oder Strahlentherapie erhalten, erleiden teilweise massive Schleimhautschäden. Die Entzündungen und Ulzera sind sehr schmerzhaft und qualvoll. Doch mit konsequenter Prophylaxe kann man schwere Schäden vermeiden oder lindern. Hier kann sich der Apotheker als Prophylaxeberater etablieren.

Alle Schleimhäute im gesamten Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt sowie die Bindehaut der Augen können durch Zytostatika und Bestrahlung Schaden erleiden. Häufig werden die Defekte unterschätzt, weil sie meist erst im Verlauf der Krebsbehandlung auftreten. Sie können dann aber äußerst schmerzhaft sein und die Lebensqualität der Patienten massiv beeinträchtigen.

Bei einer Tumorbehandlung ist die Entzündung des Mund-Rachen-Raums (Mukositis) für den Patienten besonders belastend. Beschränkt sie sich auf den Mund, spricht man von Stomatitis. Da dies in der Krebsbehandlung in der Regel nicht der Fall ist, werden die Begriffe Stomatitis und Mukositis nebeneinander verwendet. Meint man ausdrücklich den Mund- und Rachenraum, handelt es sich um eine „orale Mukositis“. Sehr quälend für den Patienten sind auch die Schädigung der Dünndarmschleimhaut, die zu Enteritis und Diarrhö führt, sowie die Proktitis nach Bestrahlung im Rektum.

Nicht selten brechen Patienten die Krebstherapie wegen unerträglicher Schmerzen aufgrund von Schleimhautläsionen ab. Damit verstärkt sich nicht nur ihr Leiden, sondern auch

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30498&type=0



Werner

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Krebs und Nebenwirkungen - Polyneuropathien
« Antwort #3 am: 30. November 2012, 00:02 »
http://www.oegn.at/patientenweb/index.php?page=Polyneuropathien

Polyneuropathien, bekommen manchmal KrebspatientInnen

Krankheit, Beschwerden, Ursachen

Polyneuropathien sind Erkrankungen der so genannten peripheren Nerven. Die Erkrankung macht sich häufig zunächst durch Bamstigkeitsgefühl an den Füßen und Händen durch ein Kribbeln bemerkbar. An den Fußsohlen können brennende Schmerzen auftreten. Es können auch Lähmungen (Schwäche) und ein Muskelschwund auftreten. Die Symptome treten meistens an den Füßen, seltener an den Händen auf, können in manchen Fällen aber auch andere Teile des Körpers betreffen.

Diese Nervenschädigungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben: Häufige Ursachen von Polyneuropathien sind Alkoholmissbrauch und Zuckerkrankheit, aber auch Vergiftungen mit Chemikalien, verschiedene Medikamente, Stoffwechselstörungen, wie Leber- und Nierenerkrankungen oder Infektionen, z.B. mit Viren können zu Polyneuropathien führen. In manchen Fällen sind sie auch erblich bedingt.

Später können bei Polyneuropathien allerdings Schmerzen an den betroffenen Körperteilen oder starke Kälte oder Hitze nicht mehr gespürt werden. Bei Patienten mit Polyneuropathien, vor allem infolge Zuckerkrankheit, können sich auch zunächst harmlos erscheinende Verletzungen zu Geschwüren entwickeln, die das Gewebe und manchmal auch die Knochen schwer schädigen.

Wann zur Neurologin/zum Neurologen?

Bei den ersten Krankheitsanzeichen, wie zum Beispiel bei häufigem Kribbeln oder Bamstigkeitsgefühl an den Füßen oder Beinen, einem Brennen in den Fußsohlen oder Schmerzen in den Beinen, sollte rasch eine Neurologin/ein Neurologe aufgesucht werden, damit rechtzeitig die Ursache erkannt und mit einer geeigneten Behandlung begonnen werden kann.

Vielleicht sind Sie unsicher, ob Sie mit solchen Symptomen zu einer Neurologin/einem Neurologen gehen sollen. Dann beraten Sie doch mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt, was am Besten zu tun ist.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Eine gezielte Behandlung ist nur dann möglich, wenn die Ursache der Polyneuropathie erkannt wurde. In diesem Falle muss versucht werden die Ursache oder mögliche auslösende Krankheit zu beseitigen oder behandelt werden (z.B. Behandlung der Alkoholkrankheit mit Alkoholverbot bei Alkoholmissbrauch oder Behandlung der Zuckerkrankheit). Liegt der Polyneuropathie eine nicht behandelbare Erkrankung zugrund oder lässt sich die Ursache der Polyneuropathie nicht entdecken, dann können nur die Symptome behandelt werden.

Hier spielt vor allem die Schmerzlinderung eine wichtige Rolle. Weil nichtopioide Schmerzmittel bei neuropathischen Schmerzen in vielen Fällen nicht wirksam sind, müssen zur Schmerzlinderung häufig auch Medikamente verschrieben werden, die sonst zur Behandlung von Krampfleiden eingesetzt werden (Antikonvulsiva), oder Antidepressiva. Verschiedene Wirkstoffe können von Spezialistinnen und Spezialisten auch kombiniert verordnet werden.

Vorsicht: Was passiert, wenn Polyneuropathien unbehandelt bleiben?

Wer auf den Besuch bei der Neurologin/beim Neurologen verzichtet, leidet unnötig unter einer Krankheit, die heute gut behandelt werden kann. Denn die gezielte Behandlung der für die Neuropathie verantwortlichen Krankheit kann vor allem in Anfangsstadien häufig eine Besserung bringen.