Autor Thema: Diabetes Forschung  (Gelesen 4028 mal)

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hilde

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Diabetes Forschung
« am: 01. März 2009, 10:13 »
18.02.2009
   
   Diabetes-Vorbeugung: Auf der Suche nach Wirkstoffen, die die Zuckeraufnahme im Darm hemmen

Ernährungsforscher, Gesundheitspolitiker und Mediziner haben ein gemeinsames gesundheitspolitisches Ziel: Sie wollen zwei Geißeln der Zivilisationsgesellschaft eindämmen - Übergewicht und Diabetes. Am Lehrstuhl für Ernährungsphysiologie der TU München (TUM) wurde nun ein Forschungsprojekt gestartet, das neue Wege zur Vorbeugung von Diabetes sucht. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert es im Rahmen seiner Projekte zur Biomedizinischen Ernährungsforschung in den nächsten drei Jahren mit insgesamt 1,1 Millionen Euro.

http://www.journalmed.de/newsview.php?id=24693

Jutta

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Ingwer revolutioniert Diabetesbehandlung
« Antwort #1 am: 10. August 2012, 01:14 »



Ingwer revolutioniert Diabetesbehandlung

Muskeln nehmen durch asiatisches Heilmittel mehr Blutzucker auf

Ingwer: erfolgreiche Behandlung von Diabetes


Sydney/München (pte020/07.08.2012/13:45) - Eine Studie der Universität Sydney http://sydney.edu.au hat ergeben, dass Ingwer einen positiven Beitrag zur Kontrolle eines zu hohen Blutzuckerspiegels liefert. Das bekannte asiatische Heilmittel steigert die Glucose-Aufnahmefähigkeit der Muskeln und senkt somit das Risiko von Komplikationen für Diabetes-Langzeitpatienten.

Laut Basil Roufogalis, Professor der pharmazeutischen Chemie und Leiter der Studie, wirken Ingwerextrakte einer Diabeteserkrankung ohne die zusätzliche Gabe von Insulin positiv entgegen. Seiner Erhebung zufolge ist Gingerole, die Hauptkomponente der Ingwerwurzel, ausschlaggebend für die Senkung des Blutzuckerspiegels, welche normalerweise durch die Skelettmuskulatur beeinflusst wird.

Protein entscheidend

Nachdem Forscher ganze Ingwerwurzeln entnommen hatten, haben sie festgestellt, dass nur ein bestimmter Teil der Ingwerpflanze effektiv an der Glucose-Aufnahmefähigkeit der Muskelzellen beteiligt ist. Zusätzliche Tests der Universität ergaben, dass dieser Abschnitt besonders reich an Gingerole ist. Gingerole bewirkt eine vermehrte Verbreitung des Proteins GLUT4 auf der Oberfläche der Muskelzellen. Durch dieses Protein wird der Glucose-Transport in die Muskelzellen ermöglicht.

Astrid Glaser, Leiterin des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung http://dzd-ev.de , bestätigt im Gespräch mit pressetext, dass eine erhöhte Verbreitung des Proteins GLUT4 auf der Oberfläche der Muskelzellen einen Zusammenhang mit dem erhöhten Glucose-Transport in die Muskelzellen hat.

(Ende)
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Geri

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Diabetes: Prävention senkt Risiko drastisch
« Antwort #2 am: 18. März 2013, 21:44 »



Diabetes: Prävention senkt Risiko drastisch

Veränderter Lebensstil reduziert Gefahr um 58 Prozent

Waage: Normalgewicht ist beste Prävention


Düsseldorf (pte025/18.03.2013/15:09) - Das National Institute of Health http://nih.gov und das Center for Disease Control and Prevention http://cdc.gov haben belegt, dass Präventionsprogramme äußerst effektiv sind, wenn es um die Vermeidung von Diabetes geht. Die Änderung des Lebensstils kann das Risiko von Diabetes um 58 Prozent reduzieren. "Es ist effektiver, die Menschen innerhalb ihrer Gemeinden zu unterstützen, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern - dann brauchen sie keine medizinische Versorgung mehr", so Studienleiter Jeff Katula.

26 Mio. Fälle in den USA

Adipositas ist der größte Risikofaktor für Diabetes. In den USA leiden fast 26 Mio. Menschen an Diabetes, rund 79 Mio. Erwachsene haben Prädiabetes. Diese Personen haben einen Blutzuckerspiegel, der höher als normal ist, aber noch nicht hoch genug, als dass Diabetes diagnostiziert werden könnte.

In der auf zwei Jahre angelegten Studie wurden über 300 Menschen in Forsyth County untersucht, die von Sozialarbeitern beraten wurden. Diese hatten die Menschen dabei unterstützt, Übergewicht zu reduzieren. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa die Hälfte der Testpersonen über fünf Prozent ihres ursprünglichen Körpergewichts verloren hat.

Gewicht halten oft schwer

"Viele Studien haben gezeigt, dass Menschen innerhalb von sechs Monaten zwar gut abnehmen können, das Halten des Gewichts ist für die meisten aber eine große Herausforderung", sagt Katula. Die Sozialarbeiter können die Betroffenen hier unterstützen. "Aufklärungsarbeit alleine hilft wenig", sagt Nico Dragano, Geschäftsführender Direktor am Institut für Medizinische Soziologie der Uniklinik Düsseldorf http://www.uniklinik-duesseldorf.de , gegenüber pressetext.

Das Essverhalten sei zutiefst kulturell verankert. "In der Kindheit wird der Geschmacksinn geprägt. Ernährungsverhalten, die sich Menschen als Kinder angeeignet haben, sind schwer zu verändern", sagt Dragano. Das Präventionsprogramm müsse also mehr sein, als nur ein Appell. Dennoch sei Prävention der wichtigste Schlüssel zur Vermeidung von Diabetes, insbesondere angesichts des demografischen Wandels. "Mit jedem Krankheitsfall, den man vermeidet, spart man Kosten - allerdings kommt es auf die Qualität des Programmes an", sagt der Medizinsoziologe.

(Ende)
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