Autor Thema: Melanom - Therapie-Entscheidungshilfen  (Gelesen 7462 mal)

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Geri

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Melanom - Therapie-Entscheidungshilfen
« am: 01. März 2009, 16:09 »

Einsicht in das neue AJCC Melanom Staging-System

Jeff Gershenwald

MAUI, Hawaii (EGMN) – In der kommenden siebten Ausgabe des American Joint Committee on Cancer (AJCC) Staging-Systems für maligne Melanome ist die Mitoserate des Tumors wichtiger als der Eindringlevel nach Clark.

"Nur noch da wo die Mitoserate nicht bekannt ist, wird der Eindringlevel nach Clark verwendet; ansonsten wird es im Staging-System keine Rolle mehr spielen", berichtete Dr. Jeffrey E. Gershenwald auf dem Jahrestreffen des Hawaii Dermatology Seminars, das von der Skin Disease Education Foundation (SDEF) gesponsert wurde.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=3&profileAOIName=Dermatologie&articleItemId=d1bfef4cd4d0ac2aeb5899676fe6767e

Richi

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Melanom - strittiges Vit D bei ........
« Antwort #1 am: 03. März 2009, 15:02 »
24/02/09,16:07, Elsevier Von Kerri Wachter
Vitamin D, Screening und Chemoprävention sind kontroverse Melanom-Themen

Vitamin D, Hautkrebs-Screening und Chemoprävention werden zur Zeit in Bezug auf Melanom-Prävention heiß diskutiert. Dies behauptete zumindest ein Vortragender während des jährlich stattfindenden Hawaii Dermatology Seminars, das von der Skin Disease Education Foundation getragen wird.

Vitamin D ist schon seit Jahren ein umstrittenes Thema. Die Theorie besagt, dass durch niedrigere Vitamin-D-Spiegel der Sonnenschutz erhöht würde.

"Ein Rückgang des Vitamin-D-Serumspiegels wurde insbesondere in der US-amerikanischen Bevölkerung beobachtet. Die Herausforderung besteht darin, zu verstehen, in welchem Maß jeder beeinflussender Faktor - beispielsweise die Einnahme von Vitamin D-Supplementen, Photoprotektion, der Body Mass Index und der geographischer Wohnort - zur beobachteten Abnahme des Serumspiegels beiträgt," sagte Dr. Clara Curiel-Lewandowski, Direktorin des Pigmented Lesion Clinic and Multidisciplinary Oncology vom Arizona Cancer Center in Tucson in einem Interview.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=11&profileAOIName=Onkologie&articleItemId=b929aa5031b5eeb50c0a76087426409e

admin

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Forscher entwickeln Impfung gegen Hautkrebs
« Antwort #2 am: 03. August 2010, 00:53 »
Forscher entwickeln Impfung gegen Hautkrebs

Impfstoff bekämpft Melanome mit einer Medikamentenkombination
 
Spritze: Pharmacocktail bekämpft Melanome (Foto: aboutpixel.de/Ronald Leine)

Rom (pte/02.08.2010/06:15) - Wissenschaftler des Istituto Superiore di Sanità http://www.iss.it und der Istituti Fisioterapeutici Ospedalieri http://www.ifo.it in Rom haben einen Impfstoff gegen Hautkrebs entwickelt. Es handelt sich um eine Mischung aus mehreren Molekülarten, die in ihrer Kombination eine Melanom hemmende Wirkung entfalten.

In Italien gibt es jährlich 7.500 Patienten, bei denen die UV-Stahlung des Sonnenlichtes den gefürchteten Hautkrebs auslöst. "Ausgangspunkt für die von uns entwickelte Therapie ist das Zytostatikum Dacarbazin, das mit Alfa-Interferon und einem aus den Eiweißfragmenten der Krebszellen entwickelten Impfstoff kombiniert wird", erklärt der ISS-Vorsitzende Enrico Garaci. "Bei unseren Tests haben wir festgestellt, dass sie nicht nur die Melanombildung hemmen, sondern gleichzeitig auch das menschliche Immunsystem unterstützen."

Tierversuche erfolgreich

Die Wirkstoffkombination ist mithilfe von Tierversuchen erfolgreich getestet worden. Nach den ersten Anwendungen am Menschen konnte sichergestellt werden, dass sie weder toxische Nebenerscheinungen noch Unverträglichkeitsreaktionen hervorruft. Während der gerade begonnenen vierjährigen Anschlussphase soll ihre Wirkung auf Nachhaltigkeit untersucht werden. Gegenstand der Untersuchung sind fünfzig Patienten, die an malignen Melanomen mit Metastasenbildung operiert worden sind.

Unter den Probanden befindet sich auch die römische Anästhesieärztin Patrizia Cristaldi, die vor sechs Jahren an einem hoch bösartigem Melanom auf der Schulter operiert worden war. "Nach meiner anfänglichen Angst vor einer Chemotherapie fühle ich mich jetzt befreit und zuversichtlich", sagt Cristaldi. "Seit den ersten Anwendungen konnte ich ein ganz normales Leben ohne Schwindelgefühle, Übelkeit und Müdigkeit führen." (Ende)



Edi

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Hautkrebs - und jetzt?
« Antwort #3 am: 31. Januar 2011, 00:25 »

Hautkrebs - Tablette lässt Tumor schrumpfen

21. Jänner 2011, 15:41

Medikament zielt auf ein fehlerhaftes Gen ab und blockiert es - 70 Prozent der Tumore schrumpfen

London - Ein neues Medikament gegen Hautkrebs kann die Ausbreitung der Krankheit bei der Hälfte der Patienten verlangsamen und damit ihre Lebenserwartung erhöhen. Das hat eine Studie mit 680 Patienten am Royal Marsden Hospital ergeben. Die Tablette wirkte bei Patienten mit fortgeschrittenen malignen Melanomen.

....................http://derstandard.at/1295570507051/Hautkrebs-Tablette-laesst-Tumor-schrumpfen

admin

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Hautkrebs - Medikament gegen Melanom
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2011, 23:15 »

Medikament gegen Melanom zur Zulassung empfohlen

Ein neues Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Melanomen: Der Expertenausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Ende vergangener Woche die Zulassung von Vemurafenib empfohlen. Dies teilte der Schweizer Pharmakonzern Roche in einer Aussendung mit.

Es handelt sich um eine Wirkstoff der sogenannten "personalisierten" oder "individualisierten Therapie", weil er ausschließlich bei einer Unterform der bösartigen Hautkrebserkrankung wirkt. Es handelt sich dabei um Tumoren, deren Zellen eine gewisse Erbgutmutation im BRAF-Gen aufweisen (BRAF-V600-Mutation). Das Medikament, bereits in der Schweiz und in den USA zugelassen, soll als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten derartigen Tumoren, die nicht mehr operiert werden können und Metastasen aufweisen, eingesetzt werden. Bisher war die fortgeschrittene Melanomerkrankung medikamentös kaum wirksam behandelbar.
Grundlage für den Zulassungsantrag war eine Studie, welche zeigte, dass sich im Beobachtungszeitraum die Mortalität bei den behandelten Patienten um 63 Prozent reduzierte. Das Risiko, dass sich die Erkrankung verschlechterte, nahm im Vergleich zu einer Chemotherapie um 74 Prozent ab. Nach sechs Monaten lebten noch 84 Prozent der Patienten, die Vemurafenib erhielten, verglichen mit 64 Prozent der Patienten unter Chemotherapie. Vor einer Behandlung wird mit einem speziellen Labortest untersucht, ob eine Wirkung mit dem neuen Arzneimittel zu erwarten ist.
apa.at
APA – Austria Presse Agentur, 2011
Perma