Autor Thema: Zähne - Schutz durch (spez.) Ernährung  (Gelesen 2044 mal)

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Evi

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Zähne - Schutz durch (spez.) Ernährung
« am: 06. März 2009, 20:42 »

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090306023

   Grüner Tee schützt die Zähne
   Besseres Zahnfleisch nach täglichem Teekonsum
   Fukoka/Theresienfeld (pte/06.03.2009/13:45) - Wer regelmäßig grünen Tee
   trinkt, stärkt damit sein Zahnfleisch. Das bestätigen japanische Forscher
   der Universität Kyushu http://www.kyushu-u.ac.jp/english im Journal of
   Periodontology. Sie beobachteten bei 940 Männern im Alter zwischen 49 und
   59 Jahren, wie sich Teekonsum auf das Zahnfleisch auswirkt. Als Kriterien
   wurden Vertiefungen der Zahnfleischtasche, Zahnfleischverlust und
   Blutungshäufigkeit herangezogen. "Mit jeder Tasse grünem Tee pro Tag
   verbesserten sich alle drei Werte", so Studienleiter Yoshihiro Shimazaki,
   selbst begeisterter Teetrinker.

   Diese Fähigkeit des grünen Tees, Symptome von Zahnfleischerkrankungen zu
   verringern, führen die Forscher auf das Antioxidationsmittel Catechin
   zurück. Es stärkt das Zahnfleisch, indem es einer Entzündungsreaktion der
   Zahnfleischbakterien entgegenwirkt. Das hat indirekt auch positive
   Auswirkungen auf andere Gesundheitsprobleme wie
   Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, da diese durch krankes
   Zahnfleisch verstärkt werden können. Catechin ist außer im grünen Tee
   auch in Weiß- und Schwarztee sowie in Schokolade, Früchten, Gemüse und
   Wein enthalten.

   "Die positive Wirkung von Antioxidantien und Vitaminen allgemein auf das
   Zahnfleisch ist hinreichend bekannt", sagt Klaus Charvat von der
   österreichischen Gesellschaft für Parodontologie http://www.oegp.at, im
   pressetext-Interview. Besonders zu empfehlen seien Nahrungsmittel und
   Getränke, die Vitamin C, A oder E enthalten, von Schokolade sei aufgrund
   ihres Beitrags zur Plaquebildung abzuraten. "Entscheidend ist jeweils,
   dass die Bakterien auf der Wurzeloberfläche verschwinden. Dabei handelt
   es sich jedoch nur um eine Vorsorgemaßnahme, nicht um eine Therapie
   bereits eingetretener Krankheiten", so der Zahnmediziner. (Ende)