Autor Thema: vorsorge bei Lymphödem  (Gelesen 15889 mal)

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christina62

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vorsorge bei Lymphödem
« am: 15. Mai 2007, 12:32 »

Lymphödem im Armbereich
Tätigkeiten mit Verletzungsmöglichkeit sollten vermieden werden, entsprechende Schutzkleidung ist zu tragen, z. B. bei der Hausarbeit oder der Gartenarbeit, aber auch beim Umgang mit Haustieren. Zur Vermeidung von Insektenstichen sollte möglichst langärmelige Kleidung getragen werden und in entsprechenden Urlaubsregionen Insekten vertreibende Hautpflegemittel verwendet werden.

Blutentnahmen oder Injektionen ebenso wie Akupunktur sollte an diesem Arm vermieden werden. Auch häufigere Blutdruckmessungen sollten am anderen Arm durchgeführt werden.

Sportarten sollten entsprechend ausgewählt werden, so dass Verletzungen des Armes vermieden werden.

Im beruflichen Bereich sollten mehrstündige monotone Arbeiten oder häufige Überkopfarbeiten sowie Heben und Tragen von schweren Lasten vermieden werden.

Bei der Hausarbeit sollte die Belastbarkeit beim Fenster putzen, Einkaufen, Wäsche aufhängen individuell entschieden werden.

Klassische Massagen und Anwendungen von Geräten sollten mit einem erfahrenen Therapeuten abgestimmt werden, in der Regel sind klassische Massagen der betroffenen Seite nicht sinnvoll.

Vorsicht ist auch bei Wärme und Überhitzung geboten, da Wärme grundsätzlich zu einer Wasseransammlung im Gewebe führen kann die somit ein Lymphödem begünstigt. Beim Schwimmen sollte die Temperatur nicht über 34 Grad betragen, empfehlenswert ist eine Temperatur zwischen 25 und 28 Grad. Es sollten keine heißen Packungen wie z. B. Fango oder Moor im betroffenen Bereich angewendet werden. Bei Saunagängen muss individuell die Verträglichkeit vorsichtig ausprobiert werden, auch hier gilt, dass kurze Saunagänge in niedrigerem Temperaturbereich eher verträglich sind als höhere Temperaturen.

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christina62

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Auslöser von Lymphödem
« Antwort #1 am: 23. Mai 2007, 10:42 »
Auslöser

Ob sich aber tatsächlich ein Ödem ausbildet, hängt nicht unbedingt nur vom Schaden ab, den die Lymphbahnen durch einen Tumor oder eine Behandlung genommen haben. Häufig kommen weitere Faktoren hinzu, die die Ansammlung von Flüssigkeit auslösen oder eine leichte Schwellung erst zum richtig problematischen Lymphödem werden lassen.
Als ungünstig nennen Experten

mechanische Stauung, also zum Beispiel einschnürende Strümpfe, Uhrarmbänder oder Wäsche, auch die Blutdruckmessung am betroffenen oder gefährdeten Arm bei Brustkrebspatientinnen, oder
Spritzen und Blutabnahmen im betroffenen oder gefährdeten Bereich, Insektenstiche, kleine Verletzungen anderer Art, oder
ungünstige Belastung des betroffenen oder gefährdeten Körperteils durch Sport, Bewegung, Hausarbeit oder Tätigkeit am Arbeitsplatz, langes Stehen oder Sitzen, oder
Sonne, Hitze, zu warmes Wasser beim Baden oder Schwimmen, Sauna oder Packungen, aber auch große Kälte, und
Alkohol, vor allem nach Kopf-Hals-Tumoren.
Auch Übergewicht kann eine Rolle spielen, vor allem dann, wenn bereits vor der Tumorerkrankung eine Neigung zu Problemen mit Lymphstauung und Venenerkrankungen bestand.
Vorerkrankungen der Schilddrüse, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sollten den behandelnden Ärzten als mögliche Kofaktoren mitgeteilt werden.
Alle diese Faktoren können, aber müssen nicht zur Entwicklung eines chronischen Lymphödems beitragen. Gerade die Bewegung eines betroffenen Körperteils sollten Krebspatienten aus Angst vor einer Schwellung auch nicht völlig einschränken: Die "Muskelpumpe" bei Belastung und Entspannung trägt dazu bei, Flüssigkeit aus dem Gewebe abzuleiten.

« Letzte Änderung: 23. Mai 2007, 10:43 von christina62 »
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christina62

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Anzeichen von Lymphödem
« Antwort #2 am: 23. Mai 2007, 10:47 »

Anzeichen

Die meisten durch Therapie ausgelösten Lymphödeme entstehen in zeitlich nachvollziehbarem Zusammenhang, also direkt nach der Behandlung bis zu einem Zeitraum von etwa zwei Jahren nach der Operation.
 Allerdings sind die ersten Anzeichen häufig nur für Fachleute zu erkennen, für die Betroffenen ist dies manchmal gar nicht so einfach.
Wer immer schon zu schneller Schwellung etwa der Beine neigte, vielleicht aufgrund von Venenproblemen, oder beim Putzen dickere Finger hatte, sollte die Zeichen eines Lymphödems kennen:

Schwere-, Druck und Spannungsgefühl bis hin zu Schmerzen, aber auch leichtes Kribbeln, Stiche oder leichte Taubheit sind möglich,
Schwellungen, die nicht seitengleich auftreten, sondern nur auf der behandelten oder betroffenen Seite, dabei wird die Haut an typischen Stellen fest und prall,
schnellere Ermüdbarkeit des betroffenen Armes oder Beines fallen auf,
Hautverfärbungen und andere Hautveränderungen, stärkere Durchblutung und Sichtbarwerden von Adern unter der Haut vor allem nach vorhergehender Bestrahlung,

die Hautfalten und -furchen sind verbreitert und lassen sich zum Beispiel auf der Oberseite von Fingergelenken
oder Zehen nicht mehr anheben.


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Vorbeuge bei Lymphödem
« Antwort #3 am: 23. Mai 2007, 11:02 »

Wie vorbeugen?



Über die Beachtung der von Arzt und Physiotherapeuten vorgesehen Maßnahmen hinaus helfen oft kleine Tricks im Alltag:

Dazu gehört besonders vorsichtige Nagelpflege und Hornhautpflege bei Lymphödemen in Armen oder Beinen, eine gute Hautpflege und der Schutz bei besonderer Belastung.

Haus- oder Gartenarbeit mit Handschuhen bewahrt vor kleinen Verletzungen, feste Schuhe und nicht einschnürende Strümpfe ebenso.
Selbst kleine Kratzer oder Blasen sollten sorgfältig desinfiziert und versorgt werden. Die empfindliche Haut sollte mit Sonnenschutzmittel geschützt werden.

Auch wenn Fehlbelastung in Arm oder Bein ein Lymphödem fördert, reines Stillhalten ist genauso gefährlich. Am Schreibtisch oder im Fernsehsessel sollte mindestens alle halbe Stunde ein Lagewechsel stattfinden.
 Die Bewegungsübungen, die - bei andauernder Ödemneigung nur mit einem Kompressionsstrumpf oder -handschuh - zur Entstauung beitragen können, gehören ebenfalls ins Programm.

Nicht empfehlen können Fachleute eine allgemeine vorbeugende Lymphdrainage.
Auch den meisten Medikamenten stehen sie eher kritisch gegenüber: Entstauende, abschwellende oder Wasser ausleitende Arzneimittel haben sich eher nicht bewährt, besonders nicht, wenn man ihre Wirkung mit der einer Lymphdrainage und Kompressionsbehandlung vergleicht. Wichtig sind dagegen Antibiotika und andere Mittel gegen Infektionen sowie bei Bedarf Schmerzmittel.


Quelle: Krebsinformation,de

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christina62

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Verhütung des Lymphödems
« Antwort #4 am: 25. Mai 2007, 00:05 »

Verhütung des Lymphödems

Vermeiden von Verletzungen jeglicher Art
Vermeiden extremer Hitze- und Kälteeinwirkungen
Vermeiden von Verletzungen durch (Haus-)Tiere
Vermeiden von Überbelastungen, z.B. durch das Tragen schwerer Einkaufstaschen
Umhängetaschen mit Schulterriemen nur auf der gesunden Seite tragen
Keine einschnürende Kleidung tragen
Vorsicht vor starker Sonneneinstrahlung und Insektenstichen
Arm erhöht lagern (in Herzhöhe, innen rotiert)
Keine RR- Messungen, Injektionen, Blutabnahmen oder Akupunkturbehandlungen   am betroffenen Arm
Verletzungen, Entzündungen Pilzerkrankungen oder Ekzeme müssen vom Arzt behandelt werden
Regelmäßige gymnastische Übungen durchführen
Regelmäßiges Schwimmen (Wassertemperatur sollte 33 bis 34 Grad Celsius nicht überschreiten) - günstig sind 25 bis 28 Grad => nicht überanstrengen!
Auf ausgewogene Ernährung achten (viel frisches Obst und Gemüse)
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christina62

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Körperpflege bei Lymphödem
« Antwort #5 am: 25. Mai 2007, 00:07 »

Körperpflege

Keine hautreizenden Kosmetika verwenden
keine Saunabesuche
auf Hautpflege und Sauberkeit achten
Gewicht kontrollieren, da Übergewicht Ödeme begünstigt
Beruf und Haushalt
Direkte Hitzeeinwirkung auf den Arm vermeiden (z.B. heiße Herdplatte/ Spülwasser)

Freizeit

Kein Sonnenbaden um einem Lymphstau vorzubeugen
Keine gefährlichen Sportarten
Keine ruckartigen Bewegungen mit dem gefährdeten Arm

Sonstiges

Arm sollte in einer Abduktions- Innenrotationsstellung gelagert werden, dadurch wird ein Abknicken des Armes und folglich die Begünstigung der Lymphstauung verhindert.
Gezielte Bewegungstherapie von Schultergürtel und Arm zur Erhaltung der Beweglichkeit.
Hochlagern des Armes mit Betätigung der Muskelpumpe zur Förderung des Rückflusses der Gewebsflüssigkeit
Durchführung einer Lymphdrainage

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blümle

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vorsorge bei Lymphödem
« Antwort #6 am: 25. Mai 2007, 09:07 »


Hallo Christina, :)

ich habe aus diesem Grund vor 2 Jahren angefangen,
Trampolin zu springen. Das ist wohl mit Abstand die beste
Vorbeugung gegen Lymphstau, da die Lymphe durch die
Pumpbewegung der Füße beim Springen 4 mal
schneller als üblich wieder zurückgepumpt wird. Auch mein Doc
fand das sehr gut und hat mich ermutigt, es weiter zu
machen schon auch als Vorbeugung gegen Osteoporose.

Wenn Interesse besteht, wo man so ein Trampolin bekommt,
ich kann gerne die Adresse weitergeben.

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
wünscht s´blümle. :-*


christina62

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Blümle gibst du uns den Link bitte?
« Antwort #7 am: 25. Mai 2007, 18:54 »
Hallo Blümle!

Ich finde da super mit dem Springen. Hüpft man da eh nicht daneben? ;D

Du könnstest den Link auch hier rein, wenn es eine informative und seriöse Firma   ist ;D.

Nein, schmeiß es rein hier, Kara hat ja auch schon gefragt, und es hört sich auch sehr interessant an. Wie oft springst du in der Woche? Wäre ja fürs Abnehmen auch super.

lg christina
« Letzte Änderung: 25. Mai 2007, 18:55 von christina62 »
Jeder Tag ist ein kleines Leben.



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blümle

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vorsorge bei Lymphödem
« Antwort #8 am: 25. Mai 2007, 21:33 »

Hallo Christina,  :)

klar hier könnt ihr nachschauen, das ist die Fa. die Trampoline herstellt.

www.bellicon.ag    ::)

Die Firma die sie vertreibt heißt

www.provitalkauf.de    :-*
Dort kann man anrufen und sich beraten lassen. Die Frau die das macht ist
sehr freundlich und hilfsbereit, ich hatte auch das Gefühl gewissenhaft.
Hier die Tel.  05139-896427. Angelika Haltenhoff
Sie meinte sogar, daß wenn jemand durch meine Empfehlung ein Trampolin
kaufen sollte, ich ein wenig Rabatt bekäme.
Wenn du sagst, daß dus von mir weißt, freut sie sich ohnehin, wir haben
ein wenig geplaudert,von Mensch zu Mensch.

Die Trampoline sind wirklich medizinisch gut verwertbar. Ich habe ihn vorgestern
bekommen und das macht noch viel mehr Spass als mit den harten
Federn, die die billigen Teile haben.Das Rohrgestell ist auch viel stabiler
als die man so kennt. Macht einen soliden Eindruck!


Ich springe täglich morgens momentan zum eingewöhnen 10-15 Min.
Nach einem Tag habe ich schon gemerkt, welche Muskeln ich überhaupt
habe, nicht doll aber schon bissle.

Die Glyxdiät hat das mit dem Trampolin ja genau zum Abnehmen vorgeschlagen.
Daher habe ich das ja. Aber eigentlich ist das ein angenehmer Nebeneffekt
zu allen anderen Vorteilen der Bewegungsförderung.

Ich habe übrigens hier in Ulm das Labor gefunden, wo mein rausoperiertes
Gewebe ist. Ich kann es am Mittwoch abholen,........kostenlos.....
noemalerweise kostet das was, und dann nach Frankfurt in ein Labor schicken,
das es dann auf das Enzym TKTL 1 testen lassen. Ich habe mit viel Mühe doch
geschafft was ich wollte. Es wird mich ca. 100,- euro kosten, weil die Kasse das nicht zahlt, aber es ist mir Wert, zu wissen, ob ich diesen lästigen Untermieter
nicht doch aushungern kann.

Drück mal die Daumen, daß der Test positiv wird!!!!!!!!!!
Ich wünsch es mir sooooo sehr, weil ich dann noch eine Waffe mehr
im Gefecht gegen die mistigen Krebszellen hätte.
Ach ja, wenn ich die Adresse von dem Labor in Frankfurt habe,stell ich sie
euch natürlich hier rein. Dann könnt ihr sie vielleicht auch nutzen.
Übrigens kann ich dir auch mal per PN meine Tel.nr geben, und wir sprechen
mal, ich schreib mir ja noch die Finger wund.

So wünsche ich dir ein schönes, sonniges
Wochenende, Gruß s´blümle.

blümle

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vorsorge bei Lymphödem
« Antwort #9 am: 26. Mai 2007, 23:51 »
Hallo Christina, :)
Hallo Mädels,

hier ist die Adresse von dem Labor in Frankfurt:

Gemeinschaftspraxis für Pathologie
z.Hd.Prof.Dr.C.Ihling
Ginnheimer Landstraße 94
60487 Frankfurt

Tel: 069-95 14 47-0
Fax: 069-95 14 47-50

info@pathologie-frankfurt.de

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

vom blümle.

blümle

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Vorsorge bei Lymphödem
« Antwort #10 am: 02. Juli 2007, 19:52 »

 Hallo Christina , :)

ich bin seit Freitag aus dem Urlaub zurück.
Habe am Anfang noch den Befund von dem Labor bekommen,
und bin so freudig in die Ferien gerauscht.
Denn, der Test war zu 60% positiv!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich gehöre wirklich zu den Menschen, die dieses Enzym
mehr haben! Yippieeeeeee! :-*
Und die Glücksdiät, die ich ja schon kenne, die richtige
Diätform. Haben sie ausdrücklich empfohlen.
Wenig Kohlehydrate, kein Zucker, viel Eiweiß
viel Obst u. Gemüse, wenig Fleisch, viel Fisch, Schokolade nur ganz
dunkle usw......
Jetzt werde ich es ganz konsequent angehen.
Ich fühl mich als hätte ich einen Trumpf mehr im Ärmel.

Liebe Grüße und bis bald,

S´blümle.
« Letzte Änderung: 02. Juli 2007, 23:00 von admin »

christina62

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Hallo blümele!
« Antwort #11 am: 05. Juli 2007, 15:57 »
Na- hab mir eh schon gedacht, warum ich von dir nichts mehr höre. Derweil warst du im Urlaub!!!  SCHÖÖÖÖNNNN!!
Ich muß noch ca. 5 Wochen warten. :D
Wo warst du eigentlich?????
Welches Enzym war das noch?? Also Eiweiß wär bei mir kein Problem-aber auf Kohlehydrate müßte ich schon aufpassen, weil auch in den Joghurts so einiges darin ist. Wieviel an Menge darf man zu sich nehmen?
Also Vollkornbrot,was man auch essen sollte, da ist ja auch einiges an Kohlehydrate drinnen. Darf man das essen???
Wie geht es dir so??? Ich muß jetzt im Juli schon zu meiner ersten Nachuntersuchung. Bestrahlung ist seit 2 Wochen zu Ende. Bin froh darüber. Gehe seit einigen Wochen wieder Arbeiten. Chef ist jetzt 3 Wochen nicht da,-angenehm ;D.
lg christina
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blümle

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Vorsorge Lympfödem
« Antwort #12 am: 06. Juli 2007, 19:46 »

Hallo Christina, :-*

am einfachsten ist, du besorgst dir das Buch über die Glyx-Diät.
ISBN 3-7742-5785-X da steht das alles sehr gut beschrieben drin.
Das geht da nach dem glykämischen Index.
Eine Liste mit allen Nahrungsmitteln die viel oder wenig Insulin im Körper
erzeugen. Und die die wenig erzeugen sind die wichtigen.
Weil durch viel Insulin der Körper immer mehr Fett einlagern kann.
Das Kochbuch hat tolle Rezepte die absolut nicht an eine Diät im
herkömmlichen Sinne erinnert. Eigentlich eine ausgewogene schmackhafte
Vollwertkost!
Das Kochbuch ISBN 3-7742-6354-X
Bekommst du in jedem Buchladen, auch im Internet. Bei Amazon auch gebraucht.

Ich hab noch ein anderes tolles Buch mit Lebensmittel, die das Krebsrisiko
senken. Es heißt " Die 13 Wächter ", die ISBN ist 3-426-66827-0
Da gibts auch noch gute Anregungen über Grüntee, Mangold,Möhren,Paprika,Soja
Fisch,Kohl, alle haben jeweils Inhaltsstoffe, die das Krebsrisiko senken.

Das Enzym heißt TKTL1 !!!   

Ich war in Kiel meine Freundin Mona besuchen und dann in Holland an der
Nordsee. Ich wollt garnicht wiederkommen!

Aber jetzt bin ich wieder da und versuche das Leben hier auch lebenswert
zu gestalten. Fällt mir nach dem Meer nicht wirklch leicht, so ganz wieder
in Ulm mit so wenig Wasser. Habe da immer viel mehr Energie als hier.
Und fühl mich leichter.
Also, bis bald und freu dich, daß du den Urlaub noch vor dir hast.
Ich wünsch dir daß die Zeit schnell vergeht.

Liebe Grüße, Jacqueline..........s´blümle.
« Letzte Änderung: 11. Juli 2007, 19:24 von christina62 »

christina62

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Hallo Blümle!
« Antwort #13 am: 11. Juli 2007, 19:23 »
Grüß dich Blümle!!!

Nun war ich für einige Tage nicht hier im Forum. Irgendwie habe ich keine Zeit,hihi, und wenn dann bin ich meistens müde und schaue fern. Nächste Woch habe ich nun meine erste Nachuntersuchung. Aber ich habe gehört,dass sie da noch nicht so viel machen. Obwohl ich mich frage, ob der Krebs nicht auch schon nach 3 Monaten was in die Lungen oder Knochen gestreut hat. Ich hoffe natürlich sehr,dass es nicht so ist. Habe seit einigen Tagen Kreuzschmerzen. Kommt das von den Medikamenten? Der Abbau meiner Knochendichte wird sich doch noch nicht jetzt schon bemerkbar machen????? Nehme jetzt Kautabletten.
Sag mal, gehst du arbeiten?
Heute war eine meiner Krankenschwester in unserer Filiale (wo ich arbeite) einkaufen. Schon komisch sie  ohne Kittel zu sehen,haha.
Aber ich glaub,sie wußte auch nicht gleich,wo sie mich hin soll!?!?

So, das wars mal wieder
wünsche noch einen schönen Abend
Christina
« Letzte Änderung: 11. Juli 2007, 19:24 von christina62 »
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Hey Christina
« Antwort #14 am: 11. Juli 2007, 23:42 »

Hey Christina, :-*

ich habe letztes Jahr für ein paar Wochen versucht zu arbeiten und dann
kam das mit dem Bein und der Metastase. Seither hatte ich nicht den Hauch einer
Chance mal wieder zu arbeiten. Ich habe auch nicht mehr die Kraft dazu.
Bin ab Mittags nicht mehr in der Lage zu viel Gehirnaktivität,wie Abrechnen
oder eine Kasse stimmend zu übergeben. ???
Eher brauchen meine Knochen morgens sehr lang, bis sie alle so sortiert sind,
daß ich irgendwann mal Trampolin springen kann, duschen, frühstücken und
wenn ich dann noch daheim ein wenig im Haushalt mache, bin ich nach kurzer Zeit
matt und die Knochen tun ja sowieso immer weh. Seit der AHT, jeden Tag.

Da ich aber nicht der mensch bin, der sich immer verkriecht, versuche ich
trotzdem am öffentlichen Leben teilzunehmen. Aber das nur " in homöopatischen
Dosen"......denn die Wallungen gegen Abend machen, daß ich dann nicht gern
unter Leute mag.........überall drinn ists mir dann zu viel, zu warm zu eng.....

Ich bekomme seit 2003 Erwerbsunfähigkeits-Rente.
Sie wird immer für 2 Jahre bewilligt und dann muß man sie weiterbeantragen.
Muß ich diesen Herbst auch wieder. Dann muß man wieder nen Haufen Ärzte
abklappern, am Schluß zu einem unabhängigen Doc, meist Neurologen....aber
nie der selbe, immer wieder ein anderer, der dann beurteilen soll ob du arbeiten
kannst oder nicht. Mal sehen ob ich wieder eine Befristung bekomme.

Immerhin lebe ich jetzt seit fast 6 Jahren mit dem Krebs, und die Krankenkasse
hat schon nach einem Jahr die "chronische Krankheit" anerkannt. Warum
die Rentenkasse nicht? Habe ja auch fast jedes Jahr Rezidive gehabt. Immer neue.
Und letztes Jahr dann die Meta im Knochen. Warscheinlich muß man mit dem
Kopf unter dem Arm da hingehen, damit sie glauben, daß du nicht mehr arbeiten
kannst. Naja, lassen wir uns überraschen.

Hast du die Buchtips gelesen?

Habe übrigens im Krebs-Kompass einen Thread gelesen, da gehts um AHT und die
Knochen und auch Rückenschmerzen. Da hat eine Frau Teufelskralle empfohlen,
weils ihr geholfen hat. Wirkt ja ohnehin erst nach ein paar Wochen, aber ich habe
das schonmal ne Weile für meinen Rücken genommen. Werde das mal wieder
tun.Vielleicht hilfts ja jetzt auch.

So jetzt geh ich aber schlafen, mein Lieb tut das schon längst.
Schöne Träume, und Gute Nacht,

blümle.


christina62

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Hallo blümle!
« Antwort #15 am: 12. Juli 2007, 16:04 »
Danke für deine rasche Antwort 
 
Ja die Wallungen, die kommen immer so ab 19 Uhr,manchmal auch früher. Ich hasse sie!!! 

Wenn es wenigstens "nur " schwitzen wäre,aber man verbrennt ja innerlich fast,hihi.

Ich habe mir deine Buchempfehlung angesehen, und werde es mir demnächst beim Libro kaufen,weil es für mich sehr interessant klingt. Außerdem esse ich eh schon wieder unkontrolliert. Aber das liegt auch am kühlen Wetter. Laufe mit Pullover umher. Ein Wahnsinn und das im Juli!!!!

Ich halte dir die Daumen, dass du deine Rente wieder bewilligt bekommst. Vor dem fürchte ich mich auch schon. Denn jetzt kann ich ja noch arbeiten,-aber wer weiß wie lange??

Müde werde ich auch schnell. Ich würde so gern Nordic Walking gehen, aber wenn ich "normal" gehe, werde ich schon sehr schnell müde. Ich merke schon, dass ich nicht mehr so belastbar bin, wie vorher. Aber warum??
Der Tumor ist weg! Sind das nur die Tabletten und die Spritze?????

Wie oft wurde bei dir die Knochenzynti gemacht???
Ich denke mir,was ist, wenn ich schon Metas in den Knochen habe,die letzte Untersuchung (Operation) ist 3 Monate vorbei.

ok gehe weiter aufräumen - schön langsam  ;D
lg christina

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vorsorge bei Lymphödem
« Antwort #16 am: 14. Juli 2007, 21:22 »

Hallo Christina,

Danke auch für deine Antwort. Ich habe die Wallungen schon morgens, wenn ich
aufsteh. Manchmal bevor ich die Augen aufschlage.
Dann will ich am liebsten wieder schlafen.

Und dieses Verbrennen, ja das ist wohl so. Meine Masseurin meint, daß ist
zuviel Energie, die da frei wird. Mir raubts manchmal fast die Sinne.
D.h. ich werde manchmal fast ohnmächtig. Grade wenns so warm draußen ist.

Finde ich gut, daß du dir das Buch kaufen willst.
Du wirst sehen, es sind leckere Rezepte.

Das Knochenzynti habe ich allerhöchstens alle zwei Jahre.
Das soll man garnicht öfter machen.
Man sollte vielleicht auch nicht immer gleich dran denken, daß es in
den Knochen schon wieder kommen könnte, damit ziehst du das magisch an.

Sag lieber, ich wünsche mir, daß es nicht wiederkommt, und vertraue darauf,
daß du noch eine Weile weiterleben wirst.
Die Angst ist auch diejenige, die uns krank macht!!!
Bestell es lieber jeden Tag aufs neue beim Universum, und du wirst
sehen, daß du sicherer wirst. Es ging mir und geht immernoch genauso.
Mich plagen die Zweifel auch. immer mal wieder. Ist ganz normal glaub ich,

Die Müdigkeit kommt von der Krankheit. Ich habe das jetzt endlich verstanden
warum. Die gesunden Zellen verbrennen unsere Nahrung und wandeln sie in
Energie um. Die Krebszellen vergären die Nahrung und benötigen 30-40%
mehr Energie als gesunde Zellen.
Da der Krebs die Glucose braucht um zu gären, hast du dauernd und ununterbrochen
Lust auf Süßigkeiten. Aber den Gefallen kann ich ihm leider nicht tun.
Deshalb die Diät ohne Glucose und nur wenig Kohlehydrate.

Schluß jetzt, ich wollte keine medizinische Abhandlung schreiben,
sondern meine mich betreffenden Erkenntnisse weitergeben.
Das mit der Rente wird wohl wieder spannend. Aber nach der Metastase
im Knochen gibts da warscheinlich keine Probleme.

Na dann schönes Wochenende,

Liebe Grüße, s´blümle.