Autor Thema: Hilfe! Lebensmittelallergie(n)  (Gelesen 8197 mal)

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Gitti

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Hilfe! Lebensmittelallergie(n)
« am: 23. März 2009, 16:52 »
Trotz Lebensmittelallergie genussvoll essen
Chat auf www.was-wir-essen.de
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(aid) - Eine Lebensmittelallergie kann mit erheblichen Einschränkungen in der Ernährung verbunden sein. Häufig ist es für Allergiker nicht einfach, das auslösende Nahrungsmittel zu meiden und durch andere Produkte zu ersetzen. Wie Betroffene dennoch mit Lust und Appetit essen können, verraten unsere Experten im Chat vom 9. bis 12. März 2009, jeweils von 11 bis 13 Uhr. Die Ernährungswissenschaftlerinnen Sonja Lämmel und Claudia Thienel beantworten Fragen rund um das Thema "Essen und Genießen trotz Lebensmittelallergie" auf www.was-wir-essen-chat.de.
Unabhängig von diesem Service beantworten Ihnen die Ernährungsexpertinnen wie gewohnt Fragen im Forum "Lebensmittelallergie" innerhalb von 48 Stunden. Darüber hinaus können Sie die Chat-Beiträge auf www.was-wir-essen-chat.de nachlesen. Informationen zu Lebensmittelallergien finden Sie in der Rubrik "Ernährungsinfos".

admin

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Pollen und Lebensmittelallergien
« Antwort #1 am: 18. März 2010, 01:02 »
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Bald beginnt die Pollensaison
Tipps gegen zusätzliche Lebensmittelallergie
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(aid) - Die kalten Temperaturen verhinderten dieses Jahr einen frühen Start der Pollensaison, doch sobald es wärmer wird, beginnen die ersten Hasel- und Erlenpollen zu fliegen. In diesem Frühjahr wird ein besonders starker Pollenflug, vor allem von Birkenpollen erwartet, informiert der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Wer auf Baumpollen allergisch reagiert, sollte auch beim Lebensmittelverzehr vorsichtig sein. Denn knapp 60 Prozent aller Pollenallergiker entwickeln zusätzlich eine Lebensmittelallergie. Birkenpollenallergiker können beispielsweise nach dem Verzehr von rohen Äpfeln, Kirschen, Pflaumen und Nüssen unter Kribbeln, Juckreiz und Schwellungen der Schleimhäute leiden. Solche Beschwerden treten gerade in der Pollensaison auf. Die Ursache für diese Kreuzallergie ist, dass die Allergieauslöser eine ähnliche biochemische Zusammensetzung haben und vom Immunsystem gleichermaßen bekämpft werden. Dennoch müssen Betroffene nicht auf frisches Obst verzichten. So werden beispielsweise Apfelsorten wie Cox Orange, Boskop und Gravensteiner besser vertragen als Granny Smith oder Golden Delicious. Durch Erhitzen wird die allergen wirkende Struktur zerstört, sodass Apfelkompott, Kirschkuchen und Pflaumenmarmelade unbedenklich sind. Manchmal hilft es bereits, die Früchte zu schälen und zu reiben, da die Struktur der Allergene durch die Verarbeitung zerstört wird.
aid, Heike Kreutz

Weitere Informationen: Mehr zu Allergien erfahren Sie auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik "Ernährungstipps bei Krankheiten".

Fragen zu diesem Thema beantworten auf derselben Internetseite unsere Experten im Forum "Lebensmittel-Allergien"

admin

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:Hilfe! Lebensmittelallergie(n)
« Antwort #2 am: 25. Januar 2011, 20:25 »

Lebensmittelallergien

Restaurantbesuch ohne Risiko


http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/index.xml

Sehr interessant!

« Letzte Änderung: 25. Januar 2011, 20:26 von admin »

Gitti

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Diagnose von Lebensmittelallergien
« Antwort #3 am: 11. Mai 2011, 21:00 »



Fragen Sie Ihren Arzt...
Diagnose von Lebensmittelallergien
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(aid) - Verfolgte man die Berichterstattung der letzten zehn bis fünfzehn Jahre, so steht eindeutig fest: Lebensmittelallergien nehmen stetig zu. Das kann man nicht nur in wissenschaftlichen Fachorganen nachschauen, sondern nahezu überall hören, sehen und lesen. Mit der gestiegenen medialen Aufmerksamkeit nehmen aber auch die "gefühlten" Allergien zu. Etwa jeder Fünfte glaubt, an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu leiden. Dabei verschwimmen die Begrifflichkeiten Allergie, Unverträglichkeit oder Intoleranz. Das ist aber zunächst ein untergeordnetes Problem: "Den Patienten interessiert es zunächst nicht, wie die fachliche Zuordnung ist. Er kommt mit Beschwerden und möchte Abhilfe", so Prof. Zsolt Szepfalusi von der Medizinischen Universität Wien auf einer wissenschaftlichen Tagung des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) in Wien.
Wenn der Patient also bereits eine Unverträglichkeit auf ein Lebensmittel hat, "muss der behandelnde Arzt diesem Verdacht nachgehen", so Szepfalusi. Zur Diagnose einer Allergie auf ein bestimmtes Lebensmittel empfiehlt sich ein Prick-Test. Hier wird die Haut am Unterarm eingeritzt und allergene Substanzen (aus verschiedenen Lebensmitteln) direkt aufgeträufelt. Reagiert die Haut mit einer starken Rötung, oft gepaart mit starkem Juckreiz, folgt ein anschließender Labortest auf Antikörper. Ist auch dieser positiv, spricht man von einer Allergie. Prof. Christof Ebner, Leiter des Ambulatoriums für Allergie und klinische Immunologie, Wien, warnt aber davor, diese Verfahren als Königsweg in der Diagnose zu sehen, denn ein positiver Allergietest kann nur immunologische Reaktionen aufdecken.
"Es gibt sehr viele Unverträglichkeiten, bei denen das Immunsystem nicht beteiligt ist." Und natürlich muss auch diesen Patienten geholfen werden. Eine verallgemeinernde Testung hält der Mediziner ebenso für falsch: "Es ist nicht sinnvoll, beim ersten Unwohlsein zum Arzt zu gehen und sich auf alle Nahrungsmittel testen zu lassen." Vielmehr sollte man sich gezielt auf einzelne in Frage kommende Lebensmittel fokussieren. Grundsätzlich hält Ebner die "Provokation" für das Mittel der Wahl einer Nahrungsmittelunverträglichkeits-Diagnostik. Hier wird unter wissenschaftlichen Prämissen ganz gezielt ein "verdächtiges" Lebensmittel gegessen und die Reaktion abgewartet, gemessen und in einem Placebo-Versuch bestätigt. Diese Tests sind allerdings sehr aufwändig und kostenintensiv und werden oft nur bei Kleinkindern durchgeführt.
Harald Seitz, www.aid.de

Weitere Informationen: 
aid-Heft "Allergierisiko? So können Eltern vorbeugen", Bestellnummer: 61-1482, Preis: 2,50 Euro aid-Heft "Allergisch auf Essen? - Ratgeber bei Lebensmittelunverträglichkeiten", Bestellnummer: 61-1415, Preis: 2,50 Euro  zu bestellen unter: www.aid-medienshop.de

admin

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Bald Impfstoff gegen Lebensmittelallergie(n)
« Antwort #4 am: 08. Juni 2011, 17:38 »

08.06.2011
   
   Fortschritte bei der spezifischen Immuntherapie von Lebensmittelallergien

Eine spezifische Immuntherapie gegen Lebensmittelallergien – das war bisher eher Zukunftsmusik. Zusammen mit Kollegen aus Salzburg, Wien und Tarragona haben Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen nun einen möglichen Impfstoffkandidaten gegen Pfirsichallergien entwickelt, über den sie in der Zeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology berichten. Den Mitarbeitern um Dr. Masako Toda und Prof. Stefan Vieths, ist es gelungen, eine hypoallergene Variante des Hauptallergens aus Pfirsich zu erzeugen. Diese wirkt kaum noch allergen, zeichnet sich aber durch eine hohe zelluäre Immunogenität aus, eine Voraussetzung für den Einsatz als mögliches Impfantigen.

....................... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=34287

Sissi

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Nahrungs­mittel-Allergien heftiger als erwartet
« Antwort #5 am: 15. Juli 2012, 20:32 »


Nahrungs­mittel-Allergien heftiger als erwartet

Dienstag, 26. Juni 2012

Denver – US-Allergologen warnen davor, Nahrungsmittelallergien zu bagatellisieren. In einer Beobachtungsstudie in Pediatrics (2012; doi: 10.1542/peds.2011-1762) hatte jedes zweite Kind innerhalb von 3 Jahren mehr als eine Reaktion erlebt, darunter auch schwere Reaktionen. Die Autoren kritisieren, dass häufig auf eine Adrenalininjektion verzichtet wird. Vor allem Teenager neigen zu gefährlichen Selbstexpositionen.

Das Consortium of Food Allergy Research (CoFAR) begleitet eine Gruppe von 512 Patienten, bei denen anfangs eine Allergie auf Milch oder Eier festgestellt wurde. Inzwischen sind bei einigen auch Sensibilisierungen auf Erdnuss, Weizen, Fisch, Nüsse und andere Nahrungsmittel hinzugekommen. Trotz der Warnung der Ärzte, die entsprechenden Nahrungsmittel zu meiden, wurden in den ersten 3 Jahren 1.171 Reaktionen dokumentiert (im Durchschnitt 0,81 pro Jahr).

zum Thema

    Studie in Pediatrics
    Pressemitteilung des National Institute of Allergy and Infectious Diseases
    CoFAR

Etwa 11 Prozent der Reaktionen wurden als schwer eingestuft. Darunter waren auch Schwellungen im Rachen, Atemstörungen sowie Blutdruckabfälle oder Bewusstlosigkeit, wie David Fleischer vom National Jewish Health in Denver und Mitarbeiter berichten. Todesfälle durch anaphylaktische Reaktionen werden allerdings nicht beschrieben.

Laut Fleischer wurden nur in 30 Prozent der schweren Reaktionen Adrenalin-Injektionen durchgeführt, da die Präparate entweder nicht im Haushalt vorhanden waren, die Betreuer (zumeist die Eltern) sich die Injektion nicht zutrauten oder nicht für notwendig erachteten. Etwa 90 Prozent der Reaktionen waren auf eine orale Exposition zurückzuführen.

Häufig hatten die Eltern .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50655

Tanja

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 21.06.2013

Lebens­mittel-Allergietag: Wenn Essen allergische Reaktionen auslöst


Lebensmittel-Allergietag Meldung

Nüsse, Eier, Milch: Immer mehr Menschen leiden unter Lebens­mittel­allergien. Nach aktuellen Schät­zungen sind in Deutsch­land rund 900 000 Erwachsene und rund 500 000 Kinder betroffen. Die Zahlen haben sich damit in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Was eine Lebens­mittel­allergie besonders unangenehm und gefähr­lich macht: Schon Spuren des All­ergens können zu heftigen Reaktionen führen. Am 21. Juni will der Deutsche Allergie- und Asth­mabund mit dem Lebens­mittel-Allergietag auf die Beschwerden der Betroffenen aufmerk­sam machen.

Mit Vorsicht genießen

Wer eine Lebensmittelallergie hat, ernährt sich meist mit Vorsicht. Denn schon Spuren von Nüssen in einer Schokolade oder von Sellerie in einem Fertigge­richt können für Allergiker unangenehme oder sogar gefähr­liche Folgen haben. Auf den Genuss folgen Haut­ausschlag, Atemnot oder Kreis­lauf­versagen und im schlimmsten Fall ein lebens­bedrohlicher anaphylaktischer Schock. Dass die Zahl der Betroffenen in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, führen Ernährungs­experten vor allem auf die veränderten Ernährungs­gewohn­heiten zurück. Denn stark verarbeitete Produkte wie Fertigmahl­zeiten enthalten oft auch stark all­ergene Stoffe wie Erdnuss, Soja, Sellerie oder Gewürz­mischungen. Wer weiß, dass er auf eine bestimmte Zutat allergisch reagiert, kauft Lebens­mittel mit Bedacht ein. Im Zweifel müssen Betroffene auf vieles verzichten.

Hinweis­pflicht für Lebens­mittel­hersteller

Insgesamt 14 verschiedene Zutaten gelten als ........... http://www.test.de/Lebensmittel-Allergietag-Wenn-Essen-allergische-Reaktionen-ausloest-4560166-0/?mc=news.2013.06-21-1300

Werner

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Nahrungsmittel-Intoleranzen und -Unverträglichkeiten
« Antwort #7 am: 29. März 2014, 19:44 »


Nahrungsmittel-Intoleranzen und -Unverträglichkeiten


ExpertInnen raten: Hände weg von zweifelhaften Diagnosemethoden und Selbsttherapie!



Wir leben zunehmend in einer „intoleranten Gesellschaft“. Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und -Intoleranzen nehmen anscheinend bedenklich zu. Die Lebensmittelindustrie reagiert mit einem immer größer werdenden Angebot an „allergenfreien“ Produkten, fragwürdige Diagnoseverfahren und Behandlungsangebote boomen. Die Unsicherheit der KonsumentInnen wird immer größer. Im Vorfeld des morgen, Donnerstag, beginnenden Ernährungskongresses des Verbandes der Diaetologen Österreichs, schlagen ExpertInnen der Diätologie und Ernährungsmedizin Alarm.
Mit ärztlicher Diagnose und ernährungsmedizinischer Therapie auf der sicheren Seite
Nahrungsmittel-Intoleranzen bzw. -Unverträglichkeiten stellen für immer mehr Menschen ein massives Problem dar. Häufig versuchen Betroffene, durch „selbstverordnete“ Maßnahmen dem Problem beizukommen. Aber auch das Angebot an fragwürdigen Hilfestellungen und Heilsversprechen unterschiedlichster Art wächst rasant. Um den Leidensweg aber tatsächlich zu verkürzen und die Lebensqualität möglichst rasch zurückzugewinnen, ist zuallererst eine genaue und fundierte ärztliche Diagnosestellung unabdingbar. Darauf basierend sollte eine diätologische Anamnese erfolgen und entsprechend ausgebildete ExpertInnen, also DiätologInnen, können dann adäquate, individuell auf Person und Beschwerdebild abgestimmte Maßnahmen erarbeiten.
„Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, die zum Beispiel auf Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln zurückgehen, verlangen nach Kompetenz und umfassendem Wissen in der Diagnose und Behandlung“, betont Prof.in Andrea Hofbauer, Präsidentin des Verbandes der Diaetologen Österreichs. Hofbauer empfiehlt Betroffenen, unbedingt auf Selbstdiagnose und Selbsttherapie zu verzichten: „Gerade hier sind individuelle Interventionen durch ernährungsmedizinisch geschulte Experten und Expertinnen wichtig, mit pauschalen Ernährungsempfehlungen ist es dabei sicher nicht getan.“
Exakte und fundierte Diagnose
Sorgen bereiten den ExpertInnen die vielen unterschiedlichen und teilweise fragwürdigen „Tests“ auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ohne medizinischen oder diätologischen Hintergrund angeboten werden. Die Betroffenen sind verunsichert, ergreifen die falschen Maßnahmen und verlängern auf diese Weise nur ihr Leiden. Wenn Nahrungsmittel Beschwerden auslösen, so kann das sehr viele verschiedene Gründe haben. Ob und welche Form der Unverträglichkeit vorliegt, muss von ärztlicher Seite mittels verschiedener Testverfahren (z.B. Blut- und Atemlufttest) abgeklärt werden.
Wie komplex die Anforderungen bei der Diagnose sein können, beschreibt Univ.-Prof. Dr. Harald Vogelsang von der Universitätsklinik für Innere Medizin III in Wien anhand der Unverträglichkeit gegenüber dem Weizenbestandteil Gluten. „Im Prinzip gibt es drei Arten von Gluten-Unverträglichkeit“, so der Mediziner. „Die eine ist die Zöliakie, bei der es sich um eine nichtallergische immunologische Erkrankung handelt.“ Hat man sich schon im „Selbstversuch“ auf glutenfreie Produkte verlegt, wird eine exakte Diagnose erschwert. „Eine glutenfreie Diät ist in letzter Zeit sehr modern geworden“, konstatiert Prof. Vogelsang, „für den Gesunden hat sie aber keinen Vorteil und im Fall einer Zöliakie kann sie obendrein die Erstellung einer richtigen Diagnose behindern.“ Der zweite mögliche Grund für eine Gluten-Unverträglichkeit ist eine Intoleranz, deren Wurzeln nicht in immunologischen Vorgängen liegen. „Diese Situation findet sich vor allem bei Reizdarmpatienten“, so Vogelsang. Als dritter Grund könnte schließlich eine Weizenallergie verantwortlich für die Gluten-Unverträglichkeit sein. Das kommt im Erwachsenenalter allerdings sehr selten vor.
Mit diätologischer Begleitung zu mehr Lebensqualität
Nach der ärztlichen Diagnose ist es unbedingt empfehlenswert, sich weiter von ExpertInnen betreuen zu lassen. „Nur ausgebildete Diätologen und Diätologinnen sind befähigt, die medizinischen Befunde richtig zu interpretieren und daraus eine individuelle und maßgeschneiderte Ernährungstherapie abzuleiten“, so Hofbauer. Zur diätologischen Anamnese gehört eine genaue Erfassung der Ernährungsgewohnheiten, des sozialen Umfelds und aller anderen Faktoren, die Einfluss auf die Nahrungsaufnahme haben.
„Daraus wird eine sogenannte Ausschluss-Diät entwickelt“, erklärt die Wiener Diätologin und Landesleiterin Wien des Verbandes der Diaetologen Österreichs Barbara Angela Schmid, „Der oder die Betroffene muss dann umfassend darüber informiert werden, in welchen Lebensmitteln und in welchen Produkten der Auslöser der Beschwerden enthalten ist.“ Damit allein ist es aber nicht getan: „Es muss auch eine ausgewogene Nährstoffversorgung gewährleistet sein. Es gilt also, unter Berücksichtigung des Auslösers, einen Ernährungsplan zu erstellen, der es dem Patienten ermöglicht, seine Ernährung nährstoffdeckend umzusetzen.“ Es ist für den Patienten sehr wichtig zu wissen, was er essen kann, und nicht nur zu wissen, was er nicht essen darf. Es geht also um einen Ernährungsplan für die Praxis, der es ermöglicht, das Leben mit einer Unverträglichkeit zu managen. Schmid: „Häufig bekommen Patienten und Patientinnen, die an einer Unverträglichkeit, Aufnahmestörung oder Allergie in Zusammenhang mit Nahrungsmitteln leiden, zwar eine Menge von Informationen, sind damit aber überfordert und allein gelassen. Diese Informationen müssen erst auf den individuellen Ernährungsalltag heruntergebrochen werden.“
„Es ist sicher auch eine Aufgabe der Diätologen und Diätologinnen, Ruhe in den Ernährungsalltag zu bringen“, ist Schmid überzeugt, „im Zeitalter des Internets, wo so viele Informationen verfügbar sind, müssen wir Diätologen die Patienten auch vor unangebrachten Versuchen der Selbstbehandlung schützen.“ Oft würden zum Beispiel alle Milchprodukte weggelassen, weil fälschlicherweise eine Unverträglichkeit gegenüber einem Milchbestandteil (Milchzucker oder Milchprotein) vermutet wird. „Da ist die Gefahr, in eine Mangelernährung zu schlittern, wirklich groß“, warnt die Diätologin.
Diätologische Interventionen oder Therapien sind auf Krankenschein nach wie vor nicht möglich. Der Verband der Diaetologen Österreichs tritt dafür ein, dass die Kosten einer notwendigen diätologischen Behandlung von der Krankenkasse übernommen werden. Prof.in Hofbauer: „Wir Diätologen wollen Menschen mit Ernährungsproblemen wieder zu einer guten Lebensqualität und Lebensfreude verhelfen. Denn eines sollte man nicht vergessen: Essen soll ja, auch wenn man an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet, Genuss bereiten.“

31. Ernährungskongress
„Gastro-Entero-Hepatologische Ernährungsturbulenzen“
Diätologie auf neuen Wegen

Donnerstag/Freitag, 27./28. März 2014
Eröffnung: Donnerstag, 9:00 Uhr durch Gesundheitsminister Alois Stöger und Kongresspräsidentin Prof.in Andrea Hofbauer
Vienna Marriott Hotel, Parkring 12a, 1010 Wien

Das detaillierte Kongressprogramm finden Sie unter www.medical-media-consulting.at/pressroom.

Akkreditierung erforderlich / Anmeldung noch möglich!
Nicht vorab akkreditierte JournalistInnen sind natürlich auch beim Kongress willkommen. Wir bitten aber in diesem Fall dafür um Verständnis, dass der Einlass ausschließlich nach Vorlage des Presseausweises oder einer entsprechenden Bestätigung der Chefredaktion des Mediums, für das eine Berichterstattung erfolgen soll, gewährt werden kann.

Kontakt
Prof. Andrea Hofbauer, MSc, MBA
Präsidentin
VERBAND DER DIAETOLOGEN ÖSTERREICHS
Austrian Association of Dietitans
Grüngasse 9/Top 20
1050 Wien
T: 0664/13 28 930
www.diaetologen.at
ZVR: 902 803 243
DVR: 4002947

Rückfragen und Akkreditierung Presse
Urban & Schenk medical media consulting
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« Letzte Änderung: 29. März 2014, 20:26 von admin »