Autor Thema: Rauchen und Kinder  (Gelesen 8874 mal)

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Gitti

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Rauchen und Kinder
« am: 12. Juni 2008, 21:43 »


Passivrauchen: Kinder haben gehäuft Infekte


HONG KONG (ars). Das Anliegen an Eltern, in Gegenwart ihrer Kinder nicht zu rauchen,
wird durch eine Studie aus Hong Kong erneut gestützt: Passivrauchen macht Kinder anfällig für schwere Infektionen.

Das berichten Forscher, die bei mehr als 8000 Kindern bis zum 8. Lebensjahr ermittelten,
wie oft sie wegen Infekten in die Klinik aufgenommen wurden (BMJ online).

Insgesamt war diese Rate bei Kindern mit Exposition um 14 Prozent höher als bei jenen ohne.
Um die Hälfte bis zum Doppelten erhöht war das Risiko bei Frühgeborenen, Kindern mit niedrigem Geburtsgewicht
und unter sechs Monaten.

Den Autoren zufolge schwächt Passivrauchen offenbar doppelt - durch direkten Kontakt die Atemwege und indirekt das Immunsystem.

Dietmar E.

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Rauchen - das Babygift wirkt Jahrzehnte lang
« Antwort #1 am: 05. August 2008, 23:18 »
Ärzte Zeitung online, 05.08.2008

Zigaretten in der Schwangerschaft - das Babygift wirkt Jahrzehnte lang

Die meisten Frauen wissen, dass Rauchen in der Schwangerschaft das ungeborene Kind schwer belastet. Trotzdem raucht jede fünfte Schwangere weiter. Mit jeder einzelnen Zigarette wächst das Risiko für das Baby, in seiner Entwicklung beeinträchtigt und gesundheitlich geschädigt zu werden, betont die Stiftung Kindergesundheit aus München. Die Folgen für die betroffenen Kinder sind vielfältig.

"Die im Zigarettenrauch enthaltenen Giftstoffe reichen von Kohlenmonoxyd und Stickoxyden über Blausäure, Ammoniak und Schwefelwasserstoff bis zu Teer und Kadmium", sagt Professor Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung. In Studien wurden Nachteile des Rauchens für das Ungeborene eindeutig belegt:

Nikotin verengt die Gefäße und verringert auch die Durchblutung der Plazenta. Kohlenmonoxyd verdrängt den Sauerstoff aus den roten Blutkörperchen - das Kind leidet unter chronischem Sauerstoffmangel.

Als Folge ...... http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/allergien/default.aspx?sid=505301

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Werner

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Rauchen und Kinder
« Antwort #2 am: 11. August 2008, 20:29 »

Rauchen: Schon die erste Zigarette kann süchtig machen


Dpa  http://www.aerzteblatt.de/v4/news/newsdruck.asp?id=33318

Ontario – Viele Raucher sind bereits nach der ersten Zigarette süchtig. Warum dies so ist, haben Wissenschaftler der University of Western Ontario untersucht. Sie publizierten ihre Ergebnisse im Journal of Neuroscience (2008; 28: 8025-8033).

„Nikotin wirkt auf viele verschiedene Signalwege und erzeugt so seine Suchteffekte“, sagte Steven Laviolette vom Department of Anatomy and Cell Biology der Schulich School of Medicine & Dentistry.“ Besonders wichtig sei aber das sogenannte mesolimbische Dopamin System.

Es spielt bei der Ausbildung verschiedener Süchte eine Rolle, neben der Nikotinsucht auch bei Alkohol und Kokain. „Bislang ist nur sehr wenig darüber bekannt, wie das mesolimbische System kontrolliert, ob Menschen sehr schnell oder eher langsam nikotinabhängig werden oder ob sie die Nikotinwirkung grundsätzlich als abstoßend erleben“, sagte Laviolette.

Die Arbeitsgruppe ermittelte, welche spezifischen Dopaminsubrezeptoren in dem System die Nikotinwirkung vermitteln und für ein positives oder negatives Erleben sorgen. Mit spezifischen Antikörpern konnten sie diese Wirkungen umkehren.

„Unsere Ergebnisse erklären auf der Rezeptorebene, warum manche Personen Nikotin von Anfang an positiv erleben und daher schnell abhängig werden, während andere das Nikotin ablehnen. Mit diesem Wissen könnte es in Zukunft möglich sein, neue medikamentöse Therapien gegen Nikotinsucht zu entwickeln“, hieß es aus der Arbeitsgruppe. © hil/aerzteblatt.de

Abstract im Journal of Neuroscience
http://www.jneurosci.org/cgi/content/abstract/28/32/8025

The University of Western Ontario
http://www.uwo.ca/

Dietmar E.

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Dieser Aufruf der WHO ist wahrscheinlich nicht durch die dichten Türen im Gesundheitsministerium gegangen,
wo Bundesministerin und Ärztin Dr. Kdolsky (noch) als Familien- und Gesundheitsministerin residiert.

Bekanntlich hat Kdolsky beim Rauchergesetz in Lokalen (absichtlich?) auf schwangere Frauen, schwangere Gäste, Kinder
und Jugendliche als Gäste in "Tabaklobby-Lokalen" vergessen.

Die Österreichische Krebshilfe war scheinbar auch keine Hilfe, zudem ein dortiges Vorstandsmitglied angeblich mehrfach
in der Öffentlichkeit die tödliche Gefahr des Passivrauchens in Frage stellte!



Schutz der Kinder vor Passivrauchen

Nur rauchfreie Räume bieten einen ausreichenden Schutz
vor den Gesundheitsgefahren durch Tabakrauch.
Die Gifte des Tabakrauchs lagern sich an Decken, Wänden,
Böden und an Gebrauchsgegenständen ab und werden von
dort wieder in die Raumluft abgegeben.

Daher sind Innenräume,
in denen Rauchen erlaubt ist, eine kontinuierliche
Expositionsquelle für Schadstoffe, selbst wenn dort aktuell
nicht geraucht wird. Auch der so genannte kalte Rauch
stellt eine Gesundheitsgefährdung dar.
Weder das Öffnen eines Fensters noch Lüftungsanlagen
können die Schadstoffe vollständig aus der Raumluft beseitigen.

Mit jeder Zigarette rauben Sie "Ihrem" Kind ein Stück Leben, Frau Gesundheitsministerin!




An die Eltern, wenn die Sucht stärker ist:

Rauchen Sie nicht, wenn Ihre oder andere Kinder in
der Nähe sind!

Erlauben Sie auch nicht anderen, in der Nähe von
Kindern zu rauchen!

Rauchen Sie weder zu Hause noch im Auto!

Gehen Sie schwanger, oder mit Kindern nicht in Raucherräume von Gastronomiebetrieben oder in andere geschlossene
Räume, in denen geraucht wird, auch wenn DAS in Österreich nicht verboten ist.

Selbst wenn gerade keine Kinder da sind, rauchen Sie selber nicht in Innenräumen oder in Autos und
erlauben dies auch sonst niemandem: Auch kalter Rauch ist schädlich!

Überzeugen Sie Ihre Kinder, sich vom Tabakrauch fernzuhalten und erklären Sie ihnen, warum sie Tabakrauch
meiden sollen: Tabakrauch ist ein Giftgemisch mit über 2000 Schadstoffen,
wobei über 40 Tabakinhaltsstoffe nach dem Anzünden nachweislich krebserregend sind!

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Ist Passivrauchen von Kindern vorsätzlicher Totschlag?
« Antwort #4 am: 16. August 2008, 16:16 »

Impressum © 2008 Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
Autoren: Dr. Katrin Schaller, Christine Schulz, Dr. Martina ötschke-Langer
http://www.rauchfrei2012.com/pdf/Schutz_der_Kinder_vor_Passivrauchen_Weltkrebstag_2008.pdf


Rauchen in Anwesenheit von Kindern ist Körperverletzung

Tabakrauch ist ein komplexes Giftgemisch aus über 4800 Substanzen, die beim Verbrennen des Tabaks entstehen.
Mindestens 250 dieser Substanzen sind giftig oder krebserzeugend.

Tabakrauch ist mit Abstand der bedeutendste und gefährlichste vermeidbare Innenraumschadstoff und die führende
Ursache von Luftverschmutzung in Innenräumen, in denen geraucht wird.

Passivrauchen, also das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch, ist gesundheitsgefährdend
für alle Menschen, ganz besonders aber für Kinder, weil diese viel häufiger atmen als Erwachsene
und dadurch vermehrt Schadstoffe aufnehmen.

Es besteht breiter gesellschaftlicher Konsens, dass die Gesundheit der Kinder zu wahren ist und dass Kinder vor
allen vermeidbaren Belastungen geschützt werden müssen.

Der Gesetzgeber IN DEUTSCHLAND hat gehandelt: In allen 16 Landesnichtraucherschutzgesetzen,
die in den Jahren 2007 und 2008 in Kraft traten, wurde der Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Passivrauchen in öffentlichen Einrichtungen und in öffentlichen Räumlichkeiten, in denen sich Kinder aufhalten, verankert.

Diesem öffentlichen Schutz der Kinder sollte eine Informationskampagne folgen, die
rauchenden Eltern ihre Verantwortung für rauchfreie Wohnräume zum Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens
ihrer Kinder deutlich macht.

Denn: Das Rauchen in Anwesenheit von Kindern kommt einer Körperverletzung gleich. Schutz vor Passivrauchen ist Kinderschutz.

Anmerkung:
Ist in Ö. ein (absichtliches?) "Kdolskys Familien-/Gesundheitsministervergessen" Anleitung zum Totschlag?

Wer informiert die Staatsanwaltschaft?

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Josef

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Zigarettenpreise verdoppeln - Rauchverbot in ALLEN geschlossenen Räumen
« Antwort #5 am: 30. September 2008, 22:50 »

statt:


Schwarze Lunge und offener Brustkorb

Schockfotos sollen Großbritanniens Raucher warnen

29.09.08 - Mit Schockfotos auf Zigarettenpackungen wird Großbritannien als erstes Land in Europa Raucher vor den Gefahren des blauen Dunstes warnen.

Drastische Bilder sollen Raucher in Großbritannien vom Griff zur Zigarette abhalten. Foto: Department of Health UK

Insgesamt 15 abschreckende Bilder von wuchernden Tumoren, verfaulten Zähnen, einer Leiche, schwarzen Lungen oder von einem offenen Brustkorb im Operationssaal werden von Oktober an mit einem Schriftzug auf die Rückseiten der Zigarettenschachteln angebracht.

Die Bilder werden die schriftlichen Warnhinweise ersetzen, die im Jahr 2003 eingeführt worden waren. Der Schriftzug "Rauchen tötet" wird aber weiter auf der Vorderseite der Packungen zu lesen sein, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Nach Angaben von Medizinern sterben jedes Jahr 120.000 Menschen in Großbritannien an den Folgen des Rauchens.

Wirkungsvolle Maßnahme?

Können radikale Fotos auf Zigarettenschachteln wirklich vom Rauchen abhalten? Stimmen Sie ab in unserer aktuellen Umfrage in der rechten Navigantionsleiste!

dpa
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Evi

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Re: Rauchen und Kinder
« Antwort #6 am: 23. Oktober 2008, 20:10 »

Passivrauchen schadet besonders Kindern
23.10.08 - Passivrauchen tut niemandem gut - doch besonders betroffen von den gesundheitlichen Folgen sind Kinder. Ihr Hämoglobin bindet Kohlenstoffmonoxid zu einem Ausmaß wie es sonst nur bei aktiven erwachsenen Rauchern zu beobachten ist.

Ein Forscherteam um Dr. Branden Yee vom Tufts Medical Center in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) hatte Blutproben von 200 Kindern untersucht. Die Studienteilnehmer waren zwischen einem und zwölf Jahren alt.
Familie, Kinder, Eltern, Passivrauchen, Raucher, Rauchen, Zigarette, Nikotin, Tabak, Nikotinsucht
Die Auswirkungen des Qualms lassen sich insbesondere im Blut der Kleinsten nachweisen. Foto: Deutsches Krebsforschungszentrum

Bei Kindern, die regelmäßig Zigarettenrauch in ihrer Umgebung ausgesetzt waren, zeigten sich erwartungsgemäß hohe Konzentrationen Carboxyhämoglobin im Blut. Bei diesen Hämoglobinmolekülen ist die Bindungsstelle für Sauerstoff mit Kohlenstoffmonoxid (CO) besetzt.

Besonders bedenklich dabei: der Carboxyhämoglobin-Anteil im Blut dieser Kinder war mit dem aktiv rauchender Erwachsener zu vergleichen. Er lag damit weit höher als Erwachsenen, die Tabakqualm aus ihrer Umgebung einatmeten. Je jünger das Kind, desto stärker war der Einfluss des Dunstes.

Mit anderen Worten: Passivrauchen schadet einem Kind ebenso sehr wie aktives Rauchen einem Erwachsenen.
Kinder funktionieren anders

Physiologische Prozesse von Kindern sind meist nicht mit denen Erwachsener zu vergleichen, stellt Yee fest. Dies gelte insbesondere für die Kleinsten. "Bezogen auf das Körpergewicht atmen Kinder eine größere Menge Luft ein als Erwachsene."

Zudem seien besonders kleine Kinder auf die Nähe der Eltern angewiesen. Wenn diese dann zum Glimmstängel griffen, atme der Nachwuchs verstärkt den Qualm mit ein, warnt Yee. Daher sei hier Aufklärung besonders wichtig, betont der Mediziner. Eltern sollten dabei unterstützt werden, ihr Rauchverhalten zu ändern - vor allem das in Gegenwart ihrer Kinder.

Die Forscher präsentierten ihre Ergebnisse beim Jahrestreffen American Society of Anesthesiologists in Orlando.

fs / American Society of Anesthesiologists

Alle Artikel zum Stichwort:
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_paediatrie_atemwege_passivrauchen_122476070035.htm
Passivrauchen
Kinder
Verwandte Artikel:
Passivrauchen macht Kinder krank
So kommen Kinder auf den Geschmack

Gitti

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Re: Rauchen und Kinder
« Antwort #7 am: 28. November 2008, 08:17 »

Deutsches Kinderhilfswerk: Nichtraucherschutzgesetze verstoßen gegen UN-Recht
 
Die Gesetze zum Nichtraucherschutz verstoßen nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerks «eklatant» gegen UN-Recht. Die Bestimmungen in den Bundesländern seien ein Flickenteppich und entsprächen nicht durchgängig den Standards des UN-Übereinkommens zum Kinderrecht, sagte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks, Thomas Krüger, am Donnerstag in Berlin.


Nach der UN-Kinderrechtskonvention hätten Kinder das Recht auf ein Höchstmaß an Gesundheit. Der Nichtraucherschutz habe aber in Schulen, Kindergärten und Vereins-Gaststätten zahlreiche Lücken. Die Organisation rief Bund und Länder auf, die Regelungen nachzubessern.
 

Jutta

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"Danke, dass Sie hier rauchen!"
« Antwort #8 am: 26. Dezember 2008, 11:46 »
15/12/08,12:00, Aerzte_Zeitung

"Danke, dass Sie hier rauchen!"

KIEL (hub). "Thank you for smoking" ist der Titel des Buches von Christopher Buckley über den Pressesprecher des US-Tabakverbandes und seine Kumpel aus der Alkohol- und Waffenlobby. "Danke, dass ihr hier raucht", könnte aber auch der Titel eines Schreibens aus dem Finanzministeriums an die deutsche Jugend sein.

Denn die 12- bis 17-Jährigen sorgen durch ihren Zigaretten- und Tabakkonsum für Steuereinnahmen von knapp 200 Millionen Euro pro Jahr. Das hat eine Studie der Uni Kiel und des Herzzentrums Bad Krozingen ergeben (DMW 133, 2008, 2555).

Demnach gibt es 5,3 Millionen Raucher bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Der Anteil von Rauchern steigt mit dem Alter kontinuierlich: von knapp einem Prozent bei den 12-Jährigen auf 29 Prozent bei den 17-Jährigen. Ein 12-jähriger Raucher konsumiert 43 Zigaretten im Monat, ein 17-jähriger 172. Bei ihm kommen noch 36 selbstgedrehte oder gesteckte Zigaretten hinzu.

Insgesamt trägt diese Altersgruppe aber ...........

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Medizin_Detail?articleItemId=cb9e9b0886e0aa27f1814a61799ec288

Richi

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So verhindern Sie, dass Ihr Kind Allergiker wird
von Martin Netter

Mehr als ein Viertel der kleinen Kinder in Deutschland ist nach einer repräsentativen Umfrage chronisch krank. 28 Prozent der befragten Eltern gaben Erkrankungen wie Neurodermitis (14 Prozent), Heuschnupfen (fünf Prozent) oder Asthma (drei Prozent) an. Dabei litten Kinder in ländlicher Umgebung deutlich seltener an chronischen Beschwerden als Kinder in größeren Städten.

Das ergab eine Forsa-Befragung von 1008 Personen mit mindestens einem Kind.

Diese starke Verbreitung bestätigte auch Prof. Dr. med. Albrecht Bufe, Vorsitzender der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) gegenüber BILD.de.

Sein Tipp an alle Eltern: „Um ihr Kind vor Allergien zu schützen, sollten Mütter ihr Kind vier bis sechs Monate ausschließlich stillen. Außerdem sollten sie Rauchen, sowohl aktiv als auch passiv, während der Schwangerschaft und danach vermeiden. Das ist das Wichtigste, was Eltern für ihr Kind tun können.“

Besonders Eltern von Risikokindern sollten einige Regeln beachten. Da die Neigung zu allergischen Erkrankungen vererbt wird, gelten alle Kinder mit mindestes einem Geschwisterkind oder Elternteil mit Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis oder Nesselsucht als gefährdet.

Ob Risikokind oder nicht – so beeinflussen Sie, ob Ihr Kind Allergiker wird:

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2009/04/03/allergie-bei-kindern/wie-eltern-vorbeugen-koennen-stillen-nichtraucher-werden-keime-zulassen.html
« Letzte Änderung: 06. April 2009, 23:21 von Richi »

Dietmar E.

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http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=090406012


Rauchen ist Hauptursache für Kindstod

Zigaretten verzögern das Aufwachen bei Bedrohung
 
Zigaretten der Mutter können für Kinder tödlich sein

 
Melbourne/Graz (pte/06.04.2009/10:00) - Wenn Mütter in der Schwangerschaft oder nach der Geburt rauchen, sind ihre Babys noch eher vom plötzlichen Kindstod (SIDS) bedroht als wenn sie in Bauchlage schlafen. Das berichten australische Forscher vom Ritchie Centre for Baby Health Research der Monash University http://www.monash.edu.au in der Fachzeitschrift Sleep. Wenn auch die genaue Ursache von SIDS noch unbekannt ist, glauben die Forscher, dass Schädigungen des Weckvorgangs als Antwort auf eine lebensbedrohliche Situation eine wesentliche Rolle spielen. Kinder, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, haben die niedrigsten Raten von kortikaler Erregung, die wesentlichen Einfluss auf Schlaflosigkeit, Muskeltonus, Herzfrequenz und Atmung hat, so das Ergebnis des australischen Experiments.

Dazu untersuchten die Forscher 25 gesunde Babys jeweils drei, zehn und 22 Wochen nach der Geburt. Die Mütter von zwölf der Kinder rauchten durchschnittlich 15 Zigaretten pro Tag, die anderen waren Kinder von Nichtraucherinnen. Während des Tagesschlafs richteten die Forscher einen kurzen Luftstrahl auf die Nasenlöcher der Babys und riefen damit eine Weckreaktion hervor. Gleichzeitig beobachteten sie, wie das Gehirn reagierte. Dabei wurden wesentliche Unterschiede im Aktivierungsmuster zwischen den beiden Gruppen festgestellt. "Unsere Forschung zeigt, dass mütterliches Rauchen die Weckreaktionen verschlechtert, was eine mögliche Erklärung für das höhere SIDS-Risiko darstellt", so Studienleiterin Rosemary Horne.

"Dass Rauchen ein wesentlicher Risikofaktor für SIDS ist, bestätigt nur eine schon länger existierende Annahme", berichtet Jörg Kutschera, Neonataloge an der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde http://www.neonatologie.com , im pressetext-Interview. In der Praxis könne man beobachten, dass Babys in Wohnungen, in denen geraucht wird, weitaus häufiger vom plötzlichen Kindstod betroffen sind als in Nichtraucher-Wohnungen. "Andere wesentliche Faktoren, die das Risiko steigern, sind die Bauchlage des Kindes, eine Überhitzung im Schlaf, sowie ein schlechter Sozialstatus." Der plötzliche Kindstod kann während des gesamten ersten Lebensjahres auftreten, wobei laut Kutschera sowohl im dritten als auch im siebten Monat Häufungen der Fälle zu beobachten sind.

Die Aufklärungarbeit zur Prävention des plötzlichen Kindstods http://www.sids.at konzentriert sich schon länger auf die Vermeidung des Rauchens in der Umgebung von Säuglingen. "In der Steiermark erhalten die Eltern nach jeder Geburt eine entsprechende Information, Risikofamilien mit Rauchern werden speziell angesprochen", so Kutschera. Es sei wesentlich, dass Väter zumindest in der Wohnung auf die Zigarette verzichten. Bei rauchenden werdenden Müttern sei eine Verhaltensänderung hingegen schwierig. "Hören sie in der Schwangerschaft nicht zum Rauchen auf, tun sie es oft auch danach nicht", so der Grazer Kinderarzt abschließend.

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Rauchen und Kinder
« Antwort #11 am: 24. April 2009, 15:50 »


Email von ...........

Auch Kinder sind betroffen,

in Biedermannsdorf NÖ. müssen Kinder und Jugendliche (auch Erwachsene) wenn Sie in die Tennishalle wollen, durch den verrauchten Schankraum der Kantine (Biedermansdorferstuben) gehen um dort Sport zu treiben! Nicht nur dass sie dort als Passivraucher sehr gefährdet sind, müssen sie dort den Gäste und Bewohnern von Biedermannsdorf beim Qualmen zu sehen, die eigentlich ihre Vorbilder sein sollten!

Wenn der Gesundheitsminister zusieht wie 3 Menschen täglich an Passivrauchen sterben, ist in diesen Fall "Gefahr in Verzug" daher sollte er zurücktreten!!!
 
Herzliche Grüße aus Wien Ottakring

Familie N. N.
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