Autor Thema: Brustkrebs, volle Therapien, aber was kann ICH dazu noch beitragen?  (Gelesen 4082 mal)

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Dietmar E.

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Yoga & Krebs

Brustkrebs: Mehr Lebensqualität durch Yoga

Patientinnen mit Brustkrebs profitieren laut einer aktuellen US-amerikanischen Untersuchung von speziell zusammengestellten Yoga-Übungen. Ein maßgeschneidertes Programm – bestehend aus behutsam durchgeführten Figuren (Asanas), Atemübungen und Meditation – hat demnach positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Die kleine Studie wurde von James Carson und Kollegen vom Duke University Medical Center in Durham, North Carolina, durchgeführt.

"Die positiven Effekte sind weniger Schmerzen und chronische Müdigkeit sowie ein Mehr an Energie, Entspannungsfähigkeit und Ausgeglichenheit", beschreibt Studienleiter Carson. Vor allem Frauen mit fortgeschrittener Mammakarzinom-Erkrankung bräuchten effektive Möglichkeiten, um die Symptome besser in den Griff zu bekommen. Diesen Zweck habe das individuelle Programm erfüllt, heißt es im "Journal of Pain and Symptom Management".

Mehr Energie und Akzeptanz

13 Frauen, deren Krebs sich von der Brust ausgehend in weitere Teile des Körpers ausgebreitet hatte, nahmen unter der Aufsicht von Carson und Kollegen an einem achtwöchigen Yoga-Programm teil. Die Patientinnen waren durchschnittlich 59 Jahre alt, der Zeitpunkt der Erstdiagnose lag rund sieben Jahren zurück. Das Yoga-Programm wirkte sich positiv auf die Energie der Frauen und auf ihre Einstellung in Bezug auf die Erkrankung aus, berichten die Forscher.

"Das Schmerzempfinden ließ in der Tendenz nach und die Entspannungsfähigkeit der Probandinnen nahm zu", heißt es weiter in dem Bericht. Die positiven Effekte konnten laut Studie nicht nur unmittelbar nach dem Training, sondern auch noch am darauf folgenden Tag festgestellt werden. Die Studie zeige erstmals, welch wertvollen Nutzen ein abgestimmtes Yoga-Training für schwer kranke Frauen darstellen könne.

Quelle: Reuters Health
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)