Autor Thema: Studien in Deutschland  (Gelesen 11271 mal)

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Dietmar E.

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Studien in Deutschland
« am: 03. Mai 2009, 14:25 »

Welche Internetseiten gibt es,

wo sich ein Krebspatient über eine Studienteilnahme informieren kann?
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Josef

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Studien in Deutschland
« Antwort #1 am: 10. Juli 2009, 23:59 »
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Josef

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Urologische Studien in Deutschland
« Antwort #2 am: 11. Juli 2009, 00:00 »
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Sissi

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EU-Behörde will Arzneimittelstudien komplett veröffentlichen

Freitag, 22. März 2013

Frankfurt/Main – Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will voraussichtlich ab Anfang 2014 alle von den Herstellern eingereichten Studiendaten von zugelassenen Medikamenten veröffentlichen, wie die Behörde auf ihrer Webseite mitteilt. Damit würde ein gut gehüteter Schatz der Pharmaindustrie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, schreibt die Frankfurter Rundschau vom Freitag. Die Hersteller reagierten entsetzt. Sie befürchten im schlimmsten Fall das Aus ihres Geschäftsmodells.

„Die Veröffentlichung von Zulassungsinformationen bedroht Forschungs- und Entwick­lungsinvestitionen in Milliardenhöhe“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, Henning Fahrenkamp, der Zeitung. Damit werde auch die Erforschung und Entwicklung neuer und innovativer Arzneimittel gefährdet. Zudem könnten die Pharmafirmen künftig auf die Zulassung von Arzneimitteln in der Europäischen Union verzichten. Damit würden Patienten von Innovationen abgeschnitten.

Das Bundesgesundheitsministerium teilt mit, dass http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53831



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hilde

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Ratgeber zu klinischen Studien in der Onkologie
« Antwort #4 am: 01. Juni 2014, 00:22 »



Ratgeber zu klinischen Studien in der Onkologie

Donnerstag, 15. Mai 2014

Köln – Einen Patientenratgeber zu Therapiestudien in der Hämato-Onkologie haben das Kompetenznetz Akute und chronische Leukämien, das Kompetenznetz Maligne Lymphome und die Stiftung Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe herausgegeben.

Die Broschüre wendet sich an Patienten, die in Betracht ziehen, sich im Rahmen einer Studie betreuen zu lassen, und sich im Vorfeld über die Gründe, Rahmenbedingungen und Abläufe von Therapiestudien informieren möchten. Erläutert werden die Phasen klinischer Studien im Rahmen der Arzneimittelentwicklung, wie auch das Thema Patientensicherheit. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Entscheidungsfindung.

zum Thema

    zur Broschüre

„Die Teilnahme an einer klinischen Studie ....... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58674

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Transparenz bei klinischen Studien weiter unzureichend

Mittwoch, 19. November 2014

Köln/New York – Trotz vieler Appelle und ethischen Verpflichtungen: Nach wie vor werden viele klinische Studien nicht registriert, Registereinträge nicht aktualisiert und Ergebnisse nicht veröffentlicht. Das berichtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Anlass für die Kritik des Instituts ist die Aktualisierung einer Resolution der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Transparenz von Pharmadaten. „Dass bisher ein großer Teil der Ergebnisse klinischer Studien nicht offengelegt wurde, bedeutet, dass Patienten möglicherweise nicht die bestmögliche Behandlung bekommen – weil wir diese gar nicht ermitteln können“, sagte Beate Wieseler, Leiterin des Ressorts Arzneimittelbewertung im IQWiG.

Siw Waffenschmidt, Leiterin des Stabsbereichs Informationsmanagement im Institut, sieht sich bei ihren Recherchen täglich mit der Unvollständigkeit von Studienregistern und veröffentlichten Studiendaten konfrontiert. „Um den Nutzen zweier medizinischer Interventionen zu vergleichen, benötigen wir alle Informationen über die Studien. Die Darstellung ........ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60927

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D - Medikamenten-Studien
« Antwort #6 am: 26. September 2015, 00:42 »





 Reizthema Medikamenten-Studien



Eine Datenbank macht jetzt Informationen zu Studien an zugelassenen Medikamenten für alle zugänglich
und soll so für Transparenz sorgen. Kritiker sehen darin kaum einen Gewinn.

Seit März sind die Daten zugänglich

Wer sich ein eigenes Bild machen will, kann sich seit März durch eine neue Datenbank des Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) klicken. In dem Online-Portal awbdb.bfarm.de, zu dem die Zulassungsbehörde durch das neue Arzneimittelgesetz verpflichtet wurde, kann man Daten zu allen AWB einsehen, die nach dem 13. August 2013 begonnen wurden. Allerdings sind die Daten nicht laienverständlich aufbereitet, so dass überwiegend nur Fachleute sie deuten können.

„Für jede AWB müssen Ort, Zeitraum, Ziel und Beob­achtungsplan geliefert werden“, erklärt Throm. In einer Zusammenfassung der Ergebnisse muss zudem stehen, was bei den untersuchten Therapie-Kriterien herausgekommen ist. Das BfArM und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) werten das neue Register als Fortschritt. „Es sorgt für ein Mehr an Transparenz“, sagt KBV-Sprecher Dr. Roland Stahl. ­Allerdings ließe sie sich „ausbauen und um den Punkt möglicher Bewertungen ergänzen“, sagt Stahl.

Andere Experten halten das Online-Angebot lediglich für einen halbherzigen Schritt. Die Datenbank biete nur eine Scheintransparenz, findet TI-Expertin Angela Spelsberg: „Sie kann nicht überprüft werden, weil der Gegencheck durch die Realdaten nicht gegeben ist.“ TI fordert deswegen eine sofortige ­­Änderung des Arzneimittelgesetzes: Studienprotokolle und fallbezogene Patientendaten einschließlich aller Nebenwirkungsmeldungen müssten für unabhängige Überprüfungen transparent gemacht werden.

............ http://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Reizthema-Medikamenten-Studien--499465.html