Autor Thema: Vorsorge gegen Speiseröhrenkrebs  (Gelesen 8039 mal)

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Vorsorge gegen Speiseröhrenkrebs
« am: 20. Juni 2009, 20:22 »

Heißer Tee erhöht Risiko von Speiseröhrenkrebs

Temperatur und Trinkgeschwindigkeit entscheidend
 

Zu heißer Tee ist nicht empfehlenswert (Foto: P. Hebger/pixelio)

Teheran (pte/27.03.2009/10:55) - Das Trinken von dampfend heißem Tee kann laut iranischen Wissenschaftlern das Risiko einer Erkrankung an Speiseröhrenkrebs erhöhen. Das Team um Reza Malekzadeh von der University of Tehran http://www.ut.ac.ir/en hat nachgewiesen, dass das Trinken von schwarzem Tee mit 70 Grad Celsius oder noch heißer das Krebsrisiko deutlich ansteigen ließ. Experten wie Oliver Childs, ein Sprecher von Cancer Research UK, halten es für denkbar, dass die aktuellen Forschungsergebnisse erklären, warum das Speiseröhrenkrebs-Risiko in manchen nicht-westlichen Populationen höher ist. Das im Westen ziemlich verbreitete Hinzufügen von Milch kühlt den Tee ausreichend ab, so dass kein Risiko mehr besteht. Details der Studie wurden im British Medical Journal veröffentlicht.

An Speiseröhrenkrebs sterben laut BBC jährlich weltweit mehr als 500.000 Menschen. Die verbreitetste Form der Krankheit ist das orale Plattenepithelkarzinom (OSCC). Tabak und Alkohol sind die Hauptfaktoren, die in Europa und den Ländern Amerikas mit der Entstehung dieser Krankheiten in Zusammenhang gebracht werden. Bisher war jedoch nicht klar, warum auch andere Populationen weltweit über hohe Krankheitszahlen verfügen. Theorien waren davon ausgegangen, dass das regelmässige Trinken von sehr heißen Getränken zu einer Schädigung der Innenwand der Speiseröhre führen kann.

In der Provinz Golestan im Norden von Iran erkranken im weltweiten Vergleich sehr viele Menschen an OSCC. Die Menschen rauchen und trinken jedoch kaum. Das Trinken von Tee ist jedoch weit verbreitet. Die Wissenschaftler untersuchten die Teetrinkgewohnheiten von 300 Menschen mit OSCC und verglichen diese mit jenen von 570 Personen aus der gleichen Region. Fast alle Teilnehmer tranken regelmäßig schwarzen Tee, durchschnittlich mehr als einen Liter pro Tag. Verglichen mit dem Trinken von warmem oder lauwarmem Tee mit einer Temperatur von 65 Grad oder weniger, stand das Trinken von heißem Tee mit einer Temperatur von 65 bis 69 Grad mit einem um das Achtfache erhöhten Risiko einer Speiseröhrenkrebs-Erkrankung in Zusammenhang.

Ein weiterer wichtiger Faktor war die Geschwindigkeit mit der der Tee getrunken wurde. Das Trinken einer Tasse Tee in weniger als zwei Minuten direkt nachdem er eingeschenkt wurde, stand mit einem um das Fünfache erhöhten Krebsrisiko in Verbindung, verglichen mit dem Trinken vier oder mehr Minuten nach dem Einschenken. Es gab keinen Zusammenhang zwischen der Menge des getrunkenen Tees und dem Krebsrisiko. Da die Wissenschaftler sich auf die Angaben der Studienteilnehmer zur Temperatur ihres Tees verlassen hatten, maßen sie in einem nächsten Schritt die Temperatur des Tees, der von fast 50.000 Einwohner der gleichen Region getrunken wurde. Die Bandbreichte reichte von weniger als 60 Grad bis über 70 Grad. Die angegebenen Temperaturen und die tatsächlichen Temperaturen stimmten dabei weitgehend überein. (Ende)


Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein
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Re: Vorsorge gegen Speiseröhrenkrebs
« Antwort #1 am: 20. Juni 2009, 20:27 »

Speiseröhrenentzündung
Alkoholkonsum im frühen Erwachsenenalter erhöht das Risiko


Junge Erwachsene, die viel Alkohol trinken, riskieren im späteren Leben an einer Entzündung der Speiseröhre zu leiden.
Dies haben irische Wissenschaftler herausgefunden.
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http://www.lifeline.de/cda/news/medizin-news/magen-darm-erkrankungen/content-197809.html


Entzündungen der Speiseröhre entstehen, wenn regelmäßig saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Mediziner bezeichnen dies auch als Refluxkrankheit. Diese geht typischerweise mit Schluckbeschwerden, Sodbrennen, Übelkeit und Erbrechen einher. Dr. Lesley Anderson und Kollegen von der Queen's Universität in Belfast, Nordirland, berichten in der Fachzeitschrift Gastroenterology, dass dieser Säurerückfluss der Hauptrisikofaktor für Speiseröhrenentzündung, Speiseröhrenkrebs sowie Barrett-Ösophagus - eine Komplikation der Refluxkrankheit, bei der der Säurerückfluss Veränderungen an den Schleimhautzellen der Speiseröhre hervorruft - sei.
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Alkoholkonsum stehe im Verdacht, den Säurereflux und die damit verbundenen Schädigungen der Speisröhre maßgeblich zu begünstigen, so die Wissenschaftler. Jedoch hätten Studien, die diesen Zusammenhang bislang untersuchten, widersprüchliche Ergebnisse erbracht. Eine neue Studie sollte daher weiteren Aufschluss bringen.

Eingeschlossen waren 230 Patienten, die an einer Entzündung der Speiseröhre litten, 224 Probanden mit Barrett-Ösophagus sowie 227 mit Speiseröhrenkrebs. 260 weitere Studienteilnehmer wiesen keine der genannten Krankheiten auf. Die Studienteilnehmer, die im Durchschnitt 62 Jahre alt waren, wurden zu ihrem Alkoholkonsum im Alter von 21 Jahren und fünf Jahre vor dem Interview befragt.

Nach Bereinigung der gewonnenen Daten von weiteren Risikofaktoren wie Rauchen und Alter konnten die Forscher nachweisen, dass ein hoher Alkoholkonsum im Alter von 21 Jahren mit einem deutlich gesteigerten Risiko für eine Speiseröhrenentzündung im späteren Leben einherging. Das Risiko für Barrett-Ösophagus und Speiseröhrenkrebs zeigte sich durch den früheren Alkoholkonsum aber nicht erhöht.

Keinerlei Risikoerhöhung für eine Erkrankung der Speiseröhre konnten die Wissenschaftler bei Alkoholkonsum zum Zeitpunkt fünf Jahre vor dem Interview erkennen. Im Gegenteil ergab sich ein Hinweis darauf, dass Weintrinken im späteren Leben das Risiko für eine Speiseröhrenentzündung sogar verringern könnte.

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Quelle: Nach Informationen von www.medwire-news.md
Autor: Claudia Urban
Stand: 04-03-2009

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Sodbrennen - Vorsorge dagegen und Speiseröhrenkrebs
« Antwort #2 am: 20. Juni 2009, 20:28 »

http://www.lifeline.de/llspecial/home/content-120222.html

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