Autor Thema: Die Behörde will nicht, ist untätig, obwohl ......! Daher ab sofort ........!  (Gelesen 44923 mal)

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ANZEIGEN, ANZEIGEN, ANZEIGEN! Die Behörde will nicht, ist untätig, obwohl ....!

Im Tabakgesetz steht ausdrücklich, dass keine Behörde oder Polizei den Nichtraucherschutz zu kontrollieren hat.

Daher ist es wichtig, eine Meldung/Anzeige an Magistrat/Bezirkshauptmannschaft zu senden.

Selbst wenn das anonym erfolgt, ist die Behörde "eigentlich" verpflichtet, der Meldung im Rahmen der Offizialmaxime nachzugehen. Wenn aber nicht, also die Einstellung erfolgte, dann ........ ist halt durch den Luftzug ein Zettel in den Papierkorb geflogen, oder so.

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Gesetze sind da, um eingehalten zu werden,[/color] überhaupt jene, wo es um Leben und Tod geht.

Vorerst/Derzeit würde es reichen, wenn die Lokale den Nichtraucherschutz laut diesem halbherzigen (Österreichischen) Tabakgesetz einhalten!
Da sie das nicht und nicht tun, seit 2005 bzw. 2009, helfen nur Anzeigen, Anzeigen, Anzeigen, und Strafen,
Wirt: 1. Mal bis 2.000.-, WH. bis 10.000.-; Gäste: 1. Mal bis 100.-, WH. bis 1.000.-


Wir bitten um DEINE Hilfe zwecks Einhaltung des Nichtraucherschutzes!
Denn weder die Polizei noch irgendeine Behörde ist für die Einhaltung des Nichtraucherschutzes lt. Tabakgesetzes zuständig!

DAHER bitte täglich möglichst viele Meldungen, nicht nur über Gastrobetriebe, sondern auch ..... siehe weiter unten!
Die "Befundaufnahmen" bitte ca. alle 30 Tage wiederholen (andere Gäste!), wenn notwendig wieder uns melden!


UND  JETZT  MASSIV  AUCH  ALLE  ANZEIGEN,
wo der Zugang zum Nichtraucherraum oder/und zu den Toiletten nicht rauchfrei ist!



V O R L A G E :

BITTE senden an: info@krebspatienten.at
in den Betreff z. B.: 1010, Cafe Kontrast, Anzeige
Name des Betriebs:                   
Postleitzahl / Ort:
Bezirk (außerhalb Wiens):   
Straße / Hausnummer:               
Datum:                         
Uhrzeit des Besuchs, ca. von / bis:         
Kennzeichnung vor Eingangstüre, wenn ja, welche:   
Kennzeichnungen im Lokal überall ersichtlich Ja/Nein: 
Anzahl der Raucher (z.B.Theke+Tische): ca.
Anzahl der Nichtraucher: ca.       
Anzahl der Aschenbecher (Theke+Tische): ca.
Anzahl der Räume:
Lokalgröße über 50 qm:       
Tabakrauchluft durch keine/offene Türe bei Küche/Lebensmittel:

Kurze Sachverhaltsdarstellung: z.B.
Eingangstüre keine oder falsche Kennzeichnung bzw. falscher Text wie: "Rauchfreier Bereich im Lokal" (RBIL). 
Hauptraum muss immer der Nichtraucherraum sein!
Dieser Haupt-/Nichtraucherraum muss zumindest gleich viele Verabreichungsplätze als der Raucherraum haben.
Festhalten auch z. B.: Der Nichtraucherbereich ist dem Raucherbereich in jeder Hinsicht untergeordnet, da .....Schank im Raucherbereich? Zugang ins Lokal nur durch den Raucherbereich? Zugang zu den Toiletten nur durch Raucher? Gastraumfläche Raucher ist größer?
Keine Raumtrennung, oder ständig offene Türe? Auch das Personal macht hinter sich die Türe nie zu?
Kennzeichnung: Ist innerhalb der Räume von allen Sitzplätzen aus deutlich ersichtlich, ob Raucherraum oder Nichtraucherraum?
Meldungen bitte möglichst mit Namen/Adresse. Deine Meldung wird immer anonym weitergeleitet, außer du schreibst Entsprechendes dazu.

ACHTUNG: Anzeigen auch bei:
x) Lokal in EKZ/Passage: Raucherraum (50+!) abgetrennt, aber kein abgetrennter Raum für Nichtraucher!
x) Wettbüros: Es darf nicht geraucht werden!
x) Küchen: Speisen/Lebensmittel dürfen nicht Tabakrauch ausgesetzt werden, z. B. keine oder offene Küchentüren zum Raucherraum,   Buffets "zwangsberaucht" werden, oder - wie in kleineren Pizza-/Kebabraucherlokalen - dort produziert, gegessen, verkauft wird.
Jedes Monat, beim nächsten Besuch, kann die gleiche Anzeige wiederholt werden!
BITTE noch mehr verschiedene Anzeigen, speziell im gleichen Ort/gleichen Bezirk - 70 % halten den Nichtraucherschutz nicht ein!
In EKZ wird jedes Lokal einzeln angezeigt, aber jedes Mal auch die Centerleitung!
Bei Kenntnis (Offizialmaxime) und auf Antrag muss die Verwaltung bei Vorliegen der Tatbestandsvoraussetzungen tätig werden und unverzüglich ein Verfahren durchführen (§ 22 S 2 Nr 1 Var 1 VwVfG).
Vorlage auch hier: http://rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202
ACHTUNG NEU, wenn Direktanzeige und nicht Meldung an "Krebspatienten für Krebspatien


« Letzte Änderung: 05. Oktober 2013, 00:45 von admin »

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AKH-Wien: Rund 40 % aller Krebserkrankungen durch ......!
Daher noch heute passives/aktives Tabakrauchen zu 100 % meiden, und
BITTE Meldungen bei Nichteinhaltung des Nichtraucherschutzes in Lokalen, sowie
heute noch Mitteilungen über Lokale in Klagenfurt/Kärnten (ab 16h zusätzlich telefonisch).


Bitte dies auch
gleich an Klagenfurter/Kärntner Freunde mailen, sowie anrufen, denn …..


Hallo,

Sie und Ihre Freunde sind meine einzige Chance in Kärnten.

Für die Teilnahme (Zuschaltung) an der ORF-Kärnten-Radiosendung am Montag 14.10.13, um 21.03 Uhr, Live-Diskussionssendung „Streitkultur“ unter dem Titel „Im Raucher-Eck“, bräuchte ich noch deine aktuellen Meldungen von bekannten Lokalen (Klagenfurt/Kärnten) und von Lokalen der Wirtschaftskammer-Funktionären (siehe unten).
Anrufe zum Sendungs-Thema erwünscht: unter ORF Tel. Nr. 0463 – 500 - 300 --- http://kaernten.orf.at/studio/stories/2501027/

In der Anlage die Vorlage zum jeweiligen Ausfüllen. Bitte mir gleich senden.
Gerne auch andere Lokale bei Gelegenheit melden.

Danke im Voraus!

Herzliche Grüße

Dietmar Erlacher, Krebspatient

Anlage: http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=570.msg2202#msg2202

PS.: Rauchverbot auch in Bäckereien/Konditoreien mit Gassenverkauf, etc., also in jeden Raum, wo Waren verkauft werden.

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Rauchfreier Zugang zum Nichtraucherraum und zu den WCs ?
z. B.: Café Domgassner, Klagenfurt, Domgasse 12, etc. ….

Bitte wie sieht es beim Diskussions-Teilnehmer Adi Kulterer aus:
Pächter von Schloss Maria Loretto, Lorettoweg 52 in Klagenfurt. Dort gibt's eine "Café Bar Lounge Onyx" (geöffnet ab 16:00), und es werden Hochzeiten und Events abgehalten (vielleicht am Wochenende interessant). Das Restaurant Loretto nebenan gehört ihm scheinbar NICHT. Im Jänner(?) macht er ein Restaurant am Flughafen auf (Restaurant Skybird). https://www.google.at/search?q=Adi+Kulterer,+Gastronom+K%C3%A4rnten&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&gws_rd=cr&ei=t4dWUrzBDcLBtQapwID4Bw

Kärntner Wirtschaftskammerfunktionäre, nachstehend: korrekter Nichtraucherschutz lt. Vorlage in der Anlage?
Es sind nur 10 Adressen von Klagenfurt, die sind grün hinterlegt. Bitte gleich besuchen.
Für Zusendung dieser Aufstellung bitte Email an info@krebspatienten.at

Erledigt:
Villach: Krapfenbacher, Brauhof, Steirerhof, Warmbad Villach
 
           
                                K f K
       Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                             Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
         Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
         Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
         info@krebspatienten.at   www.krebsforum.at
      Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
                Dietmar Erlacher, Bundesobmann
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« Letzte Änderung: 21. Juni 2014, 20:44 von admin »

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Österreich ist ein Paradies für Raucher

Österreich ist weiterhin ein Paradies für Raucher, niemals zuvor haben so viele junge Frauen geraucht wie heute. Dieser Genderaspekt sollte ernster genommen werden.

05.04.2014 | 18:22 |  von Martin Kugler  (Die Presse)

Die Watsche hat gesessen: Im aktuellen Ranking der Europäischen Krebsliga (ECL) zum Nichtraucherschutz belegt Österreich unter 34 europäischen Ländern unangefochten den letzten Platz. Das ist die unausweichliche Folge davon, dass die heimische Gesundheitspolitik in allen sechs Teilrankings unter den schlechtesten fünf Staaten rangiert – etwa bei Rauchverboten, beim Zigarettenpreis oder bei Werbeverboten. Ähnlich nachlässig sind Deutschland, Zypern, Tschechien und Griechenland.

Als bekennender Raucher schätzt man zwar die Situation in Österreich – gleichzeitig ist aber klar, dass das Laster die eigene Gesundheit und die der Umgebung gefährdet. Man braucht dabei gar nicht an den Worst Case – Herzinfarkt und Lungenkrebs – zu denken: Eine Studie von niederländischen Forschern hat nun ergeben, dass die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden zwischen 2008 und 2013 die Zahl der Frühgeburten sowie der schweren Asthma-Anfälle von Kindern um zehn Prozent sinken ließ. In dieser im renommierten Wissenschaftsmagazin „Lancet“ veröffentlichten Studie wird zudem eine erschreckende Zahl genannt: 40 Prozent aller Kinder weltweit sind regelmäßig Tabakrauch ausgesetzt. Auch in Österreich steigt zwar das Bewusstsein, wie schädlich Rauchen ist. Allerdings nicht in allen Bevölkerungsschichten: Niemals zuvor haben mehr junge Frauen geraucht als derzeit. Bei den unter 15-jährigen Österreichern rauchen bereits mehr Mädchen (21 Prozent; Tendenz steigend) als Burschen (19 Prozent; Tendenz sinkend).

Die Gesundheitspolitik wäre wohl gut beraten, diesen Genderaspekt ernster zu nehmen. Das legt auch eine Studie von Andjela Bäwert (Med-Uni Wien) nahe, die in der Vorwoche bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin vorgestellt wurde. Demnach unterscheiden sich die Rauchmotive zwischen den Geschlechtern: Frauen zünden sich vermehrt in Stresssituationen eine Zigarette an, während Männer eher in Gesellschaft Nikotin konsumieren. Ähnlich übrigens wie bei Alkohol. Das hat offenbar – auch – physiologische Gründe: Bei Frauen werde Nikotin schneller abgebaut, sie spürten Nikotinentzug schneller als Männer, so die Forscherin.

Zudem leiden Frauen häufig unter der Angst, durch einen Rauchstopp vermehrt Appetit zu bekommen. „Bäwert: „Viele Raucherinnen sagen sich: ,Bevor ich etwas esse, rauche ich eine Zigarette‘“.

Der Autor leitete das Forschungsressort der „Presse“ und ist Chefredakteur des „Universum Magazins“.

martin.kugler@diepresse.com

diepresse.com/wortderwoche

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.04.2014)


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Sind solche Gastwirte Mörder oder Totschläger oder ....?
« Antwort #30 am: 24. Mai 2014, 18:09 »
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Sind solche Gastwirte Mörder oder Totschläger oder ....?

Diese Wirte halten sich seit 2005 bzw. 2009 nich an den Nichtraucherschutz lt. Tabakgesetz.

DAS ist den Strafbeamten bekammt.


Im Rahmen des Offizialdeliktes, Kenntnis eines Vergehens, müssen diese vorsätzlich gesetzwidrigen Wirte sofort mit 10.000.- Euro gestraft werden,

noch besser, Entziehen der Konzession.


Auch soll endlich der Staatsanwalt tätig werden, und diese Wirte anklagen!




« Letzte Änderung: 24. Mai 2014, 19:51 von admin »

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GESETZWIDRIGE WIRTE seit ...! Behörde untätig, grob fahrlässig!

Amtsmissbrauch im Magistrat Graz, Herr Bgmst. Nagl?

Dann sofort Anzeigen bei der STAATSANWALTSCHAFT, Herr Bgmst. Nagl.

Lassen Sie sich nicht mehr länger auf der Nase (Pfeife) herumtanzen!


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3638501/wirte-den-nichtraucherschutz-pfeifen.story



Wie Wirte auf den Nichtraucherschutz pfeifen



Ein Grazer Mediziner überprüfte für seine Diplomarbeit den Nichtraucherschutz in 300 Grazer Lokalen. Das brisante Ergebnis: Drei Viertel aller Wirte verstoßen gegen zumindest eine der gesetzlichen Auflagen. Von Bernd Hecke.
Diplomarbeits-Autor Markus Lernbass in der Grazer "Scherbe", das als eines von fünf der 117 überprüften "gemischten" Lokale das Gesetz einhält

Es ist eine nüchterne, wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel "Status quo des Nichtraucherschutzes in der Grazer Gastronomie", die der frisch gebackene Doktor der Medizin, Markus Lernbass, verfasst hat. Er hat für seine Diplomarbeit die Einhaltung des Tabakgesetzes in 300 Grazer Lokalen erhoben. Die statistische Auswertung seiner "Beisl-Tour" birgt einiges an Sprengstoff. Und sie bestätigt die Erfahrungen von Verena Ennemoser, der Leiterin der Grazer Bau- und Anlagenbehörde, die sagt: "Kaum ein Wirt hält sich an alle gesetzlichen Vorgaben!

Die harten Fakten der Diplomarbeit: Von 300 überprüften Lokalen in den Bezirken Innere Stadt, Lend und St. Leonhard verstoßen 74 Prozent gegen zumindest eine der gesetzlichen Spielregeln des Nichtraucherschutzes. Da aber 35 Prozent der Test-Lokale Nichtraucher-Betriebe sind, fallen da auch reine Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht hinein, ohne dass deswegen verqualmte Luft im Spiel ist.

"Das ist einfach nur ein Skandal!"

Freyja Smolle-Jüttner ist Vorstand der Thorax- Chirurgie an der MedUni Graz.

Frau Professor, was ist Ihr Fazit aus der von Ihnen betreuten Diplomarbeit über den "Status quo des Nichtraucherschutzes in der Grazer Gastronomie"?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Dass es da mehr schwarze Schafe gibt als Wirte, die sich ans Gesetz halten. Eine Katastrophe ist, dass es - wie ich auch als Mutter weiß - kaum Jugendlokale gibt, in denen Junge rauchfrei fortgehen können. Wir züchten da die nächste Rauchergeneration heran.

Österreich gilt beim Nichtraucherschutz als Schlusslicht. Was hat das aus medizinischer Sicht für Folgen?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Wir sehen mittlerweile bei uns an der Klinik Lungen von 30-Jährigen in einem Zustand wie früher bei 50-Jährigen. Wir sind bei den jugendlichen Rauchern mit 15 Jahren in Europa trauriger Spitzenreiter. Oft fangen Kinder schon mit zehneinhalb Jahren an. Und die Jungen rauchen heute auch quantitativ. Heute sind Lungenkarzinome schon bei 30- bis 40-Jährigen keine Rarität mehr. Früher traten diese bei 60- bis 70-Jährigen auf.

Sie treten also, wie auch die Ärztekammer, für ein generelles Rauchverbot ein?
FREYJA SMOLLE-JÜTTNER: Was wir in Österreich der Volksgesundheit antun, ist einfach nur ein Skandal. Warum schaffen wir nicht, was in Italien, Irland, Spanien oder Deutschland längst umgesetzt ist? Dort sind nach Einführung des Rauchverbots die Inzidenzraten bei Herzinfarkten sofort hinuntergegangen. Man muss auch an die Passivraucher denken. Statistisch sterben bei uns täglich drei Menschen an den Folgen des Passivrauchens, das sind 1000 im Jahr .

Schwerer wiegt da die Statistik der gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen. Von 117 überprüften Betrieben halten sich hier nur fünf an die Buchstaben des Gesetzes, verstoßen also rund 96 Prozent dagegen.

Auch die häufigsten "Sünden" kann Lernbass aufzählen: "Was die Trennung angeht, hatten 79 Prozent der gemischten Lokale eine Türe, jedoch stand diese meistens offen. 69 Prozent hatten keine adäquate Trennung." Damit ist eine rauchfreie Zone eine Illusion. In mehr als 75 Prozent dieser Lokale war im Nichtraucherbereich Qualm zu riechen.

Mehr als ein Drittel der reinen Raucherlokale, die ja laut Gesetz nicht größer als 50 m2 sein dürfen schummelt bei den Lokalgrößen. Viele der Wirte (12 Prozent) gaben das (in der wissenschaftlichen Arbeit anonymisiert) auch offen zu, verstoßen also ganz bewusst gegen das Gesetz.

Der Autor ist der häufigen Aussage von Gastronomen, Nichtraucherbereiche seien schlechter frequentiert, auf den Grund gegangen. "Dieser Eindruck hat sich bestätigt, aber aus klar nachvollziehbaren Gründen", erzählt Lernbass: "Denn rund die Hälfte der gemischten Betriebe hat entgegen die gesetzlichen Bestimmungen den Hauptraum als Raucherzone geführt, der Nichtraucherbereich war also das Extrazimmer." Und dieses hat bei 47 Prozent der Lokale etwa keine Fenster, aber auch was Theke, Fernseher und Mobiliar angeht sitzen Nichtraucher hier dann eben eher zweite Klasse.

Strafen fruchten nicht

Behördenleiterin Ennemoser überrascht das aus ihrer eigenen Praxiserfahrung nicht: "Dabei gehen wir da jeder Anzeige nach und überprüfen die Einhaltung des Tabakgesetzes außerdem auch bei allen unseren Kontrollen der Betriebsstätten mit. Und natürlich strafen wir auch." Der Haken: Die meisten Wirte würden die Strafen einfach "wegzahlen", ohne an den Verstößen etwas zu ändern.


ANMERKUNG:

Die regelmäßigen Stellungnahmen von Ennemoser sind eine Zumutung!!! Man soll bereits bei der Betriebsbewilligung, der Kontrolle vor Ort, den Nichtraucherschutz lt. TG. kontrollieren. Flächendeckend soll die Behörde ab Montag kontrollieren: Strafe beim 1. Mal bis 2.000.-, bei Wiederholung 10.000.-, dann Konzession weg!

Ennemoser soll ALLE Bestraften alle 4 Wochen "nachbesuchen" lassen. Beim 3. Mal 10.000.- Euro Strafe und dann der Entzug der Konzession, das spricht sich bald auch in der tabakverseuchten WKO herum!


Damit konfrontiert "zweifelt" der Obmann der steirischen Gastronomen, Karl Wratschko, sowohl die Statistiken der Diplomarbeit als auch die Aussagen der Grazer Behördenchefin an: "Wichtig ist, dass die Gäste zufrieden sind und das sind sie. Und nicht was die ewigen Nörgler und Besserwisser immer sagen."

ANMERKUNG:
Schickt dem Wlatischek in die Wüste, zum Rauchen!
STAATSANWALT: Betreibt er Verharmlosung und Gutheißen von Totschlag?
Behörde: Besuchen Sie diesen Wirtevertreter, mit Aktion scharf!



BERND HECKE


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WIRTE wollen von Raucher und Nichtraucher voll abcashen, auf Teufel äh Tschik komm raus, daher wundert es nicht, ......

" ....... gemischten Lokale, die getrennte Raucher- und Nichtraucherzonen anbieten müssen. Von 117 überprüften Betrieben halten sich hier nur 5 an die Buchstaben des Gesetzes, verstoßen also rund 96 Prozent dagegen."

DA gehört der STAATSANWALT  her, wegen vorsätzlichen  TOTSCHLAG !



« Letzte Änderung: 24. Mai 2014, 19:26 von admin »

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EU - Wahlen und Nichtraucherschutz -- GRÜNE, sonst "Nieten"!
« Antwort #32 am: 24. Mai 2014, 19:04 »



EU - Wahlen und Nichtraucherschutz  --  GRÜNE, sonst "Nieten"!

Nur wer die Grünen wählt, kann mit Nichtraucherschutz rechnen, denn .......



Soll EU- weit ein Rauchverbot in Lokalen durchgesetzt werden?

ÖVP: Die Wirte haben umgebaut und müssen sich auf geltende Regeln verlassen können.
SPÖ: Das sollen die Länder der EU selbst entscheiden.
FPÖ: Nein, denn Wirte und Gasthausbesucher sollen für sich selbst entscheiden.
Grüne: Ja, Rauchen ist die größte vermeidbare Todesursache in Europa.
BZÖ: Der Unternehmer soll selbst entscheiden dürfen.
NEOS: Das Rauchverbot soll weiterhin Kompetenz der Nationalstaaten sein.
REKOS: Gastronomen sollen frei entscheiden dürfen, ob geraucht werden darf.
Europa anders: Wir sind skeptisch, ob es in dieser Frage eine Regelung aus Brüssel braucht.
EU- STOP: Nein. Wir sind für ein Selbstbestimmungsrecht der Staaten.

Facebook:
https://www.facebook.com/groups/stoppassivrauch.at/



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Stöger auf der "roten Presse Couch": Nicht-Nichtraucherschutz
« Antwort #33 am: 06. Juni 2014, 10:38 »



Stöger im Presse Chat:

5. Juni 2014 12:20 Uhr

Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass wir in öffentlichen, geschlossenen Räumen nicht mehr rauchen. Das betrifft ganz besonders die Gastronomie. In geschlossenen Räumen ist die Rauchbelastung am größten. Mir geht es darum, dass die ArbeitnehmerInnen, die Gäste und vor allem die Kinder durch rauchfreie Räume geschützt werden.
Wenn's nach mir geht, dann sofort. Ich brauche dafür aber parlamentarische Mehrheiten. Ich habe mir vorgenommen in dieser Funktionsperiode das Rauchverbot in der Gastronomie umzusetzen.
Ein Rauchverbot soll kontrolliert werden und es ist auch vorgesehen, dass die zuständigen Behörden in den Bezirken diese Verbote ahnden.
 Abschaffung von Tabakautomaten?
Aus meiner Sicht kann das ein guter Beitrag sein, den Tabakkonsum einzuschränken.
Die Regierung arbeitet. Manchmal werden unterschiedliche Positionen auch öffentlich diskutiert. Und das ist in einer Demokratie gut. Wir haben einen Auftrag für die gesamte Legislaturperiode bis 2018 und ich freue mich darauf, noch viel umzusetzen.
Wahlfreiheit für Wirte? Das teile ich nicht. Ich war am Wochenende in einem Wiener Kaffeehaus, in dem auch im Nichtraucherbereich der Geruch des Rauchs noch bemerkbar war. Das war nicht charmant, sondern schade. Die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung möchte das Ambiente und den Charakter eines Kaffehaus ohne Rauch genießen. Ich gehöre dazu. Es ist die Aufgabe der Politik, die Menschen zu schützen und das ist ein Bereich, wo man Menschen schützen soll.

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ES KANN VIELE VON UNS TREFFEN, DAHER DIE "Pfingsten-Bitte" .......
« Antwort #34 am: 06. Juni 2014, 11:39 »
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21.480 Anzeigen führten nur WIR bundesweit durch, da sich Wirte seit 1.1.2009 nicht an den GESETZLICHEN Nichtraucherschutz halten.

Viele Wirte wurden mehrfach angezeigt; trotzdem änderte sich (oft) nichts!

Behördenwillkür, Amtsmissbrauch, Lobbyismus, etc. wird von vielen Nichtrauchern ins Gespräch gebracht.

Gesundheitsminister Stöger wurde schon mehrmals deswegen zum Rücktritt aufgefordert!


-------------------------


Die oberste Justizbehörde hat nun ein Urteil erlassen ...... http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1042.msg6016#msg6016

und in dem Zusammenhang ergeht die  P F I N G S T E N - B I T T E  um eine tatkräftige Spende
http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1042.msg6016#msg6016

Leider hat die APA die Aussendung äußerst unrichtig gebracht, die Medien haben dies übernommen.
Eine Berechtigung drch die APA erfolgt in den nächsten Minuten.

Danke im Voraus, im Namen von G.


Dietmar Erlacher, Krebspatient, Rauchsheriff

« Letzte Änderung: 09. Juni 2014, 23:46 von admin »

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APA stellt RICHTIG !
« Antwort #35 am: 06. Juni 2014, 12:57 »


Rauchsheriff Erlacher ist nicht Betroffener von OGH-Urteil
 
Utl.: Hauptanliegen "Betreuung von Krebspatienten, Angehörigen und
      die Vorsorge" im Rahmen des Vereins "Krebspatienten für
      Krebspatienten" - Umsetzung von Rauchverbot "sofort notwendig" =

 

   Wien (APA) - "Rauchsheriff" Dietmar Erlacher hat am Freitag gegenüber der APA klar gestellt, dass er nicht der selbst ernannte "Rauchersheriff" ist, über den der Oberste Gerichtshofes (OGH) am Donnerstag festhielt, dass ihm ein Lokalverbot erteilt werden könne. "Die Betreuung von Krebspatienten, Angehörigen und die Vorsorge" nannte Erlacher vom Verein "Krebspatienten für Krebspatienten" als sein Hauptanliegen.
 
   Er sei zwar für ein generelles Rauchverbot, "doch wir zeigen keine Raucher an, denn die leiden ja an ihrer Sucht". Sehr wohl habe man im Rahmen der Initiative "Rauchfreie Lokale" bisher 21.600 Verstöße angezeigt. Erlacher begrüßte in diesem Zusammenhang den neuen Vorstoß von Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie, das er anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am vergangenen Samstag (31. Mai) gefordert hatte.
 
   Stögers Pläne sehen vor, dieses Verbot noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen. Keinesfalls ist Erlacher damit zufrieden: "Täglich sterben 25 Raucher und drei Passivraucher, eine Umsetzung ist angesichts dieser Zahlen sofort notwendig"
 
   (S E R V I C E: http://www.rauchsheriff.at/)




Siehe auch bereits ..... und weitere Medien: 

http://kurier.at/chronik/wien/ogh-lokalverbot-fuer-rauchersheriff-zulaessig/69.149.458

http://www.tt.com/home/8484916-91/rauchsheriff-erlacher-ist-nicht-betroffener-von-ogh-urteil.csp
« Letzte Änderung: 27. Juni 2014, 11:28 von Tanja »

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ABSTIMMUNGEN: Für oder gegen Totschlag?
« Antwort #36 am: 11. August 2014, 23:10 »
« Letzte Änderung: 13. August 2014, 10:02 von Tanja »

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Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Mitterlehner
« Antwort #37 am: 02. März 2015, 15:31 »
xxabb0dxx



Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Mitterlehner


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=819.msg6424#msg6424



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MITTERLEHNER:



"Sehr geehrter Herr Erlacher ......... "     http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=819.msg6428#msg6428





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Offener Brief an Gesundheitsministerin Dr. Oberhauser
« Antwort #39 am: 20. April 2015, 02:20 »
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Sehr geehrte Frau Gesundheitsminister Dr. Oberhauser!

 
Leider sind Sie schwer an Krebs erkrankt - gute Besserung! Ich kenne diese Erkrankung aus eigener, bitterer Erfahrung, seit 15 Jahren, und jetzt wieder als Rezidiv.

Jede dritte Krebserkrankung entsteht durch passives+aktives Rauchen, sagt (Ihr) Krebsspezialist Prof. Zielinski, AKH Wien.
Und was geschieht nun in Österreich? Weitere 3 Jahre (!) soll es "kein absolutes Rauchverbot in Lokalen" geben. Die Angestellten in den Lokalen werden weiterhin Passivrauch ertragen müssen. Jugendliche werden in verrauchten Diskotheken tanzen, viele von ihnen werden selbst mit dem Rauchen beginnen und von diesem Suchtmittel nicht mehr loskommen.  Nichtraucher haben weiterhin die Wahl, auf den Besuch von Lokalen zu verzichten oder krebserregenden Passivrauch einzuatmen.
Allein diese Zwangsberauchungen haben schwerwiegende Folgen: In den kommenden 3 Jahren sind deshalb etwa 3000 vorzeitige Todesfälle zu beklagen. Die Zahl derer, die durch Passivrauch schwer erkranken ist um ein vielfaches höher. Kinder und Jugendliche werden weiterhin süchtig werden. Die Zahl der so verursachten schwersten Erkrankung bleibt unverändert hoch (z.B. etwa 13.000 von insgesamt 38.000 Krebserkrankungen jährlich, zusätzlich Herzinfarkte, Schlaganfälle, COPD, etc.).

Wollen Sie dafür wirklich die Verantwortung tragen? Sollen wirtschaftliche Überlegungen wirklich noch 3 Jahre Vorrang haben, vor dem Schutz unserer Gesundheit? Noch können Sie eine bessere Entscheidung treffen. Ich bitte Sie vertrauensvoll - von Krebspatient zur Krebspatientin - verhandeln Sie die Übergangszeit nochmals neu. Ich bin überzeugt, es gibt einen besseren Weg.


Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Tirol, Krebspatient, Gesundheitsökonom
www.rauchsheriff.at , krebsforum.at , info@krebspatienten.at
 
             
                                    K f K
         Verein Krebspatienten für Krebspatienten
           Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
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        Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
           Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
           Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
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« Letzte Änderung: 20. April 2015, 23:29 von admin »

Geri

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admin

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Von: Dr. Helmut Weber [mailto:h.weber13@t-online.de]
Gesendet: Sonntag, 27. September 2015 11:04
An: Verborgene_Empfaenger:
Betreff: * 27.9.15/1

Hallo an alle,
 
mein Sohn als junger Papa und Ex-Raucher wird nun in unserem Sinn aktiv. Er hat im Netz bei: info@gutefrage.net. unter:
 
https://www.gutefrage.net/frage/wieso-wird-rauchen-oder-alkohol-trinken-in-der-schwangerschaft-nicht-bestraft
 
folgende Frage gestellt. Meine Rektion findet Ihr unten
Frage von simonpeters79, 23.09.2015

Wieso wird Rauchen oder Alkohol trinken in der Schwangerschaft nicht bestraft?


Hallo. Bitte vor dem Antworten die Frage zu ende lesen:
Wieso wird Rauchen oder Alkohol trinken in der Schwangerschaft nicht bestraft? Laut dem deutschen Grundgesetz ist es verboten.
"Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt." Art. 2 [1] GG
Eine Schwangere Frau die z.B. Zigaretten raucht entfaltet zwar damit ihre Persönlichkeit, aber sie verletzt das Recht des ungeborenen Babys:
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit." Art. 2 [2] Satz 1 GG
Man könne jetzt argumentieren, dass das Grundgesetz nicht auf ungeborenes Leben anwendbar ist, jedoch urteilte das Bundesverfassungsgericht bereits 1975:
"Das sich im Mutterleib entwickelnde Leben steht als selbständiges Rechtsgut unter dem Schutz der Verfassung [Art. 2 Abs. 2 Satz 1, Art. 1 Abs. 1 GG]."
Und damit schließt sich der Kreis: Wieso wird eine vorsätzliche oder fahrlässige Gesundheitsgefährdung eines ungeborenen Lebens nicht bestraft?

 
Kommentar von simonpeters79 , 23.09.2015
Das Problem dabei ist, dass der Fötus im Mutterleib noch keinen per¬sön¬lich¬keits-recht¬li¬chen Status hat, demzufolge kann man eine Mutter dafür leider [noch] nicht belangen.
Dann zitiere ich mal aus dem von mir genannten BVerfG-Urteil:
Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG schützt auch das sich im Mutterleib entwickelnde Leben als selbständiges Rechtsgut.
...
Bei der Auslegung des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist auszugehen von seinem Wortlaut: "Jeder hat das Recht auf Leben ... ". Leben im Sinne der geschichtlichen Existenz eines menschlichen Individuums besteht nach gesicherter biologisch-physiologischer Erkenntnis jedenfalls vom 14. Tage nach der Empfängnis [Nidation, Individuation] an [vgl. hierzu die Ausführungen von Hinrichsen vor dem Sonderausschuß für die Strafrechtsreform, 6. Wp., 74. Sitzung, StenBer. S. 2142 ff.]. Der damit begonnene Entwicklungsprozeß ist ein kontinuierlicher Vorgang, der keine scharfen Einschnitte aufweist und eine genaue Abgrenzung der verschiedenen Entwicklungsstufen des menschlichen Lebens nicht zuläßt. Er ist auch nicht mit der Geburt beendet; die für die menschliche Persönlichkeit spezifischen Bewußtseinsphänomene z.B. treten erst längere Zeit nach der Geburt auf. Deshalb kann der Schutz des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG weder auf den "fertigen" Menschen nach der Geburt noch auf den selbständig lebensfähigen nasciturus beschränkt werden. Das Recht auf Leben wird jedem gewährleistet, der "lebt"; zwischen einzelnen Abschnitten des sich entwickelnden Lebens vor der Geburt oder zwischen ungeborenem und geborenem Leben kann hier kein Unterschied gemacht werden. "Jeder" im Sinne des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ist "jeder Lebende", anders ausgedrückt: jedes Leben besitzende menschliche Individuum; "jeder" ist daher auch das noch ungeborene menschliche Wesen.
Reisswecke [Doris-Kristina Barnekow]:
„Die Frage ist auch, wie man das ahnden und bestrafen sollte.“
Ganz einfach, im Strafgesetz gibt es die Paragraphen: Körperverletzung § 224 und gefährliche Körperverletzung § 224. Das Freisetzen von giftigen Gasen [um das handelt es sich bei den Verbrennungsgasen des Tabaks nun einmal] erfüllt eindeutig den Tatbestand der gefährliche Körperverletzung und MUSS von der Staatsanwaltschaft nicht nur auf Anzeige hin angeklagt werden.

 
Frank Wöckel - Leiter der Campagne für die Rechte der Nichtraucher - hat in seinem Buch, „Nichtraucherrechte: Passivrauchopfer in Deutschland“ entsprechende Beschwerde-Vorlagen entwickelt.

 
Dass die deutsche Staatsanwaltschaft hier nicht nur untätig bleibt, sondern Menschen, die einen Strafantrag stellen soger noch verhöhnen, ist der Tatsache geschuldet, dass nun einmal Staatsanwälte, wie es der Name eindeutig aussagt, Anwälte des Staates sind. Der Staat ist der größte Tabakdrogen-Dealer. Wundert es Dich wirklich, wenn die nichts tut?

 
Doris - Kristina Barnekow
Nürnberger Str. 29 / 30
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030 / 213 32 18
dokribalo@gmx.de

Jede brennende Zigarette ist eine chemische Waffe gegen die Gesundheit der Menschen und zwar gegen jeden, der aktiv oder passiv mit ihr in Kontakt kommt. [DKB]

Josef

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Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
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