Autor Thema: Krebs und Beruf - was ist Sache - wo gibt es Hilfen?  (Gelesen 12327 mal)

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admin

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Brustkrebs SHG - Treffpunkt Brustkrebs
Annemarie Presnik, Leiterin

Gruppentreffen 1x monatlich (Donnerstag 17-19 Uhr)
1150 Wien, Kardinal-Rauscher-Platz 4 (Nachbarschaftszentrum)
Mobiltelefon 0664 / 204 90 92
E-Mail Annemarie.Presnik@chello.at
Webseite http://www.treffpunkt-brustkrebs.at


Annemarie Presnik war viele Jahre bei der Wiener Krebshilfe tätig.
Dort hat sie das "Referat Krebs und Beruf" aufgebaut und geführt.



http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dsmid=61944&dspaid=464639

Diagnose Krebs und dann?

Die Arbeitswelt kennt mit Kranken kein Erbarmen


WIEN – „Ich habe 25 Jahre in einem bekannten Unternehmen gearbeitet, zuletzt in einer sehr guten Position. Vor einem halben Jahr wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert. Ich habe offen mit meinem Chef über die zu erwartenden Krankenstände gesprochen, und er hat gemeint, dass er doch eine langjährige und qualifizierte Mitarbeiterin nicht fallen lassen wird. Die Chemo hat mir ziemlich zugesetzt, ich habe mich so schwach gefühlt und die Arbeit einfach nicht mehr geschafft. Jetzt wurde mir nahe gelegt zu kündigen. Meine Ausfälle seien für die Firma nicht mehr ‚tragbar‘!“ Keine fiktive Geschichte, sondern die Schilderung einer Patientin, die bei der Beratungsstelle „Krebs und Beruf“ vorstellig wurde...

Beispiele wie dieses sind leider kein Einzelfall, sondern häufig bei Menschen, die mit dem Schicksal „Krebs“ umgehen müssen. Während im ersten Schock der Diagnose die Gedanken nur ums Überleben kreisen, kommt kurze Zeit später die bange Frage, wie denn – unter der enormen psychischen und physischen Belastung – der Berufsalltag zu meistern sei. Muss man die Erkrankung dem Arbeitgeber offen legen? 

Wie lange „darf“ man krank sein? Kann man trotz oder wegen einer so schweren Erkrankung gekündigt werden? Wie schaut es mit dem Krankengeld aus? „Das sind die Fragen, die dann im Kopf kreisen. Zur existenziellen Bedrohung des Lebens kommt dann noch die Bedrohung der materiellen und finanziellen Existenz“, schildert Annemarie Presnik, die Initiatorin von „Krebs und Beruf“. Sie kennt die Problematik aus eigener, leidvoller Erfahrung, wurde sie doch vor Jahren – selbst an Krebs erkrankt – aus diesem Grund gekündigt. Damals hatte sie die Idee, eine Beratungsstelle für Leidensgenossen einzurichten, und seit sechs Jahren gibt es nun diese – österreichweit einzigartige – Anlaufstelle für Krebspatienten, die Probleme am und mit dem Arbeitsplatz haben. Das Projekt „Krebs und Beruf“ wird im Rahmen der Wiener Krebshilfe vom Bundessozialamt getragen und aus den Mitteln der Behindertenmilliarde finanziert. Ziel ist es, den Betroffenen mit Rat und Tat beizustehen: Arbeitsrechtliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen klären oder helfen, einen bestehenden Arbeitsplatz zu erhalten.

Gibt es einen Kündigungsschutz?

Die meisten Betroffenen haben keine Ahnung über die arbeitsrechtliche Lage im Falle einer schweren Erkrankung. Und glauben sich vor einer Kündigung gefeit, entweder auf Grund eines langen Dienstverhältnisses oder einer hohen beruflichen Qualifikation. „Leider ein Irrtum. Ob höherer Angestellter oder Arbeiter oder 20 Jahre Dienstverhältnis – die meisten halten irgendwann ihre Kündigung in der Hand“, warnt die Expertin und empfiehlt den Betroffenen, sich rechtzeitig zu informieren. Die vorrangige Frage ist immer die nach einem Kündigungsschutz. Nur leider, den gibt es de facto nicht. Firmen können sich immer, unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen und Auflagen, von ihren Mitarbeitern trennen. Auch oder gerade wenn diese im Krankenstand sind. Einen gewissen Kündigungsschutz können sich Patienten verschaffen, indem sie um den Status des „begünstigten Behinderten“ ansuchen. Voraussetzung dafür ist eine mindestens 50 %ige Behinderung, die von einem Sachverständigen des Bundessozialamts festgestellt werden muss. Solange das Verfahren läuft, darf man nicht gekündigt werden. Geht der Antrag durch, kann eine Entlassung nur mehr mit Zustimmung des Behindertenausschusses geschehen. Weiters besteht ein „Entgeltschutz“, was bedeutet, dass das Gehalt nicht auf Grund der Erkrankung vermindert werden darf.

Berufsunfähigkeits-Pension als Falle

Aber auch wenn die Firma gar nicht an Kündigung denkt, kann die Krankheit trotzdem den Job kosten: Wenn der Krankenstand länger als 52 Wochen dauert – was bei einer Krebserkrankung häufig ist – bekommt man von der Krankenkasse die Aufforderung, entweder wieder arbeiten zu gehen oder um eine „Berufsunfähigkeitspension“ anzusuchen. Diese wird aber maximal für zwei Jahre bewilligt. „Eine Falle, in die so manche Patienten zu ihrem Nachteil tappen“, warnt Annemarie Presnik. Typisch ist das eingangs erwähnte Beispiel: Eine Frau mit langer Dienstzeit erkrankt mit 50 an Brustkrebs. Sie kommt mit dem Krankenstand nicht aus, die Firma legt ihr nahe zu kündigen. In ihrer Verzweiflung erscheint ihr die Berufsunfähigkeitspension die momentan beste Lösung. Mit 52 steht sie dann da, ohne Aussicht auf einen Job, denn zusätzlich zu ihrem Alter ist die Krebserkrankung natürlich ein abschreckender Umstand für die Firmen. „Tatsache ist, dass man als Krebserkrankter mit dem Leistungsdruck nicht mehr mit kann“, so A. Presnik. Muss man sich eigentlich vor dem Arbeitgeber „outen“? „Nein, eine Diagnose ist Privatsache. Aber in den meisten Fällen ist Offenheit besser als Getuschel und Mutmaßungen“. Die Expertin empfiehlt, wenn nur irgendwie möglich, den Krankenstand immer wieder zu unterbrechen und arbeiten zu gehen, damit ein neuer Anspruch gewährleistet ist. Der letzte Ausweg ist die Frühpension, die freilich mit finanziellen Einbußen verbunden ist.

Das Gespräch mit Vorgesetzten suchen

Hat es überhaupt einen Sinn, an die „Menschlichkeit“ der Vorgesetzten zu appellieren? Firmenchefs reagieren unterschiedlich, so A. Presnik. Im guten Fall mit Entgegenkommen und Unterstützung, im schlechten Fall mit dem Argument, dass ein monatelanger Ausfall für die Firma nicht tragbar ist. Vor allem Kleinbetriebe können sich so einen Mitarbeiter – selbst wenn „good will“ vorhanden ist – tatsächlich nicht leisten und müssen den Arbeitsplatz möglichst rasch neu besetzten. Trotzdem ist es auf jeden Fall ratsam, sich mit dem Arbeitgeber zusammenzusetzen und nach einer – für beide Seiten zufrieden stellen-den Lösung – zu suchen. „Dazu gehen wir auch in Firmen, sprechen mit den Verantwortlichen, bieten unser Know-how an und erörtern mögliche Alternativen wie bspw. Teilzeitarbeit oder Jobsharing“. Am meisten erstrebenswert ist natürlich die Erhaltung des Arbeitsplatzes. Für Fragen, die den Wiedereinstieg betreffen, ist übrigens auch die Arbeiterkammer ein guter Ansprechpartner.

Wieviele Betroffene?

Wie viele ÖsterreicherInnen verlieren jährlich auf Grund ihrer Krebserkrankung ihren Arbeitsplatz? „Darauf wird ihnen niemand eine Antwort geben, und Sie werden dazu auch keine Statistiken und Zahlen bekommen. Weil es ein Tabuthema ist, sich die Firmen nicht outen und in der offiziellen Begründung für eine Kündigung sicher nicht ,Krebserkrankung‘ steht“, so Expertin Presnik. Und tatsächlich, Nachfragen bei diversen Institutionen wie bspw. dem AMS oder der WGKK blieben negativ. Dass das Problem aber evident ist, zeigt zumindest die Statistik der Beratungsstelle: Seit 1998 wurden 1500 Patienten beraten, das ergibt im Jahr einen Schnitt von 250 Betroffenen. Das Durchschnittsalter liegt bei 46 Jahren, 90 % sind Frauen. Und die Männer? „Ich glaube, dass sich die nicht helfen lassen wollen und auch eine größere Scheu haben herzukommen“,
mutmaßt Annemarie Presnik, Leiterin der o. a. Selbsthilfegruppe.

© MMA 2005, Medical Tribune 7/2005


Hilfen auch:
z. B. bei ..........http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,3398.msg8889.html#msg8889
Bundessozialamt
Gabriele Holzreiter
Stv. Abt. Leiterin
Tel. 059988-2274
gabriele.holzreiter@basb.gv.at





« Letzte Änderung: 28. Juni 2009, 16:45 von admin »

admin

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Wie Unternehmen krebskranke Mitarbeiter unterstützen können
« Antwort #1 am: 01. März 2011, 22:59 »


Wie Unternehmen krebskranke Mitarbeiter unterstützen können

"Berufstätigkeit holt ein Stück Normalität in den Alltag.", so der Präsident der Österreichischen Krebshilfe.

http://kurier.at/nachrichten/2076070.php

Wie gehen Chefs mit Mitarbeitern um, die nach langem Krankenstand wegen Krebs wieder in den Betrieb zurückkehren? Wie mit einem Kollegen, der während seiner Therapie weiterarbeitet? "Berufstätigkeit holt ein Stück Normalität in den Alltag. Viele wollen den Krankenstand schnellstmöglich beenden - oft aus Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes", weiß Univ.-Prof. Michael Micksche, Präsident der Österreichischen Krebshilfe.
Eine neue Initiative der Krebshilfe Wien richtet sich deshalb erstmals an Unternehmer. Unter dem Motto "Mein(e) MitarbeiterIn hat Krebs" wird psychosoziale Begleitung und individuelle Beratung angeboten.

"Krebs ist im Arbeitsprozess noch immer ein großes Tabu. Diese Thematik muss man begleiten", sagt Gerhard Matschnig, Österreich-Chef der Zürich-Versicherung (1200 Mitarbeiter). Er nennt ein konkretes Beispiel anhand der Erkrankung einer langjährigen Mitarbeiterin: "Weil es für die Frau wichtig war, auch während ihrer Behandlung zu arbeiten, kompensierte sie ihre Situation mit noch mehr Einsatz und blockte Gespräche über ihre Krankheit ab. Die Kollegen wollten aber wissen, wie es ihr persönlich geht und dachten, sie müsse geschont werden." Darüber hinaus wusste auch der Teamleiter nicht, wie er sich beiden Gruppen gegenüber verhalten sollte. Die Lösung: Ein Experte der Krebshilfe sprach mit allen Beteiligten erst alleine, später in Gruppen. "Wir mussten herausfinden, was jedem der Beteiligten wichtig ist."

Heute sieht Matschnig diese Erfahrung als Glücksfall. "Unternehmern bei Krebserkrankungen ihrer Mitarbeiter begleitende Maßnahmen anzubieten ist wichtig. Das Arbeitsklima verbesserte sich allgemein. Interessanterweise auch in den nicht betroffenen Abteilungen."

Link

    * Krebshilfe Wien

Dietmar E.

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Heute habe ich im Betreff das Wort "und" gegen "DURCH" ausgetauscht. Warum?

Die AUVA ist nicht nur zuständig bei Arbeitsunfällen, sondern auch bei BERUFSERKRANKUNGEN.

Der Betroffene weiß oft nicht, woher eine Erkrankung, der Krebs oder ........, gekommen ist. Aber, es gibt sehr wohl etliche Krebserkrankungen, wo
"mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit"
, oder
"nicht ausgeschlossen werden kann"
,
dass die Tumorerkrankung mit dem Beruf zusammenhängt.

Normalerweise ist JEDER behandelnder Arzt VERPFLICHTET, eine evtl. Berufserkrankung abzufragen, und bei Verdacht auch zu melden. Unsere Erfahrungen zeigen, dass das überwiegend nicht der Fall ist.

Wenn jemand seit vielen Jahren stark Zigaretten raucht(e), kann er den Lungenkrebs nicht dem Kellner-Beruf zuschreiben. Es gibt aber sehr wohl viele Krebserkrankungen wo nicht ausgeschlossen werden kann, dass es durch die berufliche Tätigkeit enstanden sein kann.
So konnte ich hier in der Reha-Klinik Bad Erlach einen Lackierer, der Blasenkrebs bekam, sehr wohl über die mögliche Berufsrente informieren.
Ebenso auch einen Bäcker in einem Kleinbetrieb, der eine schwere, nicht mehr behandelbare Lungenerkrankung durch Mehlstaub bekam, der jetzt eine Berufsrente bekommt, die fast so hoch wie seine kleine EU (Erwerbsunfähigkeits) Pension ist.


Da ich schon seit vielen Jahren als Gutachter tätig bin, aber vor allem auch als beisitzender Richter beim Arbeits- und Sozialgericht tätig war, sowie seit 15 Jahren Krebs-Selbsthilfegruppen (Krebspatienten für Krebspatienten - KfK) kenne ich u. a. auch diese Situationen.


Siehe nächsten Beitrag!







« Letzte Änderung: 02. Januar 2016, 21:31 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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F o r t s e t z u n g !


....

Vorgehen für Berufsrente (Information ohne Gewähr):

1) Die Berufs-/Versehrtenrente wird üblicherweise ab Antragstellung ausbezahlt.

2) Für den Antrag genügt ein formloses Schreiben an die AUVA (auch Email reicht):
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
1200 Wien, Adalbert-Stifter-Straße 65
+43 5 93 93-20000
+43 5 93 93-20606
HAL@auva.at

mit:

a) Absender, SV.-Nummer,
b) ggf. bereits Aufstellung der beruflichen Tätigkeiten seit ....,
c) Art der (in Frage kommenden) Erkrankung, somit z. B.
"Ich habe in der Lackiererei der Tischlerei XY in den letzten 8 Jahren gearbeitet, dabei mit Lacken, Lösungsmittel, Beizen, Polituren, sowie mit Spezialmittel wie ... gearbeitet. Ich gehe nach Beratungen davon aus, dass mein Blasenkrebs (Nierenkrebs) dadurch entstanden ist und ersuche um Auszahlung einer Berufsrente."
d) Anlage: Arztbrief oder Klinik-Entlassungsbrief oder .....


Normalerweise muss den Antrag bei Verdacht einer Berufserkrankung SOFORT der Arzt oder/und der Betrieb der AUVA melden. Leider geschieht das fast nie! Hier gibt es bindende Formulare auszufüllen.
https://www.sozialversicherung.at/portal27/sec/portal/auvaportal/content/contentWindow?contentid=10007.671004&action=2
Der Versicherte kann dies aber - wie vor erwähnt - formlos machen.


Vorteilhaft ist es sicherlich, bereits bei dem formlosen Schreiben an die AUVA einiges zu ergäzen, z. B. laut .....
http://www.auva.at/portal27/portal/auvaportal/content/contentWindow?contentid=10008.542593&action=b&cacheability=PAGE&version=1433252836


Der nächste Schritt ist üblicherweise, dass ein Gutachter für die AUVA den Fall überprüft.
Sollte das ein Beschäftigter der AUVA sein, ist eine Berufung/ein Einspruch bei negativer Beurteilung vorgegeben.

Dann geht der Fall zu "meinem" Arbeits- und Sozialgericht. Dort wird sofort ein unabhängiger Kollege (Gerichtssachverständiger) für ein Gutachten beauftragt.

Kosten entstehen dem Betroffenen dadurch keine, auch wenn er verliert, nur ggf. dann, wenn man selbst auch noch einen (vom Gesetz nicht vorgegebenen) Rechtsanwalt beauftragt, der einem im Vorgespräch/bei der Gerichtsverhandlung zur Seite steht. Aber auch die Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, etc., stellt kostenlos eine geschulte Vertrauensperson zur Verfügung.


Fragen werden von mir so weit möglich beantwortet bei den Treffen der
 Krebs-Selbsthilfegruppen "Krebspatienten für Krebspatienten - KfK",
in Wien z. B. am Praterstern jeden 1. Do. im Monat um 18 Uhr,
also z. B.
http://www.krebsforum.at/index.php?topic=7058.msg27086#msg27086
Anmeldung erforderlich!



                                   K f K
         Verein Krebspatienten für Krebspatienten
           Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
        Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
           Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
           Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
           info@krebspatienten.at  www.krebsforum.at
        Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
     Dietmar Erlacher, Bundesobmann, Gesundheitsökonom
Bereits 514.000 Zugriffe/Monat auf www.krebsforum.at


Bei unseren KfK-Selbsthilfegruppen gibt es keine
Einschreibegebühr,
Jahresgebühr,
etc.!


Auch Spenden und sonstige Unterstützungen werden von mir nicht gewünscht.
Wenn Sie aber "helfen" wollen, dass es nicht mehr so viele Krebserkrankungen gibt,
dann können Sie helfen, nämlich durch VIELE Anzeigen gegen die rund 70 % gesetzwidrigen Wirte.
Dabei st lediglich hier die Ergänzung erforderlich (auch Zusendung per Emailanlage: info@krebspatienten.at ):
 
http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

[/b][/size]
« Letzte Änderung: 03. Januar 2016, 00:03 von Dietmar E. »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

admin

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Krebs und Beruf - wo gibt es Hilfen in Tirol?
« Antwort #4 am: 01. Juni 2016, 14:38 »


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher,

gerne leiten wir untenstehendes E-Mail an Sie weiter und bitten Sie, bei Bedarf direkt mit arbas (Arbeitsassistenz Tirol) Kontakt aufzunehmen.

Beste Grüße
Heidi Kostenzer


-------------------------------------------------------------------------------



Von: Harald Schneider [mailto:Harald.Schneider@arbas.at]
Gesendet: Dienstag, 31. Mai 2016 07:13
An: Heidi Kostenzer (kostenzer@selbsthilfe-tirol.at) <kostenzer@selbsthilfe-tirol.at>
Betreff: Aussendung durch den Dachverband per email


Sehr geehrte Koordinatorin bzw. sehr geehrter Koordinator einer Selbsthilfegruppe!

Wir stellen Ihnen heute unsere Dienstleistung vor und bitten Sie, diese in Ihrer Selbsthilfegruppe bei Bedarf weiterzugeben.

Seit 20 Jahren unterstützt die Arbeitsassistenz Tirol Personen mit Behinderung oder chronischer bzw. psychischer Erkrankung am Arbeitsmarkt. Wir beraten bei der Suche eines neuen, geeigneten Arbeitsplatzes und unterstützen dabei individuell und auf die bestehenden Fähigkeiten und Kompetenzen aufbauend. Wir geben Hilfestellungen, damit die Einschulungsphase in eine neue Arbeit gut gelingt und organisieren Beratung für Technische Hilfsmittel. In gemeinsamen Gesprächen mit dem Unternehmen und dem Betroffenen versuchen wir eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen.

Wir unterstützen auch in jenen Situationen, in denen ein bestehender Arbeitsplatz gefährdet ist und versuchen diesen gemeinsam mit dem Betroffenen und dem Unternehmen zu erhalten.

Die Hilfe der Arbeitsassistenz Tirol ist persönlich, diskret und kostenlos. Die Dienstleistung wird aus Fördermittel des Sozialministeriumservice finanziert. Für eine Begleitung ist ein Grad der Behinderung von mindestens 30 erforderlich. Dieser kann durch einen Behindertenpass, Diagnosen oder Atteste nachgewiesen werden.

Wir haben Standorte in Lienz, Wörgl, Schwaz, Innsbruck und Imst. Interessierte können sich für ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch anmelden (siehe Folder).

Wir senden Ihnen gerne unseren Folder zu, wenn Sie diesen zur Verteilung benötigen. Wir bitten Sie um ein email an:

harald.schneider@arbas.at.

Mit freundlichen Grüßen,

Harald Schneider, MSc
Stv. Geschäftsführung
Fachbereichsleitung
Arbeitsassistenz / Jobcoaching / Technische Assistenz

 
arbas Arbeitsassistenz Tirol
Fürstenweg 80
6020 Innsbruck
T: 0650 629 32 12
F: 05 996 99-199
E: harald.schneider@arbas.at
www.arbas.at
     www.facebook.com/arbeitsassistenz.tirol



NEBA Netzwerk Berufliche Assistenz
neba.at

NEBA ist eine Initiative des Sozialministeriumservice

Gefördert von: Sozialministeriumservice, Europäischer Sozialfonds, Land Tirol