Autor Thema: Gesund/Krank in Wien!  (Gelesen 2261 mal)

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Tanja

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Gesund/Krank in Wien!
« am: 28. Juli 2009, 21:11 »

Wehsely: Beste Gesundheitsversorgung sichert beste Lebensqualität

28.Jul 2009

Wien (OTS) - Die WienerInnen sind mit der Lebensqualität in ihrer
Stadt sehr zufrieden, das zeigen die Ergebnisse der Studie zur
Lebensqualität in Wien. 96 Prozent der 8.700 Befragten leben gerne in
Wien. Ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden der WienerInnen
sind die Gesundheits- und Sozialeinrichtungen in ihrer Stadt. "Die
WienerInnen haben mit 86 Prozent Zustimmung nicht nur den Spitälern
Bestnoten gegeben, sondern auch den anderen Gesundheits- und
Beratungseinrichtungen der Stadt. 77 Prozent der Befragten beurteilen
das Gesundheitswesen in Wien mit 'sehr gut' oder 'gut'. Das bestätigt
die hervorragenden Dienstleistungen, die hier täglich für die
WienerInnen erbracht werden", erklärte Gesundheits- und
Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely heute, Dienstag, im
Pressegespräch des Bürgermeisters.****

Besonders der Gesundheitsdienst der Stadt Wien - MA 15 bekommt
ausgezeichnete Noten. 84 Prozent der WienerInnen, die Leistungen des
Gesundheitsdienstes genutzt haben, geben an, gute Erfahrungen gemacht
zu haben. Besonders die Vorsorgeuntersuchungen werden von den
BürgerInnen gut angenommen. Zwei Drittel der WienerInnen über 40
Jahre gehen regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, ein Drittel sogar
jährlich, auch im niedergelassenen Bereich. Im Jahr 2008 nahmen
14.286 WienerInnen das Angebot zur Gesundenuntersuchung in der MA 15
in Anspruch. Der Gesundheitsdienst der Stadt Wien hat für die Bezirke
Favoriten und Rudolfsheim-Fünfhaus auch muttersprachliche Angebote
entwickelt, damit ZuwanderInnen öfter zu Vorsorgeuntersuchungen
gehen.

Auch die Beratungszentren "Wohn- und Pflegeheime" und "Pflege
und Betreuung zu Hause" des Fonds Soziales Wien (FSW) leisten sehr
gute Servicearbeit, 81 bzw. 78 Prozent der NutzerInnen haben gute
Erfahrungen mit den BeraterInnen gemacht. Überdies bewerten die
WienerInnen das Versorgungsangebot mit Pflege- und Seniorenheimen mit
der Durchschnittsnote 2,2. Dabei bewerten über 70-Jährige das Angebot
besser, nämlich mit 2,0. Gleichzeitig sind 41 Prozent der Befragten
der Meinung, dass sich das Angebot im Vergleich zur Studie im Jahr
2003 verbessert hat, 50 Prozent sind der Meinung es ist gleich
geblieben.

Mit ein Grund für die guten Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen
in Wien ist das professionelle Entlassungsmanagement in den Spitälern
der Stadt Wien. Möglich macht das ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt
Wien und der Wiener Gebietskrankenkasse, das betreuungsbedürftigen
Menschen rechtzeitig zur Entlassung aus dem Spital Pflege und
Betreuung organisiert. Die Krankenhäuser senden drei Tage vor der
Entlassung einer Patientin oder eines Patienten einen
Situationsbericht, den auch an den FSW und an den Hausarzt. Der FSW
weiß so über die gesundheitliche Lage bescheid und kann mit den
Informationen aus dem Situationsbericht bereits passende Pflege und
Betreuung organisieren. Damit ist sichergestellt, dass etwa ältere
Menschen, wenn sie aus dem Spital heimkehren bereits eine Betreuung
haben.

Durch die Bestätigung des FSW ist auch das Spital informiert,
dass eine häusliche Nachsorge sichergestellt ist. Allein im
vergangenen Jahr sind rund 13.000 Situationsberichte versandt worden
und der Fonds Soziales Wien hat sich dabei um die Organisation von
Betreuung gekümmert. (Schluss) baj

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Johann Baumgartner
Mediensprecher StRin Mag.a Sonja Wehsely
Telefon: 01 4000-81238
Fax: 01 4000-99-81 238
Mobil: 0676 8118 69549
E-Mail: johann.baumgartner@wien.gv.at

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Und vor den Schulen,
laut Stöckl vorgestern im ORF-Hauptprogramm:
Rauchen ab 9 Jahren!


VP-Korosec: Verpflegung an Wiener Schulen außer ungesund nur ungesund
Utl.: Von einer hervorragenden Gesundheitsvorsorge kann nicht die Rede sein! =

   Wien (OTS) - "Einerseits fordern Sie mittels einer Medienwirksamen
Kampagne eine gesündere Ernährung ein, aber andererseits werden Sie,
Frau Stadträtin Wehsely, gerade an Schulen nicht aktiv um die
gesündere Ernährung auch durch zusetzten", erzürnt sich LAbg. Ingrid
Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien.

In Sachen Prävention sei die Stadt Wien bisher absolut untätig. Dies
sei für betroffene Kinder unzumutbar. Die ÖVP fordert deshalb ein
verstärktes Vorgehen in punkto Gesundheitsvorsorge schon bei Kindern
und Jugendlichen.

"In den nächsten zehn Jahren wird - wenn nicht jetzt etwas passiert -
die Zahl der übergewichtigen Kinder und Jugendlichen um über 50 %
zunehmen. Warum vernachlässigt die Stadt Wien unsere Zukunft, die die
Kinder darstellen, so fahrlässig?" zeigt sich LAbg. Ingrid Korosec,
unerfreut über den Unwillen der Stadtregierung zu Handeln.

Zwtl.: Die Stadt Wien vernachlässigt ein gesundes Aufwachsen der
Kinder

In der HELENA-Studie (2008) wurden allein in Wien 22,3 % der
Jugendlichen als übergewichtig, davon 4,5 % als adipös, bezeichnet.
"Erschreckende Zahlen, vollkommen ignoriert von den Verantwortlichen
der Stadt Wien", so Korosec. "Statt mehr für Prävention zu tun, zahlt
man lieber später die teure Spitalsbehandlung. Nur vier (!)
Adipositas-Ambulanzen stehen für Hilfesuchende zur Verfügung", so die
VP-Gesundheitssprecherin. Korosec urgiert Initiativen der Stadt Wien
in Richtung richtiger Ernährung, mehr Bewegung und Stärkung der
Eigenverantwortung.

Rückfragehinweis:
   ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
   Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
   presse.klub@oevp-wien.at