Autor Thema: Die Leber und ........  (Gelesen 5966 mal)

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hilde

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Die Leber und ........
« am: 28. Juli 2009, 22:06 »


29.05.09, 10:20
 

Zehn Fakten zur Leber

Kaffee und kleine Mengen Alkohol schützen sie,
Fastfood und Viren greifen die Leber an. Forscher gewinnen erstaunliche Erkenntnisse über das Entgiftungsorgan.

Von FOCUS-Online-Autorin Nina Dudek


Die Leber ist ein enorm regenerationsfähiges Organ

Die Leber ist das Chemielabor des Körpers: Rund 300 Milliarden Leberzellen verarbeiten die Nährstoffe und den Sauerstoff aus dem Blut. Sie filtern es und fügen ihm neue Bestandteile zu, die unter anderem den Energiehaushalt des Körpers regulieren. Durch diese Stoffwechselprozesse aufbereitet, sammelt sich das Blut in der Lebervene und gelangt dadurch in den gesamten Organismus.

Leber:
Lebenswichtiges Schutzorgan
Test:
Wie fit ist Ihre Leber?
20 000 Menschen sterben pro Jahr in

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/leber/tid-13475/innere-medizin-zehn-fakten-zur-leber_aid_374211.html

Innere Medizin
Lange Beine, gesunde Leber
Seite 1/11
Zehn Fakten zur Leber
Lange Beine, gesunde Leber
Kaffee gegen Leberzirrhose
Fastfood schadet mehr als Alkohol
Das Alkohol-Paradoxon
Apfel- oder Birnenform macht keinen Unterschied
Schimmel greift die Leber an
Krank durch Medikamente
Die Hungeruhr
Die Leber schmilzt Hüftspeck
Mit Leber gegen Veilchen

hilde

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Wie fit ist die Leber
« Antwort #1 am: 28. Juli 2009, 22:09 »

Wie fit ist Ihre Leber?

Von FOCUS-Online-Autorin Monika Preuk

Zu viele Drinks und fettes Fast Food? Das könnte die Leber übel nehmen. Sie ist zwar das einzige Organ im Körper, das sich in wenigen Wochen komplett regenerieren kann. Wenn sie sich jedoch bemerkbar macht, ist ihre Schädigung oft schon so weit, dass die Selbstreparatur nicht mehr funktioniert. Der Test zeigt, ob Ihre Leber gesund ist.

ZUM THEMA
Leber:
Sensibler Schwerstarbeiter
Alkohol:
Genuss oder Gefahr?
Für Entgiftung, Stoffwechsel, Hormone, Immunkraft und Blutgerinnung ist die Leber lebenswichtig. Ist sie überlastet, schmerzt sie lange Zeit nicht. Denn sie verfügt über keine sensiblen Nerven. Doch es gibt andere Hinweise darauf, ob zu viel Alkohol oder fettes Essen das Organ bereits in seinen Funktionen beeinträchtigt haben.

Fachliche Beratung: Prof. Dr. med. Jürgen Schölmerich, Facharzt für Innere Medizin – Gastroenterologie, Leiter der Inneren Medizin, Uniklinik Regensburg, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
HINWEIS:
Bitte bedenken Sie, dass es sich nur um einen kurzen Test handelt, der keine ärztliche Diagnose ersetzen kann. Nicht jedes der aufgeführten Symptome muss eine Erkrankung als Ursache haben. Das sollte jedoch ein Experte abklären. Und wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie Leber-Probleme haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Schlagwörter: Leber

Test:
 
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/leber/test/test_aid_12829.html#

Gitti

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Re: Die Leber und ........
« Antwort #2 am: 27. August 2009, 20:11 »
 27.08.2009 
   
   Diagnostik: Elastographie statt schmerzhafter Leberbiopsie

Das Gerät kann mit Hilfe von Druckwellen und Ultraschall die Leberfestigkeit messen und in vielen Fällen eine schmerzhafte Leberbiopsie ersetzen. Dank einer Spende der Dietmar-Hopp Stiftung in Höhe von 100.000 Euro konnte die Angelika-Lautenschläger Kinderklinik am Universitätsklinikum Heidelberg im Juni 2009 ein innovatives medizinisches Gerät zur schmerzlosen Diagnose von Lebererkrankungen anschaffen.


Lebererkrankungen können bei einem chronischen Verlauf schwerwiegende Folgen haben. Ist die Leber dauerhaft krank, wird Lebergewebe durch funktionsloses, festes Bindegewebe ersetzt, es entsteht eine Fibrose. Bisher konnte das genaue Krankheitsstadium der Leber nur durch eine Biopsie, eine Entnahme eines kleinen Gewebeteils mit einer Nadel, festgestellt werden. Dabei wird das Lebergewebe durch die Bauchdecke entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Bei Kindern muss die Biopsie oft in Narkose vorgenommen werden.

Die sogenannte Elastographie wird bei Erwachsenen bereits seit einigen Jahren erfolgreich, u.a. zur Verlaufskontrolle von chronischen Lebererkrankungen, aber auch bei Prostata-Untersuchungen, angewendet. Das neuartige Gerät sendet ein niederfrequentes Tonsignal aus, das sich für den Patienten wie ein leichtes Schnippen mit dem Finger auf der Haut anfühlt. Das Signal breitet sich in festem Lebergewebe schneller aus als in normalem Gewebe. Der Ultraschallkopf misst die Verformung des Gewebes, die durch die Druckwelle erzeugt wird. Je höher der Messwert, desto höher der Fibrosegrad der Leber. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und kann ohne Folgen für den Patienten mehrfach wiederholt werden.

"Um die Aussagekraft der Ergebnisse bei leberkranken Kindern einschätzen zu können, müssen wir zunächst auch zahlreiche gesunde Kinder mit Normalwerten untersuchen", erklärt Dr. Jürgen Grulich-Henn, Leiter der Ambulanz des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. Die Ärzte erhoffen sich neue Erkenntnisse bei Kindern mit chronischen Lebererkrankungen, bei der Nachsorge einer Lebertransplantation und bei übergewichtigen Kindern mit Leberverfettung. "Wir werden mit dieser innovativen Technik den Verlauf schwerer Lebererkrankungen besser einschätzen können. Und das ohne den Zwang zur invasiven Diagnostik - das ist ein großer Gewinn für unsere kleinen Patienten", sagt Dr. Guido Engelmann.

Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg

Gitti

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Die Leber und ........
« Antwort #3 am: 20. Mai 2011, 22:28 »
Lebererkrankungen werden vielfach nicht erkannt
Etwa 50.000 Deutsche sterben jährlich an Zirrose oder Krebs
Alkohol: Schuld an 30 Prozent der Fälle (Foto: aboputpixel.de/D. Werner)
Alkohol: Schuld an 30 Prozent der Fälle (Foto: aboputpixel.de/D. Werner)

Berlin (pte002/20.05.2011/06:05) - Etwa fünf Mio. Menschen in Deutschland leiden an einer Lebererkrankung und wissen nicht davon. "Denn die kranke Leber verursacht keine Schmerzen - sie leidet still", sagt Claus Niederau von der Deutschen Leberhilfe. Etwa 50.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen einer Leberzirrhose, rund 8.000 an primärem Leberkrebs. Wichtig ist vor allem, regelmäßig seine Leberwerte beim Hausarzt überprüfen zu lassen.

"Bei vielen Routineuntersuchungen werden die Leberwerte nicht einbezogen", erklärt Bianka Wiebner, Kaufmännische Geschäftsführerin der Deutschen Leberstiftung, in einem pressetext-Gespräch. Die Leber sei oft nicht im Focus der Hausärzte. Für den Erkrankten sei es schwierig, eine Lebererkrankung zu erkennen, weil sie oft keine eindeutigen Symptome hat. "Man ist erschöpft und hat Schmerzen im Oberbauch - dass vielleicht die Leber diese Leiden hervorruft, ist den Menschen oft nicht bewußt", sagt Wiebner.

30 Prozent auf Alkoholmißbrauch zurückzuführen

Dabei ist die Leber das größte innere Organ. Sie filtert Schadstoffe aus dem Blut und sondert mit der Galle Stoffwechselprodukte über den Darm ab. Zudem reguliert die Leber unter anderem den Fett- und Zuckerstoffwechsel wie auch den Mineral- und Vitaminhaushalt. Wird dieses lebenswichtige Organ krank, dann geht vieles nicht mehr.

Mediziner gehen davon aus, dass ein Drittel der über 40-Jährigen .............. http://www.pressetext.com/news/20110520002