Autor Thema: Tees, viele Infos, bitte  (Gelesen 24046 mal)

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Jutta

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Tees, viele Infos, bitte
« am: 16. Mai 2007, 10:22 »
Hallo,
ich habe gerade vom Rotbusch Tee gelesen.
Wer hat Infos und Links zu Teesorten?
Danke!


Rotbusch-Tee: Ein gesundes und gut verträgliches Teekraut


Der Rotbusch-Tee (auch bekannt unter dem Namen Rooibos oder Roibusch) ist ein dem Schwarztee ähnliches Teekraut, welches sich seit Jahren steigender Beliebtheit bei Teetrinkern erfreut. Da es kein Koffein und nur sehr wenig Gerbstoffe (Polyphenole) enthält, ist es bestens für Kinder geeignet und wurde wegen seiner krampflösenden Wirkung im Magen-Darm Bereich (vermutlich dank des darin enthaltene Luteolin) auch schon erfolgreich bei der 3-Monats-Kolik von Säuglingen eingesetzt. Durch den niedrigen Polyphenolgehalt verhindert der Rotbusch-Tee, im Gegensatz zum grünen Tee, zudem die Aufnahme von Eisen im menschlichen Körper nicht und darf deshalb ohne weiteres auch mit Eisen Präparaten oder während einer Eisenmangelperiode getrunken werden.

Wie zwei südafrikanische Studien ausserdem zeigen konnten, enthält der Rotbusch-Tee wirksame Antioxidantien (Flavonoide) und kann damit, wie auch Grüntee oder Schwarztee, den Körper vor Schäden durch Radikale und damit vor Krankheiten wie z.B. Krebs schützen.


D. Frohne, Heilpflanzenlexikon, Wissenschafliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2002 und Review of Agricultural Economics, 27 (2005) 139-148 und Basic & Clinical Pharmacology & Toxicology, 99 (2006) 365 und S. Afr. Med. J., 55 (1979) 632-632 und South African Journal of Botany 70 (2004) 660 und Journal of Food Science 67 (2002) 2129-2131

Brandenberger Tee-Online
Schützenstrasse 31
8304 Wallisellen

www.tee-online.ch

Tanja

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Grüner Tee, Schwarzer Tee - gesund sind beide
« Antwort #1 am: 22. Dezember 2007, 21:48 »

Grüner Tee, Schwarzer Tee - gesund sind beide

Obwohl der Gehalt an einigen Inhaltsstoffen unterschiedlich ist, steht der schwarze Tee dem viel gelobten grünem Tee in seiner gesundheitsfördernden Wirkungsweise offenbar in nichts nach.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass grüner sowie schwarzer Tee antikanzerogene, antioxidative, antivirale und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Die dafür hauptsächlich verantwortlichen Inhaltsstoffe sind so genannte Polyphenole, insbesondere Catechine.

Wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen berichtet, sind die Gesamtgehalte an Polyphenolen und anderen typischen Inhaltsstoffen sind in grünem sowie schwarzem Tee in vergleichbaren Mengen enthalten. Sie liegen meist zwischen 10 und 20 Prozent. Ein Unterschied besteht darin, dass bei grünem Tee der Anteil der Catechine an den Gesamtpolyphenolen meist deutlich über 50 Prozent liegt, während es bei Schwarztee nur zwischen 20 und 40 Prozent sind.

"Asian Paradox" belegt positive Wirkung des Heißgetränks

Ein Beleg für die positive Wirkung von grünem Tee ist das "Asian Paradox". Hier konnten Wissenschaftler belegen, dass die asiatische Bevölkerung, obwohl sie stark rauchen, ein geringeres Risiko aufweisen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs zu leiden. Grund ist laut der Studie der Grünteekonsum von bis zu 1,2 Litern täglich und die damit verbundene Reduktion von oxidativem Stress. Studien belegen jedoch, dass die antioxidative Wirkung von Grün- und Schwarztee vergleichbar ist.

Weitere Inhaltstoffe, denen positive Wirkungen zugeschrieben werden, sind Alkylamine, welche eine immununterstützende Wirkung aufweisen, sowie Koffein, Fluorid und Kalium. Die Konzentrationen sind jedoch in beiden Teesorten vergleichbar.

Grüner und schwarzer Tee unterscheiden sich auch hinsichtlich der technologischen Herstellung. Während grüner Tee unfermentiert ist, ist der schwarze Tee enzymatisch behandelt. Durch die Inaktivierung der Enzyme bleiben die Catechine in grünem Tee unverändert. Die im Teeaufguss nachweisbaren löslichen Inhaltsstoffe hängen nicht nur von der Teesorte, sondern vielmehr von der Zubereitung, wie beispielsweise Teemenge, Brühzeit und Wassertemperatur, ab.


Tanja

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Schwarzer Tee auch mit Milch gesund
« Antwort #2 am: 22. Dezember 2007, 21:51 »

Reich an sekundären Pflanzenstoffen

Schwarzer Tee auch mit Milch gesund


Je länger schwarzer Tee zieht, desto höher der Gehalt an wertvollen Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken vermutlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs entgegen und stärken das Immunsystem. Ein Schuss Milch im Tee beeinträchtigt diesen positiven Effekt offenbar nicht.
 
 Ob mit oder ohne Milch: Schwarzer Tee ist reich an Polyphenolen.
 
So lautet das Fazit einer Studie der Universität von Aberdeen, Schottland. Die Wissenschaftler ließen je drei Gramm schwarzen Tee unterschiedlicher Hersteller für drei, fünf, sieben und zehn Minuten in 300 Milliliter frisch gekochtem Wasser ziehen.

Anschließend wurden die Proben auf den Gehalt an bestimmten Polyphenolen untersucht. Je länger der Aufguss, desto höher der Gehalt an diesen Wirkstoffen im Getränk. Nach etwa sieben Minuten wurde ein Maximalwert erreicht.

Zusätzlich prüften die Forscher, ob die Polyphenole nach dem Teegenuss auch im Blut nachweisbar sind. Dazu nahmen neun männliche Probanden im Abstand von einer Woche drei verschiedene Getränke zu sich: Tee mit Wasser, Tee mit Milch und als Kontrolle Wasser mit Milch jeweils im Verhältnis drei zu eins. Den Teilnehmern wurden zehn Minuten vor sowie 50, 80 und 180 Minuten nach dem Experiment Blutproben entnommen.

Nach dem Teegenuss zeigen sich die Polyphenole im Blut
Bei Probanden, die zwei Tassen schwarzen Tee getrunken hatten, konnten die Mediziner innerhalb von 80 Minuten eine um 20 Prozent höhere Polyphenolkonzentration im Blutplasma nachweisen. Die Zugabe von Milch setzte diesen Effekt nicht herab, wie frühere Studien hatten vermuten lassen. Weitere Untersuchungen sind jedoch notwendig, um die Ergebnisse zu untermauern.

aid / Quelle: Journal of Agricultural and Food Chemistry, Bd. 55, Nr. 12, S. 4889, 2007




Schwarzer Tee ist gesünder als Wasser

Drei oder mehr Tassen Tee am Tag zu trinken ist so gut wie Wasser als Getränk – es ist sogar mit einem extra Benefit für die Gesundheit zu rechnen.

Die im "European Journal of Clinical Nutrition" online veröffentlichte Arbeit widerspricht der häufigen Ansicht, dass schwarzer Tee dehydriert.

Tee rehydriert so gut wie Wasser, kann daneben aber vor Herzkrankheiten und Krebs bewahren, meinen Wissenschaftler des Kings College London. Experten glauben, dass Flavonoide die Schlüsselinhaltsstoffe im Tee sind, die die Gesundheit fördern.

Die Forscher hatten publizierte Studien untersucht, die sich den Gesundheitseffekten des Teekonsums widmeten. Sie fanden klare Beweise, dass drei oder vier Tassen Tee am Tag das Risiko für den Herzinfarkt senken. Einige Studien ließen vermuten, dass schwarzer Tee auch vor Krebs bewahren kann. Auch eine Protektion von Zahnbelag und Zahnfäulnis ließ sich nachweisen sowie ein Stärkung der Knochen.




Tanja

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Grüner Tee: Entgiftungsmechanismus schützt vor Krebs
« Antwort #3 am: 22. Dezember 2007, 22:01 »

Grüner Tee: Entgiftungsmechanismus schützt vor Krebs


    US-Forscher des Arizona Cancer Center
   http://www.azcc.arizona.edu und der Division of Cancer Prevention am
   National Cancer Institute http://www.cancer.gov in Bethesda sind dem
   "Gesundheitsgeheimnis" des Grünen Tees einen Schritt näher gekommen.
   Demnach hilft, der im Tee enthaltene Gerbstoff Catechin dem Körper bei
   der Entgiftung - und das könnte ein Grund dafür sein, warum er vor Krebs
   schützt, berichten die Wissenschaftler in der jüngsten Ausgabe des
   Wissenschaftsmagazins Cancer Epidemiology.

   In der jüngsten Untersuchung haben sich die Forscher um H.-H. Sherry Crow
   auf eine bestimmte Gruppe von Proteinen namens Glutathion-S-Transferasen
   (GST) konzentriert. GST sind eine Familie von Enzymen mit breiter
   Substratspezifität, die eine wichtige Rolle in der Entgiftung und
   Ausscheidung von krebserregenden Substanzen spielen. GST entgiften
   Biozide, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Ethylenglykole,
   PCB, Aflatoxine und andere Xenobiotika. In vorhergehenden Studien konnten
   die Forscher feststellen, dass Menschen mit niedriger GST-Aktivität ein
   höheres Krebserkrankungsrisiko haben.

   Wie sich die GST-Werte im Blut bei Teegenuss verändern, konnten die
   Wissenschaftler anhand der 42 freiwilligen gesunden Probanden messen.
   Zunächst durften die Probanden über einen Zeitraum von vier Wochen keinen
   Tee trinken. Anschließend wurden ihre GST-Werte im Blut nachgemessen.
   Nach dieser Untersuchung erhielten sie täglich auf nüchternen Magen eine
   Kapsel mit Grüntee-Extrakten. Dieses Präparat enthält 800 Milligramm
   Epigallocatechingallat (EGCG) - ein Catechin, das zur Untergruppe der
   Polyphenole zählt. Diese Menge entspricht in etwa der Dosis von acht bis
   16 Tassen Grünem Tee.

   Die Blutuntersuchungen der Probanden wiesen nach der Einnahme der
   Teekapseln einen durchschnittlich höheren GST-Wert auf. Das galt auch für
   die Entgiftungsenzyme. Was die Forscher aber bemerkten war, dass es
   zwischen den Teilnehmern große Unterschiede gab. Besonders jene
   Probanden, die vor der Untersuchung eine niedrige Enzymaktivität
   aufwiesen, zeigten nach der Teekapsel-Kur eine um bis zu 80 Prozent
   höhere Aktivität. Hingegen zeigten jene Probanden, bei denen von Haus aus
   eine hohe Enzymaktivität vorhanden war, eine Reduktion um bis zu 20
   Prozent. "Wir schließen daraus, dass eine Einnahme von ECGC eine deutlich
   unterschiedliche Auswirkung auf die GST-Aktivität hat. Das lässt uns
   vermuten, dass Grünteekapseln jene Menschen, die von Haus aus geringe
   GST-Werte im Blut aufweisen, vor krebserregenden Substanzen schützen
   können", schreiben die Forscher.

   Die gesundheitsfördernde Wirkung von Grünem Tee ist seit Jahren bekannt.
   Eine japanische Studie mit 40.000 Erwachsenen über einen Zeitraum von elf
   Jahren machte deutlich, dass das Getränk positiv auf das Herz und
   lebensverlängernd wirkt.

Tanja

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Grüner Tee stoppt Krebs
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2007, 22:03 »
Wie grüner Tee Krebs stoppt
 
Hauptinhaltsstoff blockiert die Vermehrung der Krebszellen

Britische Wissenschaftler haben entdeckt, wie einer der Hauptinhaltsstoffe von grünem Tee die Krebsentstehung stoppt: Die Substanz greift ein wichtiges Enzym in den Krebszellen an und verhindert damit das Wachstum des Tumors. Dabei reichen bereits Konzentrationen aus, wie sie üblicherweise im Blut von Teetrinkern nach zwei bis drei Tassen grünem Tee pro Tag vorkommen. Das berichten die Forscher um Roger Thorneley vom John Innes Centre in Norwich in der Fachzeitschrift Cancer Research (Ausgabe vom 15. März). Die Forscher versprechen sich von ihren Ergebnissen einen wichtigen Fortschritt in der Krebsbehandlung.

Seit langem wird grünem Tee und besonders seinem Inhaltstoff Epigallocatechin-Gallat (EGCG), einem so genannten Polyphenole, ein positiver Effekt bei der Bekämpfung von Krebs nachgesagt. Erst jetzt konnten Thorneley und seine Kollegen jedoch seine exakte Wirkweise aufdecken: EGCG greift ein Enzym an, das entscheidend an der Produktion des Erbmaterials, der DNA, beteiligt ist, und stoppt so die Vermehrung der Krebszellen.

Die Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sich aus EGCG eine neue Art von Krebsmedikament entwickeln lässt. Sein Angriffsziel, das Enzym Dihydrofolatreduktase (DHFR), wird in der Krebstherapie bereits vielfach ausgenutzt. Ein Nachteil dieser Therapieansätze ist jedoch, dass dieses Enzym auch in gesunden Zellen an der DNA-Synthese mitwirkt. Daher haben Medikamente, die dort angreifen, wie das verbreitete Methothrexat, eine Reihe von Nebenwirkungen vor allem in der Leber und im Knochenmark. Im Unterschied zu Methothrexat bindet EGCG jedoch weniger fest an das Enzym DHFR und sollte daher weniger Nebenwirkungen auf gesunde Zellen haben, hoffen die Forscher.

Allerdings warnen die Wissenschaftler vor einem zu hohen Genuss an grünem Tee kurz vor oder während der Schwangerschaft. Studien haben erwiesen, dass ein Übermaß an Tee zu körperlichen Defekten des Embryos führen kann, wie der Anenzephalie, einer schweren Fehlbildung des Zentralen Nervensystems


Tanja

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Tee! Welchen, und wie? Oder doch Kaffee, oder Kakao?
« Antwort #5 am: 22. Dezember 2007, 22:07 »

Schwarz oder grün: Die Wahrheit über Tee

"Die Deutschen lieben ihn. Auch die Wissenschaft hat den Tee entdeckt – zum Beispiel als Waffe gegen Krebs und Herzinfarkt.

Ist grüner Tee gesünder als schwarzer?.." Folgende Themen bei Focus-Online:

·         Belebt Kaffee stärker als Schwarztee?

·         Ist Beuteltee schlechter als lose verpackter?

·         Macht grüner Tee schlank?

·         Entzieht Koffein dem Körper Flüssigkeit?

·         Hilft Tee gegen Herzinfarkt?

·         Beugt grüner Tee Krebs vor?

·         Schadet Teetrinken den Zähnen?

·         Schützt Tee das Gehirn?

·         Ist Pu-Erh-Tee besonders gesund?

·         Hilft Schwarztee hilft gegen Durchfall?

 

08.11.07, 13:20

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Schwarz oder grün
Die Wahrheit über Tee
Die Deutschen lieben ihn. Auch die Wissenschaft hat den Tee entdeckt – zum Beispiel als Waffe gegen Krebs und Herzinfarkt.

Von FOCUS-Online-Redakteurin Helwi Braunmiller



Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Im Schnitt trank jeder Deutsche im letzten Jahr 25 Liter Tee – davon 77 Prozent schwarzen und 23 Prozent grünen Tee. Doch brauchten sie einige Jahrhunderte, um sich mit der uralten chinesischen Teekultur anzufreunden. Die Chinesen, so lautet die Sage, kennen den Aufguss aus Teebaumblättern schon seit 2700 vor Christus – dank eines Zufalls. Damals soll der chinesische Kaiser Shen Nung die erfrischende Wirkung des Getränks entdeckt haben, nachdem der Wind Teeblätter direkt vom Baum in seinen Becher mit heißem Wasser wehte.

Eine grausamere Legende rankt sich um den Mönch Bodhidarma. Er meditierte im Jahr 500 nach Christus jahrelang im Freien. Darüber fielen ihm die Augen zu, was ihn so aufbrachte, dass er sich die Lider abriss und sie fortwarf. Wo sie auf den Boden fielen, wuchsen Teesträucher. Der müde Klosterbruder probierte davon und fühlte sich sofort erfrischt. Noch heute steht das japanische Schriftzeichen „Cha“ für Tee wie für Augenlid.

Tee war in früherer Zeit das Getränk der feinen Leute – egal, ob vor Tausenden Jahren in China oder in der jüngeren Geschichte seit dem 17. Jahrhundert in Europa. Hier mussten Teetrinker die weiten Transportwege bis ins 18. Jahrhundert teuer bezahlen. Mehr als ein halbes Jahr war er auf dem Schiffsweg damals unterwegs – und nicht alle Empfänger wussten die getrockneten Blätter wirklich zu schätzen. So ist überliefert, dass er in der Küche einer schottischen Adelsfamilie landete, wo die Köchin die Blätter aufkochte, den Sud wegschüttete und das „Grünzeug“ als Spinatersatz kredenzte. Erst als die Engländer Teile Asiens kolonisierten, fiel das Handelsmonopol der Chinesen, Tee wurde bezahlbar und dadurch bekannter – allerdings favorisierten die Briten schwarzen statt grünen Tee.


Fachliche Beratung: Dr. Sabine Ellinger, Oecotrophologin am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Uni Bonn (IEL), sowie Antje Gahl, Oecotrophologin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn

 

Ist grüner Tee gesünder als schwarzer?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Grüner und schwarzer Tee stammen von den Blättern der gleichen Pflanze. Der Unterschied liegt lediglich in der Bearbeitung der Blätter: Damit grüner Tee entsteht, trocknen sie nur. Für schwarzen Tee werden die Blätter dagegen maschinell gerollt und zerkleinert: Es kommt zur Fermentation, die dem Schwarztee mithilfe von Sauerstoff seine dunkle Farbe und seinen speziellen Geschmack gibt. „Bei der Fermentation werden Polyphenole abgebaut. Wenn der Tee unfermentiert, also grün ist, bleiben sie in stärkerem Maße erhalten – und damit bleiben genau die Inhaltsstoffe bewahrt, denen man die gesundheitsschützende Wirkung zuschreibt“, sagt Sabine Ellinger, Oecotrophologin am Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften der Uni Bonn.

 

Belebt Kaffee stärker als Schwarztee?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Die Kaffeebohne enthält bis zu zwei Prozent Koffein, die gleiche Menge Tee ein bis fünf Prozent. Allerdings steckt im Kaffee letztendlich mehr Koffein, da man pro Liter deutlich mehr Kaffeepulver (ca. 50 Gramm) als Teeblätter (etwa 13 Gramm ) benötigt. Kaffee enthält daher das Doppelte bis Dreifache an Koffein pro Tasse.

Allerdings entfaltet das Koffein des Tees seine Wirkung anders: Sie setzt langsamer ein und hält länger an, denn je länger Tee zieht, desto mehr lösen sich auch die Gerbstoffe. Diese binden das Koffein, und setzen es im Körper erst nach und nach frei. Dadurch entsteht der Eindruck, dass er nicht so stark aufputscht. Im grünen Tee ist der Anteil an Gerbstoffen sogar noch höher als im schwarzen.

 

Ist Beuteltee schlechter als lose verpackter?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

60 Prozent des Tees werden hierzulande offen gekauft, 40 Prozent entfallen auf Aufgussbeutel. Sie haben einen schlechteren Ruf, als sie verdienen. Denn in den kleinen Tütchen steckt kein minderwertiger Inhalt. Es sind lediglich die Kleinstpartikel, die während der Produktion von losem, gröberem Tee entstehen. Dieser Teestaub heißt im Fachjargon „Dust“, in minimal gröberer Konsistenz auch „Fannings“. Verglichen mit ganzen Blättern haben diese Partikelchen im Gesamten mehr Oberfläche und können so auch mehr Inhaltsstoffe abgeben, was oft den unliebsamen Effekt hat, dass der Tee schneller bitter schmeckt als lose verkaufter.

Wer lieber milderen schwarzen Tee trinkt, kann auf offen verkauften in unterschiedlichen Konsistenzen zurückgreifen: „Pekoe“ weist auf ganze getrocknete Blätter hin, „Broken“ (z. B. Broken Orange Pekoe) auf gebrochene Blätter.

 

Macht grüner Tee schlank?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Prinzipiell gilt: Tee ist ein gutes Getränk für Abnehmwillige – ohne Zucker und Milch liefert er null Kalorien.

Pfunde schmilzt er aber nicht. Zwar gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung an, dass Inhaltsstoffe wie Koffein die Sympathikus-Aktivität im Gehirn anregen, was bewirkt, dass der Körper verstärkt Speicherfett freisetzt – und das wiederum soll den Fettabbau ankurbeln.

Leider folgt dann auch schon ein aber: Drei bis vier Tassen Tee pro Tag haben keine Wirkung. Würde man so viel Tee trinken, dass die Effekte spürbar und vor allem sichtbar sind, müsste man Mengen konsumieren, deren negative Folgen die positiven überwiegen würden: beschleunigter Pulsschlag, Schwitzen und Unruhe.

 

Entzieht Koffein dem Körper Flüssigkeit?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

„Koffein entwässert. Trinkt man viel koffeinhaltigen Kaffee oder schwarzen beziehungsweise grünen Tee, scheiden die Nieren kurzfristig mehr Wasser und Natrium aus. Der Körper gleicht dieses Defizit aber innerhalb von 24 Stunden wieder aus. Es handelt sich also nicht um Flüssigkeitsverluste, sondern eher um Verschiebungen“, sagt Antje Gahl, Ernährungswissenschaftlerin von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Die Annahme, dass zu jeder Tasse Kaffee – und Schwarztee – mindestens die gleiche Menge Wasser getrunken werden muss, um keine negative Flüssigkeitsbilanz zu erzielen, ist also inzwischen wissenschaftlich widerlegt.

 

Hilft Tee gegen Herzinfarkt?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Die erste große Langzeitstudie zu grünem Tee stammt aus Japan. Dort hatten Forscher elf Jahre lang Daten von mehr als 40 000 Menschen zwischen 40 und 79 Jahren gesammelt. Zu Beginn der Studie waren alle Teilnehmer gesund. Dabei zeigte sich: Je mehr Tee die Probanden tranken, umso länger lebten sie. Fünf Tassen pro Tag schlugen mit 16 Prozent geringerer Sterblichkeit zu Buche. Im Falle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit Todesfolge sogar um 26 Prozent. Teetrinkerinnen profitierten sogar noch stärker: Ihre Herzinfarkt– und Schlaganfallquote sank um 31 Prozent.

Auch eine Langzeitstudie mit mehr als 8000 älteren Menschen in Rotterdam weist darauf hin, dass Tee einen positiven Effekt auf das LDL-Cholesterin ausübt. Oxidiert es, können in der Folge Ablagerungen zu Gefäßverengungen oder -verschlüssen führen. Tee hält den Prozess auf: Allerdings sollte man ihn ohne Milch trinken, denn sie verhindert den positiven Effekt der Entspannung der Gefäße sofort.

Umstritten ist allerdings noch, ob Teetrinker generell gesünder leben und deshalb älter werden als Teeverächter.

 

Beugt grüner Tee Krebs vor?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Auch als Krebsschutz wird grüner Tee gehandelt – und das aus zwei Gründen: Zum einen enthält er Antioxidantien. Sie fangen freie Radikale ab, binden die schädlichen Abbauprodukte an sich und setzen sie so außer Gefecht. Ein weiteres Gesundheitsplus sind die Gerbstoffe.

Besonders das Epigallokatechingallat kann offenbar den körpereigenen Krebsschutz auf Trab bringen: Es aktiviert ein Körperenzym, das die krebserregenden Stoffe in den Zellen unschädlich macht. So zeigte sich beispielsweise für Liebhaberinnen von grünem Tee ein vermindertes Risiko für Eierstockkrebs. Eine große schwedische Studie mit über 61 000 Teilnehmerinnen, die über 15 Jahre lang beobachtet wurden, legt das nahe.

Eine weitere Studie deutet drauf hin, dass Teekonsum zu einer Reduktion des Östrogenspiegels führen kann. Grüner Tee soll auch gegen Brust-, Magen- und Darmkrebs helfen – selbst dann, wenn er schon ausgebrochen ist. Der abschließende Beweis ist aber noch nicht erbracht.

 

Schadet Teetrinken den Zähnen?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Für starke Teetrinker gilt das Gleiche wie für Kaffeetrinker: Sie haben häufig mit Verfärbungen der Zähne oder der Zahnzwischenräume zu kämpfen. Außer diesem kosmetischen Problem bringt Tee Zähnen aber nur Gutes – besonders, wenn er ohne Zucker getrunken wird. „Besonders schwarzer Tee ist mit 0,5 bis 2,2 Milligramm pro Liter reich an Fluorid, das den Zahnschmelz härtet und die Zähne damit vor Karies schützt“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Daneben enthält er Polyphenole. Diese Bitterstoffe hemmen das Enzym Amylase, das im Speichel vorhanden ist und Stärke zu Zucker umwandelt, der Karies verursachen kann.

 

Schützt Tee das Gehirn?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Grüner Tee hat positive Auswirkungen auf das Gehirn. Das fanden englische Forscher heraus. So können sowohl grüner als auch schwarzer Tee ein Enzym im Gehirn blockieren, das an der Entstehung von Alzheimer beteiligt ist. Dabei hält die schützende Wirkung von Grüntee wesentlich länger an als die von Schwarztee.

Auch gegen Multiple Sklerose soll Grüntee helfen. Vor allem der Gerbstoff Epigallocatechingallat spielt im Kampf gegen die Entzündungen im Nervensystem eine wichtige Rolle. Bereits zuvor war ihm ein positiver Effekt gegen andere Entzündungen nachgesagt worden.

 

Ist Pu-Erh-Tee besonders gesund?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Pu-Erh-Tee wurde vor einigen Jahren als neuer Gesundheitstee gefeiert, bis ein Labortest zeigte, dass er besonders oft und stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet war. „Er sollte den Cholesterinspiegel senken, das Immunsystem und die Verdauung anregen, usw. – all diese Aussagen sind aber nicht wissenschaftlich belegt“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Es handelt sich nicht um ein Wunder- oder Heilmittel, sondern um ein traditionelles Lebensmittel.“

Letztlich ist der Pu-Erh-Tee nur ein speziell behandelter Tee, der aus den gleichen Teepflanzen gewonnen wird wie grüner, schwarzer oder weißer Tee. Allerdings fermentiert er besonders langsam. Zur typischen Reifung werden ihm schließlich noch Teepilze und Mikroorganismen zugesetzt. Exklusive Pu-Erh-Tees reifen bis zu 60 Jahre. Über die Ladentheke geht der kräftige, erdig schmeckende Tee in verschiedenen Pressformen, entweder als „Brik“ (rechteckige oder runde Ziegel) oder als Cake (ein Kuchen, der bis zu 15 Zentimeter Durchmesser haben kann). Die Traditionelle Chinesische Medizin schätzt ihn bei Leberbeschwerden. Leider entdeckten Tester in den untersuchten Tees immer wieder überhöhte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.

 

Hilft Schwarztee hilft gegen Durchfall?


Schwarzer und grüner Tee entstehen aus der gleichen Teepflanze

Schwarzer Tee als Hausmittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen ist ein so altes wie beliebtes Hausmittel. Die im Tee enthaltenen Gerbstoffe beruhigen den Darm. Sie haben außerdem eine antibakterielle und leicht schmerzlindernde Wirkung. Idealerweise sollte der Schwarztee zu therapeutischen Zwecken länger als drei Minuten ziehen, damit sich möglichst viele Gerbstoffe aus den Teeblättern lösen können.

 

Tanja

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Andere Tees (Heilpflanzen), und viele Links
« Antwort #6 am: 22. Dezember 2007, 22:19 »

Jede Menge Tipps, bei jeder Menge Tees,

da ist jede Erkältung in 7 Tagen weg,

und ohne Tee in 1 Woche, sagt man.


Phytotherapie
A Modern Herbal. The hyper-text version at Botanical.com
http://www.botanical.com/botanical/mgmh/mgmh.html
American Botanical Council. The ABC Clinical Guide to Herbs
http://www.herbalgram.org
Arzneipflanzen und Phytotherapie. Arzneipflanzenverzeichnis von a bis z
http://www.biothemen.de/Heilpflanzen/index.html
Arzneipflanzen, Heilkräuter, Medical Plants
http://www.gartendatenbank.de//kategorien/arzneipflanzen
Bad Heilbrunner Gesundheitsdatenbank. Rund um die Heilpflanze.
http://www.tee.org
Botanik für Pharmazeuten - Kleines Arzneipflanzenlexikon
http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/systematik/1_ti_reg/schstart.htm
Datenbank: Heilkräuter
http://www.heilkraeuter.at
Datenbank: HerbMed® - an interactive, electronic herbal database
http://www.herbmed.org
Datenbanken: Alternative Medicine Resources
http://www.pitt.edu/~cbw/database.html
Datenbanken: CAMbase. Virtueller Datenbankverbund zur Komplementärmedizin. Universität Witten/Herdecke
http://www.cambase.de
Datenbanken: Dr. Duke's Phytochemical and Ethnobotanical Databases
http://www.ars-grin.gov/duke
Fortbildungseinheit: The Pharmacist's Role in Herbal Medicine, University of Mississippi
http://www.pharmd.org/thebureau/herbalce/herbal.htm
Gesellschaft für Phytotherapie
http://www.phytotherapy.org
Herb Research Foundation
http://www.herbs.org
HerbaLinks. University of Iowa
http://www.uiowa.edu/~idis/herbalinks
Initiative - Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN )
http://www.phytotherapie-komitee.de
Kooperation Phytopharmaka
http://www.koop-phyto.org
Longwood Herbal Task Force
http://www.mcp.edu/herbal
Magazin Gesundheit & Umwelt, Arzneipflanzen
http://www.merck-dura.de/magazin/mag28/mag28_cont07.htm
PHYTO® Die Datenbank über therapeutische Pflanzen, Universität Lausanne (gebührenpflichtig)
http://www.gentiana-online.ch/all/phyto.htm
Phytotherapies.org
http://www.phytotherapies.org
 
Andere Therapierichtungen
Bandolier. Complementary and Alternative Therapies
http://www.jr2.ox.ac.uk/bandolier/booth/booths/altmed.html
Das Naturheilkunde-Portal
http://www.naturheilpraxis.de
Herbal Hall – Home for Herbs
http://www.herb.com
National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM)
http://nccam.nih.gov
http://altmed.od.nih.gov
Naturarznei hilft.
http://www.naturarznei-hilft.de
The world of homoeopathy
http://www.homoeopathie-welt.de
 
Heilpflanzengärten
Andechser Kräutergarten
http://www.steierl.de/kgarten1.htm
Apothekergarten Wiesbaden
http://www.apothekergarten-wiesbaden.de
BotanischerGarten.ch. Botanische Gärten der Schweiz, einschließlich Heilpflanzengärten
http://www.botanischergarten.ch
Der Apothekergarten
http://www.apothekergarten.de
Förderverein für den Heilpflanzengarten Celle e. V.
http://www.heilpflanzen-garten.de
Heilpflanzengarten der Apotheke am Buchenberg, Bad Doberan
http://www.apotheke-am-buchenberg.de/n_heilpflanzen.htm
Kytta-Heilpflanzengarten, Alpirsbach im Schwarzwald
http://www.kytta.de
Neuer Apothekergarten Ulm
http://www.apothekergarten-ulm.de
Wala-Heilpflanzengarten, Eckwälden in der schwäbischen Alb
http://www.wala.de/hintergruende/heilgarten/allgemeines.htm

Sowie:
http://forum.planten.de/
http://www.pflanzenbuch.de/pflanzendatenbank.php
oder auch:
http://www.madaus.de/cd/frameset_extern/frameset_start.jsp?oid=833
http://www.kup.at/db/phytokodex/index.html
http://www.wien.gv.at/ma38/nahr/tee/     =  Teeinfo von der MA 38
http://journals.imc.akh-wien.ac.at/phytokodex/index.html 
http://www.ioio.de/hels-hunde/Pflanzenlexikon.html
http://www.mahkah.com/pflanzenkunde.htm
http://www.m-ww.de/
http://www.biomedicus.de/home.htm
www.brustkrebs-muenchen.de   bzw. http://www.brustkrebs-muenchen.de/download/Teerezept.pdf
           Tee für Leber und Nieren
http://www.tee.org/

SUPER:
http://heilpflanzen.m-ww.de/index.html

Pflanzen/Heilkräuter/Naturheilkunde:
http://www.zauber-pflanzen.de/heilpfl.htm
http://www.heilkraeuter.de/
http://www.aerztezeitung.de/medizin/naturheilkunde/

http://www.aponet.at/




Evi

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Tee, aber auch ....... Holer
« Antwort #7 am: 02. April 2008, 16:19 »
In der Lebensmittel- und Getränke-Industrie gilt Holunder als Trendaroma.

Neben den schwarzen Beeren der Gewürz- und Heilpflanze Sambucus nigra werden auch
ihre Blüten immer häufiger für Sirupe und Essenzen verwendet. Die süßlich-herbe Note
verleiht Erfrischungsgetränken, Milchprodukten, Bonbons und vielem mehr das gewisse
Etwas. Im Juni und Juli stehen die üppigen Blüten des schwarzen Holunders in voller
Pracht und laden zum Pflücken ein.

Die weißen Blütendolden wachsen an drei bis zehn
Meter hohen Sträuchern, die man in Gärten, an Lichtungen oder Bachufern findet.
Damit die Gewächse keinen Schaden nehmen und später im Jahr noch genug Beeren
tragen, rät Wildkräuter- und Pflanzenexpertin Helga Schmidt aus Köln Feinschmeckern
dazu, nur einzelne Dolden mit einem kleinen Messer oder einer Schere vorsichtig
abzuernten. "Die schirmförmigen Dolden setzen sich aus kleinen Blümchen zusammen und
sind sehr vielseitig in der Küche und Naturheilkunde einsetzbar", so die Expertin.

Holunderblüten eignen sich zum Aromatisieren von selbstgemachten Bowlen, Limonaden,
Essigen und Gelees. Darüber hinaus lassen sie sich in süßem Pfannkuchenteig
ausbacken. Für die Blütenküchlein benötigt man vollständig aufgeblühte Dolden. Diese
fasst man am Stiel und taucht sie in den Teig. Etwas abgetropft, bäckt man sie
anschließend in heißem Fett.

"Eine köstliche Erfrischung für die heiße Jahreszeit ist ein Holunderblüten-Sorbet.
Auf einen halben Liter Orangensaft gibt man etwa zehn Holunderblütendolden. Das
Ganze lässt man über Nacht im Kühlschrank ziehen, so dass sich der Duft der Blüten
mit dem Fruchtsaft verbindet.
Am nächsten Tag füllt man den abgefilterten Saft in
eine Eismaschine oder kann ihn in kleinen Förmchen im Tiefkühlfach gefrieren
lassen", so Schmidt. Mit Gelierzucker aufgekocht, kann der durchgezogene Saft ebenso
zu einem raffinierten Gelee werden. Holunderblüten enthalten unter anderem
Flavonoide, ätherische Öle und Gerbstoffe.

In manchen Gegenden kennt man das
Moschuskrautgewächs unter dem Namen "Hollerbusch" oder "Deutscher Flieder".
aid, Ira Schneider

Jutta

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Grüner Tee schützt vor Arteriosklerose
« Antwort #8 am: 03. Juli 2008, 01:19 »

02.07.08 - Was bisher schon für schwarzen Tee, Rotwein und dunkle Schokolade nachgewiesen wurde, ist jetzt auch für grünen Tee sozusagen amtlich: Er schützt vor Arteriosklerose und damit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

In einer Studie mit 14 freiwilligen, gesunden Probanden im Alter von 27 bis 33 Jahren untersuchten Dr. Nikolaos Alexopoulos et al. von der Universität Athen den Effekt von grünem Tee auf die Funktion des Endothels.

Die Probanden bekamen an drei verschiedenen Tagen ein Getränk vorgesetzt, das einmal 6 g grünen Tee, einmal 125 mg Koffein enthielt und beim dritten Mal nur aus heißem Wasser (Placebo) bestand.

Flussabhängige Dilatation / FMD

Zur Messung der flussabhängigen Dilatation (Flow-mediated Dilatation, FMD) wir vor und viereinhalb Minuten nach Stauung mit einer Blutdruckmanschette der Durchmesser der Oberarmarterie mittels Ultraschall ermittelt. Die FMD gilt als Parameter der Endothel-Funktion.

Jeweils vor und 30, 90 sowie 120 Minuten nach Einnehmen des Getränks wurde die flussabhängige Dilatation (siehe Infokasten) gemessen. Grüner Tee bewirkte eine signifikante Zunahme der FMD um 3,69 Prozent; der Zuwachs nach Koffein betrug 1,72 Prozent und war damit nicht signifikant.

Ebenfalls gemessen wurden die Konzentrationen von C-reaktivem Protein (CRP), Interleukin-6 (Il-6) und Interleukin-1b (Il-1b) 0und anderen Parametern des oxidativen Status. Hier waren keine Veränderungen zu verzeichnen.

Alexopoulos geht davon aus, dass die protektive Wirkung von grünem Tee - bedingt durch das Herstellungsverfahren - stärker ist als diejenige von Schwarztee.

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_praevention_gruener_121500517538.htm&n=1

Jutta

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TRINKEN Tipps über den Flüssigkeitsbedarf für Gesunde und Kranke.
« Antwort #9 am: 06. September 2008, 18:49 »
RICHTIG TRINKEN – Vom Wasser bis zum grünen Tee - Alles über Trinken und Getränke für Gesunde und Kranke

Trinken ist lebensnotwendig. Doch leider wird oft zu wenig und nicht immer das Richtige getrunken: die Beliebtheit alkoholischer Getränke ist nach wie vor ungebrochen. Trinkwasser, ein sehr streng kontrolliertes und sicheres Lebensmittel, wird dagegen nur selten als Durstlöscher genutzt.

Richtig und ausreichend zu trinken ist einfach, bereitet Genuss und schafft Wohlbefinden. RICHTIG TRINKEN möchte dazu ermuntern.

Peter Hoffmann und Werner G. Gehring
RICHTIG TRINKEN –
Vom Wasser bis zum grünen Tee
Alles über Trinken und Getränke für Gesunde und Kranke
Broschur, 100 Seiten,
ISBN 3-932765-01-X
EURO 9,90
pmi Verlag AG, Frankfurt/Main
www.pmi-verlag.de

Richi

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Vorsicht bei Ginkgo-Tees
« Antwort #10 am: 03. Dezember 2008, 23:39 »

Teemischungen mit Ginkgoblättern sollen angeblich die mentale Leistungsfähigkeit steigern. Wie nun allerdings eine Studie des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker in Eschborn zeigt, enthalten die meisten Ginkgo-Tees große Mengen an Ginkgolsäure. Diese ist gesundheitsschädlich und kann beispielsweise Allergien auslösen.

Es gibt zwar Arzneimittel, die Ginkgoextrakte und damit Ginkgolsäure enthalten, die zulässige Menge ist hier jedoch so begrenzt, dass die Patienten höchstens 1,2 Mikrogramm pro Tag zu sich nehmen. Bei den untersuchten Tees wurde dieser Grenzwert aber um das bis zu 80-fache überschritten, die Wissenschaftler raten daher von Ginkgo-Teemischungen ab.
 
 

Geri

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Ständig den gleichen Tee?
« Antwort #11 am: 23. Dezember 2008, 18:11 »

Teesorten variieren 
 
Ein Becher oder eine Tasse Tee sorgt vor allem in dieser Jahreszeit für angenehme Wärme und Gemütlichkeit. Aber Tee ist auch ein Heilmittel und kann –  genau wie andere Heilmittel – bei übermäßigem Genuss Nebenwirkungen haben. Experten empfehlen daher, nicht immer nur eine Teesorte zu trinken.

Besser ist es, die Teesorten abzuwechseln und sie dann, bei eventuellen Beschwerden, gezielt einzusetzen.

So hilft Pfefferminztee bei Krämpfen im Magen-Darm-Bereich. Matetee stärkt das Immunsystem, belebt und aktiviert den Fettabbau. Besonders in grünem Tee ist Flour enthalten, welches vor Karies schützt. Außerdem enthält er Vitamin C und beugt so Erkältungen vor. Halsentzündungen lindert Salbei, Lavendel wirkt beruhigend. Sie sehen also: Tee ist nicht gleich Tee. Entdecken Sie in diesem Winter jenes vielfältige Getränk.
 
 
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

Sissi

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Schwarztee
« Antwort #12 am: 05. Januar 2009, 11:05 »
Schwarztee lindert Entzündungen 
 
Schon seit mehr als 900 Jahren wird Schwarztee bei der Heilung von Hautverletzungen und –infektionen eingesetzt. Ein Bochumer Arzt testete nun die Wirkung von Schwarzteeumschlägen bei Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen. Die Teeumschläge wurden zusätzlich zur Standardtherapie zwei- bis dreimal täglich angewendet. Bei allen 26 Testpersonen verbesserten die Inhaltsstoffe des Schwarztees die Symptome. Rötung, Gewebeschäden und Schmerzen ließen schnell nach. Auch Beschwerden wie etwa Nässen, Juckreiz und Spannungsgefühl gingen innerhalb weniger Tage zurück. Verschlechterungen zeigten sich überhaupt nicht.

Und so ein Teeumschlag ist schnell selbst gemacht: Sie übergießen einfach einen Beutel Schwarztee mit 125 ml heißem, nicht mehr kochendem Wasser und lassen ihn mindestens zwei und bis zu dreißig Minuten ziehen. Danach soll der Tee im Kühlschrank kalt werden. Ein mit dem Tee getränktes, jedoch nicht tropfnasses Baumwolltuch wird dann für fünf bis zehn Minuten auf die jeweilige Stelle gelegt bzw. der jeweilige Körperteil damit umwickelt. Preiswert ist so ein Hausmittel natürlich auch.
 
 Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion 
 

Geri

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Grüntee schwächt Krebstherapie
« Antwort #13 am: 08. Februar 2009, 21:20 »
Grüntee kann Effekt von Krebsmitteln schwächen

06.02.09

New York (AP) Grüntee-Präparate können die Wirkung mancher Krebsmedikamente blockieren. Ein Inhaltstoff des Pflanzenmittels verhindert, dass der Wirkstoff Bortezomib, der etwa gegen das Multiple Myelom oder manche Hirntumoren eingesetzt wird, die Tumorzellen abtöten kann.

«Wir wissen, dass Krebspatienten neben anderen natürlichen Mitteln auch Grünteeextrakte nutzen», sagt Axel Schönthal von der Universität von Südkalifornien. Daher untersuchte der Forscher, wie das in grünem Tee enthaltene Polyphenol EGCG die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst. Sowohl in Zellkulturen als auch in Mäusen blockierte der Stoff den Effekt der Arznei auf Tumorzellen.

Fast 100 Prozent der Krebszellen seien intakt geblieben, berichtet Schönthal im Fachblatt «Blood». Diese Wirkung trat schon bei EGCG-Konzentrationen auf, die Menschen durchaus mit Ergänzungspräparaten erreichen können.

Diese schwächende Wirkung führen die Forscher darauf zurück, dass das Präparat Bortezomib auf Boronsäure basiert. Bei dem ähnlich wirkenden Mittel Nelfinavir, das keine Boronsäure enthält, blieb der Grüntee-Extrakt dagegen folgenlos. «Die gegenwärtige Datenlage ist ausreichend, um Patienten, die Bortezomib nehmen, dringend davon abzuraten, Grünteeprodukte zu konsumieren», sagt Schönthal.

Werner

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Tanja

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Tees - Der zweite Aufguss ist der beste?
« Antwort #15 am: 06. Mai 2013, 17:17 »




Der zweite Aufguss ist der beste

Edle Teesorten sind heute so begehrt wie feine Weine - und dazu noch besonders gesund. Zur Teestunde bei "Tee-Couturier" Henrietta Lovell  Von Louise Brown


WELT am SONNTAG


 Als erstes gibt es bei der Tee-Sommelière einen Whisky. Zum Genuss allein ist der hochprozentige Alkohol allerdings nicht da, er soll die Geschmacksnerven neutralisieren - zwischen den zahlreichen Teesorten, die Henrietta Lovell anbietet. "Single leaf, single estate" (was so viel bedeutet wie ganzes Blatt, von nur einer Teeplantage) sind die beiden Zauberworte, die häufig fallen in Lovells geräumiger Küche mit Blick auf den gediegenen Londoner Stadtteil Primose Hill. Auf dem dunklen Holztisch in der Mitte des Raumes sammeln sich mit jeder neuen Sorte Tee, die probiert werden soll, mehr kleine Porzellankannen und zierliche Tassen.


Henrietta Lovell ist die Gründerin der Rare Tea Company, einer kleinen Firma, die seltene und kostbare Tees aus aller Welt verkauft und Lovell zur Tee-Instanz in London machte: Als "Tea Couturier" berät die 37 Jahre alte Britin das Londoner Luxuskaufhaus Selfridges bei der Zusammenstellung seines Tee-Angebots. An Londons exklusiven Boutique-Hotels wie dem "Haymarket Hotel" und dem "Charlotte Street Hotel" schult sie die Mitarbeiter in den Künsten des Teeaufgießens. Bei Lovell kaufen inzwischen Hollywoodstars wie Anjelica Huston ebenso wie Krebspatienten, die auf die vielen Antioxidantien in Lovells unverarbeiteten Tees schwören. Aus Afghanistan und der Türkei, aus den USA und Deutschland kommen die Jünger einer Teekultur, die Lovell vor 15 Jahren auf einer Geschäftsreise im Fernen Osten entdeckte.

Als Mitarbeiterin einer Druckerei traf sie in einem traditionellen chinesischen Teehaus auf ihren ersten Silver Tip Tea. Wie ein seltener Wein wurde der weiße Tee dort genossen. "Ich hatte so etwas noch nie getrunken", sagt Lovell. "Nach meiner Reise suchte ich in London nach Vergleichbarem." Als sie nichts fand, beschloss sie, ihre eigene Teefirma zu gründen. Henrietta Lovell hat eine Mission: ihre den Schwarztee gewöhnten Landesgenossen von dem Genuss eines "richtigen" Tees zu überzeugen - weg vom Beuteltee, der bis zu 60 verschiedene Teesorten in nur einem Beutel enthalten kann, hin zu einem richtigen Tee, der ohne jegliche Zusätze oder Pestizide hergestellt wird; der aus ganzen, nicht industriell verarbeiteten Blättern besteht und von einigen der ältesten Teeplantagen der Welt stammt. Der weiße Silver Tip - Lovells Einstiegsdroge - stammt aus der "Champagner-Region" der chinesischen Teeproduktion, der Fujian-Provinz im Südosten Chinas. Schon vor Tausenden von Jahren wurde hier auch der Tee für den chinesischen Kaiser produziert.

Nur während weniger Wochen im Frühjahr kann der Silver Tip White Tea gepflückt werden; und dann auch nur an schönen, wolkenlosen Tagen, denn dieser Tee wird nur in der Sonne getrocknet. "Da Bai" oder große Weiße nennt man die Variante der Teepflanze Camellia Sinensis, die für den Silver Tip genutzt wird und deren volle Frühlingsknospen von einer silbrigen, seidigen Daune umhüllt sind. Für den kostbaren White Silver Tip werden nicht nur die ersten und zartesten Frühlingsblätter verwendet, sondern auch die Blattknospen. Das Ergebnis ist ein weißer, von allen Teesorten am wenigsten verarbeiteter Tee mit einem weichen und süßen Geschmack. Die meisten Teesorten werden maschinell in winzige Teile zertrümmert, damit sie möglichst schnell, aber dafür einmalig ihren Geschmack abgeben. Dieser dagegen wird nur von Hand ganz leicht zerdrückt. So wie er in seinem getrockneten Zustand in Lovells Hand liegt, sind seine seidigen, silbrig-grünen Blätter und Knospen, die meisten ganz, noch zu sehen. Diesen Tee kann man - soll man - mehrmals aufbrühen. "Der zweite Aufguss", sagt Lovell und trinkt den letzten Schluck aus ihrem Porzellanbecher, um dann aufzustehen und den Wasserkocher noch einmal anzuschalten, "schmeckt sogar noch besser." Als Henrietta Lovell ihre Firma gründete, interessierte sich kaum jemand für teure Teesorten. Bis Lovell auf einen Sommelier im Londoner Nobelrestaurant "Chez Bruce" traf, der die vielen frischen und fruchtigen Noten in ihrem chinesischen Silver Tip Tea zu schätzen wusste.

Heute erscheinen Chefkochs persönlich zur Teeprobe in ihrer Küche, und man kann Lovells Tees in Londons Top-Restaurants trinken. Hier werden sie den Gästen zwischen den Gängen angeboten, um die Geschmacksnerven zu neutralisieren, oder nach einem besonders reichhaltigen Mahl zum Abrunden serviert.

Unsere Teeprobe hat Lovells Küchentisch inzwischen in ein Labor verwandelt, vor ihr stehen viele kleine Glaskannen, die sie den traditionellen, schweren Tonkannen vorzieht. Den Emperors Breakfast, einen schwarzen Tee aus der berühmten Darjeeling-Region in Indien, brüht Lovell auf, gießt ihn nach wenigen Minuten durch ein Sieb in eine zweite Kanne und verhindert so, dass er zu lange im Wasser liegt und bitter wird. Weich liegt er auf der Zunge, mit Noten von Karamell, ganz anders als die herben, fast kaffeeschwarzen englischen Breakfast-Tees. Milch oder Zucker wären im Emperors Breakfast ein Frevel. Überall stehen auf dem Tisch kleine henkellose Tassen, in die nur wenige Schlucke Flüssigkeit passen. Schon im 8. Jahrhundert schrieb der chinesische Dichter Lu Yu, dass eine feine Porzellantasse verwendet werden solle, um einen Tee wirklich genießen zu können, am liebsten neben einem Wasserlilienteich und in der Begleitung von schönen Frauen. "So wie Wein besser in einem Weinglas schmeckt, kann sich das Teearoma besser in einer feinen Porzellantasse entfalten", sagt Lovell und streicht sich das lange, braune Haar aus dem Gesicht. "Auch schmeckt er am besten, wenn er lose in der Kanne liegt und nicht etwa in ein Tee-Ei gezwängt wird, denn die Blätter brauchen Platz, um sich zu entfalten." Für viele Tees, gerade weiße und grüne, liegt die optimale Temperatur unter dem Kochpunkt. Dafür gibt es heute besondere Wasserkocher, die einen extra Teeschalter haben und sich schon bei 80 Grad ausschalten. Bei Lovell steht natürlich so ein Gerät in der Küche.

Nie wird bei der Rare Tea Company über Zwischen- oder Großhändler eingekauft; stattdessen testet die Chefin - und einzige Vollzeitmitarbeiterin - alles selbst. Auch für den Emperors Breakfast ist Lovell selbst nach Darjeeling gereist. Ihre schwarzen Tees findet sie meist in Indien, ihre weißen und grünen in China, wo schon seit 5000 Jahren Tee angebaut wird. Auch neue Regionen entdeckt Lovell auf ihren Reisen: Im Frühjahr wird sie nach Malawi fliegen, wo sie seit Kurzem von einem winzigen Estate einen seltenen weißen Tee kauft. Alle Tees bei der Rare Tea Company sind in kleinen Beuteln vakuumverpackt, damit sie nicht oxidieren. Im vergangenen Jahr gewann sie drei Sterne bei den renommierten Great Taste Awards - von 1150 mit Gold ausgezeichneten Gourmetprodukten von Käse bis Wein erhielten nur 72 die begehrten drei Sterne.

Wie Ausstellungsstücke in einem Museum sind die verschiedenen Teesorten in ihren verschließbaren Gläsern in Lovells Küche aufgereiht. In jedem steckt eine neue, exotische Welt. Lovell selbst hat bereits alle möglichen Tee-Experimente ausprobiert: darunter ein in chinesischen Nachtclubs beliebter Drink aus grünem Tee und Cognac - auf Eis. Am schlimmsten sei in Hongkong der YinYang gewesen, ein beliebtes Mixgetränk aus Tee und Kaffee, sagt Lovell und stellt ein letztes Mal den Kessel an: "Für jeden Tee gibt es den richtigen Ort, die richtige Zeit." Nur den traditionellen Builder's Tea, den süßen, starken Beuteltee, den sowohl britische Bauarbeiter als auch Büroarbeiter gern trinken - den würde sie heute nicht mehr anrühren.

admin

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Grüntee, Schwarztee, aber mit Vit. C, da ....
« Antwort #16 am: 27. Juli 2016, 01:24 »



Grüner Tee ist altbekannt wegen .....

Schwarzer Tee aber auch,

daher 1 bis 2 Schalen pro Tag von beiden Tees trinken

und

     Catechine im Grüntee gelangen besser durch den Verdauungstrakt in den Körper,
wenn dem Tee Ascorbinsäure [= Vitamin C – Ed] oder Zitronensaft zugesetzt wird:
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/285418.html

Gitti

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Vit. C gehört in den Grüntee
« Antwort #17 am: 02. Oktober 2016, 11:19 »



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Gitti

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