Autor Thema: Jeder vierte deutsche stirbt an Krebs und .........  (Gelesen 5948 mal)

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Geri

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Jeder vierte deutsche stirbt an Krebs und .........
« am: 25. November 2008, 23:51 »
Laut Statistischem Bundesamt und Robert-Koch-Institut stirbt in Deutschland etwa jeder vierte Mensch an einer Krebserkrankung.

Zu den häufigsten Tumorarten in der westlichen Hemisphäre zählen das Prostatakarzinom bei Männern,
der Brustkrebs bei Frauen, und der Darmkrebs bei beiden Geschlechtern.

Wie in jedem Jahr, so lud auch 2008 die renommierte American Society of Clinical Oncology, die sich in den letzten Jahren unter dem Kürzel ASCO auch in Investorenkreisen einen Namen gemacht hat, zur Präsentation der neuesten Forschungsergebnisse zur Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen nach Chicago.


Und jetzt geht es um Investoren:

Und wie in jedem Jahr, folgten dem Ruf nicht nur renommierte Krebswissenschaftler und Mediziner aus allen Teilen der Welt, sondern auch eine Vielzahl institutioneller Investoren, auf der Suche nach dem nächsten Blockbuster.

http://www.firmenpresse.de/pressinfo65637.html


Richi

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Zahl der Krebskranken wird weiter steigen!
« Antwort #1 am: 23. November 2010, 18:32 »
23/11/10 05:32, Aerzte_Zeitung
Zahl der Herz- und Krebskranken in Kliniken wird steigen

WIESBADEN (fst). Die demografische Alterung in Deutschland wird den Altersdurchschnitt der Patienten und das Indikationsspektrum stark verändern. Das geht aus am Montag vom Statistischen Bundesamt vorgelegten neuen Modellrechnungen hervor. Dramatisch sind die Verschiebungen vor allem bei den Hochaltrigen: Die Zahl der Menschen zwischen 80 und 90 Jahren wird bis 2020 um 39,1 Prozent auf etwa fünf Millionen steigen.

Die Zahl der über 90-Jährigen wird sich binnen einer Dekade sogar auf rund 922 000 fast verdoppeln. Entsprechend erwarten die Statistiker, dass sich das Alter von Klinikpatienten nach oben verschiebt. Gegenwärtig sind 13,9 Prozent der Patienten über 80 Jahre. In zehn Jahren werden es 19,5 Prozent, im Jahr 2030 dann 20,7 Prozent sein. Analog sinkt der Anteil der unter 40-jährigen Patienten von 28,3 auf 24,2 Prozent (2020).

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Gesund_Detail?GRPid=28&GRPName=Gesundheitspolitik&articleItemId=4ef9da5147647ba845c9e2c08dd9093a
« Letzte Änderung: 23. November 2010, 21:09 von Richi »

admin

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Zahl der Krebstoten in Europa sinkt, aber ........
« Antwort #2 am: 09. Februar 2011, 13:25 »


09.02.2011 - Gesundheit

Erfreulicher Abwärtstrend

Zahl der Krebstoten in Europa sinkt

Im Jahr 2011 werden voraussichtlich knapp 1,3 Millionen Menschen in Europa an Krebs sterben.
Das ist zwar absolut gesehen mehr als im Jahr 2007, bezogen auf jeweils 100.000 Standard-Europäer sinkt der Anteil der Krebstoten jedoch, hat ein italienisch-schweizerisches Forscherteam mit Hilfe eines neuartigen mathematischen Modells hochgerechnet.
So werden sieben Prozent weniger Männer und sechs Prozent weniger Frauen an Krebs sterben als 2007.
Eine gegenläufiger Trend ist nur bei der Anzahl der Frauen zu beobachten, die an Lungenkrebs sterben: Sie wird wohl in allen europäischen Ländern außer Großbritannien weiter steigen.

Zu wissen, wie sich die Zahl der Todesfälle bei Krebserkrankungen entwickelt, ist für Epidemiologen sehr wichtig: Es ermöglicht ihnen, Risikofaktoren zu erkennen und zu bewerten und hilft, Vorsorgeprogramme zu optimieren sowie Ressourcen besser zu verteilen. Normalerweise stehen die Zahlen allerdings nur mit Monaten oder gar Jahren Verzögerung zur Verfügung. Um dieses Problem zu umgehen, untersuchten La Vecchia und Levi, ob auf Basis der vorhandenen Daten eine Vorhersage für das laufende oder gar das kommende Jahr möglich ist. Als Grundlage für ihre Berechnungen nutzten sie dabei die Statistiken über die Zahl der Krebstoten in der Europäischen Union aus den Jahren 1970 bis 2007. Daraus berechneten sie Trends, aus denen sich dann die voraussichtlichen Sterberaten für 2011 vorhersagen ließen. Erfasst wurden die 27 Länder, die im Januar 2007 Mitgliedsstaaten der EU waren.

Den Berechnungen zufolge werden in diesem Jahr 1.281.466 Menschen an Krebs sterben, verglichen mit 1.256.001 Menschen im Jahr 2007. Bezieht man die Zahlen für Männer und Frauen auf jeweils 100.000 Menschen in der Bevölkerung und rechnet die unterschiedlichen Krebsrisiken für verschiedene Altersgruppen heraus, werden im Schnitt 143 von 100.000 Männern im Jahr 2011 an Krebs sterben, verglichen mit 154 im Jahr 2007. Bei den Frauen sind es 85 von 100.000 im Jahr 2011, verglichen mit 91 im Jahr 2007. Dies entspricht einem Rückgang der Krebstoten von sieben Prozent bei den Männern und sechs Prozent bei den Frauen.

Der Abwärtstrend beruht vor allem darauf, dass weniger Frauen an Brustkrebs sterben und weniger Männer an Lungen- und Darmkrebs. Diese drei Krebsarten sind die häufigsten Ursachen für einen Krebstod. Auch die Sterblichkeit für andere Krebsarten wie Magen-, Gebärmutterhals- und Prostatakrebs sowie Leukämie wird 2011 wahrscheinlich sinken.

Einen beunruhigenden Trend beobachteten die Forscher jedoch für die Zahl der Frauen, die an Lungenkrebs sterben: Diese ist in allen EU-Ländern außer in Großbritannien stetig gestiegen. So starben 2007 noch durchschnittlich 12,55 von 100.000 Frauen in der EU an Lungenkrebs, 2011 werden es 13,12 Frauen sein. In Großbritannien lag die Zahl der Toten ein Jahrzehnt lang deutlich höher als in anderen EU-Ländern und nimmt nun allmählich wieder ab. Dennoch sterben im Moment in Großbritannien, ebenso wie in Polen, mehr Frauen an Lungen- als an Brustkrebs.

"Ein deutlicher Rückgang der Krebstoten lässt sich bei Männern seit den späten 1980er Jahren und bei Frauen bereits noch länger beobachten", schreiben die Wissenschaftler. "Dieser Trend wird bei Männern weiter anhalten und in Deutschland am stärksten ausfallen. Auch bei Frauen wird der Rückgang insgesamt anhalten, wobei dieser Trend in Polen weniger günstig ausfällt."

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312896.html

Carlo La Vecchia (Universität Mailand) und Fabio Levi (Universität Lausanne) et al: Annals of Oncology, Ausgabe 9. Februar, doi: 10.1093/annonc/mdq774

wissenschaft.de - Christine Amrhein