Autor Thema: Krebs - Homöopathie  (Gelesen 4294 mal)

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Jutta

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Krebs - Homöopathie
« am: 16. Mai 2007, 10:42 »


Das Forum ist sehr detailliert geführt, finde ich super, aber es ist für mich doch noch ungewohnt!

Ob die Homöopathie hier hinein gehört, weiß ich nicht.

Jedenfalls habe ich beim Wiener Krebstag einen Vortrag eines Professors vom AKH Wien (Abteilung für Komplementärmedizin - nur für Frauen, leider, liebe Männer, wahrscheinlich seid ihr nicht so brav) gehört, der die Homöopathie eindeutig als zusätzliche Maßnahme zur Hilfe gegen Krebs, speziell gegen Nebenwirkungen, einsetzt und empfiehlt.

Hier im Forum habe ich gelesen, dass die WGKK vor hat, die Homöopathie auf Krankenschein zu bewilligen!



Homöopathie: Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe plädiert für medizinischen Pluralismus



Pressemitteilung von: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte

In seinem Gastbeitrag für die Mai-Ausgabe des Newsletters des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) setzt sich Jörg-Dietrich Hoppe für eine konstruktive Diskussion zwischen konventioneller und komplementärer Medizin ein. Das Ziel müsse, im Sinne einer patientengerechten Behandlung, „eine wirkungsvolle Integration von konventioneller und komplementärer Medizin“ sein.

Die Themen im Überblick:
Professor Omar Akbar: Die Philosophie der Homöopathie soll Einzug in das allgemeine Handeln finden • Gastbeitrag: Bundesärztekammerpräsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe • Im Juni wird die Seminarbibliothek für Homöopathie Köthen eröffnet • Patient Ludwigstraße: Ausstellung zeigt Ideen für eine neue Nutzung • Neuer Buchladen auf der DZVhÄ-Website ist freigeschaltet • In Berlin wird ein Strukturvertrag Homöopathie abgelehnt • Termine

Der Newsletter Homöopathische Nachrichten erscheint monatlich und berichtet über das Neueste aus der Homöopathie. Er kann unter www.welt-der-homoeopathie.de eingesehen oder kostenlos abonniert werden, eine kurze Mail an e-Mail: presse@dzvhae.de genügt für die Bestellung.

Christoph Trapp
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de

Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.

Dietmar E.

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Homöopathie
« Antwort #1 am: 17. Mai 2007, 20:51 »



Der Mythos Hahnemann - ein Betrag zur Entmythologisierung der Homöopathie

16.5.07 - Die Homöopathie gerät immer mal wieder exemplarisch in das Visier der Arzneimittelkommission.

Bereits 1996 hat die Arzneimittelkommission an ihr traditionelles Selbstverständnis erinnert, wonach diese sich für eine rationale, wissenschaftlich belegte Arzneitherapie einsetzt. „Wir haben deshalb auch allen Bestrebungen widerstanden, etwa einen offiziellen Vertreter der Homöopathie in die Kommission oder den Vorstand zu berufen, weil wir die Möglichkeit eines Konsensus auf wissenschaftlicher Basis nicht sehen“, so seinerzeit Müller-Oerlinghausen (in Aktuelle Arzneitherapie 1996, in Sonderdruck Band 20 (1996/97).

Ob dies der richtige Weg und vor allem eine an den Patientenbedürfnissen orientierte und haltbare Form der Diskussion ist, soll hier nicht näher bewertet werden. In der Konsequenz dürfte es für den von einem medizinischen Fehlschlag betroffenen Patienten ohne Belang sein, ob die Schulmedizin oder die Alternativmedizin „versagt“ hat oder sich in einem wissenschaftstheoretischen Dauerstreit befindet: Der Patient erwartet vielmehr eine „gute medizinische Behandlung“ mit der Option, dass sich letztlich eine Heilung einstellt, auch wenn der ärztliche Therapeut (rechtlich) keinen Erfolg qua ärztlichem Heilbehandlungsvertrag schuldet.

Sofern es also um das Primat der Heilung und damit zugleich auch um die ganzheitliche Krankenversorgung bzw. Medizin geht, wäre an sich ein methodischer Eklektizismus anbefohlen, wonach sich die beiden „Lehren“ im Interesse einer optimalen Patientenbetreuung einander ergänzen und nicht paralysieren, zumindest aber in einen kritischen Dialog eintreten.

Gegenwärtig ist das Eintreten des Präsidenten der BÄK Hoppe für einen strukturierten Dialog zwischen den Vertretern der unterschiedlichen Therapierichtungen begrüßenswert und letztlich auch konsequent, da es u.a. um eine patientengerechte und wirkungsvolle Integration differenter therapeutischer Schulen geht.

Mit dem Beitrag „Der Mythos Hahnemann“ wollen wir vom IQB einen Beitrag zur Entmythologisierung der Homöopathie leisten.

Quelle: IQB-Internetportal >>> zum Beitrag >>> (pdf.)
www.iqb-info.de/Mythos%20Hahnemann.pdf

IQB - Lutz Barth
Anholtstr. 7, 28750 Bremerhaven
Tel. 0471 / 50 40 541
Internetportal: www.iqb-info.de
E-Mail: webmaster@iqb-info.de

Das Internetportal rund um das Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht. Wir möchten mit unserer Webpräsenz einen Beitrag nicht nur zum Recht leisten, sondern auch gelegentlich kritisch zu den Themen unserer Zeit Position beziehen. Es geht nicht immer um die "ganz herrschende Meinung und Lehre", denn auch diese ist weitestgehend eine Illusion und Ausdruck verschiedenster Interessen - auch und gerade im Recht!

ACHTUNG:
Sehr umfangreiche Informationen konnte ich finden auf:


http://www.iqb-info.de/Mythos%20Hahnemann.pdf

1 Einführung...1
1.1 Die lex artis als Anknüpfungspunkt...1
1.2 Die „Erleuchtung“ Hahnemanns – ein Mythos ?........................................................................................2
2 Das Menschenbild in der Homöopathie...5
2.1 Hypothetische Annahmen...5
2.2 Das Organon – ein naturgegebenes Gesetz ?..............................................................................................5
2.3 Der „Sündenfall“ als Grundprämisse der Homöopathie ?..........................................................................6
2.4 Die Psora als Sanktion der „Sünde“...8
3 Fazit...9

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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Homöopathie, aber ...........
« Antwort #2 am: 18. September 2007, 15:44 »

Ich habe im Kurier von einer "Aktion zur Homöopathie" gelesen.

Jeder konnte anrufen, ich habs getan.

Jeder kann aber auch (noch kurze Zeit) im Internet Fragen an die
Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin
stellen, welche 100 %ig beantwortet werden. Ich habe es in einer
anderen Sache schon mal gemacht.

http://www.kurier.at/nachrichten/gesundheit/