Autor Thema: Übergewicht und Operation  (Gelesen 3123 mal)

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Übergewicht und Operation
« am: 07. August 2009, 23:00 »
06/08/09,14:05, Elsevier Von Bruce Jancin

Laparoskopisch eingesetztes verstellbares Magenband ist sogar bei den Super-Adipösen wirksam

GRAPEVINE, Texas (EGMN) – Verfechter anderer Verfahren in der bariatrischen Chirurgie stellen häufig in Frage, ob ein laparoskopisch eingesetztes verstellbares Magenband bei super-adipösen Patienten ausreicht, um einen starken Gewichtsverlust herbeizuführen. Die Ergebnisse an einem bariatrischen Zentrum allerdings belegen seine Wirksamkeit.

Von den 2909 Patienten, die am New York University Medical Center in den vergangenen 7 Jahren ein LAGB erhalten haben, wurde ein substanzieller und sogar fast identischer Gewichtsverlust erreicht und wurde über alle Kategorien des Body Mass Index zu Beginn der Studie hinweg über die Zeit beibehalten, wie Dr. George Fielding anlässlich der Jahrestagung der American Society for Metabolic and Bariatric Surgery berichtete.

http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=18&profileAOIName=Chirurgie&articleItemId=0c55cbd61d62e95966c31180478b34d8

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Re: Übergewicht und Operation
« Antwort #1 am: 19. Juli 2012, 21:37 »


Magen-OPs für Adipöse: DAK greift Ärzte an
Donnerstag, 19. Juli 2012

Hamburg – Die Zahl der sogenannten bariatrischen Operationen ist seit 2008 um 60 Prozent gestiegen und hat im vergangenen Jahr einen Rekord erreicht. Das berichtet die Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK nach einer Auswertung ihrer Versicherten­daten.

aerzteblatt.de

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2011 verzeichnete die Kasse bundesweit 647 Operationen mit Magenband, Magenballon oder Magenverkleinerung. 2008 waren es 406 Fälle. Von 2010 auf 2011 gab es einen Anstieg um sieben Prozent, der sich auch in diesem Jahr fortsetze: Im ersten Quartal 2012 registrierte die DAK bereits 193 Eingriffe. Die Gesamtkosten für die Behandlungen der Patienten kletterten von 2008 bis 2011 um 115 Prozent auf 4,4 Millionen Euro.
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„Die seit Jahren steigenden Zahlen von Operationen bei Patienten mit Adipositas sind ein deutliches Warnsignal“, sagte der DAK-Krankenhausbeauftragte Peter Rowohlt und kritisierte insbesondere die Ärzte: „Es stellt sich die Frage, ob alle Betroffenen frühzeitig und umfassend über mögliche Alternativen und lebenslange Konsequenzen aufgeklärt wurden“, sagte er. Durch eine bessere Zusammenarbeit von Krankenhausärzten, Ernährungsberatern und Psychologen ließen sich zahlreiche Eingriffe verhindern.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50955

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