Autor Thema: Neue Grippe - Schweinegrippe  (Gelesen 12677 mal)

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Evi

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Neue Grippe - Schweinegrippe
« am: 17. August 2009, 20:10 »

17.08.2009
   
Gesundheitspolitik   
   
   Kinder- und Jugendärzte: Neue Grippe – kaum Behandlungsmöglichkeiten für Säuglinge und Kleinkinder

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ e.V.) sieht bei einer weiteren Verbreitung der Neuen Grippe H1N1/09 die wirksame medizinische Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern massiv gefährdet. Die beiden Grippemittel Relenza® und Tamiflu® sind für Säuglinge im ersten Lebensjahr nicht zugelassen, Relenza® ist erst ab dem fünften Lebensjahr zugelassen und die für Kleinkinder geeignete Saftform von Tamiflu® ist nach Angaben des Herstellers Roche bis November/Dezember 2009 nicht mehr lieferbar. Die verfügbaren Hartkapseln sind für Kleinkinder nicht geeignet. Damit haben wir bei einem Übergreifen der neuen Grippe auf besonders gefährdete Säuglinge und Kleinkinder in den nächsten Wochen so gut wie keine einigermaßen wirksamen Behandlungsmöglichkeiten“, so Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des BVKJ.


Da eine vorbeugende Influenza-Impfung frühestens im November wirksam sein kann, fordern die Kinder- und Jugendärzte alle Eltern auf, bei einem weiteren Ansteigen von Erkrankungen an der neuen Grippe mit Säuglingen und Kleinkindern Menschenansammlungen zu meiden und bei frühen Anzeichen einer Virusgrippe konsequent beim Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern einen Mundschutz zu tragen und auf sorgfältige Hygiene zu achten.

Aus Mexiko ist bekannt, dass besonders Säuglinge und Kleinkinder mit Risikofaktoren (Frühgeburt, Untergewicht, Lungen- und Herzerkrankungen, angeborenen Stoffwechselstörungen) schwere Verläufe dieser neuen Grippe aufweisen.

admin

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Neue Grippe - Schweinegrippe
« Antwort #1 am: 17. April 2010, 02:02 »

Die einen sind froh, dass sie sie nicht bekommen haben!

Die anderen nörgeln, dass sie zu wenige bekommen haben!

Verdrehte Welt!

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Schweiz:
Kritik an WHO wegen Schweinegrippe  Zwölf Monate sind vergangen, seit in Mexiko die ersten Fälle von H1N1 bekannt wurden. Der aggressive Virus hat bis heute 17.700 Menschen weltweit getötet.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte ihn am 11. Juni des Vorjahres zur Pandemie - die höchste Alarmstufe. 40 Jahre waren davor vergangen, seit das letzte Mal eine Grippe-Pandemie ausgerufen wurde.

Dafür musste die WHO viel Kritik einstecken, nicht zuletzt, weil die Auswirkungen des Virus relativ gering wirkten. Auf dem amerikanischen Kontinent starben 8200 Menschen am H1N1-Virus, in Europa 4800, in Asien 3500. In Österreich waren es 40 Personen.

Werner

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Glück, bei der Schweinegrippe?
« Antwort #2 am: 17. Mai 2010, 23:59 »
Montag, 17. Mai 2010

Ausland WHO-Chefin: Welt hat bei Schweinegrippe „Glück gehabt“

Genf – Nach Ansicht der Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, hat die Welt bei der Schweinegrippe „Glück gehabt“. „Das Virus ist nicht zu einer tödlicheren Form mutiert“, sagte Chan bei der Eröffnung der Jahresversammlung der Organisation am Montag in Genf.

Die Impfstoffe hätten gewirkt und das Virus wenig Resistenzen gegen die Medikamente gezeigt, sagte die WHO-Chefin weiter. Nur wenige Gesundheitssysteme seien von der Schweinegrippe überfordert und die Auswirkungen meist von kurzer Dauer gewesen.

Die WHO hatte die Schweinegrippe im Juni 2009 offiziell zur Pandemie erklärt und damit zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren eine Grippe-Pandemie ausgerufen. Wegen ihres Umgangs mit der Schweinegrippe war die WHO vielfach kritisiert worden. Im Europarat hatten Ende Januar Experten und Abgeordnete der Weltgesundheitsorganisation vorgeworfen, die Schweinegrippe voreilig zur Pandemie erklärt zu haben.

Groß angelegte Impfkampagnen stießen in Europa im vergangenen Jahr auf wenig Interesse der Bevölkerung. Neben schwächer als befürchtet ausfallenden Grippesymptomen wurden dafür auch Spekulationen über die Sicherheit der Impfstoffe und die Rolle der pharmazeutischen Konzerne verantwortlich gemacht.

................... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41236/WHO-Chefin_Welt_hat_bei_Schweinegrippe_Glueck_gehabt.htm

Sissi

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Neue Grippe - Schweinegrippe - WHO: Pandemie beendet
« Antwort #3 am: 10. August 2010, 20:48 »
WHO erklärt Schweinegrippen-Pandemie für beendet

Dienstag, 10. August 2010
Ausland WHO erklärt Schweinegrippen-Pandemie für beendet

dpa
Genf – Die Weltgesund­heitsorganisation (WHO) hat die erste Pandemie des 21. Jahrhunderts, die sogenannte Schweinegrippe, für beendet erklärt. Für das Virus H1N1 gelte nicht mehr die höchste Alarmstufe sechs, sagte WHO-Chefin Margaret Chan am Dienstag bei einer Telefonkonferenz in Genf.

Die erstmals im April 2009 beim Menschen festgestellte Schweinegrippe sei in ihrer "Endphase". Die Behörden in aller Welt sollten aber dennoch "wachsam" bleiben, forderte Chan. Zu der Aufhebung des Alarms hatte ein Beratergremium aus 15 externen Wissenschaftlern geraten. An dem Virus H1N1 waren laut WHO weltweit etwa 18.500 Menschen gestorben.

Schweinegrippe-Fälle beim Menschen waren zuerst in Mexiko entdeckt worden. Das Land verhängte daraufhin im April vergangenen Jahres einen H1N1-Alarm. Am 11. Juni 2009 stufte die WHO die Schweinegrippe als Pandemie auf. Vor der WHO hob Mexiko den Alarm Ende Juni wieder auf. 

In Deutschland waren mehr als 250 Menschen durch die Schweinegrippe ums Leben gekommen. Im Herbst wurde eine Massenimpfung gestartet, die allerdings heftig umstritten war. Meldungen über verstärkte Nebenwirkungen durch die im Impfstoff Pandemrix enthaltenen Wirkstoffverstärker verunsicherten die Bürger.

............ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42299/WHO_erklaert_Schweinegrippen-Pandemie_fuer_beendet.htm

admin

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Normale Grippe oder Schweinegrippe oder .......
« Antwort #4 am: 05. Januar 2011, 23:51 »

Mittwoch, 5. Januar 2011

Politik Grippe-Impfung weiterhin sinnvoll

dpa

Berlin – Auch nach den ersten Schweinegrippe-Todesfällen in dieser Saison ist eine Grippe­impfung noch sinnvoll.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) bekräftigte seine Empfehlung an Schwangere, chronisch Kranke und ältere Personen sowie an medizinisches Personal, sich impfen zu lassen.

„Wir stehen am Beginn einer Grippewelle“, sagte heute RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher.

................... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44147/Grippe-Impfung_weiterhin_sinnvoll.htm

Werner

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Grippe - und dann?
« Antwort #5 am: 07. Januar 2011, 11:17 »

Schweinegrippe: Wer ist Risikopatient?

Auch in Wien und Vorarlberg gab es bereits Erkrankungen. Wie man sich im Ernstfall richtig verhält.

http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/2062983.php

Mehr zum Thema

    * Hauptartikel
      Schweinegrippe: Wer ist Risikopatient?
    * Reaktion
      "Keine Epidemie in Hinterglemm"
    * Hintergrund
      Schweinegrippe: Todesfall in Salzburg
    * Die Rückkehr der Schweinegrippe

Nicht nur in Salzburg (siehe Hintergrund) gab es Fälle der Schweinegrippe, inzwischen gibt es fünf Erkrankte in Österreich. In Wien gab es bereits einen schweren Schweinegrippe-Fall: Bereits vor Weihnachten schwebte ein Mann unter 30 mit einem Risikofaktor am Wiener AKH in Lebensgefahr: "Wegen einer schweren Lungenentzündung musste er künstlich beatmet werden", so Susanne Drapalik vom Wiener Krankenanstaltenverbund. "Er ist aber mittlerweile außer Lebensgefahr."

"Bisher ist die Influenza-Aktivität in Österreich noch gering", sagt Ursula Karnthaler vom Gesundheitsdienst der Stadt Wien. "Es ist noch Zeit für die Impfung."

Gefährlichkeit Das H1N1-Virus unterscheidet sich von anderen Influenza-Viren vor allem dadurch, dass es in seltenen Fällen ohne zusätzliche bakterielle Infektion schwere Atemwegskomplikationen auslösen kann. Jüngere haben häufiger schwere Krankheitsverläufe als bei Influenza-Viren, die schon länger zirkulieren. Die ersten Symptome unterscheiden sich aber nicht.

    * » Reaktion: "Keine Epidemie in Hinterglemm"


Risikogruppen Personen mit chronischen Erkrankungen (z. B. Atemwege, Herz-Kreislaufsystem, Diabetes, Krebs), geschwächtem Immunsystem (z. B. HIV, Organtransplantation), Schwangere und stark Übergewichtige (letztere beide sind stärker betroffen als bei anderen Influenza-Viren).

Arztbesuch
"Nicht bei jeder Grippe ist - bei einem sonst Gesunden - sofort ein Arztbesuch notwendig", betont Infektionsspezialist Univ.-Prof. Franz Allerberger von der AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) . "Als Angehöriger einer Risikogruppe würde ich aber rasch einen Arzt aufsuchen", sagt Karnthaler.

Schonung
"Wichtig ist die körperliche Schonung", erläutert Allerberger. "Mit der Abwehr der Infektion ist der gesamte Körper beschäftigt - Anstrengung entzieht ihm die Kraft dazu. Im schlimmsten Fall kann dadurch das Herz seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen sein und es kommt zu einer Herzmuskelentzündung."

Fieber
"Auch hohes Fieber - 40, 41 Grad C - ist nichts Unerwünschtes. Grundsätzlich ist es ein positives Signal, dass die Immunabwehr funktioniert und sie die Viren bekämpft. Zusätzlich werden alleine durch die hohen Temperatur viele Krankheitserreger abgetötet."

    * » Hintergrund: Schweinegrippe: Todesfall in Salzburg


Fiebersenkung
"Ich empfehle medikamentöse Fiebersenkung bei grundsätzlich Gesunden nur dann, wenn der Patient sehr unter dem Fieber leidet und man ihm nicht verständlich machen kann, dass es etwas Gutes ist", sagt Allerberger. Gegen bewährte fiebersenkende Hausmittel - Essigpatscherl, Wickel - sei nichts einzuwenden, im Gegenteil: "Das ist ja kein Eingriff in die Arbeit des Immunsystems und sie sind ein wichtiges Zeichen der Zuwendung." Bei Vorerkrankungen hingegen, etwa Herz-Kreislauf-Problemen, sollte man das Fieber senken, um den Kreislauf zu entlasten. Auch bei Kindern, die schon einen Fieberkrampf hatten, sei die Absenkung empfehlenswert: "Ein Fieberkrampf ist zwar harmlos, aber für die Eltern erschreckend."

Fieberkurve
"Untertags geht die Temperatur häufig hinunter, am Abend steigt sie wieder an. Solche Fieberzacken sind nichts Ungewöhnliches. Das kann fünf bis sieben Tage anhalten." Sollte das Fieber länger andauern bzw. sollten sich nach einer Besserung die Symptome wieder verschlechtern oder gar Atembeschwerden, Atemnot oder Husten neu auftreten, sind das Hinweise auf eine bakterielle Zweitinfektion. "In diesem Fall sofort zum Arzt."

Trinken
Mit dem Schwitzen bei Fieber gibt der Körper mehr Wärme ab als bei Normaltemperatur: "Starkes Schwitzen kann den üblichen Flüssigkeitsbedarf vervielfachen. Ausreichend Flüssigkeit erleichtert dem Kreislauf seine Arbeit." Ob man Wasser oder Tees trinkt, sei egal: "Auch geringe Mengen an Zucker sind kein Problem, weil der Körper ohnehin Energie benötigt."

Vitamin C "
Es gibt keine harten wissenschaftlichen Daten, dass durch Vitamintabletten die Krankheitsdauer und -schwere verringert wird", sagt Allerberger.

Hygiene
"Regelmäßiges Händewaschen kann die Infektionen um die Hälfte reduzieren: "Das zeigt, dass bei der Influenza ein Großteil der Erkrankungen durch Schmierinfektionen - kontaminierte Griffe, Schnallen, etc. - ausgelöst wird." Der Nutzen von Atemschutzmasken sei außerhalb von Krankenhäusern nicht erwiesen: "Wenn sich bei einem Familienmitglied erste Symptome zeigen, ist bereits einige Zeit seit der Infektion vergangen. Da haben sich die anderen schon längst angesteckt." Ein Drittel aller Infizierten hat keine Symptome.

Anti-Grippe-Mittel
Sie sollte man nur nach ärztlicher Diagnose der Influenza einnehmen - max. 48 Stunden nach den ersten Symptomen. Ungezielter Einsatz von Tamiflu und Co. erhöht die Gefahr der Bildung widerstandsfähiger Viren.

    * » Hintergrund: Die Rückkehr der Schweinegrippe

Artikel vom 06.01.2011 18:00 | KURIER | Brigitte Kirchgatterer und Ernst Mauritz |

admin

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Grippe und natur (Wickel)
« Antwort #6 am: 25. Januar 2011, 20:23 »

Da fallen mir Wickel ein,

aber die gibt es auch für andere Probleme:



Hausmittel: Wickel für jede Gelegenheit
Quark, Zwiebeln oder Bienenwachs - gegen die meisten mehr oder weniger großen Zipperlein hat uns die Natur etwas Linderndes bereitgestellt. Als Wickel auf die entsprechenden Körperstellen aufgelegt, wirken diese Naturheilmittel wahre Wunder.

Quarkwickel
Eine ordentliche Menge Magerquark auf Küchenpapier verteilen, darin einschlagen und noch einmal mit einem dünnen Baumwolltuch umgeben (sehr geeignet: Baumwollwindeln). Den Quarkwickel auflegen, mit einer Binde fixieren. Auf entzündeten Stellen maximal 15 Minuten lassen, bei allen anderen so lange, bis der Quark trocken ist.

Hilft bei
Heiserkeit, Angina, Bronchitis, Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. Gelenkentzündungen, Sportverletzungen, Sehnenscheidenentzündungen), Juckreiz, Sonnenbrand
Zwiebelsocken
Zwei mittelgroße Zwiebeln würfeln und so lange im Dampfbad andünsten, bis sie gut warm sind. Dann in dünne Zellstoffbeutel (z. B. große Teebeutel) füllen, in eine Kompresse schlagen und auf die Fußsohlen legen. Socken darüberziehen, Wärmflasche dazu und eine wärmende Decke darüber.

Hilft bei
Entzündungen im HNO-Bereich (Otitis, Bronchitis, Sinusitis), Schnupfen, grippeähnlichen Infekten. Sehr gut für Kinder geeignet.
Bienenwachswickel
Eine dünne Wachsplatte erwärmen, am besten mit dem Föhn. Dann auf einem Bienenwachswickel-Kissen (gibt’s in Naturläden) befestigen und auf die betreffende Körperstelle legen. Wärmflasche darauf, Decke darüber, ruhen.

Hilft bei
Bronchitis, Schnupfen und Erkältungen - und ist vor allem für Kinder geeignet.
Kartoffelwickel
Drei bis fünf Kartoffeln kochen, auf einem Baumwolltuch ausdrücken, in ein weiteres Baumwolltuch einschlagen und dann, wenn die Temperatur angenehme Grade erreicht hat, auf die gewünschten Stellen legen. Liegen lassen, bis die Kartoffeln kalt sind.

Hilft bei
Muskelverspannungen, Hexenschuss, Gelenkbeschwerden (dürfen nicht entzündet sein), Menstruationsbeschwerden.
Krautwickel
Von Weißkohl- oder Wirsingsblättern (wichtig: Bio-Gemüse verwenden!) die Mittelrippen entfernen, Blätter mehrmals einstechen, dann dachziegelartig auf die betroffene Stelle schichten und mit einer Binde fixieren. Mindestens 8 Stunden, besser noch 12 Stunden drauflassen!

Hilft bei
Arthrose, chronischen Gelenkbeschwerden, Gelenkentzündungen, Gicht, (alten und harten) Narben.

Siehe: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/hausmittel-heilmittel-wickel-ID1295883504316.xml

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Aber auch:

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/gesundheit/index.xml





Josef

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Heiserkeit
« Antwort #7 am: 09. Februar 2011, 15:05 »

 
 

Entzündungen in Hals, Nase und Rachen ziehen oft auch die Stimmbänder in Mitleidenschaft - Heiserkeit macht das Sprechen mühsam. Schweigsamkeit ist dann angeraten: Wenig reden, leise reden, Stimme schonen aber nicht flüstern, rät Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte.
Nicht zu empfehlen: Milch mit Honig. Milch verschleimt den Rachenraum, Honig enthält viel Zucker. Tabu ist bei Heiserkeit natürlich das Rauchen. Lassen die Beschwerden innerhalb von 14 Tagen nicht nach oder werden sie von Schmerzen begleitet, sollte ein Facharzt den Grund dafür abklären.
Unsere Tipps: Damit überlastete Stimmbänder sich wieder erholen können, trinken Sie genügend. Geeignet sind warme, ungesüßte Getränke, und zwar etwa zwei Liter am Tag. Dampfinhalationen befeuchten Ihre Schleimhäute und fördern die Heilung.
 

 
Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion; Quelle: Wort und Bild - Apothekenumschau
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
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Gitti

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Erkältungen verhindern mit .....?
« Antwort #8 am: 29. März 2011, 17:33 »
Immunstärkung

Es wirkt, es wirkt nicht, es wirkt, ...

Dienstag 29.03.2011, 12:07 · von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel

 Pflanzenpräparate sollen Erkältungen schnell vertreiben oder, noch besser, ganz verhindern

Ob Echinacea, Umckaloabo oder Zink Erkältungen verhindern oder lindern, liegt allein im Auge des Betrachters. Denn Studien sagen mal so, mal so.
Es klingt so einfach: Jeden Tag ein Löffelchen Pflanzensaft oder ein paar Pastillen schlucken und der Körper baut ein Schutzschild gegen Schnupfen, Husten, Heiserkeit auf. Die Kräftigung des Immunsystems lassen die Deutschen sich etwas kosten. Jedes Jahr tragen sie über 300 Millionen Euro für pflanzliche Erkältungsmedizin in Apotheken und Drogerien. Dafür erwarten sie aber, dass die Extrakte aus Sonnenhut (Echinacea), Umckaloabo oder Zink auch wirken und hätten das gern durch Studien bestätigt. Doch mit dem wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit ist das so eine Sache.

Für die gängigen immunstärkenden Substanzen gibt es zahlreiche internationale Studien. Nur wenige entsprechen den höchsten wissenschaftlichen Standards, und die Ergebnisse sind widersprüchlich. Umso mehr schätzt die Öffentlichkeit Bewertungen der renommierten Cochrane Collaboration. Das Netzwerk internationaler Wissenschaftler bewertet die Qualität von Einzelstudien in Metaanalysen, deren Methoden als makellos gelten. Eine positive Cochrane-Beurteilung kommt daher einem Ritterschlag für einen Wirkstoff oder ein Medikament gleich. Für viele Mediziner ist sie eine Richtschnur, nach der sie im Zweifelsfall Therapieempfehlungen aussprechen. Aber: Cochrane-Urteile sind nicht in Stein gemeißelt und „auch nicht frei von jeder Kritik“, wie Frank Kunath vom Deutschen Cochrane Zentrum in Freiburg sagt.

.......... http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/erkaeltung/vorbeugung/tid-21597/immunstaerkung-es-wirkt-es-wirkt-nicht-es-wirkt--_aid_606545.html


Josef

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Grippe
« Antwort #9 am: 27. Oktober 2012, 00:27 »


 
 
© aboutpixel.de (Sven Brentrup)

Die echte Grippe macht uns übrigens immer noch große Probleme. Zunächst war die Euphorie groß, als man einen Wirkstoff (Neuraminidasehemmer) gegen das Grippevirus gefunden hatte. Doch dann stellte sich heraus, dass das neue Mittel anscheinend bei einigen Menschen nicht half.
Intensive Forschung hat nun ergeben, dass es nicht nur das Grippevirus ist, was uns schadet, sondern in vielen Fällen ein sozusagen außer Rand geratenes Immunsystem: es bildet Dutzende von Boten- und Lockstoffen (Zytokine) für Entzündungszellen, die dem Kranken dann zusetzen. Wissenschaftler sprechen von einem „Zytokinsturm.“ Das Schlüsselelement für die Kontrolle des immunologischen Wirbelwinds ist ein Molekül (Sphingosin-1-phosphat SIP) und sein Rezeptor. Genau dieses Molekül ist wichtig für die Entzündungssignalkette.
Zum Glück haben Forscher mittlerweile ein synthetisches Molekül (SIP Analoga), einen Hemmstoff, entwickelt, der diese selbstzerstörerische Aktion unseres Immunsystems verhindert. Es bindet an den SIP 1 Rezeptor, der Auswurf von Botenstoffen (Sturm) wird verhindert. Obwohl noch einige Fragen offen sind, kann man davon ausgehen, dass sich mit diesem Hemmstoff in Form eines Medikamentes die echte Grippe (Influenza) zukünftig noch effektiver behandeln lässt. 
 
Lesen Sie dazu auch:
• Grippe oder Erkältung?
• Stärkung des Immunsystems im Winter
• Rezeptfreie Medikamente bei Erkältung
• Ein altes aber immer noch gutes Hausmittel ist der Wadenwickel
• Erkältungsalarm
• Ende der Erkältungssaison

 

 
Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion
 

 

 

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Grippe - Impfung
« Antwort #11 am: 05. November 2012, 19:08 »


Ältere Leute,

chronisch Kranke,

wir Krebspatienten,

allen diesen wird die Grippe-Impfung empfohlen.

Seit einiger Zeit gibt es keinen Impfstoff mehr in den Apotheken.

Daher hier nachfragen ....

http://www.wien.gv.at/sozialinfo/content/de/10/Institutions.do?senseid=123