Autor Thema: Medikamente - Forschung  (Gelesen 6113 mal)

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Geri

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Medikamente - Forschung
« am: 25. August 2009, 15:57 »

vfa
Pressemitteilung vom 25.08.2009

vfa zur "Morbiditätsprognose 2050":
Medikamente gegen die Krankheiten von morgen

Berlin (vfa). Zur heute vorgestellten Untersuchung des Fritz Beske Instituts über die Krankheiten der Zukunft ("Morbiditätsprognose 2050") erklärt die vfa-Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer für die forschenden Pharma-Unternehmen: "Die neue Hochrechnung belegt eindrucksvoll, vor welch große Aufgaben uns der demographische Wandel stellt", so Yzer. "Innovationen der forschenden Pharma-Unternehmen werden aber wesentlich dazu beitragen, die immer häufiger auftretenden Alterskrankheiten zu lindern oder zu vermeiden."

Die forschenden Pharma-Unternehmen haben schon vor Jahren ihre Forschung zu den in der Prognose vorrangig genannten Krankheiten verstärkt. Daraus sind zahlreiche Medikamente hervorgegangen, die derzeit in Studien mit Patienten erprobt werden. "Schon in den nächsten vier Jahren können unsere Unternehmen bis zu 14 neue Präparate gegen Diabetes Typ 2 herausbringen. Gegen Alzheimer könnte es sechs und gegen Schlaganfälle neun neue Präparate geben", so Yzer.
"Aber die höchste Priorität hat für die vfa-Unternehmen die Verbesserung der Krebstherapie. Fast jedes dritte Arzneimittelprojekt dient diesem Zweck." So könnte es allein gegen Prostatakrebs bis 2013 bis zu zwölf neue Medikamente forschenden Pharma-Unternehmen geben.

"Zudem arbeiten unsere Unternehmen heute auch schon an den Medikamenten, die ab 2020 die Behandlung verbessern sollen.
Dazu haben sie speziell in Deutschland mehrere auf Alzheimer, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten spezialisierte Labors aufgebaut und kooperieren mit der hiesigen Grundlagenforschung", so Yzer.

"All diese Innovationen können allerdings nur etwas bewirken, wenn sie die Patienten auch rechtzeitig erreichen", so Yzer abschließend. Dies erfordere, dass auch unser Gesundheitssystem demographiefähig gemacht werde.
Dafür sei ein Umbau hin zu mehr wettbewerblichen Strukturen unumgänglich.

Einen Überblick über Medikamente, die bis 2013 die Zulassung erhalten können, gibt die neue vfa-Broschüre "Forschung für das Leben" unter: www.vfa.de/publikationen

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 49 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter:
http://www.vfa.de/onlinepk



Die vollständige Pressemitteilung erhalten Sie hier:
http://www.vfa.de/de/presse/pressemitteilungen/pm_033_2009.html

Wenn Sie weitere Informationen wünschen:

Dr. Rolf Hömke
Tel: +49 30 20604-204
Fax: +49 30 20604-209
mailto:r.hoemke@vfa.de


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Medikamente - Wie entstehen sie? Wozu verwendet man sie?
« Antwort #1 am: 28. Februar 2010, 14:10 »
Off-Label-Use: Brisantes Spiel mit Nebenwirkungen, 01/10

"Ein Krebsmittel hilft gegen ein Augenleiden, ein Prostatamedikament stoppt Haarausfall: Viele Patienten erhalten Arzneimittel gegen Leiden, für die sie nicht gedacht sind..." Focus-Artikel-Serie über Off-Label-Use von Arzneimittel

    *

      Off-Label-Use der Medikamente: Brisantes Spiel mit Nebenwirkungen
    *

      Kosten senken durch unvorgesehenen Gebrauch
    *

      Letzte Rettung durch Verschreibung ohne Zulassung
    *

      Für Kinder oft die einzige Alternative
    *

      Generika häufig mit beschränkter Zulassung
    *

      Wie Patienten ihr Risiko abschätzen können


http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medikamente/tid-16045/off-label-use-brisantes-spiel-mit-nebenwirkungen_aid_449739.html


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http://www.hauptverband.at/portal27/portal/hvbportal/channel_content/cmsWindow?p_tabid=10&p_menuid=58215&action=2&p_pubid=641966

Mehr Transparenz bei Studien über die Wirkungsweise von Medikamenten
Achitz: „Hauptverband begrüßt die neue Verordnung des Gesundheitsministeriums“
Nr. 25 vom 23. Juni 2010

Erfreut zeigt sich der stellvertretende Vorsitzende im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Mag. Bernd Achitz, dass Gesundheitsminister Alois Stöger nun per Verordnung für deutlich mehr Transparenz bei den sogenannten „nicht-interventionellen“ Studien in der Pharmaforschung sorgt. Achitz: „Der Hauptverband hat schon in der Vergangenheit mehrmals höchste Transparenz bei der Durchführung solcher Studien gefordert. Umso erfreulicher ist es jetzt, dass Gesundheitsminister Alois Stöger mit einer per 1. September 2010 umzusetzenden Verordnung diesen Forderungen weitgehend Rechnung trägt“.
Bei „nicht-interventionellen“ Studien dokumentieren niedergelassene ÄrzteInnen Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten, die sie ihren PatientenInnen verschreiben und teilen diese Beobachtungen gegen entsprechendes Entgelt der jeweiligen Herstellerfirma mit. Damit sollen Erkenntnisse über das tatsächliche Funktionieren eines Medikaments in der praktischen Anwendung gewonnen werden. „Dabei besteht allerdings die Gefahr“, so Achitz, „dass diese nicht-interventionellen Studien als Marketing-Instrument missbraucht werden, weil der Entgeltanreiz die verschreibenden ÄrzteInnen dazu verlocken könnte, bestimmte Medikamente bevorzugt zu verschreiben“. Die von Gesundheitsminister Alois Stöger vorgestellte Verordnung sorgt aber nun in zweifacher Hinsicht für mehr Transparenz:
Es wird durch einen Hinweis auf die ärztliche Aufklärungspflicht klargestellt, dass PatientenInnen nicht ohne deren Wissen zu TeilnehmernInnen an einer nicht-interventionellen Studie werden dürfen.
Und die Krankenversicherungen erhalten Zugang zu den wesentlichen Informationen über diese Studien und die daran teilnehmenden ÄrzteInnen und haben so die Möglichkeit, allfällige Irregularitäten im Verschreibeverhalten aufgreifen zu können. „Damit hat das Gesundheitsministerium jetzt für deutlich verbesserte Transparenz gesorgt, wie das neben dem Hauptverband in der Vergangenheit auch Antikorruptionsexperten gefordert haben“, so Achitz abschließend.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.

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Melderegister für nicht-interventionelle Studien
« Antwort #3 am: 29. Juni 2010, 00:23 »
Pharmig befürwortet Melderegister für nicht-interventionelle Studien
Utl.: Huber: Weitergabe von Ärztedaten an Hauptverband rechtlich bedenklich =

   Wien (OTS) - Ab 1. September 2010 werden Pharmaunternehmen dem
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) melden, wenn sie
eine nicht-interventionelle Studie (früher Anwendungsbeobachtung) in
Österreich durchführen. Pharmig Generalsekretär Jan Oliver Huber
sieht die neue Verordnung über die Meldepflicht für
nicht-interventionelle Studien grundsätzlich positiv: "Wir sind für
Transparenz im Gesundheitswesen. Die Anzahl der gemeldeten Studien
wird zeigen, wie viel in die Sicherheit von Medikamenten investiert
wird". Unzufrieden ist Huber mit der Rolle des Hauptverbandes der
österreichischen Sozialversicherungsträger. Das BASG muss auf
begründetes Verlangen dem Hauptverband Name und Anschrift von Ärzten
und Ärztinnen nennen, die an nicht-interventionellen Studien
teilnehmen. "Die Weitergabe von Ärztedaten hätte direkt mit der
Ärztekammer vereinbart werden müssen", meint Huber. "Dieser Umweg
über das Arzneimittelgesetz ist rechtlich bedenklich und ein
unzulässiges Entgegenkommen gegenüber dem Hauptverband. Das
unterstreicht das autoritäre Selbstverständnis des Hauptverbandes."

Wichtig für Arzneimittelsicherheit

Bereits 2007 hat die Pharmig eine Leitlinie über die Qualität und
Transparenz von NIS erarbeitet, die von allen Mitgliedsunternehmen
akzeptiert und angewendet wird. Nicht-interventionelle Studien (NIS)
sind Arzneimittelbeobachtungen, bei denen der Arzt, im Unterschied zu
klinischen Studien, keine Vorgaben bekommt, wie er zu behandeln hat.
Der behandelnde Arzt entscheidet alleine darüber, wie und mit welchem
Patienten er die Therapie durchführt. Da sie zeigen, wie Medikamente
im Behandlungsalltag wirken, sind sie ein wichtiges Instrument der
Arzneimittelsicherheit. Mit ihrer Hilfe werden auch sehr seltene
Neben- oder Wechselwirkungen entdeckt.

Rückfragehinweis:
   Pharmig Kommunikation
   Tel.: 01/40 60 290
   kommunikation@pharmig.at

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PatientInnenanwaltschaft zu nicht interventionellen Studien
« Antwort #4 am: 29. Juni 2010, 00:24 »
PatientInnenanwaltschaft zu nicht interventionellen Studien
Utl.: Wiener Patientenanwaltschaft begrüßt Verordnung des Gesundheitsministeriums für nicht interventionelle Studien =

   Wien (OTS) - Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass ÄrztInnen
gegen Honorar Pharmafirmen über die Wirkung von Medikamenten bei
ihren PatientInnen informierten. Zwar erfolgte die Information in
Verfolgung eines guten Zweckes ohne personenbezogene Daten, dennoch
war die Optik etwas schief. Einerseits erfuhren die PatientInnen
großteils nicht, dass gerade ihre Erfahrungen in die Studien
einflossen, andererseits wurde befürchtet, dass ÄrztInnen bevorzugt
jene Medikamente verschreiben, deren Wirkungen und Nebenwirkungen
gerade einer Studie unterzogen werden, an der sie verdienen.
"Grundsätzlich sind solche Studien wichtig, um im Anwendungsbereich
möglichst breite Informationen über die Auswirkungen zugelassener
Medikamente möglichst in vielen Einzelfällen zu bekommen. In der
Phase vor der Zulassung des Medikamentes sind so breit angelegte
Studien nämlich nicht möglich", erklärt der Sprecher der Wiener
Pflege- und PatientInnenanwaltschaft. Der Anwaltschaft sei aber
wichtig gewesen, dass einbezogene PatientInnen auch wissen, dass ihre
konkreten Erfahrungen mit den Wirkungen und Nebenwirkungen der
Medikamente für eine Studie erhoben werden. Transparenz der
ärztlichen Mitarbeit an Studien gegen Entgelt ist aber genau so
wichtig. Weder PatientInnen noch ihre Krankenkasse sollen das Gefühl
haben, dass bevorzugt oder gar nur deshalb ein Medikament verordnet
wird, weil der Arzt über dessen Auswirkungen einer Pharmafirma
berichten wird und daran verdient. "Transparenz schafft Vertrauen",
ist man sich bei der PatientInnenanwaltschaft sicher. Auch die
Krankenkassen könnten nun darauf achten, ob bestimmte Medikamente,
deren Wirkung einer Studie unterzogen wird, nur deshalb plötzlich
vermehrt verschrieben werden.

Zwtl.: Neue Verordnung schafft die notwendige Transparenz

     Mit der nunmehrigen Verordnung des Gesundheitsministeriums
werden jene Forderungen des Wiener Patientenanwaltes Konrad
Brustbauer erfüllt, die er aufgestellt hat, als die Medien über die
frühere Praxis und schiefe Optik bei nicht interventionellen Studien
berichtet haben: Es wird eine Meldepflicht für derartige Studien
eingeführt und - für die PatientInnenanwaltschaft noch wichtiger -
die PatientInnen selbst erfahren, dass ihre konkreten Erfahrungen mit
einem Medikament in die Studie einfließen. Keine Geheimniskrämerei
mehr. Die gefundene Lösung ist im Interesse aller: Bei den ÄrztInnen
fällt die schiefe Optik weg, denn es ist in Ordnung, dass ihr Aufwand
honoriert wird; die Pharmaindustrie erhält die erforderlichen
Rückmeldungen über die Wirkungsweise bereits zugelassener
Medikamente; die Krankenkassen können dank Meldung beobachten, ob ein
Medikament nur wegen einer Studie unnotwendig häufiger verordnet wird
und zu guter Letzt wird das selbstverständliche Recht des Patienten
auf Information, wozu seine Angaben über seine Erfahrungen mit dem
Medikament gebraucht werden, gewährleistet. "Eine vierfache
win-win-Situation!", schließt der Sprecher der Wiener
PatientInnenanwaltschaft. (Schluss) neu

Rückfragehinweis:

~
   PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Gerhard Neustifter
   Leiter der Stabsstelle Administration, Presse
   Wiener Pflege-, Patientinnen-
   und Patientenanwaltschaft
   Telefon: 01 5871204-82991
   Mobil: 0676 8118 82991
   E-Mail: gerhard.neustifter@wien.gv.at
   www.patientenanwalt.wien.at/

Werner

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"Arzneimittel in Österreich sicher"
« Antwort #5 am: 29. Juni 2010, 22:49 »
"Arzneimittel in Österreich sicher"
Utl.: Neue Ausgabe von PHARMIG info mit gesundheitspolitischen Themen =

   Wien (OTS) - In den letzten Jahren hat sich der Internethandel mit
gefälschten Arzneimitteln deutlich erhöht. Laut
Weltgesundheitsorganisation sind über 50 Prozent der im Internet
verkauften Arzneimittel gefälscht. Um über die Gefahren eines solchen
Arzneimittelkaufs im Internet aufzuklären, wurde die
Informationsoffensive "Gemeinsam gegen Arzneimittelfälschungen" ins
Leben gerufen, die von der österreichischen Pharmaindustrie
tatkräftig unterstützt wird. Alle Details dazu lesen Sie in der
Sommer-Ausgabe des gesundheitspolitischen Magazins PHARMIG info.

Außerdem in PHARMIG info 2/2010:

Jung und krank

Um die Gesundheit unserer Kinder steht es nicht zum Besten: Ein
OECD-Ranking zur Kinder- und Jugendgesundheit sieht Österreich nur
auf Platz 27 von 30 Staaten. Um Defizite in der Kindergesundheit
aufzuzeigen und Lösungen dafür zu finden, wurde der "Kinderdialog"
ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative sollen Experten bis
Sommer 2011 Strategien zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit
von Österreichs Jugend finden.

"Wir müssen unseren Beitrag sichtbarer machen"

Der neu gewählte Pharmig-Präsident Dr. Robin Rumler spricht im
Interview mit PHARMIG info über seine Ziele für die Pharmaindustrie
und erklärt, warum diese ihre Leistungen noch stärker kommunizieren
muss. Wo seiner Meinung nach im Gesundheitswesen gespart werden
sollte und warum die Salzburger Medikamentenliste gesetzeswidrig ist,
erläutert Rumler ebenfalls.

Diese und noch mehr Themen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von
PHARMIG info, dem Magazin der pharmazeutischen Industrie Österreichs.

PHARMIG info 2/2010 steht ab sofort auf www.pharmig.at zum Download
bereit. Falls Sie das Magazin viermal jährlich kostenfrei beziehen
möchten, senden Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Postanschrift an
office@pharmig.at.

Rückfragehinweis:
   Pharmig Kommunikation
   Tel.: 01/40 60 290
   kommunikation@pharmig.at

Jutta

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Heikle Therapien mit Medikamente ohne passende Zulassung
« Antwort #6 am: 02. Mai 2012, 11:59 »


Darüber gibt es heute einen Artikel im Kurier, auf Seite 13, rechts.

Unter "Druck", wird dabei auch über Onkologen berichtet!

Jutta

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EU-Kommission will schnellere Zulassung für Arzneimittel
« Antwort #7 am: 02. Mai 2012, 12:02 »

EU-Kommission will schnellere Zulassung für Arzneimittel

1. März 2012, 14:20

Soll höchstens 120 Tage dauern

Brüssel - Medikamente in Europa sollen nach dem Willen der EU-Kommission deutlich schneller auf den Markt kommen. Die Festlegung des Preises und Entscheidungen zu Kostenerstattungen für neue Produkte sollten höchstens 120 Tage dauern. Für günstigere Varianten bestehender Medikamente (Generika) soll dies maximal 30 Tage beanspruchen. Dazu präsentierte die Brüsseler Behörde am Donnerstag in Brüssel einen Gesetzesvorschlag.

Nach der grundsätzlichen EU-weiten Zulassung von Medikamenten entscheiden die EU-Länder über Preise und Zuschüsse. Dies dauere viel zu lange, monierte EU-Industriekommissar Antonio Tajani. Diese zusätzliche Prüfung nehme bis zu 700 Tagen in Anspruch, für Generika in Einzelfällen bis zu 250 Tage. Unter den Verzögerungen litten sowohl Hersteller als auch Patienten, so Tajani. Bei Fristverstößen schlägt die EU-Kommission Entschädigungen für die Pharmafirmen vor sowie Strafzahlungen. (APA)

http://derstandard.at/1330390074989/Gesetzesvorschlag-EU-Kommission-will-schnellere-Zulassung-fuer-Arzneimittel